Welches Mirkofon Rode NT1A oder Rode Procaster

Mr_Fussl

Cadet 3rd Year
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Hi liebe User
Ich bin gerade auf der Suche nach nem gutem Mikrofon und habe 2 gute gefunden und nun weis och nicht was ich mir kaufen so entweder das NT1A oder das Procaster was sagt ihr?
 
Es wäre interessant zu wissen wofür du das Mic brauchst. Beide Mikrofone sind zweifellos "gut". Unterscheiden sich jedoch beim Einsatzzweck. Das Podcaster ist wie der Name schon sagt ein Sprecher/Radio Mikrofon und das NT1-A Studio-Gesangsmikrofon.
 
würde mir kein rode holen.. bedenke auch, dass kondesator mics eine phantomspeisung für den betrieb brauchen und dass das signal verstärktn werden muss.. du also noch ein usb-audiointerface oder sowas brauchst
 
Nu das Rode NT1A hat eine Phantomspeisung das Procaster nicht weil es ein dynamisches mic. ist und ich will ja ein mic. mit XLR das ich ein Interface oder Mischpult anschliesen kann.
 
das hat keine phantomspeisung das braucht eine phantomspeisung.. hast du denn ein interface oder ein mischpult?
 
Ja das Rode NT1A braucht eine Phantomspeisung und das Procaster eben nicht und wenn wir beim Thema Mischpult sind brauche ich auch eins :D habe an ein Behringer gedacht.
 
wie wäres mit einem audio technica at2020 statt dem rode? das ist günstiger.. hat nicht so übertriebene höhen und kommt auch mit nicht optimalen räumen gut zu recht
 
Das Procaster komt auch extrem mit schlechten Räumen zu recht also soll ich lieber das Procaster nehmen jetzt fehlt mir nur mehr ein gutes Mischpult kennst du da eins?
 
Ok warum willst du deins verkaufen wenn ich fragen darf :D ich kenne die Marke nicht icj will eher sowas in Richtung Behringer oder Steinberg oder woe das heißt ;)
 
brauche es halt nicht mehr weil ich auf nen externen wandler umgestiegen bin.. hatte da halt mic, monitore und kopfhörer angeschlossen.. und zur externen lautstärke regelung benutzt.. ist auch nur 2 monate alt.. hab auch ne ne esi juli@ hier noch rumliegen ohne zubehör falls du noch eine gute recording karte brauchst.. mackie ist schon etwas hochwertiger als behriger ;) behringer ist halt das billigste zeug überhaupt.. bekannnt auch fürs rauschen
 
Guten Tach die Herren :D

Ich wollte auch mal eben meinen Senf dazugeben, da ich mich ebenfalls nicht so gut zwischen dem Rode Procaster und den NT1-A entscheiden kann. Allerdings bin ich von Rode schon recht überzeugt und habe das PODcaster auch schon hier gehabt und ausprobiert. Funktioniert spitze, ist allerdings ein USB Mikrofon und daher nicht besonders vielseitig einsetzbar. Preamp heißt da nur, dass man an einem kleinen Regler am Micro die Lautstärke einstellt...

Kommen wir zu der eigentlichen Diskussion zurück:

Variante 1:
Das NT1-A benötigt, um genau zu sein, eine 48 V Phantomspeisung, welche auch nicht jedes Audio Interface mit sich bringt.
Ich selber würde folgende empfehlen:
Günstige Variante: [66€] Behringer: http://www.thomann.de/de/behringer_xenyx_q802_usb.htm
Teurere Variante: [111€] Steinberg: http://www.thomann.de/de/steinberg_ur22.htm
Zu beachten ist, dass bei dem NT1-A bei Amazon und Thomann eine Spinne und ein Popschutz und das XLR Kabel dabei sind. Es würde also noch ein Mikrofon-Arm fehlen... [von Rode: 80€ ... oder halt günstiger von anderen Anbietern. Geht runter bis 40€ etwa.]
Das heißt, du kannst bei dem NT1-A mit Gesamtkosten von:
Günstige Variante: 180€ (Mic) + 66€ (Interface) + 40€ (Mic-Arm) = 286 €
Teurere Variante: 180€ (Mic) + 111€ (Interface) + 80€ (Mic-Arm) = 371 € (331 € mit günstigerem Mic-Arm für 40€)

Variante 2:
Die zweite Methode ist das Rode Procaster, welches ich hier gerade stehen habe, allerdings nicht wirklich testen kann, da mir dafür die Hardware fehlt. Und zwar ist mein Phase x64 Interface von Terrasoniq, was seine Gain Power von etwa 40-50 db hat, nicht ausreichend.
Für das dynamische Mikro brauch man natürlich keine Phantomspeisung, allerdings ist das Signal so schwach, dass man ein Preamp von etwa 60 db haben muss. Unter 200 € finden man kein Audio Interface, was das unterstützt. Da bleibt nur, dass man zu einem Vorverstärker greift, der zwischen dem Interface und dem Mikro eingebaut wird. So kann man, wenn man alles mit XLR Kabeln verbindet, beide Preamps benutzen und sich alles zurecht pegeln.
Dabei reicht dann ein günstigeres Interface von Behringer, z.B. das Behringer Xenyx 302 USB für sagenhaft günstige 44€.
Allerdings gibt es auch hier wieder den kritischen Punkt Kosten:
"Günstige Variante:" 160€ (Mic) + 44€ (Interface) + 40€ (Mic-Arm) + 40€ Mikro-Spinne + 15€ XLR Kabel + 40€ Vorverstärker= 339 €
Teurere Variante: 160€ (Mic) + 111€ (Interface) + 80€ (Mic-Arm) + 40€ Mikro-Spinne + 15€ XLR Kabel + 40€ Vorverstärker= 446 € (406 € mit günstigerem Mic-Arm für 40€)

Wenn man sich das so anschaut, dann ist es doch schonmal krass, dass man nur mit der günstigsten Variante mit dem NT1-A unter 300€ für ein Mikrofonaufbau zum Let's Playen kommt. Ich persönlich verstehe, warum sowas eigentlich nur professionelle Let's Player brauchen.
Man sieht aber, man kann auch schnell sehr viel mehr Geld ausgeben.
Es kommt also immer drauf an, was man alles haben will. Ein gutes Audio Interface macht lange glücklich und sorgt nebenbei auch dafür, dass man durch die Lautsprecher auch noch gut Musik hören kann...auf jeden Fall besser als "jede" OnBoard Soundkarte.

Also @Mr_Fussl: Unterschätze nicht, was du dir zusammen basteln willst :D
Ich habe hier bereits den Rode Mikrofon - Arm für 80 €, eine Spinne für 40 €, ein Sound-Interface von meinem Vater geliehen (Phase x64) und das Rode Procaster liegen und ich bin auch etwas enttäuscht, dass das immer noch nicht reicht.

Variante 3:
Aber was wäre die moderne Technologie ohne eine günstige Alternative?
Wer nicht so viel Wert auf das luxus Schnick Schnack mit Sound Interface legt, dem genügt vielleicht die Onboard Soundkarte mit der man die Lautsprecher für Musik versorgen kann und die AKTIVE Variante des Rode Procasters. Und zwar das Rode PODcaster.
Dieses USB Mikrofon wird einfach direkt angeschlossen, funktioniert wunderbar Plug & Play mäßig und hat sogar noch einen Klinkenanschluss für zum Beispiel Kopfhörer. D.h. man kann über Windoof schnell zwischen Lautsprecher und Kopfhörer hin und herschalten, da das Podcaster auch als Wiedergabegerät dient. Außerdem hört man sich direkt noch mal selber ohne Verzögerung, was eigentlich sehr praktisch und nicht stören ist. So empfinde ich es zumindest.
Das ganze ist zu haben für 160€. Enthalten sind das Mikrofon und ein USB Kabel über glaube ich 6 Meter.
Aber auch hier ist eigentlich eine Spinne und ein Arm ein Muss!
Schauen wir uns also auch hier wieder den Punkt Kosten an:
Günstige Variante: 160€ (Mic) + 40€ (Spinne) + 40€ (Mic-Arm) = 240 € (sehr günstig, oder?)
Teurere Variante: 160€ (Mic) + 40€ (Spinne) + 80€ (Mic-Arm) = 280 €

Wenn man die USB Variante vorzieht, dann hat man deutlich weniger Stress bei der Funktionalität, andererseits ist man auch deutlich weniger flexibel. Wer also eine gute Aufnahmequalität für wenig Aufwandsarbeit haben will, der ist mit dem Rode Podcaster gut bedient.

Ich persönlich muss sagen, dass es schon noch einen spürbaren Unterschied macht, ob man das NT1-A nimmt, oder das Pod- bzw. Procaster. Letztere sind etwas dumpfer, klingen dafür allerdings auch recht angenehm in den Ohren ohne Bearbeitung.
Das NT1-A hat wiederum einen klaren Klang, muss eventuell noch mal nachbearbeitet werden und hat weniger eine Nierencharakteristik als das Pod/Procaster. Das bedeutet es ist weniger entscheidend, in welcher Position (Abstand und Richtung) man zu dem Mikrofon steht und spricht.

Da ich ein Freund von lauter, guter Musik bin und gerne herumexperimentiere (hatte das Podcaster bereits gehabt), werde ich mir wohl auch noch einen Vorverstärker, ein Behringer USB Interface (Xenyx 802 USB) und das NT1-A holen, um sie zu vergleichen und das bessere zu behalten.

Wenn ich das gemacht habe, kann ich gerne meine Erfahrungen im Forum teilen. Ich hoffe, ich konnte dir etwas weiterhelfen und einen besseren Überblick verschaffen. ;)

Ich wünsche euch noch eine geruhsame Nacht,
Gecko
 
Ach komm, das NT1A hat nur eine kleine Anhebung in den Höhen, die kaum stört.. :D
Hab jetzt für 106 Euronen einfach mal das Rode NT1A Bundle in eBay geschossen, da ein Interface bei mir rumfliegt..

Eigentlich bräuchte ich das nur zum Skypen und dazu ist das Rode eigentlich oversized. Naja ;D

Das Rode Procaster soll schon eine ganze Ecke anders klingen als da NT1A und das hört man schon raus.
Liegt wohl an den verschiedenen Einsatzzwecken der beiden Mikros.
 
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Hallo, ich stehe mittlerweile zwischen der gleichen entscheidungskreuzung.
Ich denke aber, dass ich mich für das Procaster entscheiden werde.
Aus den einfachen Gründen:
Beim Procaster muss ich nicht noch auf die Phantomspeisung achten,
ich habe meiner Meinung nach damit einen leicht besseren klang und
es nimmt meine laute Tastatur nicht so laut mit auf :D

Das wäre meine Meinung dazu.

Schönen Abend noch :)
 
Warum machen eigentlich alle Streamer immer so einen Kult um Rode? :freak:

Das Procaster braucht zu viel Gain und wird mit einem Cloudlifter o.Ä. unangenehm teuer. Die dynamische Bauweise eignet sich zwar etwas besser in einer lauten Umgebung, muss dafür jedoch auch deutlich näher besprochen werden. Gerade Streamern, die sich ein möglichst freies Sichtfeld erhoffen, würde ich hier lieber zu einem Kondensator raten. Zudem ist es recht schwer und benötigt daher einen robusteren Arm.

Das NT1A ist technisch überholt und erfordert aufgrund seines unausgewogenen Frequenzgangs mehr (bzw. überhaupt eine) Nachbearbeitung.
Hier würde ich eher zu einem AT 2035 raten. Das agiert sehr neutral und detailgetreu, eignet sich damit auch für ein deutlich breiteres Einsatzfeld. Gilt im Preisbereich unter 400 Euro in den einschlägigen Recording-Foren (nicht jenen LP-Seiten, deren Tellerrand oft gerade mal bis zum Blue Yeti reicht) schon fast einstimmig zur P/L-Referenz. Da bleibt dann auch mehr Budget für ein namenhaftes Interface oder eben einen Mixer ;)

Noch ein kleiner Preis-Tipp für um die 100 Euro:
https://www.thomann.de/de/se_electronics_x1a.htm

Unterhalb der Marke (wenns noch günstiger sein soll) würde ich zu einem Samson USB raten.
Hier mal ein Beispiel, welches verdeutlicht, wie gut solch günstige Mics bereits klingen können:

https://www.youtube.com/watch?v=1006yW1jkKk

Was uns dann auch gleich zu den zwei wichtigsten Rahmenbedingungen führt, die bei solchen Beratungen gerne außen vor gelassen werden:
1. Die eigene Performance (hier: geübter VO artist).
2. Die Aufnahmeumgebung (hier: stark bedämpfte Aufnahmekabine).

Diese Faktoren haben meist einen deutlich höheren Einfluss, als ein rein technisches Upgrade ;)
 
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