Bei Tower-Kühlern (EKL) kann mehr Kühlfläche verbaut werden, diese Bauform dominiert daher, wenn es um die reine Kühlleistung geht; Topflow-Kühler erreichen diese, wenn überhaupt, nur mit Hilfe hoch drehender und damit lauter Lüfter. Ausserdem lässt sich mit dieser Bauform (Tower) ein harmonischerer Luftfluss durch das Gehäuse von vorne unten nach hinten oben realisieren.
Der Vorteil von Topflow-Kühlern wie dem Andy Samurai Master besteht (neben der z.T. besseren Mainboard-und Gehäuse-Kompatibilität) vor allem darin, dass sie durch den parallel zum Board angeordneten und die Luft nach unten saugenden Lüfter auch die umliegenden Mainboard-Komponenten (Spannungswandler, z.T. auch NB und RMA) mitbelüften und daher kühlen.
(Es gibt dann noch eine 3. Bauform, nämlich Radial- oder "Rosette"-Kühler

), bei der der Lüfter von dem ringförmigen Kühlkörper umgeben wird, wie z.B. der Intel Boxed oder einige
Zalman-Kühler. Diese kühlen die umliegenden bauteile optimal, weisen jedoch eine eher mittelmäßige CPU.-Kühlung auf und sind wg. des meist hoch drehenden Lüfters auch nicht sehr leise.)
In nicht extrem oc Systemen (die aber meist eh' mit Wasser gekühlt werden

) reicht auch die Kühlleistung guter Topflow-Kühler (Scythe, Xigmatek, Noctua u.a.) völlig aus, da z.B. die Intel-C2D-CPUs erst bei annähernd 100° C (!) in einen kritischen Temperaturbereich kommen.
LG N.