Sehe ich anders. Mag für manche Fälle gelten, aber nicht für alle. Und mal ehrlich, wieviele Leute müssen im Leben einen Job machen, der nicht ihr Traumjob ist? Oder glaubst Du für die Leute, ist es ein Traum, den Müll anderer abzuholen (no offence gegen die Leute)? Es geht mir darum, dass viele Leute etwas machen, wozu sie gezwungen sind. Nämlich um Essen auf dem Tisch zu haben.Tomislav2007 schrieb:Es würde dem Dienst aber einen schlechten Dienst erweisen, Freiwillige sind immer besser als Gezwungene (Egal bei/für was).
Ansonsten warum sollten man Leute zur Arbeit verpflichten, wenn sie auch Bürgergeld kassieren können?
Nochmal, es geht mir darum, dass die wenigsten ihren Traumjob haben. Wer will nicht Fußballprofi werden, aber wieviele werden es? Wer will nicht Influencer werden, aber wieviele schaffen es wirklich, davon zu leben? Es geht darum, Berührungsängste zu reduztieren. Und ja wenn 90% der Zivis sagen, nie wieder, dann ist das so, aber 10% finden es vielleicht eine interessante Option, die ihnen vorher nie gekommen wäre.Tomislav2007 schrieb:Ja und ? In den 90er/00er Jahren war der Jobwunsch Nummer 1 irgend etwas mit Computern, die Pflege war/ist/wird zu keiner Zeit der Traumjob Nummer 1.
Tomislav2007 schrieb:Wieso, weil du das gemacht hast müssen es alle anderen (nach dir) auch machen ?
Steuern zahlen muss reichen, den Rest soll der Staat regeln, inkl. den Beruf des Soldaten attraktiver machen damit sich mehr freiwillig melden.
Was spricht dagegen, dass Leute einen Dienst für die Gesellschaft leisten?
Es geht auch nicht darum, den Soldatenjob attraktiv zu machen. Es geht darum, das Land verteidigungsfähig zu machen. Wir brauchen im Grunde theoretisch(!) 0 Soldaten. Die kosten in Friedenszeiten nur Geld. Wir brauchen aber Leute, die in der Lage sind, das Land im Angriffsfall verteidigen zu können und nicht dann erst mit einem Holzgewehr auf Übung gehen. Ich finde es viel verantwortungsloser, die Jugend nicht darauf vorzubereiten. Wobei nicht vorbereitet zu sein, das können wir.
Soldat sein, sollte gar kein Job sein müssen, ich bin aber nicht so naiv zu glauben, dass wir auf Soldaten verzichten können. Im Grunde bräuchten wir nicht 200.000 oder 300.000 Soldaten, für die wir jährlich 100mrd und mehr zahlen, wir bräuchten 10.000 + 5.000.000 Reservisten, um mal etwas zu übertreiben (plus das Material), solange die Option der obengenannten "Automatisierung" nicht besteht
Wie unterstellst du mir das, dass ich das würde? Das ist Deine Interpretation, nicht meine.Tomislav2007 schrieb:Und wieso gestehst du der GenZ nicht genau das gleiche zu ?
nein nicht nur. Das Problem ist u.a. auch Pisa und immer schlechtere Ausbildung an der Schule. Viele (nicht alle) kommen von der Schule und sind nicht mal ausbildungsbereit. Viele Ausbildungsbetriebe müssen erstmal Basics vermitteln, weil diese nicht vorhanden sind.Tomislav2007 schrieb:Das Problem ist nicht GenZ, das Problem sind die Alten die ihren Kindern
Hinzu kommt, dass aktuell gut jeder 4te nicht mal mehr eine Ausbildung macht, sondern sich mit einem unqualifizierten Mindestlohnjob zufrieden ist oder direkt ins Bürgergeld geht. Teilweise kann ich es verstehen, für unsere Gesellschaft ist das aber nicht gut.
Nur eine auf die schnelle gesuchte Quelle: https://iab-forum.de/obwohl-fachkraefte-fehlen-haben-immer-mehr-junge-menschen-keine-ausbildung/
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