Cyberdunk schrieb:
Korruption ist hier das Wort was ich wähle.
In Deutschland nennt man das "Lobbyismus" und das kommt nicht erst noch sondern das haben wir seit Gründung der BRD fest im Programm.
SW987 schrieb:
M. E. besteht für den Wirtschaftsstandort Deutschland derzeit eine große Gefahr durch kostspielige und teilweise aberwitzige Über- und Detailregulierung eines ausufernden Beamtenstaats.
Meiner Meinung nach besteht die größte Gefahr für den Wirtschaftsstandort Deutschland in einem gehobenen Mittelstand, der den Hals einfach nicht voll kriegt.
Die Leute, die glauben, dass sich Arbeit bei unter 60k Jahresbrutto doch im Vergleich zu Bürgergeld garnicht lohnt.
Erkekjetter schrieb:
Und wenn das bei der nächsten wahl wieder zu katasrophalen zahlen führt sind alle schuld außer Merz. Business as usual.
Was willste machen? ... die Union steht halt für Stabilität.
Und es ist doch auch durchaus positiv, wenn man sich bei Politikern auf was verlassen kann.
Cyberdunk schrieb:
Das ist doch das was ihr gewählt habt, Glückwunsch die Grünen haben Politik gemacht, zwar auf kosten von Millionen Geringverdienern, aber wenigstens Politik gemacht.🤮
Das, was den Geringverdienern nützen könnte, wird leider von einer klassischen Gutverdienerpartei (FDP) regelmäßig blockiert.
Danke, dass Rot Grün keine Alternative zum parteigewordenen Lobbyismus hatte.
Ich mache der SPD und den Grünen nur einen echten Vorwurf ... dass die FDP für ihre knapp 10% das Finanz- UND das Verkehrsministerium abgreifen konnte. Damit hatte diese Partei die Möglichkeit, ihre widersinnigen Ideen zu eFuels als "Technologiefreiheit" zu verkaufen und in Gesetzen zu verankern und obendrein noch Projekte, die vor allem den Geringverdienern zu Gute gekommen wären (wie z.B. die Kindergrundsicherung ... 1/8 der geforderten Fördersumme in den Haushalt aufzunehmen, ist einfach nur ein Witz), am Finanzhahn abzuwürgen.
Die FDP in diese Regierung zu holen, war ein dummer Fehler ... da hätte man sich mal einen Spruch vom Lindner zu Herzen nehmen sollen ... "lieber garnicht regieren, als schlecht regieren".