Weltwährungs Prototyp offiziell vorgestellt

Cotom schrieb:
@topic:
Nach meiner Meinung würde eine Weltwährung zu mehr Stabilität der Welt führen, da für eine Weltwährung miteinander kooperiert werden müsste, wie es auch in Europa geschieht. In Europa hat der Zusammenschluss der Länder zu weniger Spannungen geführt und wohl auch allgemein zu mehr Wohlstand. .

Ex Jugoslawien hatte auch eine gemeinsame Währung ...

ich denke nicht, daß eine gemeinsame Währung automatisch zu weniger Spannungen führt, da spielen andere Faktoren eine wesentlich größere Rolle.
 
morphium schrieb:
das sieht die weltuntergangsuhr *etwas* anders...

Hmm und wie zuverlässig ist diese Uhr?
Man denke nur mal an die Kubakrise (1962), die vermutlich der Zeitpunkt war, an dem die Welt am dichtesten vor einem 3. Weltkrieg stand. Die Uhr stand damals seit 1960 auf 7 Minuten vor zwölf und wurde 1963 sogar auf 12 Minuten vor Zwölf zurück gestellt. Außerdem ist diese Uhr natürlich ebenso subjektiv wie meine Aussage, dass ich im Moment keine Gefahr für einen 3. Weltkrieg sehe.

MRM schrieb:
Ex Jugoslawien hatte auch eine gemeinsame Währung ...

ich denke nicht, daß eine gemeinsame Währung automatisch zu weniger Spannungen führt, da spielen andere Faktoren eine wesentlich größere Rolle.

Den Krieg in Ex-Jugoslawien würde ich als Bürgerkrieg bezeichnen und davon gibt es auch derzeit noch viele auf dieser Erde. In einem bzw. vor einem Bürgerkrieg gibt es natürlich immer eine gemeinsame Währung. Dies ist deshalb für mich kein Beweis, dass eine gemeinsame Währung zwischen verschiedenen Ländern nicht zu mehr Stabilität führt.

Im übrigen habe ich ja nicht gesagt, dass eine gemeinsame Währung der Grund für mehr Stabilität ist, wenn es so rüber kam habe ich mich wohl falsch ausgedrückt. Sondern um eine gemeinsame Währung zu etablieren müssen die Staaten mehr und enger zusammenarbeiten und dies führt, nach meiner Meinung, automatisch zu einem besseren Verständnis der Staaten untereinander und somit zu weniger Konfliktpotential.
 
Zuletzt bearbeitet:
Cotom schrieb:
Hmm und wie zuverlässig ist diese Uhr?
Man denke nur mal an die Kubakrise (1962), die vermutlich der Zeitpunkt war, an dem die Welt am dichtesten vor einem 3. Weltkrieg stand. Die Uhr stand damals seit 1960 auf 7 Minuten vor zwölf und wurde 1963 sogar auf 12 Minuten vor Zwölf zurück gestellt. Außerdem ist diese Uhr natürlich ebenso subjektiv wie meine Aussage, dass ich im Moment keine Gefahr für einen 3. Weltkrieg sehe.

Die Kubakrise taucht nicht auf, weil die Uhr alle 2 Monate angepasst wird und die Kubakrise zwischen den Aktualisierungen stattfand.
 
Das mag durchaus sein. Aber weder vor der Kubakrise wurde erkannt, dass es gefährlich auf einen 3. Weltkrieg zugeht, noch wurde hinterher die Uhr weiter auf Zwölf Uhr vorgestellt. Im Gegenteil man hat nach der Kubakrise die Uhr sogar zurück gedreht!
Vielleicht sollte man bei solch kritischen Ereignissen auch mal darüber nachdenken aus dem 2 Monatsrhythmus auszuschwenken und die Uhr außerplanmäßig anzupassen.
 
Meines Erachtens gereicht eine symbolische Uhr dem Intellekt so sehr zur Nahrung, wie ein Foto von Sauerstoff einem Ertrinkenden

Und zum Rest wenn es irgendwann eine Weltwährung geben wird beginnt diese nicht mit der Vorstellung eines Münzdesigns durch die Regierungsmarionette einer besseren Mittelmacht.

Die immanente Wichtigkeit der Schuldenaufnahme durch die USA für das Funktionieren des Welthandels ist den Meisten hier warscheinlich eben so wenig bewusst wie die anderen Mechanismen des Devisenmarkts.
 
Zuletzt bearbeitet:
@gordongekko
schönes zitat von dr. manhatten aus watchmen ;)
 
GordonGekko schrieb:
Und zum Rest wenn es irgendwann eine Weltwährung geben wird beginnt diese nicht mit der Vorstellung eines Münzdesigns durch die Regierungsmarionette einer besseren Mittelmacht.

Denk ich auch - wenn überhaupt, würde sie als reine elektronische Verrechnungswährung beginnen und vermutlich würden nicht einma Scheine und Münzen je geprägt werden.
 
GordonGekko schrieb:
Die immanente Wichtigkeit der Schuldenaufnahme durch die USA für das Funktionieren des Welthandels ist den Meisten hier warscheinlich eben so wenig bewusst wie die anderen Mechanismen des Devisenmarkts.
Siehe dazu auch den Film Geld als Schuld.
 
Wintermute schrieb:
So einfach wie dort beschrieben ist es nicht, meist sogar noch falsch.
Wo sind die Unterschiede zum Wikiartikel bzw. was ist konkret falsch am Film? (allgemeine Aussagen wie "meist sogar noch falsch" helfen niemanden, wenn keine konkreten Beispiele genannt werden)
Wiki schrieb:
Bargeld (Münzen und Banknoten) kann heutzutage nur von der Zentralbank bzw. dem Staat geschaffen werden, Buchgeld auf Sichtguthabenkonten (Giralgeld) sowohl von der Zentralbank als auch von Geschäftsbanken.
Ein großer Teil des Geldes ist Sichtguthaben. Siehe auch ein Paper zur Geldschöpfung.
 
Weltwährung ist eine interessante Idee und wird über kurz oder lang sicher kommen - auch wenn "kurz" sicher nicht innerhalb der nächsten 20 Jahre ist!
Deutschland wird mitmachen, weil die Politiker dadurch persönlich in die Geschichtsbücher kommen und auch noch hier und da mal einen Ehrendoktor erhalten und/oder eine Gast-Professur an den weltweiten Elite-Unis.
Auch die USA wird davon begeistert sein wenn die dann aktuell politisch führenden, privat, Profit daran haben! Und das wird dann der Fall sein, wenn große Teile der amerikanischen Industrie durch den Dollar in ihren Profiten stark beschnitten werden und das ist sogar durch die aktuelle Krise, bzw. die folgenden Krisen (Kreditkarten etc.) möglich.

Goldreserven in großem Stil in den USA zu haben ist auch nicht unproblematisch.
Das die USA das gerne einlagert ist klar, schließlich ergibt sich daraus die Möglichkeit diese Goldeinlagen anderer Länder / Personen zu sperren und letztlich einzubehalten, wenn mal was passiert.
Zugegeben, nicht wirklich denkbar für Deutschland im Augenblick, aber wer weiss was die Zukunft bringt? Das ein oder andere Land hat schon solche Sperren erleben dürfen - ich sage nur Weissrussland, Syrien, Saudi-Arabien, Simbabwe usw.. Abgesehen von den USA, machen das mittlerweile auch andere Länder.
Die Gründe (ob gerechtfertigt oder nicht) aus denen die USA das macht, lasse ich mal offen, generell ist es aber eine gute Möglichkeit ein Land oder deren Machthaber zu erpressen - noch so ein Präsident wie George W. und alles ist möglich - wer einige US-Republikaner in Amt und Würden reden hört, bekommt es mit der Angst zu tun!

Andererseits sind einzelne Orte mit großen Mengen an Gold immer überdurchschnittlich gefährdet. Ist wohl für einen Staat eine sehr empfindliche Stelle an der Terroristen / Schurkenstaat / Menschen mit anderen Interessen (Goldfinger läßt grüßen) - zuschlagen könnten. Mann stelle sich mal vor, in New York würde man in der Nähe der Federal Reserve eine kleine schmutzige Atombombe zünden - neben dem katastrophalen Schaden in New York, wäre der Weltwirtschaftsschaden mit Sicherheit eben so groß, wenn das Gold in NY nicht mehr handelbar wäre.

...zugegeben pessimistisch, aber das sind nunmal meine Gedanken in Bezug auf die Ereignisse in der Welt der letzten 10 Jahre.......
 
Währe eine Weltwährung keine gute Idee man sieht es ja heute an der defacto Weltwährung Dollar das dadurch folgende Nachteile enstehen 1. Keine ist keien Steuerung der Leitzinsen bezogen auf einen halbwegs homogenen Währungsraum möglich 2. wäre die heute schon stark eingeschränkte korrektiv funktion der devisenmärkte gar nicht mehr gegeben

Und das versagen der devisenmärkte ist der hauptgrund für die aktuelle Weltwirtschaftskrise

denn ohne stüzung des dollars durch die asiaten > abwärtung des dollars in den letzten 20 jahren > weniger starkes handelsdefizit der usa > niedrigzinspolitik der fed wäre so nicht möglich gewesen > schlamassel wäre uns erspart geblieben
 
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