WHEA-Logger Event 18 (Cache Hierarchy Error) Ryzen 5 5600

F43rl

Cadet 3rd Year
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März 2013
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Hi, ich habe folgende Hardware gebraucht gekauft bis auf SSD und die Grafikkarte.
  • Ryzen 5600
  • Corsair 16GB DDR4 3200MHz RAM 2x8GB CL16 Vengeance LPX und 16GB G.Skill F4-3200C16-8GVKB 2x8GB
  • Asus b450m-a II
  • Straight Power 11 550Watt
  • GTX 750
  • Freezer 36
  • Kingston SSD 120GB

Ich habe die Teile am 29.03.26 alle eingebaut und in Betrieb genommen. Der Ram läuft auf 3200MHz mit 1.350 Volt
Am 09.04. startet der PC mitten im Betrieb neu ohne Meldung.
Ich habe dann im Log geschaut und es wurde mir der o.g. Fehler angezeigt.
Daraufhin habe ich viel gelesen und die Maßnahme ergriffen die Vcore Spannung zu erhöhen um 0,025.
Laut Log war es Prozessor-APIC-ID:5
Heute ist der PC schon 2 mal neu gestartet mitten im Betrieb. Es liefen keine Spiele.
Es waren laut Log Prozessor-APIC-ID:6 und dann Prozessor-APIC-ID:3
Meine Frage ist nun, bringt es noch etwas die Spannung auf 0,500 zu erhöhen oder hat man mir einfach eine defekte CPU verkauft?
Bin für jeden Tipp dankbar.
 
Sind da tatsächlich 4x8GB DDR4 3200 verbaut, wenn ja dann mal nur mit 2 Stück testen.
 
Ich bin zwar kein Experte darin aber ich weis nicht ob es so eine Gute Idee ist zwei verschiedene Ramkits zu kreuzen, vielleicht testest du das System einmal mit nur einem der beiden Ramkits nur um auszuschliessen das der Arbeitspeicher da nicht die ursache ist.
 
@Tom-S ja sind es :-)
@K3ks Ich habe das Bios so vom Vorbesitzer übernommen. Die laufen mit XMP(D.O.C.P) auf 3200.
@MStauffacher Da der Vorbesitzer es so genutzt hat, ging ich davon aus das es läuft.

Ich werde es mal mit dem RAM testen, aber es kann dauern bis ich wieder antworte, das der Fehler ja nur auftritt wann er will.
 
3200 MHz bei der Verwendung von 4 Speichermodulen ist vermutlich zu viel.
Versuche den Speicher mit 2933MHz oder 2667MHz zu betreiben, was AMD für diesen Prozessor bei Vollbestückung empfiehlt.
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Wenn das immer der WHEA 18 Fehler ist, wird das nicht am RAM liegen. Das ist ein typischer CPU Fehler. Trotzdem sollte für die Fehleranalyse XMP komplett deaktiviert werden. Wenn du dich mit dem Curve Optimizer auskennst, kannst du mal CO +20 probieren. Was auch helfen kann, ist "Power Supply IDLE Control" auf "typical Current Idle" zu stellen und CPB (CPU läuft dann nur noch mit Basetakt) und/oder Global-/DF C-States zu deaktivieren. Ansonsten kann man noch die Holzhammer Methode mit festem Takt/VCore probieren, aber das würd ich eher als letztes probieren. Im Grunde sieht das fast schon (wieder mal) nach Zen3 Failure aus :x.

Edit: Falls CO +20 tatsächlich hilft, kannst du den Wert auch wieder nach unten ausloten. Aber da du ja relativ selten den WHEA bekommst, wirst du da Geduld haben müssen. Notfalls helfen da Tools wie Core Cycler.
 
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Ich würde das RAM OC komplett deaktivieren und damit testen.

WHEA Errors hatte ich bisher nur 1x und da war es ein kaputter Ryzen 5900X
 
Riecht sehr stark nach den RAM, genauer gesagt nach dem Speichercontroller in der CPU, der überfordert wurde.

Ich würde erst mal beim RAM alles auf Auto stellen, sodass JEDEC-Standard angewendet wird.

Wenn dann das Problem nicht mehr auftritt, kann man sich Schrittweise hoch hangeln.

Ein RAM-Profil (EXPO, XMP) würde ich nicht aktivieren, nicht bei Vollbestückung und bei zwei unterschiedlichen RAM-Kits.

Ich würde die Volt manuell auf 1.35v stellen und manuell die Primärlatenzen des schwächeren Kits einstellen.

Beim Takt würde ich erst mal mit 2666 MT/s (umgangssprachlich MHz) beginnen, dann einen RAM-Test ausführen (welches Testprogramm man nutzt grenzt bei manchen an eine Glaubensfrage, daher nur ein >Link zu einer Auswahl<), wenn das Fehlerfrei durchgelaufen ist den Takt erhöhen und noch einmal testen, und so weiter.

Ohne testen wäre es fahrlässig, denn scheinbare Stabilität ist keine echte Stabilität, was du ja bereits gemerkt hast.
 
Ich schliesse mich der Meinung von Wolfgang an. Es sieht stark danach aus, dass der Speichercontroller der CPU mit der Vollbestückung aus zwei unterschiedlichen RAM-Kits überfordert ist.Selbst wenn die aufgedruckten technischen Daten identisch sind, unterscheiden sich die Riegel oft durch unterschiedliche Speicher-ICs. Da diese Chips elektrisch unterschiedlich reagieren, muss der Speichercontroller permanent versuchen, beide Typen gleichzeitig stabil zu halten
Bevor man also die CPU abschreibt oder mit dem Curve Optimizer (CO) an den Spannungen der Kerne spielt, sollte man die physikalische Basis – also den RAM – als Fehlerquelle ausschliessen
 
@F43rl es liegt wahrscheinlich nicht einmal an den unterschiedlichen Kits, die CPU / Platte kann einfach keine vier vernünftig halten.

Das schaffen nicht mal die aktuellen Intel CPUs.
Nur auf bestimmten Mainboards und nur bestimmte RAM Sticks.

Im Grune brauchst du auch keine 32, reichen auch 16 locker.
 
Deaktiviere mal die C-States der CPU im Bios, erst das hat bei mir geholfen. Hatte ein ähnliches Fehlerbild bei einem 5900X.
 
Vielen Dank für Eure antworten. Ich habe den Ram jetzt mal auf Standard gestellt, er läuft nun auf 2133MHz.
@duskstalker
@Ned Flanders
 

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