Welcher Hersteller baut die Festplatte mit der längsten Lebensdauer?

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Meiner Erfahrung nach schwenken HD entweder schon in der Garantiezeit die weiße Fahne oder halten dann im Gegenzug fast ewig.
 
psycholars38259 schrieb:
Western Digital meine wd Green 500gb läuft schon über 10 jahre und ich habe auch noch ältere um die 30 jahre 40 gb

Was für ein Unfug, eine 30 Jahre alte HDD mit 40 GB, ja sicher dat. Was für ein Anschluss hat die denn bitte??
40 GB HDD´s sind so um die Jahrtausendwende eingeführt worden. Vor 30 Jahren gab es gerade mal so um die 300 MB Platten und die waren sau teuer. Die waren 5,25″ groß, die 3.5" kamen erst Ende der 80er und waren so um die 20 MB groß ;)
Wenn man keine Ahnung hat einfach mal die .... halten.
 
Ich hätte Samsung oder WD empfohlen. Seagate hatte schon einige Firmware-Pannen, Über Hitachi wurde hier schon geredet. Da man nicht weiß, was man bekommt kann man heute aber imo zwischen WD und Seagate frei wählen.
 
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Moins!

Ich finde es immer wieder traurig, wenn ein Hersteller aufgrund einer fehlerhaften Serie oder gar einer einzigen fehlerhaften Platte boykottiert wird. Als wenn eine defekte Festplatte bei einem User hier irgendwas repräsentatives aussagen könnte und würde. Jeder Hersteller hat mal defekte Serien, nicht nur Seagate mit dem Click of Death. Ich persönlich hatte bis auf eine direkt bei Lieferung nicht funktionierende Seagate Platte sowie eine die nach 15.000 Stunden wohl nen Headcrash hatte keine kaputten Seagate Platten, das ist aber auch nicht repräsentativ da ich zum Bleistift nie eine WD Platte hatte und Samsung wegen der starken Vibrationen gemieden habe. Und ja, ich hab Samsung gemieden weil hier alle Platten vibriert haben die ich in Händen hielt, das waren wohl über die Jahre ca 50 Stück. Ich habs immer wieder mal probiert mit Samsung, die Vibrationen zogen sich aber über 15 Jahre und den verschiedensten Serien hin, so das ich dann den hersteller auch boykottiert habe. Man kann mir da aber nicht vorwerfen das ich dieses nur aufgrund einer einzelnen HDD getan habe. Wenn ein Hersteller über ein Jahrzehnt ein offensichtliches Problem nicht in den Griff bekommt, muss man dann doch mal die Konsequenzen ziehen. Andere Hersteller hatten übrigens auch fehlerhafte Serien. Man erinnere sich nur an Hitachi's Deathstar Serie zum Bleistift, oder die seinerzeit massenhaft defekten Samsung F1... Die WD Red hat wohl im Moment auch starke Probleme mit den Ausfallzahlen, womit wir wohl alle Hersteller auch bedient hätten.

Man kann also kaufen was man möchte, jede Platte ist mittlerweile so schlecht das die paar Jahre halten kann, oder auch nicht. Wer eine Platte länger nutzen möchte, kauft vieleicht besser eine Serverplatte ala Seagate Constellation, denn da gibts 5 Jahre Garantie. Wer eh alle 2 Jahre tauscht, da reicht wohl auch das billigste Modell des bevorzugten Herstellers. Wie hier ja schon geschrieben wurde. Entweder die Platte reisst relativ zeitnah nach dem Kauf die Hufe hoch, oder hält nahezu ewig. Übrigens zeigen zu stark gekühlte Festplatte ebenfalls ein höheres Ausfallrisiko. ;) Um die 35Grad ist da laut der Google Analyse wohl ideal für ein langes Festplattenleben.

Hier im Forum gabs mal jemanden der eine IDE HDD mit über 100.000 Betriebsstunden hatte, ich weiss leider nicht mehr wo ich das im Forum gelesen hatte und wer das war... Aber DAS ist dann mal ein Wert, bei 5.000 Stunden ist die Platte im Normalfall gut eingelaufen. :D

@TE, ich würde mir keine 500GB HDD mehr kaufen. Da steckt meist veraltete Technik drin, welche laut und Stromhungrig ist. Auch wenn man den Platz nicht braucht, so empfielt es sich doch wenigstens ein 1 oder 2TB Modell zu kaufen.
 
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Funkenschlag schrieb:
Meiner Erfahrung nach schwenken HD entweder schon in der Garantiezeit die weiße Fahne oder halten dann im Gegenzug fast ewig.

Nicht nur HDDs, sondern alles was mit Elektronik zu tun hat und wenn mal was kaputt geht ist es idR ein 20 Cent ElKo :)
 
Du verwechselst da was, Cool Master.
Das eine ist die Badewannenkurve der Lebenserwartung (sterben früh oder halten fast ewig), das andere geplante Obsoleszenz (billigst-Bauteile).
 
Kann ich nicht bestätigen... Mein Syncmaster 244T der nun im 7. (oder doch schon 8.?) Jahr ist wurde nun 2 mal durch mich repariert und da waren, wie auch jetzt, Philips Elkos drine also nichts von wegen "billig". Ich halte von diesem ganzen "Geplanten kaputt gehen" nichts, weil es einfach nicht stimmt. Klar, kauf ich ein TV für 150 € wird der nicht so lange halten wie einer für 2500 €, was man auch nicht erwarten kann weil man eben auf Elkos für 3 Cent setzt statt auf welche die 10 Cent kosten. Das sollte einem klar sein. Wer billig kauft, kauft zweimal egal in welchen Bereich sei es IT, Auto Ersatzteile oder andere Bereiche.
 
Moins

Nun, was du glaubst bleibt selbstverständlich dir überlassen. Fakt ist nunmal das es die geplante Obsoleszenz gibt. Und gerade Philips ist einer der Gründerväter dieser Vorgehensweise, um die Lebenszeit von Geräten künstlich zu verkürzen. Hier empfehle ich die Doku: Kaufen für die Müllhalde. Einfach mal dem YT Link folgen...

http://www.youtube.com/watch?v=zVFZ4Ocz4VA

Das dein Monitor wenn du ihn nicht selber hättest reparieren können, längst auf dem Schrott gelandet wäre, ist dir schon klar? Ich glaube kaum das du 100€ oder mehr einer Elektrobutze für die Reparatur in die Hand gedrückt hättest, weil du gar nicht erfahren hättest das nur ein paar Elkos kaputt waren. Da bekommt man nämlich ganz schnell den Rat man solle sich doch was neues kaufen... Denn nicht jeder ist in der Lage selber Elkos zu tauschen oder traut sich zu überhaupt das Gerät zu öffnen. Immerhin sollte einen der Umstand schon zu denken geben das der Monitor 2x in repariert werden musste... Daher, Doku anschauen und die Augen öffnen. ;)
 
Warum sollte mir das zu denken geben das er 2x repariert wurde? Es sind Elkos sprich Verschleißteile, die zu 99% immer versagen die restlichen 1% sind wirklich Produktionsfehler oder andere Ursachen. Dazu sei gesagt es waren bei meiner Reperatur immer andere Elkos, nicht die selben. In der Regel tauscht man auch alle Elkos nicht nur die, die Kaputt sind aber das war mir zu viel Aufand wenn nur einer oder zwei kaputt sind. Dazu kommt noch wie nutze ich (in meinem Fall nun) den Monitor, ist er immer auf 100% Helligkeit, 100% Kontrast oder regel ich ihn auch runter all das sind Punkte die die Lebenszeit von Elektronik verlängern. Gleiches gilt auch für HDDs btw ;) Läuft sie 24/7 oder nur 8/7 macht schon ein unterschied.

Dazu kommt so eine Reperatur kostet keine 100 €... Ein Freund der der Familie hat ein Fernsehladen der auch Reperaturarbeiten macht und der verlangt für ein TV/Monitor 30 € zzgl. Material sprich alle Elkos ~5 € also kommt man auf rund 35 € was mMn vollkommen ok ist. Wenn jemand für eine Reperatur mehr als 50 € verlangt --> aus dem Laden gehen und wo anderst machen lassen.

Wie ich schon sagte es kommt drauf an was man ausgibt. Gibt man wenig Geld für etwas aus ist es keine gute Qualität oder geht schnell kaputt siehe LC-Power Netzteile die nicht mal die Watt haben was drauf steht ;) Das ist nun mal der Nachteil wenn man alles günstig bzw. billig haben will. Qualität kostet nun mal hällt dafür aber auch.

Btw.

Wie es der Teufel will:

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Aufstand-gegen-geplante-Obsoleszenz-1831367.html

Dieser Satz sagt meiner Meinung nach genau das aus was ich Meine:

Heise.de schrieb:
Geplante Obsoleszenz ist der Begriff, der seit ein paar Jahren für Aufruhr sorgt und Verschwörungstheoretiker-Instinkte bedient.
 
Zuletzt bearbeitet: (typo)
Das ist keine Verschwörungstheorie - bekanntestes Beispiel ist das Glühbirnenkartell.
Schau dir den iPod an - Apple macht durch den Namen enorme Gewinnmarken, da kannst du mir nicht sagen, dass es an ein paar Cent teureren Akkus gescheitert ist.

Wer billig kauft, kauft zweimal - natürlich stimmt das. Nur leider kann man inzwischen eben nicht mehr den Umkehrschluss ziehen, dass teure Dinge ihr Geld wert sind.

Wenn jemand für eine Reperatur mehr als 50 € verlangt --> aus dem Laden gehen und wo anderst machen lassen.
Dazu muss man aber erstmal wissen, dass es nur eine Kleinigkeit ist - Otto Normalbürger wird das nicht wissen/einschätzen können. Noch dazu gehören viele Werkstätten zum Einzelhandel - und die wollen natürlich Verkaufen, weil da mit der Arbeitszeit für Sie mehr rausspringt.

Der Markt ist nicht transparent, weil immer schneller immer mehr Produkte auf den Markt kommen - Teilweise unter gleichem Namen andere Produkte verkauft werden. Somit kann sich der Preis über Angebot und Nachfrage nicht mehr sauber bestimmen, wie es die BWLer immer behaupten.

Das ist eben, wie sich die Marktwirtschaft in der bedingt rationalen (egoistischen) Realität in einem gesättigten Umfeld entwickelt....

Mit einer Börse, wo nicht Gewinn oder Gewinn/Umsatz zählt, sondern nur Umsatzsteigerung - und damit Wachstum.

PS: https://www.computerbase.de/news/ne...verschleiss-bei-elektrogeraeten-setzen.39739/

@Mod: Vielleicht mal abtrennen - die Diskussion entwickelt sich am Thema vorbei
 
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Ich würde eine nehmen, die möglichst wenig Mechanik hat (also möglichst nur 1 Platter, sollten bei 500 GB viele sein). und möglichst viel Garantie. Auf Marken würde ich gar nichts geben, das ändert sich alle 3-5 Jahre immer wieder. Alleine wenn ich mir Seagate anschaue: Zu meiner Anfangszeit (Ende der 80/ Anfang der 90'er) hieß es immer "Sea gate oder Sea gate nicht", dann , spätestens ab Ende der 90'er bis vor ca. 4-5 Jahren, waren Seagate DIE Platten, superstabil - bis zur ersten 1TB-Serie, (die waren so grottenschlecht) seitdem siehts da wieder schlechter aus.. Samsung war die letzten Jahre sehr gut, soll aber auch nachgelassen haben - ähnlich wie WD - schwierig da eine konkrete Empfehlung zu geben, der Kostendruck führt halt leider auch zu minderwertigeren Produkten.
 
Und auch hier gilt wieder kann ich nicht bestätigen. Mein iPod Video läuft immer noch mit dem 1. Akku, zwar nur noch rund 30 Minunten aber nach rund ~ 6 oder 7 Jahren ist das erlaubt. Natürlich sind teure dinge Ihr Geld wert. Beste Beispiel dafür sind ein paar Boxershort von Ralph Lauren die ich nun seit 8 Jahren habe! Passen immer noch super und keine naht ist kaputt. Im Vergleich dazu hatte ich in der Zeit schon no names die innerhalb von ein paar Monaten offene Nähte hatten oder kaputt gingen.

Auf BWLer darf man nicht hören :P Das sind Leute die eien Firma tot sparen. Man darf aber auch nicht immer den bösen Firmen die schuld geben sondern dem Consumer. Wenn er bereit ist nur x € für ein Produkt auszugeben kann man halt nicht Top Qualität anbieten.

Zu deiner Einwende bzgl. dem Verbraucher: Stimme ich dir zu! Aber man kann den Händler/Reperatur Dienst fragen an was es liegt und wenn er das nicht sagen will ist es noch mal ein Grund zu sagen "so erst recht nicht".

Aber gut lassen wir das Thema, da es doch nun sehr sehr Stark im OT ist :)

Edit:

kann puri nur zustimmen. Ich würde allerdings eine 640 GB HDD nehmen, aus dem Grund das ist ein kompletter Platter. EIne 500 GB mit einem Platter ist eine 640 GB mit "deffekten"

Edit 2:

@Keksonator

Hab die Doku angeschaut allerdings halte ich wie gesagt nicht viel davon. Mir ist auch klar das es mit dem iPod durch die Presse ging etc. Aber das war wieder typisch Apple: Ein Shit storm um nichts. Fakt ist zu der Zeit war es der beliebteste und ich behaupte mal der beste MP3 Player, ergo muss dieser am meisten einstecken. Das andere MP3 Player 2 AA Batterien in 2 Stunden leer gesaugt haben war egal...

Wie gesagt Ottonormalbürger muss halt ein wenig aktiver werden und fragen was kaputt ist oder war und das vor der Reperatur bzw. ein Kostenvoranschlag machen lassen. Ich stimme dir natürlich zu das die Händler was neues Verkaufen wollen statt etwas zu reparieren ist ja logisch aber das ist auch ein Problem unserer Wegwerf Gesellschaft. Geht nicht mehr also weg was neues kostet ja nur x € mehr.
 
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@Cool Master, schau dir bitte die Arte Doku an, dann kannst du immer noch darauf bestehen das es keine geplante Obsoleszenz gibt. Das Problem einfach totzuschweigen oder so zu tun als wenn es das gar nicht gibt, hilft auch nicht. Wiegesagt, Doku anschauen, das tut nicht weh und hat schon manchem die Augen geöffnet.

Und zur Reparatur, nun, das mag dein persönlicher Glücksfall sein das du jemanden aus so einer Elektrobutze kennst. Der Grossteil der Bevölkerung hat nicht dieses Glück, und zahlt auch mal eben 100€ für paar Elkos tauschen. Wie soll Ottonormalbürger das auch selbst feststellen ob nur 3 Elkos getauscht wurden, oder das ganze Netzteil, wie es der Reparaturmeister in Rechnung gestellt hat? Ottonormalbürger ohne Fachwissen kann das vieleicht vermuten, beweisen wird er es selber nicht können. Das ist gängige Praxis bei Reparaturen, denn viel lieber würde derjenige ja ein Neugerät verkaufen womit er keine Arbeit hat, als da noch in so nem verstaubten Monitor drin rumzuwühlen. Das es Ausnahmen gibt, keine Frage. Beweist ja dein Bekannter. Aber beim Grossteil der Elektrobutzen läuft das eben Gewinnorientiert...

Übrigens das mit dem Ipod ging lang und breit durch die Medien, ist also kein Hingespinst. Bevor es zum grossen Prozess kam, hat Apple dann ja mehr oder weniger freiwillig Kulanz gewährt... Soviel dazu das es keine geplante Obsoleszenz gibt.

Zu den Festplatten, das mit dem 640GB Platter ist Quark. Sorry, Seagate hatte und hat 500GB Platter. Natürlich gab es auch 333GB Platter, 750GB Platter und noch andere Grössen, aber deine Aussage das es sich um teildefekte 640GB Platter handelt, ist so eben nicht korrekt.

Edit: da kommen wir doch noch auf einen gemeinsamen Nenner. :D Absolut richtig erkannt, das man nicht nur der bösen Industrie die Schuld geben kann. Der Konsument muss auch aktiv dazu beitragen und Produkte mit mehr Haltbarkeit kaufen, als den billigen 150€ Fernseher aus dem Supermarkt. Das Problem ist halt immer, das man die Qualität nicht immer am Preis festmachen kann. Wenn ich mir so Noname Elektrowerkzeuge ausm Aldi oder Lidl anschaue, die halten erstaunlich lange trotz intesiver Nutzung. Da muss ein Bosch oder dergleichen, nicht unbedingt länger halten trotz doppeltem Preis. Daher isses für den Endverbraucher da sehr schwer zu unterscheiden was nun Qualitativ gut ist und was nicht. Im Zweifel tuts das Billigteil ja auch für 2 Jahre, was wohl gerade in der heutigen Zeit viele dazu bewegt lieber bewusst den Wegwerfartikel zu kaufen.
 
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Welcher Hersteller baut die Festplatte mit der längsten Lebensdauer?

Eindeutige Antwort: keiner! :p

Das soll heißen, dass du dich nie und nimmer (ganz niemals, überhaupt nicht!) darauf verlassen kannst, dass eine HDD bei dir nicht nach 3, 5 oder 8 Monaten kaputt geht. Auch wenn dein Kumpel sagt, dass er diese XY Platte schon zwei mal hat und die beide super laufen. Auch wenn es drei Kumpels sagen, oder fünf!

Es können eine Million Seagate Barracuda super laufen, 15 Jahre lang. Aber du kaufst dir die eine Million und erste Platte, und die verreckt nach 3 Monaten. Das gilt natürlich für alle Marken und Serien.
Manchmal gibt es vielleicht schlechtere Serien, die ein bisschen häufiger ausfallen. Deshalb gibt es aber trotzdem bei den guten Serien immer noch welche, die auch ausfallen.

Daher eine Platte nur nach den Kriterien Schnelligkeit, Lautstärke, Größe, Preis und Garantiedauer auswählen - aber gleich eine zweite Platte kaufen (zur Sicherheit eine andere Serie) und regelmäßig Backups ziehen.
Das ist das einzige, was Sicherheit bringt!
Ergänzung ()

Cool Master schrieb:
Gibt man wenig Geld für etwas aus ist es keine gute Qualität oder geht schnell kaputt siehe LC-Power Netzteile die nicht mal die Watt haben was drauf steht ;) Das ist nun mal der Nachteil wenn man alles günstig bzw. billig haben will. Qualität kostet nun mal hällt dafür aber auch.

Manchmal ist es aber auch mit Absicht so gemacht, dass eine Reparatur schwer fällt. Ich habe beispielsweise einen Yamaha Verstärker für 400 Euro (sprich im Billig-Segment bei HiFi). Bei dem sind die Potis (also die Bauteile, die gern mal zu kratzen anfangen) so verschachtelt eingebaut, dass ich als Amateur keine Chance habe, die Dinger auszubauen. Weil Yamaha weiß, dass ich so ein Poti für einen Euro kaufen und einlöten könnte, wenn ich einfach dran käme!

Selbst ein Profi müsste den Verstärker so aufwendig zerlegen, dass man wahrscheinlich auf mindestens 100 Euro oder mehr Kosten kommen würde - was sich nicht lohnt. So wie ich das sehe, wurden die Potis in dem Verstärker mit viel Einfallsreichtum absichtlich so verschachtelt eingebaut, dass man nicht mal die Schrauben sieht, die man lösen müsste, um dran zu kommen. Da hat sich ein Ingenieur viel Zeit dafür genommen, diese Konstruktion so zu lösen, da bin ich mir ganz sicher!
 
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Meine Hitachi Deskstar 7K160 160GB hat nach 8 Jahren Betrieb immer noch keine Sektorenfehler. Bin da doch überrascht, weil bei mir durch täglichen Gebrauch schon so ziemlich alles die Grätsche gemacht hat, ob Samsung, Western Digital oder Seagate ... Ich schätze Hitachi am haltbarsten ein was Festplatten betrifft. Ist aber nur mein unmaßgeblicher persönlicher Erfahrungwert.

Was SSDs angeht kann ich nicht viel sagen, das ist eine andere Schublade, die man noch mal gesondert bewerten muß ...
 
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