Alternate 1

News Weltweite Einführung: Wasserzeichen für mit Claude erstellte Texte

Weyoun schrieb:
Es geht hier um "Roh-Text". Notepad und Co. kennen keine "Flags".
Das ist mir klar. Der Text selbst enthält diese "Flags". Bzw. durch Formulierungen, Wortwahl etc. im Rohtext sind diese Flags erkennbar und somit ist es wahrscheinlicher, dass es ein KI Text ist.
 
seyfhor schrieb:
Aber wenn ich das, wie ich das auch bisher oft mache um die Formatierungen raus zu bekommen, Text in einen einfachen Texteditor einfüge und von da wieder kopiere und wo anders einfüge?
Ein Texteditor übernimmt nicht nur die Schrift, wenn das Wasserzeichen Zeichenbasiert ist, übernimmst du auch die Codezeilen für das Wasserzeichen gleich mit und kann dann ausgelesen werden.
 
Ehrlich gesagt fehlt mir dafür auch noch die Fantasie, aber die haben so ein schlaue KI, zu not tüftelt die eigene KI ein entsprechendes Konzept aus, da kommen wir einfachen Menschen eh nicht hinterher.
 
Dabei geht es doch sicherlich um Eigenschutz. Mit was soll man denn seine KI trainieren, wenn alles schon von KI geschrieben wird?
Mit der Kopie der Kopie der Kopie kommt nur noch mehr Slop bei raus.
 
hanszapf schrieb:
gar wunderlicher Wortwahl
So denn die Eingabe an den Geistesautomaten absonderlich gerät, wird auch das daraus entspringende Erzeugnis nicht minder absonderlich sein – denn wie der Prompt, so das Produkt.

- AI generated - nur echt mit " – "
 
C2PA ist ein wichtiger Schritt :)
 
Ist ja nicht so, als ob "Marker" nicht ohnehin schon länger drin wären.
ChatGPT verwendet zum Beispiel liebend gerne Bindestriche statt Beistrichen.
Leerzeichen nach dem Satzpunkt habe ich ebenso schon beobachtet, wie andere als leer angezeigte Zeichen statt dem Leerzeichen.
Mann kann auch über Satzstruktur und Schlüsselwörter arbeiten.

Wer klug ist, übernimmt sowieso keinen KI-Text per kopieren, sondern paraphrasiert ihn in die eigenen Sprachgewohnheiten. Am besten mitsamt den für einen selbst typischen Fehlern.
Ist zwar extra Arbeit, aber liefert individuelle und überzeugende Ergebnisse.
 
the_IT_Guy schrieb:
Also ab jetzt immer erst bei Notepad Einfügen und wieder raus kopieren😆
Nein, so wird das nicht funktionieren. In Plaintext kannst du ja sehr schwer was verstecken. Das muss der Text an sich sein, der codiert ist. Also die Art und Verteilung der Wörter.
 
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diamdomi schrieb:
Das ist mir klar. Der Text selbst enthält diese "Flags".
In welcher Form? Wenn das irgendwelche "Zeichenketten" sind, ist es ja sofort offensichtlich. Dann löscht man das "Zeug" ganz einfach und schon ist das "Wasserzeichen" verschwunden.
diamdomi schrieb:
Bzw. durch Formulierungen, Wortwahl etc. im Rohtext sind diese Flags erkennbar und somit ist es wahrscheinlicher, dass es ein KI Text ist.
Also nur anhand einer Formulierung ist es extrem schwierig. Ich reime zum Beispiel gerne oder nutze gerne altertümliche Begriffe, damit diese nicht aussterben. Wenn jetzt eine KI so etwas absichtlich einführt, würde ich dann als KI gebannt? :schluck:
 
G00fY schrieb:
Mir reicht als Wasserzeichen aktuell immer schon wenn ich Gedankenstrich – statt Bindestrich - in Texten sehe
Das habe ich "meiner" KI einfach verboten. Genauso wie viele andere typische KI Eigenheiten.
 
the_IT_Guy schrieb:
Also ab jetzt immer erst bei Notepad Einfügen und wieder raus kopieren😆
Oder einfach von Hand abschreiben.
 
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Rickmer schrieb:
Insbesondere fürs Übersetzen nutze ich gerne LLMs weil die meiner Erfahrung nach besser sind als herkömmlichere Methoden wie Google Translate.
Kagi Translate ist extrem gut (zumindest besser als DeepL) und besitzt auch einen Korrekturlese-Modus. Ist von der Bedienung dann natürlich leichter, als Claude oder ChatGPT.
 
Ich habe da ne radikale Idee.. Texte selbst schreiben?
 
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Kann man machen, KI wird hier aber auch als Hilfsmittel benutzt, so wie jeder auch diverse Hilfsmittel seiner Textverarbeitung nutzt.
 
DevPandi schrieb:
Im übrigen ist der Beitrag wieder so ein Beweis, dass ich auf Gedankenstriche voll abfahre
Ich streu die auch immer wieder mal ein :D
Vorallem weil ich dazu tendiere sehr verschachtelt zu schreiben. Da hilt es schon mir beim Schreiben den inneren Schachtelsatz mit Strichen abzugrenzen. Welche Striche aber... Das koennte mir ehrlich gesagt nicht egaler sein. Ich nutze das "Minus". Es ist auf der Tastatur und sagt aus was ich will. Wer dann motzt dass es das falsche Zeichen ist, ist fuer mich nur ein Erbsenzaehler.
Semikolons nutze ich auch gelegendlich.

Aber von KI halte ich nichts. ;) Was auch relativ schnell offensichtlich wird, denn ich habe sehr regelmaessig Tippfehler, und dann ist da meine Umlautsache, die eine KI garantiert anders machen wuerde.

frames p. joule schrieb:
Kann mir nicht vorstellen, wie das funktionieren soll in Plain Text
Es gibt etliche homographische Buchstaben. Wie gut diese zu erkennen sind haengt dann natuerlich von der Schriftart ab. Bei einigen ist es offensichtlich (natuerlich insbesondere wenn die Schriftart kein Zeichen fuer den Homographen hat), bei einigen ist sowas aber nicht zu erkennen.
Die kopiert man dann natuerlich mit, aber das kopieren in einen Texteditor der auf ASCII steht, deckt das natuerlich auf, weil ASCII die Zeichen ja nicht kennt.

Ich glaube aber nicht, dass hier mit Homographen gearbeitet wird. Das waere dann doch vermutlich eine Stufe zu leicht zu erkennen, und kann dann eben auch schnell aeusserst auffaellig sein.
 
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