welches Netzteil für neues System soll ich kaufen?

jomin

Newbie
Registriert
Jan. 2002
Beiträge
7
Hallo zusammen,

ich bräuchte da mal Eure Hilfe. Ich möchte mir die Tage nen neuen Rechner zusammenbauen. Soweit steht alles, nur bei der Leistung die das Netzteil haben sollte bin ich mir nicht so sicher. Suche schon einige Zeit durch diverse Foren, bin aber immer noch nicht wirklich schlau.

Also das System sollte ungefähr so aussehen:

Athlon64 X2 AM2 4200+ (oder schneller wenn das Geld reicht)
Asus M2N32-SLI Deluxe Mainboard
1-2GB Ram DDR2 800
Geforce 7950GX2
LG H20L DVD-Brenner
3 Sata-Festplatten
evtl. Creative Soundkarte
2-3 Gehäuselüfter

Wieviel Watt sollte das Netzteil mind. für so ein System haben?

Danke schonmal. Gruß, jomin
 
Danke, die Angaben zum Stromverbrauch der Grafikkarte hab ich gesucht.

Hatte mir die be quiet Netzteile angesehen. Das Dark Power Pro BQT P6-Pro gibts mit 430 und 530 Watt. Taugen die wohl was?

Mal angenommen ich würd wirklich mal soviel Geld übrig haben, um noch ne zweite Graka dazuzustecken, wür das wohl auch noch mit dem 530er laufen? Die Angabe von 281 Watt war ja das Gesamtsystem mit einer Karte.
 
Ja, 280 W Gesamtsystem, wobei etwa 130 W bis 150 W auf die GFX entfallen dürften...

Naja, neige ja nicht zu übertriebenen NT´s aber > 500 W sollten es sein...

zu den be quiet kann ich nichts sagen, aber Seasonic und Amacrox bauen zZ die leisesten und effizientesten NT´s, Gewinner mehrer Tests.
 
leise sollte es auf jedenfall sein. Hast Du evtl. Links zu den Tests für mich?
 
Alle Komponenten eines PC's unterliegen industriellen Standards.
Die Schnittstellen, die eine Hauptplatine anbietet, sind ebenfalls genormt und genauso die Geräte, die daran angeschlossen werden können.
Die Gehäuse, in die die Komponenten eingebaut werden können, bieten Platz für eine beschränkte Anzahl von Geräten.
Somit ist der Energiebedarf eines PC's durch seine Peripherie eng begrenzt.
Die Netzgeräte, die für den jeweiligen Stand der Technik am Markt angeboten werden, unterliegen strengen Sicherheitskontrollen und passen mit einer Sicherheits-Leistungsreserve zu jedem PC, der in ein PC-Gehäuse paßt.
Es besteht somit keinerlei Risiko damit, irgendeines der angebotenen Standard-Netzteile zu verwenden, das dem Stand der Technik der Hauptplatine entspricht. Es ist jedoch darauf zu achten, daß alle vorgeschriebenen Prüfsiegel am Netzgerät vorhanden sind. (VDE)

Nur dann, wenn jemand auf die Idee kommen sollte, ein PC-gesteuertes Elektro-Schweißgerät herstellen zu wollen, ist es empfehlenswert, ein entsprechend dimensioniertes Netzgerät zu verwenden. ;-)
Ansonsten tut es jedes Markenfabrikat.

Norbert
 
@norbertd: dann ließ dir mal den Test der ct durch...

Der Standard ATX spezifiziert nur Mindestforderungen, zB Aufbau der Stecker und Effizienz. Dinge wie Lautstärke und max Stromstärken sind nicht spezifiziert. Hier unterscheiden sich die Hersteller sehr deutlich.

ein Risiko besteht nicht, solange Prüfsiegel vorhanden sind (was aber auch nicht immer eine Garantie ist), aber gewaltige Unterschiede im Preis/Leistungsverhältnis...;)
 
Die C't halte ich für eine seriöse Fachzeitschrift, die allerdings nicht unabhängig ist.....
Ich beziehe sie seit Ausgabe. 1, 1984, als sie einen 16 Bit Selbsbau-PC herausbrachten.

Die PC-Industrie ist eine der innovativsten. Darum ist es nicht möglich, feste Leistungsstandards für PC-Netzgeräte zu erstellen, doch gelten für alle in die EU importierten die einschlägigen Sicherheitsstandards, wobei auch eine mehrstufige Überlastsicherung vorhanden sein muß.

Wir schreiben hier nicht über Sicherheit, sondern über die Leistungsfähigkeit der Netzgeräte. Diese wird natürlich laufend an die technischen Gegebenheiten angepaßt. So ist es z.B. nicht möglich, eine moderne Hauptplatine mit einem XT-Netzgerät zu verbinden, allein steckermäßig ist dem bereits ein Riegel vorgeschoben.
Netzgeräte namhafter Hersteller (keine Fakes!) sind allesamt geeignet, jeden PC der entsprechenden Bauart zu betreiben. In den Leistungsreserven eines Netzgeräts sind immer alle möglichen gleichzeitigen Verbraucher eingerechnet.

Hinzu kommt, daß Veränderungen am PC nur von Fachleuten vorgenommen werden dürfen. Jede Veränderung läßt die CE Zulassung erlöschen, die dann mit erneuter Prüfung erworben werden muß. Kaum jemand hält sich daran.

Geiz-ist-geil-Schnäppchen-Netzgeräte erweisen sich im Nachhinein oft als böse Überraschung. Nicht alles, an dem zwei Doppelauspuffrohre als Leistungsbeweis befestigt sind, hat einen entsprechenden Motor und besitzt schon garkeine Zulassung! ;-)

Also, immer die schriftliche CE-Konformitätserklärung anfordern!

Norbert
 
norbertd schrieb:
Netzgeräte namhafter Hersteller (keine Fakes!) sind allesamt geeignet, jeden PC der entsprechenden Bauart zu betreiben. In den Leistungsreserven eines Netzgeräts sind immer alle möglichen gleichzeitigen Verbraucher eingerechnet.

Du wirst es nicht schaffen, ein System mit 7950GX2-SLI, möglichst noch mit einem Pentium-Dual Core stabil mit einem zB 330 W Seasonic zu betreiben. Das NT wird mit Sicherheit unter Last abschalten bzw der Rechner abstürzen...;)
 
Die Frage in diesem Thread bezieht sich auf folgende Zusammenstellung:
Athlon64 X2 AM2 4200+ (oder schneller wenn das Geld reicht)
Asus M2N32-SLI Deluxe Mainboard
1-2GB Ram DDR2 800
Geforce 7950GX2
LG H20L DVD-Brenner
3 Sata-Festplatten
evtl. Creative Soundkarte
2-3 Gehäuselüfter

Da langt jedes Netzgerät wie von mir beschrieben.

Norbert
 
norbertd schrieb:
[..]
Hinzu kommt, daß Veränderungen am PC nur von Fachleuten vorgenommen werden dürfen.
Jede Veränderung läßt die CE Zulassung erlöschen, die dann mit erneuter Prüfung erworben werden muß. Kaum jemand hält sich daran.
[..]
Also, immer die schriftliche CE-Konformitätserklärung anfordern!
Tut mir leid, aber das entspricht für Endkunden nicht der geltenden Rechtslage.
Siehe z.B. http://www.tecchannel.de/technologie/trends/402033/

Ärger gibt es für den Endkunden nur, wenn aufgrund der von ihm vorgenommenen Änderungen Funkstörungen usw. auftreten. Die Wahrscheinlichkeit dafür liegt aber niedrig.
Obendrein versaubeuteln zunehmend viele Dinge wie Kabelfernsehen, VDSL, GSM, Powerline, WLAN und wie sie alle heißen den Äther. Da fällt selbst ein in ein Acrylgehäuse gebauter PC nur höchst selten auf. Wer auf dem CE - Aufkleber besteht, sollte bei eBay zuschlagen. :D

Die CE-Konformitätserklärung hat übrigens gar nichts mit dem eigentlichen Daseinszweck eines Netzteils zu tun, der da lautet, bestimmte Spannungen mit bestimmten Strömen stabil liefern zu können.

Zum Leistungsverbrauch:
https://www.computerbase.de/artikel...x2-test.576/seite-24#abschnitt_stromverbrauch.
Nun ist der zweite PEG - Slot aber noch unbelegt, man benötigt Reserven z.B. für das Hochlaufen des Systems, die Festplatten, die optischen Laufwerke, 20% Übertakten (oder mehr?). Obendrein legt man ein solches System sicher nicht so aus, dass das Netzteil beim Zocken ständig zu 80% und darüber ausgelastet ist.
ASUS gibt in seinem online erhältlichen Mainboard-Manual eine Empfehlung, die der von stummerwinter recht gut entspricht und von so manchem derzeit im Handel befindlichen "Markennetzteil" nicht befriedigt werden kann, auch wenn es die aufgedruckte Norm bis hin zur aktuellen ATX12V v2.2 einhält und ein CE-Bepperl trägt.
Obendrein hat stummerwinter Netzteile empfohlen, die mehr als nur die in der ATX12V genannten Mindestanforderungen für den Wirkungsgrad einhalten und sich auch bei "ATX off" nicht gleich die üblichen 5W fürs Nichtstun reinpfeifen (siehe den verlinkten Test).

Nachschlag:
Die 7950GX2 benötigt für das Funktionieren übrigens kein SLI - fähiges Mainboard.
 
1. Du weist, dass der 4200+ X2 mit 2,2 Ghz in Verbindung mit DDR2-800 den Teiler für den RAM so setzen muss, dass dabei 733 Mhz beim Arbeitsspeicher rauskommen statt 800?
2. Du weist, dass AMD in ziemlich genau einem Monat die AM2 X2-CPUs billiger machen wird? Ca. 100 € weniger werden dass dann schon werden.
 
jomin schrieb:
Mal angenommen ich würd wirklich mal soviel Geld übrig haben, um noch ne zweite Graka dazuzustecken, wür das wohl auch noch mit dem 530er laufen? Die Angabe von 281 Watt war ja das Gesamtsystem mit einer Karte.

@norbertd: ne, hat genau diese Frage gestellt im Post #3...

Aber bei nur einer GFX hast du grundsätlich recht, da reicht ein gutes 350 W bis 400 W NT...

@Interlink: doch, 80% macht schon Sinn, da in diesem Bereich die NT´s am effizientesten arbeiten...;)

Es sei denn, wie in diesem Fall, daß er eben möglicherweise eine zweite GFX dazupacken möchte...
 
Es ist zwar korrekt, daß Privatleute auf das CE-Zeichen verzichten dürfen, wenn keine Störungen vom modifizierten Gerät ausgehen, doch darf von Privatleuten kein Eingriff in die Hardware erfolgen, es sei denn sie seien Fachleute.

Nach einem Urteil des Oberlandesgerichts Hamm (Az.: 13 U 196/99) ist es nur fachkundigen Computeranwendern grundsätzlich gestattet, selbst Änderungen an ihren PCs vorzunehmen. Gleiches gilt auch für beauftragte Fachleute mit entsprechenden Kenntnissen.

Also Vorsicht mit der Aussage, Privatleute dürften in die Hardware ihres PC's eingreifen!
Der Nachweis der Fachkunde ist dafür immer erforderlich.

Ich möchte niemandem die Freude an seinem Hobby nehmen, doch halte ich den Hinweis allein haftungsrechtlich für wichtig. Stellt Euch mal vor, ein modifizierter PC verursache einen Gebäudebrand mit Todesfolge.....

Norbert
 
Auf der folgenden Webseite könnt Ihr Euch die Betriebsdaten Eurer CPU holen:

http://users.erols.com/chare/elec.htm


Damit und mit den Daten der Peripherie-Komponenten ist es leicht möglich, die Erfordernisse an Energie zusammenzustellen.

Microsoft gibt sogar eine genaue Gehäuse-Bauanleitung für die neuen Prescott Prozessoren als "chassis air guide.pdf" heraus. Leider liegt mir die Internet-Adresse nicht vor. Ich stelle bei Bedarf aber gern die Datei zur Verfügung.

Norbert
 
norbertd schrieb:
[..]Nach einem Urteil des Oberlandesgerichts Hamm (Az.: 13 U 196/99) ist es nur fachkundigen Computeranwendern grundsätzlich gestattet, selbst Änderungen an ihren PCs vorzunehmen. Gleiches gilt auch für beauftragte Fachleute mit entsprechenden Kenntnissen.

Also Vorsicht mit der Aussage, Privatleute dürften in die Hardware ihres PC's eingreifen!
Der Nachweis der Fachkunde ist dafür immer erforderlich.

Ich möchte niemandem die Freude an seinem Hobby nehmen, doch halte ich den Hinweis allein haftungsrechtlich für wichtig. Stellt Euch mal vor, ein modifizierter PC verursache einen Gebäudebrand mit Todesfolge.....

Man sollte keine ollen Kamellen aufwärmen und nicht aus dem Zusammenhang gerissen darstellen.
Seit 1. Januar 2002 gilt in DE ein renoviertes Gewährleistungsrecht. Obendrein betraf das zitierte Urteil das Erlöschen der Händlergewährleistung, nicht den Gebäudebrand mit Todesfolge. Solange man brav den Aufkleber auf dem Netzteil berücksichtigt (Nicht Öffnen!) und nicht mit Feile, Seitenschneider und Lötkolben eingreift, ist man derzeit als Privatnutzer zumindest haftungsrechtlich auf der sicheren Seite. Für den Rest müssen die Schutzschaltungen im Netzteil, im Prozessor und auf dem Mainboard sowie das Blechgehäuse sorgen. :D
Klar ist, dass der Händler eines PC - Systems im Rahmen der gesetzlichen Gewährleistungen auch weiterhin nicht für Ausfälle eintreten muss, die der Kunde durch unsachgemäße nachträgliche Veränderungen in Eigenregie zu verantworten hat.
 
Zurück
Oben