Welche Distri und welche GUI?

Unter Dolphin (dem Dateimanager von Plasma) ist es sogar noch einfacher: Unter Netzwerk gibt es den Punkt "freigegebene Ordner SMB". Gibt es also im Netzwerk schon ein NAS mit solchen Freigaben, kann dort einfach nach Eingabe der Authentifizierungsdaten zugegriffen werden... ich mag nfs mit Einträgen in fstab aber auch lieber ;)
 
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Wenn du nur Auflösungen bis FullHD betreieben willst, ist Linux Mint mit beliebigem Desktop ok.

Wenn du 1440p oder 2160p betreieben willst, dann nimm lieber Linux Manjaro mit KDE.

Alles andere versagt meiner Erfahrung nach bei hohen Auflösungen ;)
 
Inwiefern sollen die anderen Oberflächen versagen bei hoher Auflösung? Bei mir läuft Cinnamon (wie es auch bei mint verwendet wird) und hauptsächlich xfce in 4k und 144hz Multimonitor ganz gut.
 
Das HiDPI upcaling funktioniert bei Mint, Cinnamon nicht. Versuch mal auf 75 Zoll mit 2160p, Abstand 2m, unter Cinnamom eine Textdatei zu bearbeiten. Ich bin leider daran gescheitert.
 
Kde mit wayland hat ziemlich gute skalierung, aber kde mit wayland war mir für tägliches nutzen dann zu buggy.
 
Erst einmal finde ich cool das du Linux ausprobierst :)

SavageSkull schrieb:
Als Anwender erwarte ich von einem graphic user interface, dass ich das halt auch das OS ohne Textbefehle bedienen kann. Das ist meine Meinung zu egal welchem (Anwender) OS.
Ich bin auch kein riesen Fan von Terminals (auch wenn ich die Vorteile zu schätzen weiß).
Aber man sollte schon ein wenig fair sein. Linux kann schon seit längerem überwiegend ohne Terminalbefehle auskommen, das kann mir denke ich hier jeder bestätigen, dennoch ist es kein Milliardenkonzern!

Und aus Erfahrung weiß ich das man selbst in Windows auch mal für exotischere Dinge Terminalbefehle eingeben oder mal wieder die gute alte Windows Registry anpassen muss.

Also wenn man dem ganzen eine ehrliche Chance geben möchte sollte man dem auch realistisch gegenüber stehen und verstehen das Linux keine homogene Organisation ist. Wer am Ende wirklich was von vorne bis hinten durchdachtes und getestete erwartet sollte nicht zu einem Linux greifen.
Wie auch wenn man nicht standardmäßig Nutzerstatistiken, Analysen und sonst was bezieht... vieles hat eben zwei Seiten und die gilt es aufzudecken, zu verstehen und sich schließlich eine Meinung (Entscheidung) zu bilden.
 
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###Zaunpfahl### schrieb:
... Wer am Ende wirklich was von vorne bis hinten durchdachtes und getestete erwartet sollte nicht zu einem Linux greifen...
Also wenn ich so sehe, was bei Win10 mit dem Update zum März-Patchday wieder los ist, bin ich froh, dass ich bei meinen realen und hauptsächlich verwendeten Rechnern zu Ubuntu 20.04 gegriffen habe.

Gruß
R.G.
 
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@rgbs Dem würde ich so persönlich schon zustimmen. Aber das ist eine sehr sehr einseitige "nerdige" Ansicht. Auch wenn ich es nicht begrüße haben momentan die meisten Anwender absolut keinen Plan und meist auch kein Interesse was das da vor Ihrer Nase ist und wie es das macht. Wenn man dann was erzählt und in dem Satz fällt irgendein Wort mit "Computer" ist es sofort total kompliziert und unverständlich (schon oft die Erfahrung gemacht).
Worauf ich eigentlich hinaus will. Mit komischen Tricks bekommt man ein Windows oft wieder hin. Unterstützung für Windows ist noch immer viel größer. Windows kann die meisten Anwender-wichtigen-Dinge besser: Streaming, Skalierung, Touch, Games, Energiemodien, etc.
Den meisten Leuten ist egal wie Windows das macht oder dem wieso. Hauptsache es funktioniert irgendwie.

Und auch ich habe schon öfters die Erfahrung gemacht, dass bei Linux was nicht rund läuft. Und besonders wenn etwas bei Windows läuft aber unter Linux oder dieser Distri nicht ist das immer ziemlich schlecht für Linux, umgekehrt ist das wieso auch immer eher weniger der Fall.

Schlussendlich sollte man respektieren das manchmal Leute damit arbeiten müssen, unkompliziert spielen wollen oder einfach keinen Bock auf was anderes, neues haben.
 
Wie hier schon mehrfach erwähnt würde ich definitiv Manjaro + KDE empfehlen. Die GUI sollte vertraut sein, und alle zum Spielen benötigten Applikationen sind sehr leicht einzurichten.
 
Besser - ist wohl Geschmackssache

Manjaro - rolling release mit zugriff auch auf das aur, wenn man es einschaltet.
Kubuntu - ist halt ein ubuntu derivat, dass immer mal wieder neu installiert/überinstallieren muss, wenn der Updatezyklus ausgelaufen ist zusatzpakete gibts halt über das ppa System

mir selber gefällt das rollin release mit aur besser.

Das kann sein, dass das nur zufall war → hatte damals auch im Ubuntu universum angefangen und wollte dort dann auf einen anderen Desktop wechseln. also KDE installieren und das also noch Gnome drauf war. Das hatte mir das System zerissen :D
Das Problem hatte ich bei Manjaro/arch derivaten noch nicht, jedoch kenne ich mich mittlerweile auch weit besser mit Linux aus.
 
Alexander2 schrieb:
und wollte dort dann auf einen anderen Desktop wechseln. also KDE installieren und das also noch Gnome drauf war. Das hatte mir das System zerissen
Was normalerweise kein Problem darstellt. Habe das hier auf dem Lappi auch und hat schon zwei LTS Upgrades überstanden.

RR mag ja ganz hübsch sein, ich will das nicht.
Der normale Rechner soll gefälligst so bleiben, wie er bei Neuinstallation oder nach Versionsupgrade ist. Und das im Idealfall mindestens 2 Jahre. Auf Bastelkram, weil mal wieder ein Update zu viel kam habe ich keinen Bock mehr.
Um neueste HW mache ich eh einen großen Bogen.
 
hab eben vor ein paar Minuten hier meinen ersten Beitrag geschrieben und durch Zufall diesen Thread entdeckt.

Hab noch garnichts gelesen und Du hast Dich sicher schon entschieden, aber ich vertrete die Meinung, dass man als Linuxanfänger immer mit einem Debian-basierenden System anfangen sollte. Also zB Ubuntu, Linux Mint, Xubuntu, Zorin OS usw.

Warum ? weil es einfach imho mit am einfachsten ist zum Lernen und einen hohen Komfort bietet in der Bedienung. Wenn man sich für eine Distribution innerhalb eines bestimmten Derivates entscheidet, (welches eben jeweils wieder seine eigenen Konsolenbefehle mitbringt) aber innerhalb dieses Derivates nur relativ wenige Distributionen zur Wahl stehen, muss man sich wenn man auf ein anderes Derivat gehen will, wieder auf neue Befehle einstellen und andere Dinge, die anders funktionieren.

Bei Debianbasierende Systeme hingegen hat man viele Linuxsysteme zur Auswahl, die sehr ähnlich funktionieren und gleiche Konsolenbefehle mitbringen.

Letztlich aber kann man imho nicht wirklich zu etwas raten, weil derjenige sich am Besten mind. 5 Systeme ansehen und selbst entscheiden sollte, was ihm am meisten zusagt. Das passiert dann meistens auch nach einigen Monaten. Es ist einfach Geschmackssache verbunden mit der Einstellung die man hat bzw. den Aspekten, die einem dann im laufe der Zeit wichtig werden. Linux ist nicht gleich Linux.
 
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@surftheweb

Du hast recht, ein Ubuntu oder Mint versteht auch die Oma, wenn sie Windows kannte. ;)

Aber auch ein Manjaro reit sich daran ein, so mag der Unterbau als schwer zu handhaben gelten (Arch), aber in real kriegt man davon Nichts mit. Der Schwierigkeitsgrad entspricht z.B. Ubuntu.

Mich hat bei Mint total gestört, dass ein Firefox teilweise eine Woche ungepatcht war, warum?
 
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gegen einen etwas älteren firefox im repo kann ein flatpak helfen, wenn das aktuell gehalten ist natürlich. Oder Firefox in einem Ordner in deinem Home Ordner als portable version einrichten. Das kann sich da auch selbstständig updaten, weil es schreibrechte hat.
 
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sollte der eine oder andere Firefox im Flatpak installieren, könnte es sein, dass der Firefox die Videos nicht flüssig genug darstellt, dh es etwas zäh läuft. Dann hilft das:

"You need to install ffmpeg-full:
flatpak install flathub org.freedesktop.Platform.ffmpeg-full

and then check that you have:
[Org.freedesktop.Platform.ffmpeg-full extension]
directory = lib/ffmpeg
add-ld-path =.
no-autodownload = true
version = 19.08

in /var/lib/flatpak/app/org.mozilla.firefox/current/active/metadata"

Hat bei mir auf meiner Distro die ich damals noch nutzte, geholfen
 
KuestenNebel schrieb:
Wad macht Manjaro besser als Kubuntu?
Wie oben schon erwähnt bin auch ich ein Fan von Rolling Release. Mein ArchLinux musste ich auf meinem Notebook seit 8 Jahren nicht neu installieren. Sogar die Umstellung auf systemd hat damals problemlos geklappt
Die ArchLinux Basis bietet sehr viel Flexibilität bzgl. Kernel, Treiber Und Paketmanagement. Snap ist nicht standardmäßig installiert - was ich persönlich schon sehr gut finde, da ich auch Flatpack bevorzuge.

Das Arch User Repository AUR ist genial, sollte ein Paket mal wirklich nicht in den offiziellen Repos sein.
 
ich würde gerne mal Archlinux aus Spaß an der Freude bei mir installieren.

Hab aber im Netz gehört, dass da im Laufe der Jahre gewisse Veränderungen Einzug gehalten haben und dass deshalb nicht mehr alle Anleitungen funktionieren für Anfänger, um es zu installieren.

Könnt ihr mir eine Anleitung posten bzw. verlinken, damit ich mir das Grundsystem Archlinux mit grafischer Benutzeroberfläche mal installieren kann ?

Würds mir gerne mal ansehen... :))
 
surftheweb schrieb:
Könnt ihr mir eine Anleitung posten bzw. verlinken, damit ich mir das Grundsystem Archlinux mit grafischer Benutzeroberfläche mal installieren kann ?

Würds mir gerne mal ansehen... :))
https://de.wikihow.com/Arch-Linux-installieren (weiss aber nicht genau, ob die noch aktuell ist...)
Wenn Du es einfacher haben willst: Calamares
Oder einfach Endeavour OS , Reborn OS, Garuda Linux oder irgend eine andere Distribution , die auf Arch Linux basiert installieren (gibt ja da noch so einige...)
 
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