Wenn du schonend Akkus laden willst, dann nimm den USB 2.0 Anschluss.
Neben dem erwähnten Ladestrom ist die endgültige Zellenspannung entscheidend. Maximale Zellenspannungen ermöglichen große Kapazitäten bei kleinen Zellen, dafür mit verkürzter Lebenszeit.
Messt, wenn es möglich ist die Spannungen eurer Akkus aus?
Dann wisst ihr, ob es sich lohnt bis 100% zu laden oder drunter.
Meine älteren HTC Li-Ion Akkus laden bis maximal 4.10V und schalten bei 3.6V ab. Hier sind noch weit über 600 Ladezyklen möglich. Lade ich bis 80-90% auf und damit um 4V, sind über 1000 Ladezyklen drin, wenn die Betriebstemperaturen nicht zu hoch
ausfallen. Mein erster HTC Akku hat daher gut 6 Jahre ohne merkbaren Kapazitätsverlust durchgehalten, bis eine Zelle verschliss.
Samsung scheint selbst andere Akkumischungen zu verwenden, was Spannungen bis 4.3V erlaubt. Eher wird es dazu gedacht sein hohe Kapazitäten bei wenig Speichereinsatz zu ermöglichen. Viele Hersteller überstrapazieren ihre verbauten Akkus und ich glaube nur die wenigsten Akkus werden das erste Jahr bei täglicher Ladung auch wirklich überleben, gleichgültig der Ladetechnik. Dafür verkaufen sich hohe kapatizätswerte auf der Verpackung wieder gut. Es hat schon Gründe, warum nur ein halbes Jahr Akku Garantie oder Gewährleistung angeboten wird. 182,5 Tage oder Ladezyklen sind für Li-Ion nichts. Bei Li-Po kann es schon anders sein. Die scheinen noch heute anfälliger zu sein, können aber in ihrer Form udn Größe besser angepasst werden.
Potenziell für den Kunden müssten gute und damit viele Smartphones zwei Millimeter dicker sein, ein bis zwei Zellen zusätzlich oder nur größere Zellen haben und bis 4V geladen werden.