Welches RAID und Festplatten?

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Ne, weil ich das bei dem Ist Zustand nicht so einfach einschätzen kann. Meine Einschätzung ist aber, dass ein Storage in Richtung Netapp, HP oder Dell usw mit FiberChannel absolut oversized wäre und ich bezüglich den Kosten auch nicht viel Argumente habe. Dort muss nämlich zusätzlich zum Storage noch ein FiberChannel Switch her und dann bewegen wir uns im 5 stelligen Bereich.

Ist Zustand sind banal ausgedrück 3 HP Proliant Server mit lokalen Festplatten. Die sollen raus und auf iSCSI gelegt werden. Die Server haben 6 Netzwerkkarten und somit sind seperate VLANs für vMotion, iSCSI, Managementnetzwerk usw. gegeben.

Ich bezweifle, dass ich mit einem 800 EUR Fileserver viel mehr als die von Synology theoretische Maximalgeschwindigkeit für die DS1813+ von ca 350MB/s lesend rausholen kann. Letztendlich limitiert dann sowieso das LAN.
 
Was haben den die Serer aktull drin? Ich vermute nur ein simples Raid 1 über 2 Platten?
Wieviele Concurent User greifen denn insgesammt auf die 18 VMs zu?
 
Sind RAID 5 über 3 Platten. Angelegte User sind es 15. Zeitgleich sind aber nie 15 User angemeldet sondern ca 10. Übrigens sind die sonstigen Dateien (pdf, Office usw) noch auf einem eigenständigen Fileserver.
 
Cr4sh0v3rr1d3 schrieb:
Alle 3 ESX haben jeweils 32 GB RAM. Jeder Gast hat durchschnittlich einen RAM Verbrauch von 4 GB. Also swappen müssen die nicht.

Da läuft dann halt ein Domänennetz drauf. 2 DCs, DHCP, FTP, Exchange (mit mehr RAM natürlich), vCenter Server und noch paar kleinere Anwendungsserver. Da ist sicher nicht Dauerschreiben angesagt aber etwas Festplatten Performance wird halt schon gebraucht.

...

Mathematik: 18VM a 4GB RAM = 72GB

da bleiben noch 24GB RAM über alle drei ESX verteilt übrig, die dann auch noch zwei DCs, DHCP, FTP und auch noch nen Exchange (Zitat: "mit mehr RAM natürlich") beherbergen. und dann halt noch iwo den vCenter Server sowie nochn paar paar kleinere Anwendungsserver ... sicher dass du RAM-technisch nicht vor die Wand fährst?!

ein 2011er SBS in x64 macht locker 4GB RAM dicht. eigentlich auch noch mehr, wenn er ihn zur Verfügung hätte.

ich muß leider an dem Punkt RAM gewisse Bedenken anmelden.

the MP
 
Damit bist du übrigens auch am Sack wenn mal ein Host ausfällt. Oder man mal einen rausnehmen muss, weil man mal Updates fährt, und so weiter. Bedenken beim RAM sind daher angebracht. Oder anders formuliert: Für einen normalen Betriebszustand hast du zu wenig RAM.

Was den Storage angeht...
Tja, ist dann nicht so einfach, wenn man die genauen Anforderungen nicht kennt. Man kann dann eigentlich nur raten. Aus Gründen der Antwortzeiten würde ich auf die Raptoren setzen. Wenn du den Storage nicht in 2 Tiers teilen kannst, dann musst du halt noch welche nachkaufen, wenn die Gesamtmenge sonst nicht reicht.
Raid 5 ist ok, wahlweise mit oder ohne Hot Spare. Raid 6 ebenso. Kommt drauf an wie viel dir Verfügbarkeit wert ist, ist natürlich auch mit Kosten verbunden.
Raid 10 ist die Option, wenn das NAS zu lahm ist bei der XOR Berechnung. Ansonsten ist das nicht nötig.
 
Ich sehe ja jetzt schon auf den 3 Hosts was da für eine RAM Auslastung ist und ich könnte einen Host komplett räumen. Die zusätzlichen Anwendungsserver sind Linux Überbleibsel. Die haben zwischen 256 MB und 2 GB RAM.

Also ich kann einen Windows Server 2012 Standard ohne Probleme mit 4 GB RAM betreiben. Auch einem DC würde ich in diesem Fall nicht mehr als 4 GB RAM geben.

Desweiteren wären auch momentan alle am Sack wenn der HP Switch ausfällt. Der ist z.B. auch noch nicht redundant.

Wie gesagt, ich kann hier auch eine Netapp mit einem HD Shell empfehlen. Alles SAS Platten. Anbindung an redundante FiberChannel Switches mit z.B. 8 Gbit/s. Dazu natürlich noch 3 FiberChannel Netzwerkkarten für die Server.

Was das dann kostet brauch ich ja wohl keinem hier erzählen. Die Netapp sollte ja dann optimalerweise auch redundant sein.

Hier müssen bei einem ESX Reboot alle VMs auf dem Server runtergefahren werden. Kein vMotion möglich, obwohl es lizenziert wurde.

Am teuersten ist schlussendlich ja ein RAID10. Nehmen wir mal an ich kauf zu den bestehenden 6 REs noch 2 weitere und mache ein RAID 10. Dann habe ich effektiv 3,7 TB frei. Reicht dicke. Mach ich ein RAID 5 habe ich 6,5 TB frei. Dafür langsamer und ein RAID Rebuild dauert auch länger + Speicherplatz der nicht gebraucht wird.

Dann eher ein RAID 6 mit 2 HDs Redundanz außer ein RAID6 ist wieder langsamer als ein RAID5.
 
Wenn der RAM im moment reicht, dann brauchen nicht alle Systeme 4 GB. Aber dann ist es ja in Ordnung. Das mit dem vMotion hab ich jetzt allerdings nicht verstanden, was ist denn da das Problem?

Das ein Raid 5 generell langsamer ist als ein Raid 10 ist übrigens ein Mythos, der so eigentlich nie wirklich gestimmt hat. Auch bei den Rebuild Zeiten wäre ich mir nicht so sicher. Das hängt alles von der Hardware in dem NAS ab, grundsätzlich muss das nicht so sein. Ebenso gilt das für Raid 6, was nicht unbedingt relevant langsamer sein muss als Raid 5. Kannst also auch ruhig ein Raid 6 nehmen.
 
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