Welche Netzwerkkabel, Stecker für Hausverkabelung?

speltach

Lt. Commander
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1.102
Bei uns wird im Frühjahr nun endlich Glasfaser ausgebaut, und benötige nun natürlich Installationsmaterial für die Hausverkabelung.

Welche Netzwerkkabel, Stecker, Crimpzange etc. könnt ihr mir empfehlen?
Gibt es hierfür eine gute Anleitung?
Kann man die verlegten Kabel auch irgendwie prüfen oder diese korrekt funktionieren?
 
a) Verlegekabel min. Cat.5e
b) Keine Stecker, Verlegekabel legt man in Dosen! Alles andere ist Mumpitz!
c) brauchst du nicht da du mit dosen arbeitest, du brauchst ein "LSA Auflegewerkzeug" kostet ~10-15€
d) Ja, gibt dafür nen Kabeltester für Netzwerkkabel ;) Ebenfalls 10-15€

Grundsätzliche Frage: Willst du Aufputz oder Unterputz verlegen?
 
Ob alles richtig funktioniert:
https://www.kabelscheune.de/Netzwer...type=search&searchparam=netzwerkwerkzeug set&

Als Kabel würde ich nicht unter cat6a oder cat7 gehen. Der Preisunterschied ist so gering...das verlegen kostet viel mehr (egal ob zeit, nerv oder Geld). Und ich würde auch direkt Duplex nehmen und dann auch Doppelte Netzwerkdosen.
https://www.kabelscheune.de/Netzwer....html?listtype=search&searchparam=ND7.S04.OR&
Bei den Netzwerkdosen kannst du jetzt selber überlegen ob du cat6 oder cat7 haben willst.
Als ich welche gebraucht habe gab es noch keine cat7 dosen und ich habe cat6 dosen genommen. Die Dose zu tauschen ist leichter als das Kabel zu tauschen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei einer Neuverkabelung wäre vielleicht auch daran zu denken jeweils Zwillingskabel zu verlegen (mit entsprechend großem Rohrquerschnitt und diese dann auch in Doppeldosen zu legen; so hat man ggf auch für die Zukunft gedacht.
 
Nitschi66 schrieb:
Bei den Netzwerkdosen kannst du jetzt selber überlegen ob du cat6 oder cat7 haben willst.
Als ich welche gebraucht habe gab es noch keine cat7 dosen und ich habe cat6 dosen genommen

CAT7-Dosen mit RJ-45 Buchse gibt es auch nicht, das RJ-45 nicht für CAT7 spezifiziert ist.;)

@TE
Nimm CAT7-Verlegekabel und zb. CAT6a-DoppelDosen. Und leg auch beide Buchsen voll auf. Irgendwann braucht man immer einen 2. Anschluss :D Bei Amazon gibt auch direkt Kabeltester-Sets, die sowohl ein LSA-Werkzeug haben als auch einen kleinen Kabeltester um grob zu gucken, ob richtig aufgelegt wurde
 
Ich stimme so ziemlich jedem zu, wenn du es ordentlich machen willst und die Motivation dazu hast, kauf das Cat.7 Duplex Kabel, nimm Cat.6a Netzwerkdosen (am besten auch Doppeldosen) und zieh lieber eine Leitung mehr als eine zu wenig. Das Netzwerk-Werkzeug ist auch OK für deine Zwecke, nur bei dem Leitungsprüfer darauf achten, dass am anderen Ende kein anderes Gerät als der Leitungsprüfer hängt. Die mögen das nämlich nicht so, wenn da ein Switch oder PC am anderen Ende hängt :D

Bei den Netzwerkdosen vielleicht mal ein bisschen belesen, es gibt welche die sind bei der Montage echt kacke, da muss man schon fummeln wie ein blöder und das Kabel etwas knicken. Hab schon tolle Netzwerkdosen gehabt und welche die mega "kacke" waren. Da weiß der eine oder andere hier im Forum aber vielleicht besser, was man da nehmen könnte.

Gruß, Domi
 
jop, bei Neuverkabelung auf jeden Fall Cat7 verlegen. Kost nich wirklich mehr und du hast in der Zukunft null Probleme. Das ganze durch Cat6a Netzwerkdosen (Doppeldosen für Unterputz dürfte wohl die beste Wahl sein) downgraden damit es mit den vorhandenen Geräten kompatibel is. Zu den Verlegekabeln (kaufste einfach ne Trommel und schneidest dir ab was du brauchst für die jeweiligen Strecken) kaufste nen LSA-Tool und nen Verbindungsprüfer. Crimpzange brauchste nur wenn du normale Patchkabel auch noch in Massen selber anpassen willst, ansonsten kaufste da einfach Patchkabel die du günstig kriegst. Cat5e reicht für GBit
 
Nur mal so als Tipp:
Es gibt für Unterputzmontage sogenannte Elektronikdosen
Die Dinger kann man für alles Mögliche verwenden. Bei Netzwerkdosen hat man den Vorteil das man die Kabel etwas länger lassen kann was das Anschließen erheblich erleichtert und zusätzlich kann man etwas Reservekabel verstecken.

Edit: Den Preis bei Amazon sollte man mit anderen Anbietern vergleichen :-)
 
ach solche Dinger sind doch was für Frauen! Echte Kerle reißen sich beim rein fummeln überall die Hand auf und fluchen wie die Kesselflicker bei der Montage :P Alles andere is für Weicher ;)
 
Alternative wäre noch die Keystone Geschichte, da gibt es ja mittlerweile auch Aufputz- und Unterputz-Dosen für, sowie entsprechende Patchfelder... Das kostet zwar noch ein paar Euro mehr, aber gerade im Keller wenn man eine zentrale Anlaufstelle hat, freut man sich um so mehr dass man so etwas hat. Ich bereue es hier im Büro, dass ich damals die Keystone Geschichte nicht kannte. Das machte den Wechsel vom 19 Zoll Wandgehäuse um einiges ekliger.

Aber das muss auch jeder für sich selbst entscheiden.
 
Denke mal ich nehme dann Aufputzdosen, da 2 Jahren erst renoviert wurde.

Der Übergabepunkt ist im Keller, die Fritzbox würde ich im Dachgeschoss installieren und dann hierüber die Verkabelung machen. Fritzbox im Erdgeschoss ist blöd, da kein passendes Lehrrohr an einen günstigen Platz geht. Und die Verkabelung aus dem Keller zu starten ist auch blöd da nur ein Leerrohr jeweils ins Erd. bzw. Dachgeschoss geht.
 
Ich mag mich jetzt irren, aber es dürfte mehr Sinn machen, die FritzBox so dicht wie möglich am APL / erste TAE zu platzieren, von dort ein LAN Kabel auf den Dachboden / Dachgeschoss und von dort verteilen. So hast du die Leitung für den DSL / Kabelanschluss nicht unnötig verlängert und somit vielleicht deine Bandbreite reduziert.

Kann aber sein, dass das bei Kabel oder den heutigen VDSL Techniken gar nicht mehr so gravierend ist.
 
Domi83 schrieb:
Ich mag mich jetzt irren, aber es dürfte mehr Sinn machen, die FritzBox so dicht wie möglich am APL / erste TAE zu platzieren, von dort ein LAN Kabel auf den Dachboden / Dachgeschoss und von dort verteilen. So hast du die Leitung für den DSL / Kabelanschluss nicht unnötig verlängert und somit vielleicht deine Bandbreite reduziert.

Ist auch eine Möglichkeit, hier verringert sich dann evtl. die Recihweite vom Mobilteil des Telefon´s an der Fritzbox?
 
Du hast jetzt die Chance es gleich richtig zu machen. Wenn Du das tust, bist Du für die Zukunft maximal flexibel aufgestellt.

1. Definiere den Standort deines Sternpunkts. Idealerweise ist der dort, wo du am einfachsten alle Leitungen zusammenführen kannst.
2. Sehe am Sternpunkt Installationsmöglichkeiten für mindestens ein Patchfeld und einen Switch vor mit jeweils genügend Anschlüssen um alle Dosen zu versorgen.
3. Lege vorzugsweise Duplexleitungen zwischen Sternpunkt und Endpunkten (Übergabepunkt und Dosen in den Räumen)
4. Installiere ein Patchfeld am Sternpunkt und Dosen an den Endpunkten.

Damit hast Du die Grundvoraussetzung um überall im Haus vom Übergabepunkt bis zu den Enddosen alle möglichen Netzwerkgeräte miteinander zu verschalten. Wo dann letztendlich der Router, WLAN Accesspoints und Telefonhardware eingebunden wird, ist völlig frei. Wozu bei nem Glasfaseranschluss eine Fritzbox gebraucht wird, erschließt sich mir nicht. Modem bekommst Du wahrscheinlich gestellt. Dann brauchs (abseits von Patchfeld und Switch) nur einen Router, eine VOIP DECT Basis und einen oder mehrere WLAN Accesspoints. Fertig ist der Lack.
 
Was die FritzBox an einem Glasfaseranschluss angeht, aus dem Raum Hannover (Anbieter HTP) kenne ich das so... bei Chef in einer seiner Wohnungen ist ein Verteilerkasten, dort kommt z.B. Strom und auch das Glasfaserkabel an. Das Glasfaserkabel endet in einer Box und von dort geht ein Kupferkabel zum DSL Port der FritzBox.

Gruß, Domi
 
Fritzbox ist beim Anschluss dabei.

Mit Dublex Kabel könnte ich schon wieder Probleme mit dem Leerrohr bekommen, da in 2 bereits ein Koax Kabel mit drin liegt.

Sternpunkt ist wohl am sinnvollsten im Dachgeschoss, da vom Keller ins Erdgeschoss ein Leerrohr geht wo das Telefonkabel mit drin liegt, endet aber mitten im Erdgeschoss in einer Nische wo das Telefon steht. Von da geht keine Verteilung weiter.

Machen ca. 8m Kabel vom Anschlusspunkt zum Router überhaupt etwas aus?
 
Welches Modell der Fritzbox ist dabei? Daraus leitet sich ab, welche Aufgaben die Kiste übernehmen kann.
Wie sieht der Übergabepunkt aus? Ist das ein reiner Medienkonverter oder ein Modem? In beiden Fällen ist es jedoch egal, wie lange das Kabel vom Anschlusspunkt zum Router ist.
 
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