Welche Distri und welche GUI?

SavageSkull

Fleet Admiral
Registriert
Mai 2010
Beiträge
17.065
Hi,

ich will mal testweise einen Rechner (C2Q, 8GB, HD5870) mit Linux aufsetzen um mich mal ein bißchen damit vertraut zu machen und zu probieren, was an Spielen funktioniert, welche Möglichkeiten es für Filme, Streams und DVDs gibt. Halt einfach mal spielerisch einen Einblick gewinnen.
Da ich in 2021 als reiner Anwender eigentlich keine Befehle mehr lernen möchte, wäre es schön, wenn die Distri und die GUI so aufgebaut wäre, dass ich mich so gut wie nie mit dem Terminal befassen muss.

Soweit ich das jetzt sehe, wird dann fast immer Ubuntu empfohlen. Hier wäre eigentlich nur die Frage nach der Oberfläche. Also Gnome oder KDE Plasma? Oder doch eine ganz andere Distri?

Momentan sieht das für mich nur nach bömischen Dörfern aus.
Bin Dankbar für Einsteigertipps

PS:
Das System hat noch eine "Asus U3S6" USB3 Karte verbaut. Es wäre schön wenn ich die auch zum laufen bekomme, da ich dann einfacher mit USB Platten Dateien von A nach B bekomme.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Bestagon
Würde mit Ubuntu und Gnome anfangen. Das ist wohl die am stärksten verbreitete Kombination. Ist ausgereift und hat einen sehr guten Support.

Alles andere ist nice to have und kann nach Lust und Laune mal noch probiert werden.
Bin selbst auf Fedora 33 mit KDE unterwegs. Ubuntu und Gnome würde genauso gut gehen. Geht dabei aber um alltägliche Arbeit.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: adAstra
Alles in allem habe ich in meinem umfeld die Erfahrung gemacht, dsss Einsteiger mit manjaro und endavourOS inzwischen deutlich besser klar kommen.
Alles ist deutlich konsistenter.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Natriumchlorid und foo_1337
Linux Mint mit Cinnamon oder Mate evtl, Zorin OS ist auch einen Blick wert wenn man von Windows kommt. Und bei 10 Leuten wird es 11 Meinungen dazu geben ^^
 
:-D

Wie so viele Threads zu Linux.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: BeBur, pcblizzard, coasterblog und eine weitere Person
Ich würde mir mal EndeavourOS ansehen. Ob Gnome, Xfce oder KDE Plasma ist dann Geschmackssache und kommt auf deine Vorlieben und deinen Workflow an.

Das Ganze kannst du ja problemlos als Live-System testen und bei Gefallen entsprechend installieren.

Liebe Grüße
Sven
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: ###Zaunpfahl###, Linux-Nerd, Natriumchlorid und 2 andere
Eindeutig Ubuntu weil größte Supportbasis und Community. Und hier mal Xubuntu oder Kubuntu ansehen. Warum aber alle Leute bei Linux immer Angst vor der Eingabe von Befehlen haben, verstehe ich nicht: Das ist schon im Normalbetrieb schon sehr lange die Ausnahme und "lernen" muss mensch da auch nix.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: BoeserBrot, OLF und SavageSkull
Ubuntu ist ein guter Einstieg: Größte Community, seit langer Zeit etabliert und bei Problemen reichlich Support an jeder Ecke. Zudem funktioniert die Einbindung proprietärer Treiber entspannt per GUI. Als Einsteiger solltest du von spezialisierten Trend-Distributionen die Finger lassen.

Was den Desktop angeht, würde ich dir raten erstmal im Live-Modus die drei großen Ubuntu-Distributionen auszuprobieren: Ubuntu, Kububtu, Xubuntu. Letzteres finden viele arg spartanisch, ist aber mein persönlicher Favorit, da ich eh viel im Terminal unterwegs bin ...
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: SavageSkull
fixedwater schrieb:
Warum aber alle Leute bei Linux immer Angst vor der Eingabe von Befehlen haben, verstehe ich nicht: Das ist schon im Normalbetrieb schon sehr lange die Ausnahme und "lernen" muss mensch da auch nix.
Ich bin halt Anwender und habe auch keine Ausbildung im IT Bereich.
Als Anwender erwarte ich von einem graphic user interface, dass ich das halt auch das OS ohne Textbefehle bedienen kann. Das ist meine Meinung zu egal welchem (Anwender) OS.
Ob das bei den aktuellen Distris so ist, weiß ich nicht, daher frage ich ja in die Runde. Es gibt halt immer noch die einschlägige Behauptung das Linux doch noch relativ viele Terminal Befehle benötigt.
Ist halt auch ein Grund, warum ich das mal testen will.

Ist denn der Core2Quad ein Problem weil zu alt? Auf der Mühle lief bis vor kurzem noch ein aktuelles Windows 10 problemlos.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Skyphane
SavageSkull schrieb:
Es gibt halt immer noch die einschlägige Behauptung das Linux doch noch relativ viele Terminal Befehle benötigt.
Um Linux ranken sich traditionell viele Legenden ;) Meist von Leuten aufgestellt, die es nicht benutzen...
SavageSkull schrieb:
Ist denn der Core2Quad ein Problem weil zu alt?
Nö. Dürfte mit Xubuntu (Kubuntu auch mal probieren) auf jeden Fall gut laufen. Wieviel RAM ist vorhanden? Mit den 8 GB RAM auch. Gibts ne SSD?
 
500GB Crucial MX100. Die wird auch komplett platt gemacht und kann voll genutzt werden.
Werde mir mal diese Vorschau von @NikoNet mal anschauen, wie welche Oberfläche aussieht und dann nach Bauchgefühl eine der drei Ubuntus installieren.
 
SavageSkull schrieb:
Ich bin halt Anwender und habe auch keine Ausbildung im IT Bereich.
Bin ich ebenfalls.
SavageSkull schrieb:
Als Anwender erwarte ich von einem graphic user interface, dass ich das halt auch das OS ohne Textbefehle bedienen kann. Das ist meine Meinung zu egal welchem (Anwender) OS.
Kann man durchweg. Und es ist durchweg komplizierter und zeitraubender als eine Zeile im Terminal auszuführen, deshalb mache ich es nicht. Das trifft übrigens auch auf MacOS und insbesondere Windows zu, da wünsche ich mir ein leistungsfähiges Terminal mehr als unter jedem anderen OS.
SavageSkull schrieb:
Ist denn der Core2Quad ein Problem weil zu alt?
Bei deinen Spieleambitionen befürchte ich eher mit der Grafikkarte Komplikationen. Aufgrund des alters wirst du mit dem freien Radeon-Treiber arbeiten, der zwar sehr stabil, aber eben kein Rennpferd ist. Dinge wie Vulkan kann er auch nicht. Wenn du also auf der Kiste Gamen willst, bleib bei Windows.
 
ghecko schrieb:
Kann man durchweg. Und es ist durchweg komplizierter und zeitraubender als eine Zeile im Terminal auszuführen, deshalb mache ich es nicht.
Dann ist das GUI halt noch Verbesserungswürdig.

Das soll keine Gaming Station werden, dass soll zum probieren und Linux kennenlernen sein. Wenn ich spielen will habe ich meine 3090 unter Windows. Der Rechner besteht halt aus den Resten von einem Familienrechner, der jetzt ein neues Innenleben hat. Die 5870 habe ich fürn Zehner geholt, weil die aus der damaligen Zeit zu der Plattform passt. Alles was schneller ist, ist wesentlich teurer für so ein Bastelprojekt.
 
SavageSkull schrieb:
was an Spielen funktioniert
Wie bereits erklärt
SavageSkull schrieb:
welche Möglichkeiten es für Filme
Eine ganze Palette an tools für jeglichen Zweck. Wie unter Windows auch.
SavageSkull schrieb:
Chrome benutzen (Amazon, Netflix, etc). Und selbst da wirst du dich gegenüber Windows ärgern, wenn du höhere Auflösungen willst.
SavageSkull schrieb:
Siehe Filme.
SavageSkull schrieb:
Dann ist das GUI halt noch Verbesserungswürdig.
Die GUI unter Linux ist eine austauschbare Komponente. Und du hast die Wahl zwischen unzähligen GUIs.
Ich habe bis heute keine gefunden, die schlechter ist als das, was Windows seinen Usern zumutet.
Es ist eher so, dass keine GUI, egal wie gut, schneller sein kann als ein Terminal. Das umgeht Menüs und deren Untermenüs.

Und nochmals: Unter keiner großen Distribution muss man zwingend mit dem Terminal arbeiten. Mir fällt nichts ein, was ich nicht auch mit der GUI lösen könnte. Aber es ist eben gerade bei Tutorials schwierig zu beschreiben, welche Menüs und Knöpfe man jetzt drücken soll. Da ist es einfacher eine Zeile fürs Terminal zu teilen, die man ausführt. Und das funktioniert innerhalb einer Distribution immer gleich, egal welche Oberfläche. Wenn man sich dem verwehrt macht man sich das Leben nur selbst schwer und wird mit Linux auch nie warm.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: Nase
Willst du mir gerade abraten auf einem Rechner, der momentan ungenutzt ist, Linux auszuprobieren und einen eigenen Erfahrungsschatz für Linux (bzw eine Distribution) anzusammeln?

Spielen, Filme (Stream/DVD/Plex und Co), normales surfen und vielleicht mal was für den 3D Drucker zusammenklickern ist halt das, was ich am meisten mit meinem PC mache und ich will einfach nur mal ausprobieren, wie das auf Linux funktioniert um mal eigene Erfahrung zu sammeln.
Die Frage in die Runde kommt nur daher, weil es unzählige Distributionen gibt. Das kann ich ohne Erfahrungen ja gar nicht überblicken.
 
Zuletzt bearbeitet:
SavageSkull schrieb:
Willst du mir gerade abraten
Ich will niemandem davon abraten, Linux und allgemein freie Software zu verwenden. Ich werbe hier dafür, wo ich nur kann. Aber ich möchte auch nichts schönreden. Und wenn man mit dem Terminal auf Kriegsfuß steht, dann wirst du es unter Linux schwer haben. Schwerer als nötig. Denn jeder den du bei einem Problem um Hilfe ersuchst wird dich unweigerlich wieder zum Terminal führen. Nicht um dich zu ärgern, sondern um dir einfacher helfen zu können. Wer also diese Methode methodisch ablehnt, aus welchem Grund auch immer, der wird mit Linux keine Freude haben. Zumindest als Poweruser.
SavageSkull schrieb:
Die Frage in die Runde kommt nur daher, weil es unzählige Distributionen gibt. Das kann ich ohne Erfahrungen ja gar nicht überblicken.
Die Frage habe ich bereits in anderen Threads beantwortet:
Irgend ein Ubuntu-LTS derivat. Davon gibt es unzählige und alle funktionieren unter der Haube gleich. Für diesen Zweig gibt es die meisten vorgefertigten Pakete, die meisten Tutorials und die größte Userbase.
Schau dir einfach Screenshots an und nimm das was dir optisch am ehesten zusagt.
Was anderes als Einsteiger zu verwenden macht keinen Sinn, wenn man keine Unixerfahrungen hat.
Manjaro ist meiner Meinung nach für Einsteiger zu kompliziert, insbesondere wenn man dem terminal abgeneigt ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: adAstra
SavageSkull schrieb:
Ich bin halt Anwender und habe auch keine Ausbildung im IT Bereich.
Meine Eltern benutzen Ubuntu mit Gnome und die können ohne meine Anleitung keine Anhänge an E-Mails anfügen. KDE ist aber gewiss ebenso ausgereift.
Hauptsache du nimmst etwas, das weit verbreitet ist. Mit Ubuntu oder vermutlich auch Kubuntu (also Ubuntu mit KDE) machst du gewiss nichts falsch.

ghecko schrieb:
Die GUI unter Linux ist eine austauschbare Komponente.
Würde ich eher von abraten für einen Frustfreien Einstieg. ich hab hier Jüngst das DE gewechselt von Budgie auf Gnome und es gab bisher schon 1-2 kleinere Probleme. In der Theorie geht das super einfach, aber es bleibt dann doch gerne mal ein Dienst, ein Programm, eine Config übrig und schießt quer.
 
BeBur schrieb:
Meine Eltern benutzen Ubuntu mit Gnome
Bei meiner Familie ähnlich, die sitzen auch alle vor Linux-Maschinen. Aber ich bin halt derjenige, der die Kisten aufsetzt, alles einrichtet und wartet. Die würden das ohne meine Hilfe wohl nicht schaffen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: McMoneysack91
Zurück
Oben