Welche Schule und welches Studium :(?

Soulrazor

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Ich hab jetzt schon seit 2 Jahren das Grübeln, da ich nicht weiß was ich wo denn nun tun soll. In einem Jahr hab ich meinen Realschulabschluss und muss mich aber vorher noch bei einer neuen Schule "bewerben" und da fängt das Problem schon an :(. Ich habe von Freunden gehört, dass sich ITA (mit der allgemeinen Hochschulreife - Abitur?) für Leute lohnen soll die später noch etwas in der Richtung studieren wollen. Dann gäbe es noch Schulen die die allgemeine Hochschulreife mit dem Schwerpunkt auf Elektrotechnik anbieten. Außerdem könnte ich vllt noch auf ein normales Gymnasium.

Die Frage ist: Wird das "Abitur" auf Berufsschulen überhaupt vollstens anerkannt sodass ich auch auf der Tech. Uni. München oder auf der RWTH (Aachen) problemlos studieren könnte ohne jegliche Benachteiligung? Lohnt sich ITA überhaupt oder ist da ein reiner Schwerpunkt auf Elektrotechnik besser? Oder sollte ich lieber das Abitur auf einem Gymnasium anstreben?

Mein nächstes Problem ist: Was soll ich denn überhaupt studieren?
Ich hab sehr viel Interesse an PC-Hardware und verfolge diese auch ständig auf diversen Seiten und das JEDEN Tag :D. Hab auch schon einiges an praktischer Erfahrung und ich liebe es halt mit meinem PC zu werkeln und würde da auch liebend gern in einer Firma wie AMD und Co. bei der Entwicklung von Prozessoren mitarbeiten wollen. Vor allem als "XY" Ingenieur um aktiv an den Prozessoren zu arbeiten und auch neue Technologien zu erforschen.

Auch Informatik interessiert mich, da ich es toll finde wie Leute Cracks, Mods, Bypasse, Hacks und Co. für diverse Dinge rausbringen und dann denk ich mir: Dafür würde sich die ganze Mühe bestimmt lohnen xDD :D (im ernst)...

Welche Ingenieurswesen sind das wenns überhaupt welche sind und welche würdet ihr mir empfehlen?

Meine letzte Frage und ich hoffe ihr könnt mir auch hier vllt noch helfen :(: Ich sehe sehr oft Leute die für große Firmen arbeiten und z.B. bei der GamesCom auftauchen oder der Typ bei nVidia der die Tesselationsleistung der 4xx GTX Reihe gezeigt hat. Was sind das für Leute und arbeiten die aktiv bei der Firma mit oder stellen die die Produkte nur vor? Welchen Beruf hat z.B. der Typ von nVidia? (Ich kann auch einen Link editieren wenn ihr nicht wisst wen ich meine :D)

Im Endeffekt will ich halt auch mitreden und bei Firmen sowohl bei der Produktion und Entwicklung als auch bei der Präsentation bei Austellungen aktiv sein und ich hoffe ihr könnt mir da weiter helfen. Vielen Dank an alle die mir hierbei helfen können :(...

MfG
 
Sry, das wird jetzt nicht deine Fragen beantworten.
Erstens, wenn es in deiner Macht ist, mach dein Abi. Du wirst schon früh genug Geld verdienen.

Und Zweitens. Mach Praktikas. Ich denke, dass hier im Forum kaum jemand dir sagen kann, was du machen sollst. Lern die Berufe kennen, die dich vielleicht interessieren oder nach dem Pratika nicht. Ich hab es selbst gemerkt. Der andere Pluspunkt ist, du kennst die Personen im Betrieb, das Bedeutet, wenn du dich nicht mit jedem Angelegt hast, kannst du auch besser mit einer Ausbildung oder dualen Studium einsteingen. ;)
Kleiner Tip am Rande. Solltest du wirklich Praktikas machen, schau mal in etwas für dich "Neuem" rein. Man kann nie wissen, was einem alles unbekannte Spaß machen kann. Lieber jetzt ein falsches Praktika als später eine falsche Ausbildung.
 
Jabba the Playa schrieb:
Erstens, wenn es in deiner Macht ist, mach dein Abi. Du wirst schon früh genug Geld verdienen.

Also meinst du ein Abi auf einem normalen Gymnasium und nicht das auf einer Berufschule?!
 
Also ich würde dir aus dem Bauch heraus ein normales Abitur empfehlen. In drei Jahren kann sich zum einen viel in deinen Interessen ändern. Zum anderen glaube ich nicht, das man mit einem normalen Abitur in irgendeinem Studiengang einen Nachteil hat! Zudem weiß man nie, was in 5 oder 6 Jahren kommt, knapp jeder 3. Student / Auszubildender bricht ab, weil das so sehr gewünschte doch nicht seinerm Lebensziel entspricht.

Vllt. aus meiner Sicht. Aber ich bin sehr froh ein Abitur zu haben, mit dem ich so gut wie alles Arbeiten kann, was ich möchte.
 
Welche Ingenieurswesen sind das wenns überhaupt welche sind und welche würdet ihr mir empfehlen?

Da ich selber bei einem Halbleiterhersteller als Ingenieur in der Prozessentwicklung angestellt bin, denke ich kann ich das beantworten.
Die meisten Ingenieure in der Chip-Herstellung/Entwicklung sind Dipl. Ing. Elektrotechnik, meist mit Schwerpunkt Hochfrequenztechnik, Nachrichtentechnik. FHler haben es hier bereits deutlich schwerer hinein zu kommen besonders auf der Designebene da hier sehr viel elektrotechnische und physikalische Theorie und Simulationswissen erforderlich ist.
Auf Basis der Matierialwissenschaften gibt es sehr viele Physiker und Werkstoffkundler(beispielsweise für die Epitaxieentwicklung, Materialanalyse etc.). Allerdings sollte man als Physiker den Schwerpunkt Festkörperphysik haben.
Ich selber bin Ingenieur für Mikrosystemtechnik (Elektrotechnik mit Schwerpunkt Technologie und ein Hauch von Maschinenbau) und bin der Leiter einer optischen defectivity group in der Prozessintegration.

Solltest du dich ernsthaft für die Halbleiterei interessieren, ist Deutschland ein harter Standort. Es gibt nicht mehr viele Fabs hier, und die meisten Fabs sind eher am schrumpfen. Ohne Berufserfahrung ist es nochmals schwerer rein zu kommen. Es kann sich aber lohnen. Ich selber bin sehr gluecklich mit meiner Berufswahl und wuerde es jedem technik-begeistertem empfehlen. Allerdings ist das Studium kein Zuckerschlecken und erfordert viel Eigeninitiative.
Ausserdem ist die Wahl des Studienstandorts wichtig, um ueberhaupt Zugang zu Reinräumen und Halbleiterprozessen zu erlangen. Es gibt leider nicht viele gute Universitäten/FHs in Deutschland mit eigenen Reinräumen die taugen oder gute Verbindungen zu Halbleiterherstellern haben.
 
Geh lieber an ein normales Gymnasium nach der Realschule. Ich habe das auch gemacht und habe es nicht bereut. Ich will nicht sagen, dass das Fachabi an den Berufsschulen schlecht sei, aber es hinkt definitiv dem Abitur/Fachabitur am Gymnasium hinterher. Deine Fächer sind viel breiter gestreut als an der Berufsschule, was dir im Berufsleben später definitiv einen Vorteil verschafft. Sicher stimmt der Aspekt, dass man an der Berufsschule sich besser auf einen Bereich spezialisieren kann, aber das kannst du privat auch so, z.B. in Richtung Elektrotechnik etc. wenn dein Interesse groß genug wäre. Was du letztlich machst ist deine Sache wir können dich nur beraten, was ich dir aber noch sagen kann ist, dass es am Gym nicht einfach ist und man nichts geschenkt bekommt. Besonders als jmd von der Realschule hat man es da nicht einfach, weil du einen anderen Lernrythmus gewöhnt bist. Dennoch rate ich dir dazu mach es, selbst wenn du das Gym "nur" mit Fachabitur verlassen solltest hast du mehr in der Tasche als nach einem Fachabi an der Berufsschule.

Was das Studium angeht, da würde ich mir erst Gedanken drum machen, wenn du dann wirklich am Gymnasium bist oder an der Berufsschule je nachdem wofür du dich enttscheidest. Jetzt ist das einfach zu weit vorgegriffen und deine Interessen werden sich noch weiter verändern und verfeinern und dir da jetzt eine große umfassende Beratung zum Thema Studium zu geben wäre falsch. Ich weiß du wirst das evtl. nicht verstehen, aber glaube jemandem der das gleiche mitgemacht hat ;) Hoffe ich konnte helfen.
 
Soulrazor schrieb:
Also meinst du ein Abi auf einem normalen Gymnasium und nicht das auf einer Berufschule?!

Auf jeden Fall. Berufsschule und Abi ist echter Crap.
Ich sage dass aber nun nur auf die Erfahrung hin, dass auf meiner Berufsschule die meisten Lehrer echt kacke sind.^^ (PS : Bin gerade in meiner Ausbildung, will nächstes Jahr studieren)
Ich selbst hab auf einer Gesamtschule Abi gemacht, und es war die geilste Zeit in der Schule!

Ich hätte vor 5 Jahren auch am liebsten was am PC gemacht, doch hab ich in den 3 Jahren gemerkt, dass mich Technisches einfach mehr reizt. Ich stimme Samson zu, Abi kann nie schaden. Ob du danach studierst, duales machst oder einfach nur eine Ausbildung, bleibt dir überlassen. Aber mit Abi hast du später sicher auch bessere Chancen auch mal als Quereinsteiger genommen zu werden.
 
Samsonxxx schrieb:
Also ich würde dir aus dem Bauch heraus ein normales Abitur empfehlen. In drei Jahren kann sich zum einen viel in deinen Interessen ändern. Zum anderen glaube ich nicht, das man mit einem normalen Abitur in irgendeinem Studiengang einen Nachteil hat!

Richtig, generell hat man mit jedem Schulabschluss trotzdem nirgendwo eine Ahnung :D
Wer kennt sie nicht, die Professoren, die verdutzt schauen und einem hochtrabend erklären: "Wie? Das kennen sie nicht? Also, bei uns in der Oberstufe war das absolutes Minimum!"
Und es wird auch immer überall diese seltsamen Leute geben, die alles schon kennen und einem das Gefühl vermitteln, dass alle deutlich bessere Leistungskurse hatten als man selbst - wie mit den Supermarktkassen, wo man sich naturgemäß immer an der anstellt, an der es am längsten dauert ;)

Will sagen: alles halb so wild und +1 für normales Abitur. Spezialisieren kannst du dich später noch.
Wie bereits vorher gesagt gibt es viele Abbrecher, weil der Beruf dann doch ganz anders ist als gedacht.

Und nie vergessen: Praxiserfahrung ist wichtig! Falls du später nur im Entferntesten die Chance bekommst, ein duales Studium (Ausbildung + Studium gleichzeitig) zu machen, mach es! :)

Das wird manchmal auch koop(eratives) Studium genannt. Berufsbegleitend gibt es auch, ist aber meiner Meinung nach nicht so der Hit, wenn man noch ein Leben haben möchte. Da arbeitet man dann Vollzeit 40 Stunden die Woche und dann noch abends und/oder samstags in die FH :freak:
 
schiebs raus ... wenn du erst nächstes jahr realschulabschluss machst bist jetzt wohl 15-16? irgendwann kommen auch frauen und parties in spiel. evtl is dann der rechner nicht mehr so interessant. :)
dazu frag ich mich auch wie sich leute immer so studiengänge mit 70-80% abbrecher quote antun wollen.
 
Mit Abi an der Berufsschule kann man meines Wissens nach nur an Fachhochschulen und nicht an Universitäten studieren, das ist der einzige Nachteil ... heißt ja auch Fachabitur.
ITA empfehlen kann ich vom "hörensagen" her nicht, sehe ich an meinen Studienkollegen, sind einige mit ITA dabei und die Mehrzahl meint, dass war total verschwendete Zeit und bringt nichts.
Was du selbst studieren sollst, kann dir keiner sagen, hast doch aber auch noch genug Zeit zum überlegen und nachdenken.
Bei mir sah es so aus, dass ich zuerst eine Ausbildung als Fachinformatiker gemacht habe, dann 9 Monate Fachabitur an ner Berufsschule und anschließend ein Studium als Medieninformatiker. Dadurch habe ich im Endeffekt ein Jahr länger gebraucht, allerdings eine gute Ausbildung und ein Studium.
Mit deinen Hacks/Cracks etc. ... sowas lernt man in keinem Studium/Ausbildung, sowas bringt man sich selbst bei, wenn man Interesse dadran hat.

An deiner Stelle würde ich jetzt anfangen mit Linux und Java/C++ Programmierung, oder Assembler wenn du wirklich in die HW-Entwicklung willst, dann in einem Jahr dein 3 jähriges normales Abitur beginnen, während dieser Zeit unter der Woche abends immer schön ein paar Praktika machen.
Hat den Vorteil, dass du deinen Eltern nichtmehr so auf der Tasche liegst, dich in das Berufsfeld einarbeiten kannst und so Erfahrung sammeln kannst, was eh das wichtigste ist, auf Noten schaut ab einem bestimmten Zeitpunkt eh keiner mehr.
 
also egal, was du später vor hast:
MACH DEIN ABI (auf nem Gymnasium). Damit steht dir so ziemlich alles offen.

bei dem, was du so im Auge hast:
da würde ich dir ein Informatik- oder noch besser ein Elektrotechnikstudium empfehlen. und wenn du dann wirklich mit eifer und talent dabei bist, dann bieten große unternehmen, wie eben Intel, AMD, Nvidia oder wie sie alle heißen auch Stipendien an, mit dem du finanziell gut unterstützt wirst und dir über anstehende praktika auch keine sorgen zu machen brauchst. und glaube mir, es gibt noch mehr als die großen namen. wenn du erst einmal im studium drin bist, dann gibt es ausreichend firmenkontaktmessen, wo du dich um praktikumsplätze, bachelor-/masterarbeiten und ähnliches informieren kannst.

und noch ein tipp aus erfahrung: solltest du studieren, dann such dir kein nebenjob (kellnern oder so), sondern besorg dir so schnell es geht eine Hiwi-Stelle an der Uni. für 40h bekommst du 400€ und die erfahrung ist durch nichts zu ersetzen. nicht das ich denen, die sich ihr studium hart finanzieren müssen, an bein pinkeln möchte, aber bis auf das geld hat man rein gar nichts davon.
 
@abolis: du arbeitest nicht zufällig bei UMS oder? :D
wird in Ulm nicht so viele Fabs geben......
 
d4kr3ym0r schrieb:
und noch ein tipp aus erfahrung: solltest du studieren, dann such dir kein nebenjob (kellnern oder so), sondern besorg dir so schnell es geht eine Hiwi-Stelle an der Uni. für 40h bekommst du 400€ und die erfahrung ist durch nichts zu ersetzen. nicht das ich denen, die sich ihr studium hart finanzieren müssen, an bein pinkeln möchte, aber bis auf das geld hat man rein gar nichts davon.

Oder eben koop-Studium: Ausbildungsvergütung, Zusatzqualifikation, massig Erfahrung und die meisten Unternehmen beteiligen sich sogar an den Studiengebühren :freaky:
 
Jop bin bei UMS ;)
Und gibt in Ulm noch Photonics^^ Die mittlerweile alles andere als klein sind.
 
Soulrazor schrieb:
Hab auch schon einiges an praktischer Erfahrung und ich liebe es halt mit meinem PC zu werkeln und würde da auch liebend gern in einer Firma wie AMD und Co. bei der Entwicklung von Prozessoren mitarbeiten wollen. Vor allem als "XY" Ingenieur um aktiv an den Prozessoren zu arbeiten und auch neue Technologien zu erforschen

So, ich kommentiere mal nur den Part hier.
Also wenn du an einer Entwicklung beteiligt sein möchtest und was drum herum passiert, dann rate ich dir vollstens zum Richtigen Abitur und einem Studium, am besten in der Elektro- und Informationstechnik.

Denn was Forschung angeht: Da passiert sehr, sehr viel in den Universitäten.
Dort ist die Forschung großer Firmen. Bei mir ist es z.B. Siemens, Intel in Bereichen Photonic / Glasfaser, LED Technik, Antennendesign, und auch Herstellung von Platinen für Speicher/Prozessoren. Teilweise Millionenprojekte.

Ich selbst studiere Wirtschaftsingenieurwesen Elektro- und Informationstechnik an einer Uni und habe untern anderem fünf Stunden in der Woche Laborarbeit.
Grundaufbau von Prozessoren gehört auch dazu. :)

Mir ging es ähnlich wie dir bei meiner Entscheidung für ein Studium.
Ich muss sagen, dass es sehr sehr schwer ist, aber wenn man sich durchkämpft dann läuft das auch und wenn man dann auch gut genug ist, kommt man mit etwas Glück nach dem Studium auch an sowas ran.


Lies dir ein wenig über das Studium durch.

Soweit ein grober Überblick.

MFG und viel Erfolg :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Also ich würde sagen redet mal nicht alles so schlecht!

Ich finds super, dass du dir jetzt schon gedanken darüber machst, was du später werden willst und auch die Überlegung demendsprechen die Schule dir auszusuchen macht mit sicherheit sinn.

ich selbst war in ner änlichen lage wie du, kam zwar vom gymnasium bin dann aber auch zu ner berufsschule gewechselt und habe die ITA Ausbildung mit dem normalen Vollabitur gemacht. Hierbei muss man aufpassen, da viele Schulen die ITA Ausbildung oder auch ETA nur mit dem Fachabi anbieten, womit du dann nicht auf eine Uni kannst. Also darauf achten, dass du die Ausbildung mit der richtigen normalen Allgemeinen Hochschulreife machst. Damit kannst du dann überall normal studieren was du möchstest, wenn die Noten stimmen ;-)

Ich selbst habe wärend meines Abis mit ITA festgestellt, dass ich keine lust habe mein leben lang vorm pc zu hocken und studiere jetzt grundschuhllehramt, was auch möglich ist. vorteile bringen einem die IT Kentnisse auf jeden Fall im späteren Beruf, da PCs überall auf zu finden sind! Ich werde mich in meinem Schulbereich auch auf etwas auf Arbeit mit Computern und Kindern spezialisieren.

Ich würde also empfehlen schau dir mal die Schule an, die das bei dir in der nähe anbietet und wenn die nen positiven eindruck hinterlässt und du bock auf die sache hast, dann mach das doch einfach. da auf solchen berufsschulen meist auch mehr leute von der realschule oder sogar hauptschule kommen wird der lernstoff auf nicht direkt extrem hoch sein, allerdings musst dir schon klar sein, dass man fürs abi doch mehr und schneller lernen muss als auf der realschule. auch ein studium, gerade im technischen Bereich ist kein Zuckerschlecken, das wird Hammer hart, aber wo ein Wille ist, ist auch ein weg, haben andere vor dir schließlich auch schon geschafft.

Mich würde nochmal interessieren aus welcher Stadt du denn kommst, nicht zufälligerweise aus Hamm oder so? ^^

Mit Abi an der Berufsschule kann man meines Wissens nach nur an Fachhochschulen und nicht an Universitäten studieren, das ist der einzige Nachteil ... heißt ja auch Fachabitur.
ITA empfehlen kann ich vom "hörensagen" her nicht, sehe ich an meinen Studienkollegen, sind einige mit ITA dabei und die Mehrzahl meint, dass war total verschwendete Zeit und bringt nichts.

Ist leider falsch, was du das so vom Hörensagen aufgeschnappt hast. Es gibt sehr wohl Berufsschulen welche die ITA Ausbildung mit der Allgemeinen Hochschulreife kombinieren. Die ist allerdings sehr selten. Meine ehemalige Berufsschule bietet diese Möglichkeit auch nicht mehr mit der Ausblidung an, sondern nur noch als Schwerpunkt, was soviel heißt, dass man Datenverarbeitungstechnik als LK Fach hat neben Mathematik.

Das ganze nutzt einen im übrigen schon was, da man Abi und Fachwissen in diesem Bereich direkt kombiniert und in 3 Jahren die Ausbildung erhält und sein Abitur! So Fächer wie Deutsch oder Geschichte/Politik werden zwar häufig nicht ganz so extrem ausgereitzt wie auf einem richtigen Gymnasium, wenn man sich aber sicher ist, dass man in diese informationstechnische Richtung will, dann ist das auf jeden fall gold wert. So kannst du hinterher z.B. schon um einiges besser Programmieren als wenn du vom Gymnasium kommst, wo der Lehrer für den Infounterricht einfach nicht zu gebrauchen war. Auf der Berufsschule hatten wir als Lehrer häufig auch Leute aus der Wirtschaft, die verdammt viel Ahnung hatten von dem was sie da erzählt haben und auch schon wissen wie der Hase läuft.

Ich kann dir auf jeden fall dazu raten, wenn du dir recht sicher bist, dass de das machen willst. Und notfalls kannste mit dem Abi auch immer noch was anderes Studieren!
 
Zuletzt bearbeitet:
WOW! Leute ich danke euch vielmals für eure Antworten, bin für jede weitere Hilfe offen und muss sagen, da ist wirklich mal so einiges an Info dabei (gleich mal Wikipedia :D)... Nochmals vielen Dank an alle bisherigen Replyer :D...
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rueckspiegel schrieb:
Also ich würde sagen redet mal nicht alles so schlecht!

Ich finds super, dass du dir jetzt schon gedanken darüber machst, was du später werden willst und auch die Überlegung demendsprechen die Schule dir auszusuchen macht mit sicherheit sinn.

ich selbst war in ner änlichen lage wie du, kam zwar vom gymnasium bin dann aber auch zu ner berufsschule gewechselt und habe die ITA Ausbildung mit dem normalen Vollabitur gemacht. Hierbei muss man aufpassen, da viele Schulen die ITA Ausbildung oder auch ETA nur mit dem Fachabi anbieten, womit du dann nicht auf eine Uni kannst. Also darauf achten, dass du die Ausbildung mit der richtigen normalen Allgemeinen Hochschulreife machst. Damit kannst du dann überall normal studieren was du möchstest, wenn die Noten stimmen ;-)

Ich selbst habe wärend meines Abis mit ITA festgestellt, dass ich keine lust habe mein leben lang vorm pc zu hocken und studiere jetzt grundschuhllehramt, was auch möglich ist. vorteile bringen einem die IT Kentnisse auf jeden Fall im späteren Beruf, da PCs überall auf zu finden sind! Ich werde mich in meinem Schulbereich auch auf etwas auf Arbeit mit Computern und Kindern spezialisieren.

Ich würde also empfehlen schau dir mal die Schule an, die das bei dir in der nähe anbietet und wenn die nen positiven eindruck hinterlässt und du bock auf die sache hast, dann mach das doch einfach. da auf solchen berufsschulen meist auch mehr leute von der realschule oder sogar hauptschule kommen wird der lernstoff auf nicht direkt extrem hoch sein, allerdings musst dir schon klar sein, dass man fürs abi doch mehr und schneller lernen muss als auf der realschule. auch ein studium, gerade im technischen Bereich ist kein Zuckerschlecken, das wird Hammer hart, aber wo ein Wille ist, ist auch ein weg, haben andere vor dir schließlich auch schon geschafft.

Mich würde nochmal interessieren aus welcher Stadt du denn kommst, nicht zufälligerweise aus Hamm oder so? ^^

Also mein ITA ist mit der allgemeinen Hochschulreife also Vollabitur und deshalb die Frage ob normales Gymnasium oder Berufsschule :D. Komme aus Nähe Wuppertal und hab da glaub ich sogar gleich 2 Möglichkeiten für ITA.

Also ich denke dann werd ich wohl einfach ein normales Abitur auf einem Gymnasium machen und wäre dann 100 % auf der sicheren Seite. Werd mich halt mal mit den Infos beschäftigen die ich jetzt hab :D...

MfG
 
Gestern war mein erster Schultag am Berufskolleg, da fange ich jetzt mit einer schulischen Ausbildung zum ITA an und werde eine Doppelqualifikation erreichen (Ausbildung + Fachabitur).

Viele sagen, die ITA-Ausbildung ist nicht zu empfehlen, kann ich auch voll zustimmen, damit hat man keine Zukunft, aber für mich spielt Fachabitur eine große Rolle.

Wenn man dann mal so denkt, Fachabi und dann noch ne Ausbildung zusätzlich kann ja nie schaden. Nette Dreigabe.

Werde dann entweder ne richtige Ausbildung anfangen und dann studieren oder direkt nach Fachabi.

Gruß
 
ich hoffe dein Entschluss zum normalen Gymnasium geht nicht nur auf die Kommentare hier zurück

ich war auf dem Beruffskolleg in Wuppertal, Wertherbrücke wird dir evtl was sagen wenn du da aus der Nähe kommst, ich bereue die Entscheidung keineswegs. Ich muss dazu sagen das ich mich vorher schon auf das Ingenieursfeld MB/ET eingestellt hatte. Ich bekam nach den 3 Jahren dort, allgm Hochschulreife + Ausbildung Richtung MB (Tech. Assistent), die Ausbildung ist wie "wannabe" schon sagte ein Bonus, doch auch nicht zu unterschätzen. Wurde bei meiner Praktikasuche im Studium zu einer guten Hilfe, 3 von 4 Abteilungleitern wollten mehr darüber wissen.

Der Unterschied zum normalen Abitur waren, zwei Praktikas eins davon im Ausland, etliche Präsentationen einige davon vor etwa 150 Menschen, wirtschaftslehre, MB spezifische Fächer, praktische Tätigkeiten (drehen, fräsen usw usw), alles auf den Späteren Einstieg in die Industrie abgestimmt. Als Ausgleich hast du im normalen Abitur, Religion, Geschichte, Biologie, Politik, sogennante "laber Fächer", brauchst du das?

auch wenn du nach 3 Jahren herrausfindest, dass es die falsche Richtung war, kannst du immernoch alles studieren.
 
Mit Abi an der Berufsschule kann man meines Wissens nach nur an Fachhochschulen und nicht an Universitäten studieren, das ist der einzige Nachteil ... heißt ja auch Fachabitur.
Mit der Fachhochschulreife (allgemein oder fachgebunden ) kann man an Universitäten in Hessen(einzige Ausnahme) studieren.
 
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