Welche CPU / Socket type um folgendes zu erzielen...

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bitheat

Gast
Ich möchte mein System vielleicht nochmal upgraden

Durch die Microcode Upgrades gegen Spectre und Meltdown hat die Performance meines Systems gelitten und durch die neuen Lücken ist man schon, wie bei OpenBSD zu sehen, drauf und dran, auch noch Hyperthreading deaktivieren zu müssen.

Derzeitige Hauptkomponenten:
Bei einigen neueren CPU und Mainboard Komponenten (Intel Xeon W, Sockel 2066) gibt es anscheinend keinen Windows 7 Support mehr. Den hätte ich aber gerne noch. Sonst hätte ich an folgendes mainboard gedacht: https://www.supermicro.nl/products/motherboard/Xeon/C420/X11SRA-F.cfm und dann einen Xeon W um die €600 - 1000.

Wunsch / Frage: mit welcher aktuellen CPU / mainboard Kombination bekäme man folgende Dinge noch unter einen Hut:

- Windows 7 Support (CPU und Treiber fürs Mainboard)
- ECC RAM
- CPU:
- Hohe Single Thread Performance vergleichbar mit derzeitig genutzter CPU (Wunsch: Basis Takt >3.5 GHz)
- mindestens 6, besser 8 Kerne, Hyperthreading, Performance am liebsten höher als E5-1650v3
- Mainboard:
- mindestens 4-fache memory Anbindung wie bei Sockel 2011-3
- wenn möglich mit Thunderbolt Support (egal ob 2 oder 3)
- wenn möglich mit USB3.1 gen2
- je nach Ausstattungs des boards sind noch ein paar Karten umzuziehen
Ich brauche nur einen x16 Slot für GPU.
Am liebsten was stabiles im Bereich Workstation / Serverboard.
Auf jeden Fall ECC RAM, das ist mit wichtig.
Kein Gigabyte oder ASRock Board, am liebsten Supermicro.
Hat jemand eine Idee ?
 
Auch für dein Supermicro X11SRA Board gibt es keinen Support für Windows 7 - klipp und klar:

Altes, 2020 auslaufendes OS vs neue aktuelle Hardware!

MS hat das mit der Einführung von Windows 10 ganz eindeutig klar gestellt, neue (ab dem Zeitpunkt erscheinende) Hardware und somit neue Funktionen werden nur noch mit der aktuellen Plattform unterstützt.
Alles andere muss der Hardwarehersteller selbst bereitstellen... für Treiber möglich, für die allgemeine Integration neuer Funktionen in alte OS aber sehr unwahrscheinlich.

1. Win7 Support für Hardware die VOR Erscheinen von Windows 10 schon am Markt verfügbar war
2. schon an AMD Threadripper gedacht, wenn denn Quadchannel RAM so wichtig scheint?
3. die ganzen USB 3 Karten kann man sich im Normalfall sparen, die Boards bieten da genügend Anschlüsse (wenn man keine 20 Ports braucht, aber da wären eh externe Hubs sinnvoller)
4. Thunderbolt besser per PCIe-Karte nachrüsten

Sockel-2066 Board von Supermicro ab 300€
+ 6-Kern Xeon W für 860€ (sind die eigentlich auch mit Zahnpasta aka TIM gefüllt?)
+ 4x 16 GB RAM für ca. 800€

...das wird kein günstiges Vergnügen, soweit sollte das klar sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wofür brauchst du ein solches System? Ein aktueller i7 und Win10 ist doch viel günstiger :freak:
 
@duskstalker

Funktionieren ja, weil es meistens einen wie auch immer gearteten Kompatibilitätsmodus gibt.
MS garantiert aber nicht die Unterstützung aller/neuerer Features und Funktionen wie bspw. moderner Stromsparmechanismen oder spezielle Befehlssatzerweiterungen.
 
Einfach die Artikel hier auf CB lesen zum Hickhack damals "Skylake-Unterstützung in Win10 - ja / nein / wie", weil Skylake offiziell eher auf den Markt kam als Win10 (wenn mich mein Gedächtnis jetzt nicht im Stich lässt).
 
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Fragger911 schrieb:
Auch für dein Supermicro X11SRA Board gibt es keinen Support für Windows 7 - klipp und klar:

Danke, aber das ist mir auch klar, ich hatte geschrieben, "sonst hätte ich das X11SRA genommen."
Schade ist, dass es von Supermicro keine AMD Boards gibt.

Windows 7 und Threadripper ...
https://www.anandtech.com/show/11182/how-to-get-ryzen-working-on-windows-7-x64

Ich gewinne langsam den Eindruck, dass dies hier mein letzter Win7 Rechner gewesen sein wird
und ich werde das Ding noch so lange betreiben, wie es durchhält.
 
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bitheat schrieb:
...gibt es anscheinend keinen Windows 7 Support mehr. Den hätte ich aber gerne noch. Sonst hätte ich an folgendes mainboard gedacht:

Sorry, aber das liest sich im Original einfach anders.
Und warum so verbissen auf Supermicro ausgerichtet?

Wobei man sagen muss, Supermicro bietet auch Boards für AMD an, nur eben für Epyc, nicht für Threadripper.
Da du allerdings selber schon Workstationkomponenten auflistest, kann man das ja mal erwähnen.
 
Aha, man liest so viel in Text hinein ;) es "klang" so.

Der erste Abschnitt des Artikels auf Anandtech sagt es kurz und knapp, "Offiziell" ist der Ofen aus und nur das zählt im Endeffekt.
Ob man was mit Bastelei hinbekommt verneint niemand, nur gibt es eben keine Hilfe bei Problemen. Muss dann jeder selbst entscheiden, ob einem Zeit, Aufwand und Risiko das wert sind.
Und mit Risiko meine ich, das es anfangs laufen mag, aber niemand weiß, wann und durch welchen Fliegenfurz von Updates & Co das Kartenhaus zusammen bricht.
 
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Aber um Deine Frage zu beantworten. Das ist eine Firma, die vorwiegend im Enterprise Kundensegment arbeitet.

Ich finde es beeindruckend, dass ich als normaler Endkunde den Support in den NL anrufen kann und
auch sofort jemanden an den Apparat bekomme, der von den Produkten was versteht.
Und wenn ich denen eine Mail schreibe, dann habe ich am nächsten Tag eine Antwort in der Inbox.

Die mainboards sind auch nicht viel teurer als die consumer boards und haben den Vorteil, dass die meisten boards noch einen ILMI Management Chip an Board haben, über den man das BIOS flashen kann.
Das ist vor allem dann sehr hilfreich, wenn das Flashen mal in die Hose gegangen ist.

Supermicro hat selbstverständlich die BIOS versionen geupgraded, damit man darüber die Intel Microcode Upgrades auf die CPU bekommt, auch wenn man kein Windows 10 im Einsatz hat. Wobei das bei Win10 ja voll die Lachnummer war. Vorm 1803er Upgrade hat Microsoft die ausgeliefert und mit 1803 haben sie genau das weggepatched.

Die Firma Xi Machines hat sich auf das Bauen von sehr leistungsfähigen und zuverlässigen, schlüsselfertigen Systemen im Audio und Video Bereich spezialisiert. http://xi-machines.com/de/systeme-audio.php
Die verwenden dazu erfolgreich die Komponenten, die auch im Enterprise Kundensegment verbaut werden, weil die idR zuverlässiger sind, weil Firmen in dem Bereich SLAs einzuhalten haben, sonst gibts Penalen...
Darum setzt man da auf Server / Workstation Boards und Komponenten, Xeon, ECC RAM, etc ...

Daraus kann man auch als privater Computer Anwender seinen Nutzen ziehen.
Wichtig ist ein stabiler Unterbau (Gute Stromversorgung, Mainboard, CPU, RAM).
Für den Rest (Harddisk, GPU, etc) kann man dann das nehmen, was man mag.
 
Aha, mit dem Background wird das Ansinnen endlich verständlicher, denn ansonsten kann man so ein Setup einfach nur als Overkill bezeichnen.

Damit fällt dann allerdings Win7 endgültig flach als OS für einen neue Maschine, denn damit gibt es keine langfristig stabile Basis.
 
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