Hausverkabelung CAT7e Patchfeld oder Alternativen?

Tzk schrieb:
Ich habe sogar einfache RJ45 "Buchse-Buchse" Keystones im Einsatz, damit alle Kabel im Schrank von hinten kommen.
Sehr gute Idee. Das befriedigt den Monk in mir. Damit können auch die Geräte die im Schrank stehen über das Patchpanel angeschlossen werden.

10 Stück 3,89 EUR. Mal mitgenommen :D
 
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SaxnPaule schrieb:
Das befriedigt den Monk in mir.
Dito. Ich fand das immer hässlich mit Kabeln die entweder durch Bürstenleisten, freie HE, teils sogar außenrum oder sogar durch freie Keystone Löcher gesteckt wurden... Dabei sind die Dinger echt praktisch und es ist danach halt ALLES sauber auf den Panels aufgelegt und einfach patchbar. Macht die Doku auch leicht(er). Router Port 1-5 liegt dann halt auf Patchpanel 3 Port 10-15 oder whatever.

Nachteil ist natürlich das die Dinger Geld kosten. Also bei 100 Kabeln im Schrank zuckt mein innerer Monk dann direkt weniger... :D
 
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Child schrieb:
Ja. Allerdings: Die Lösung mit Patchfeld (Würde da in jedem Fall auf Keystones setzen) kostet nicht die Welt - vor allem wenn man eh alles neu verlegt - und bringt schon eine gewisse Flexibilität.

Bei mir sieht das so aus.

1.jpg


Oben kommen die 7 Verlegekabel (ein Port ist noch frei) an und gehen ins Patchpanel, dann gehen 1:1 kurze Patchkabel in die 8er Switch darunter.

Das hängt jetzt schon unverändert 2 Jahre, das einzige was sich im Netzwerk verändert hat ist eine weitere 4er Switch als "Unterverteilung" in der Garage (dort nutze ich genau diesen Keystone Stecker, weil ne extra LAN-Aufputzdose und 10cm Patchkabel zur 4er Switch mir zu viel Aufwand war).

Selbst wenn ich in 10 Jahren auf die Idee kommen sollte, noch mal weitere Verlegekabel zu ziehen, dann hätte ich im Fall ohne Patchpanel halt die 8er Switch gegen z.B. einer 16er Switch getauscht und diese genau an der gleichen Position montiert. Ein Mal aus und wieder einstecken sollte kein Problem sein.

Ums Geld geht es mir da nicht mal, aber in diesem Aufbau und Anwendungsszenario ist das Grundprinzip "Patchfeld", also dass man beliebige Ports miteinander verbinden kann, komplett irrelevant.

Das gilt natürlich nur in der Größenordnung bis 16 Ports. Will man größere Switches mit waagerechter Rackmontage betreiben und dort noch Server, etc unterbringen, sieht die Welt anders aus.
 
Tzk schrieb:
ch fand das immer hässlich mit Kabeln die entweder durch Bürstenleisten, freie HE, teils sogar außenrum oder sogar durch freie Keystone Löcher gesteckt wurden... Dabei sind die Dinger echt praktisch und es ist danach halt ALLES sauber auf den Panels aufgelegt und einfach patchbar.
Ich blicks nicht.
Du clipst so ein Buchse-Buchse Keystone in einen freien Slot, sagen wir mal Slot 13.
Dann patchst du Slot 13 auf eines der Verlegekabel-Keystones auf Slot 1-12, damit die Buchse zum Gerät nach hinten abgeht?
Und diese zusätzliche Schleife mit 2 zusätzlichen potentiellen Fehlerquellen im Patchfeld ist dann schöner als irgendwo durchzuführen?
Ergänzung ()

Hanni2k schrieb:
Aber eigentlich brauch ich nicht wirklich ein Patchfeld, es ist ein Einfamilienhaus, keine wohnung, also keine netze die ich groß trennen muss.
Es geht nicht ums trennen. Es geht darum, dass die starren Adern in Verlegekabel brechen, wenn man die hin und her biegt. Wie bei ner Büroklammer... hin, her, hin, her, hin, her, hin, her, hin, her - zack - ab.
Wenn du mit feldkonfektionierbaren Steckern arbeitest und an dem Switch 20x mal was umsteckst, hast du vermutlich einen Adernbruch im Kabel.

Wenn du das nie wieder anfassen wirst, dann könntest du das auch mit feldkonfektionierbaren Steckern machen. Aber die Erfahrung zeigt, dass das nahezu immer zu Problemen führt. Die Frage ist nur wann.
 
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SaxnPaule schrieb:
Ich fragte nur, weil @DJMadMax tunlichst von LSA abrät.
Vorteile bietet LSA nur insofern, dass eben keine zusätzlichen Module nötig sind und man evtl. ein paar wenige Euro spart. Weitere Vorteile der Keystones wurden ja schon genannt.

Zudem, wenn man es auf die Spitze treiben will: Keystonemodule benötigen eine geringere Abisolierung des Kabelwegs - aber das wird vermutlich nichtmal messbar sein. Mit LSA sowie auch mit Keystones ist bei Eigenheim- üblichen Kabellängen in der Regel auch problemlos 10G über Kupfer möglich.

Der Flexibilität halber würde ich dennoch von LSA abraten.
 
h00bi schrieb:
Und diese zusätzliche Schleife mit 2 zusätzlichen potentiellen Fehlerquellen im Patchfeld ist dann schöner als irgendwo durchzuführen?
Probleme hatte ich damit bisher keine, die Zeit wird zeigen wie praktikabel das ist. Patchen mache ich so:

Gerät im Schrank hat Abgang nach hinten. Hier Patchkabel von hinten auf den Buchse-Buchse. An Buchse-Buchse von vorne weiter zum Switch. Ja du hast zwei zusätzliche Übergänge und damit Fehlerquellen. Bei der kurzen Leitungslänge von maximal 2 Metern (im Schrank) habe ich damit aber keine Schmerzen. Alles andere im Schrank ist ja "normal" verkabelt. Also Switch und Verlegekabel von außen.
 
So siehts bei mir aus, die Verlegekabel einmal drumrum als Reserve (und damit das Logo vom Switch nicht auf dem Kopf steht, zugegeben). Und wie bei jedem Provisorium sind da noch Kabelbinder, die vor zwei Jahren schon hätten verschwinden sollen...muss mal wieder ein bisschen Material bestellen. Leider hat mein Elektriker immer normales Stangenrohr benutzt und keine Quickpipes, wo man auch nachträglich mal n Kabel mit reinlegen kann. Und jetzt wo ich es sehe: Wenn ich kein Patchpanel hätte, könnte ich auch nicht einfach so das rote Kabel vom Glasfaser-ONT da reinstöpseln.
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Da sieht man auch gut, dass es mit steigender Anzahl an Verbindungen durchaus sinnvoll ist. Wenn zudem noch POE dazu kommt, will man ggf. doch mal die Positionen tauschen und über Kreuz patchen.
Das geht bei 5 Doppelkabeln nicht. Bei mir sind es ja nur 7 Einzelkabel, da ich die durch bestehende Lehrrohre gezogen habe und selbst das eine Kabel schon problematisch war.
 
Verlegekabel sind sehr steif und die entsprechenden Stecker dann groß.
Wenn es kein Patchpanel sein soll, dann wenigstens auf Keystones enden lassen und mit flexiblen Patchkabeln in den Switch rein.
Es reicht auch CAT6a Keystones, CAT7 ist unnötig und teuer.
 
Bei uns liegt der zentrale Knotenpunkt bauhistorisch bedingt in einem Wohnraum. Nach zwei Renovierungen in diesem Raum (von außen eindringendes Wasser...) und der letztjährigen Wohnungssanierung habe ich die alten Cat.5 und die neuen Cat.7 Kabel neu geführt und letztendlich in einem IKEA-Schrank untergebracht. Einen klobigen 19" IT-Schrank wollten wir nicht (WAF) und der zwischenzeitig verwendete Elektro-Kasten war viel zu klein.

Der Linksys Router dient nur als Switch (WLAN ist aus) und zum Anschluss der "NAS"-Festplatte. Router 7690 steht im Wohnzimmer, der 6000 im Büro. Das Haus ist kein typischer Quader, sondern in L-Form in Hanglage mit versetzten Ebenen und mit dieser Verteilung bekomme ich alles abgedeckt. Das Kabel zum Schlafzimmer ist nicht aufgelegt, nur Reserve.
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