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Test Wheel Base, Lenkrad & Pedale im Test: Das kann Mozas Set aus R9 V3, CS Pro und SR-P für 820 Euro
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Hättest KI besser mal den Link zu diesem Thread gegeben bevor du diese Frage stellst....Roi-Danton schrieb:Linux ist Bastelgebiet: Offiziell unterstützt es kaum jemand → Community-Treiber nötig
-> stimmt das?
mcforest880 schrieb:Kann mich Cat Toaster nur anschließen, Moza-Lenkräder sind unter Linux echt ein Träumchen. Habe selbst ein R12 mit dem RS- und dem GS-Lenkrad hier.
Nur der Bildschirm aus dem hier getesteten Lenkrad wird wahrscheinlich Probleme machen (außer da hat sich doch schon was dran getan).
Cat Toaster schrieb:Der Vorgänger R9 V2 läuft im Übrigen auch sahnemäßig unter CachyOS und ist mit der "Boxflat" App für Linux auch recht Feature-Complete.
Gschaftlhuaba
Ensign Pro
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Also fast jeder "ernsthafte" Sim-Racer (also nicht 1-2x im Monat Forza oder GT7) mit dem ich bisher gesprochen habe, hat solche Einsteiger-Pedale relativ schnell durch bessere aus der 350-500+ Klasse ersetzt.Haldi schrieb:Ahjaaa... Wo wir wieder BTT kommen...
Es gibt für die Moza SR-P Lite Pedale (Nicht die hier im Kit, sondern die günstigen) einen Loadcell mod!
Nicht weil man damit nicht fahren könnte, sondern weil die oft starke Einschränkungen haben was z.B. maximale Pedalkraft, Stabilität und/oder Einstellbarkeit (Pedalweg, Winkel etc.) angeht.
Ich hatte meine Thrustmaster T-LCM damals grade mal für ca. 3 Monate, bevor ich sie durch Nuo Evo 1 (eben aus der angesprochenen 500€-Klasse) ersetzt habe. Mit denen war ich dann grade beim Bremsen (nach kurzer Eingewöhnungszeit) deutlich präziser und konstanter.
Und wenn Simucube nicht mit dem Active Pedal auf den Markt gekommen wäre hätte ich die vermutlich immer noch im Einsatz...
Ryzen 14900KS
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Laut Reviews ja -.- Kostengünstiges Upgrade.Ryzen 14900KS schrieb:Hast du Erfahrung mit diesem Mod bzw. weisst du, ob der was taugt?
Hab ihn seit Monaten hier liegen aber noch nicht eingebaut. Muss mir zuerst nen kleines Rig bauen das Stuhl mit Pedalen verbindet.
nipponpasi
Lieutenant Pro
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Ich wuerde mir am liebsten so ein Custom Arcade Racing Cabinet bauen.
Die Zoe hat da eins hochgeladen, was es genau trifft:
Focus waere dann bei mir auf Simcade Games wie Sega Rally & Dirt 5
Hoffentlich kommt auch bald mal Over Jump Rally
Die Zoe hat da eins hochgeladen, was es genau trifft:
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Johnjoker
Cadet 2nd Year
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Soviel wie ein einzelnes Laufrad am Rennrad? 🌻Schmarall schrieb:Bald kostet so ein Racing-"Spielzeug" so viel wie ein echtes Auto![]()
Hobbys dürfen ruhig bisschen teuer sein, wenn man entsprechend Spass hat.
Darf mir so Rennspielzeug erst kaufen, wenn ich min. eine Gitarre aus der Sammlung, oder ein Bike abstosse, sagt meine Frau... 🤷
Ryzen 14900KS
Lt. Junior Grade Pro
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Ok, cool. Ich nehme an, die verschiedenen Varianten unterscheiden sich rein in der Optik, oder ist die Carbon-Variante aus anderem Material gedruckt? Dann würde ich mir die auch holen. Bin leider auf meinen Stahlrohr-Klappsitz angewiesen, da sehr beschränkter Platz und das Rig verkraftet vermutlich max. eine 5-8nm Base, wobei ich mit der R3 eigentlich sehr zufrieden bin …Haldi schrieb:Laut Reviews ja -.- Kostengünstiges Upgrade.
Monitor fällt raus das krieg ich irgendwie hin das es nicht unter die 3000€ fälltGschaftlhuaba schrieb:Hm, 3k für alles mag jetzt im ersten Moment nach viel klingen, aber wenn man noch wirklich gar nix hat muss man auf jeden Fall ein paar Abstriche machen beim Equipment.
Rig + Sitz sind schon mal knappe 800-1000€ - nimm dir unbedingt ein "klassisches" Rig aus Aluprofilen.
Die Teile mit Rundrohren schauen zwar optisch schick aus (und sind meist günstiger), aber wenn man da später Anbauteile dran machen will (Buttonboxen, Displays etc. pp) wird das echt kompliziert.
Monitor 300+ (unter 34" 21:9 mit 3440x1440 würde ich da nicht gehen - besser 49" 32:9, damit man zumindest bissl was zur Seite sieht)
Alternativ: VR - aber da sollte man nicht unter der Quest 3 anfangen und braucht auch 'ne potente GPU (min. 4080-Niveau)
Ordentliche Pedale (Stichwort Loadcell-Bremse) so ab 350+
Wenn man hier was haben will, wo man nicht sofort wieder den Wunsch verspürt upzugraden sollte man eher so in die 500€-Klasse gehen (z.B. VRS)
Bleiben "nur" noch um die 1000-1300€ für Wheelbase + Lenkrad
Hier muss man zunächst überlegen, welche Lenkräder man denn betreiben möchte, denn die verfügbaren Nm schränken auch den Lenkrad-Durchmesser etwas ein.
Ein 32-33 cm Lenkrad an einer 8 Nm-Base ist schon sehr grenzwertig, ein kleines 280 mm F1-Lenkrad hingegen nicht
Ich persönlich würde nur noch Bases nehmen, die auch Passthrough anbieten, also Signal + Strom über den Quick Release übertragen. Baumelnde Spiralkabel finde ich nervig.
Da haben aber mittlerweile viele Hersteller was im Programm und die nehmen sich alle nicht wirklich viel
Asetek, Moza, Simagic, Fanatec (evtl. noch Thrustmaster, aber da nur die 818er Base)
Da kann man auch über die einzeln erhältlichen QR noch Drittanbieter-Wheels nachrüsten
Gibts irgendwo in deutschland (am BW/Bayern) wo man das testen kann? also Lenkräder und Sitze? Würde das dann vor ort kaufen
Ergänzung ()
Johnjoker schrieb:Darf mir so Rennspielzeug erst kaufen, wenn ich min. eine Gitarre aus der Sammlung, oder ein Bike abstosse, sagt meine Frau... 🤷
Ich habe das gefühl unsere Frauen sind verwandt
nipponpasi
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Statt 3 oder nem riesen Monitor, waere mir VR vermutlich eh immersiver.Syntax_41 schrieb:Monitor fällt raus
Muss mich ueber VR-Brillen mal schlau machen.
nipponpasi schrieb:Ich wuerde mir am liebsten so ein Custom Arcade Racing Cabinet bauen.
Die Zoe hat da eins hochgeladen, was es genau trifft:
Ich muss noch mal mit meiner frau reden
Ergänzung ()
nipponpasi schrieb:Statt 3 oder nem riesen Monitor, waere mir VR vermutlich eh immersiver.
Muss mich ueber VR-Brillen mal schlau machen.
VR Brillen habe ich die Meta Quest 3 und die von Sony die VR2
nipponpasi
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Welche wuerdest du empfehlen?Syntax_41 schrieb:Meta Quest 3 und die von Sony die VR2
Roi-Danton
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An die Nutzer mit VR (hab die Quest3): Empfehlung für Lenkräder?
Vermutlich auf intuitive Erreichbarkeit von Knöpfen achten, Display ist da ja eher zweitrangig. ;-)
Bzgl. Linux:
Vermutlich auf intuitive Erreichbarkeit von Knöpfen achten, Display ist da ja eher zweitrangig. ;-)
Bzgl. Linux:
- Fanatec → hid-fanatecff
- Moza → boxflat
- USB HID (z.B. Simucube, VRS) → universal-pidff
meta quest 3 obwohl die vr2 besser ausgestattet ist was aber nur an der ps5 funktioniert so richtig, während die meta quest 3 easy angeschlossen werden kann und alles am pc unterstütztnipponpasi schrieb:Welche wuerdest du empfehlen?
Gschaftlhuaba
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Da kann ich nur SimRaceShop.de wärmstens empfehlen. Von denen hab' ich einen großen Teil meines Equipments.Syntax_41 schrieb:Monitor fällt raus das krieg ich irgendwie hin das es nicht unter die 3000€ fällt
Gibts irgendwo in deutschland (am BW/Bayern) wo man das testen kann? also Lenkräder und Sitze? Würde das dann vor ort kaufen
![]()
Die haben auch einen gut besuchten Discord, wo man vorab schon mal Infos einholen kann und was im Shop als lagernd angezeigt wird kann man auch direkt vor Ort mitnehmen.
Das Ladengeschäft ist in Lich, bissl nördlich von FFM.
Nur für Sitze könntest auch zum Sportsitzhandel in Rosenheim fahren. Da hab' ich meinen Sparco Grid her (günstiger als online).
P.S.: Was für eine GPU werkelt denn in deinem PC? Ich fand meine 4090 damals grade so ausreichend für die Q3 und die nicht ganz so GPU-hungrigen Sims wie AMS2 oder iRacing.
Zuletzt bearbeitet:
nipponpasi
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Syntax_41 schrieb:meta quest 3
Danke! 🫰 🫰Roi-Danton schrieb:Bzgl. Linux:
Gschaftlhuaba schrieb:Da kann ich nur SimRaceShop.de wärmstens empfehlen. Von denen hab' ich einen großen Teil meines Equipments.
Die haben auch einen gut besuchten Discord, wo man vorab schon mal Infos einholen kann und was im Shop als lagernd angezeigt wird kann man auch direkt vor Ort mitnehmen.
Das Ladengeschäft ist in Lich, bissl nördlich von FFM.
Nur für Sitze könntest auch zum Sportsitzhandel in Rosenheim fahren. Da hab' ich meinen Sparco Grid her (günstiger als online).
Cool werde ich mal besuchen ist nicht weit von mir, danke dir
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Ehhh heikles Thema.nipponpasi schrieb:waere mir VR vermutlich eh immersiver.
Muss mich ueber VR-Brillen mal schlau machen.
Ich hatte dir Quest3 für nen Monat hier.
Keines der Racing games die ich zocke hat damit ordentlich funktioniert.
Zbsp asseto corsa sah Auf dem Bildschirm VIEL besser aus als auf der Brille.
Gschaftlhuaba
Ensign Pro
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So viele Knöpfe/Drehregler/Thumb encoder wie möglichRoi-Danton schrieb:An die Nutzer mit VR (hab die Quest3): Empfehlung für Lenkräder?
Vermutlich auf intuitive Erreichbarkeit von Knöpfen achten, Display ist da ja eher zweitrangig. ;-)
Im "Blindflug" an einer externen BB Knöpfe suchen ist im Renngeschehen nicht so easy.
Hatte mir mein Wheel dahingehend extra ausgesucht (und absichtlich aufs Display verzichtet)
Danke für den "Test", auch wenn es kein solcher ist. Aber jede Berichterstattung zu Race-Sim und Flight-Sim hilft, Verständnis für eine Welt hinter Fortnite & co. aufzubauen.
Wer für so etwas "so viel" Geld ausgibt?
Nun, das sind mittlerweile gar nicht mehr so wenige. Es gibt sogar schon jährlich eine deutsche Messe dazu und Sim-Racing ist schon seit Jahren fester Bestandteil der e-sports-Szene.
Früher haben gelangweilte Männer ihr Erspartes in Modelleisenbahnlandschaften versenkt. Heute macht man halt sowas. Warum auch nicht. Ist Hobby und soll Spass machen! Alles andere ist nachrangig.
Zum Thema "Bundle":
Hier wurde keineswegs ein Bundle getestet! Es wurden lediglich bestimmte Einzelteile zu einem Set zusammengestellt. Ab und an bieten die großen Hersteller tatsächlich Racing-Bundles, bestehend aus Base / Lenkrad / Pedalen, an. Da lässt sich dann gegenüber den Einzelpreisen gut Geld sparen.
Der erste Schritt zu besserem?
In der MidRange-Klasse sind Fanatec und Moza durchaus die Platzhirsche. Man bekommt ordentlich Qualität zum vernünftigen Preis, es gibt eine hilfreiche community und die Software ist ausgereift, umfangreich und gleichzeitig verständlich. Ich glaube, Moza hat hier noch einen Vorsprung vor Fanatec.
Wer von Gamepad, Thrustmaster, Logitech kommt, findet hier sehr ordentliche Hardware mit vielen Optionen zur Individualisierung (Shifter, Handbremse, Wheels, Pedale usw.).
Wie dick sind meine Arme?
Mit 3 oder 5 NM würde ich nicht starten! Klar kann man damit auch Spass haben. Aber jenseits von ETS/ATS sammeln sich in Rennsimulationen viele FFB-Effekte. Es geht dabei gar nicht um "Armdrücken" sondern um die Vermeidung von clipping. Beim SimRacing summieren sich oft verschiedene Effekte auf, z.B. Motorvibration, Lenkwiderstand, Schaltruck und das Gerappel beim überfahren von curbs. Ein kräftiger Motor in der Base hilft, all dies gut aufgelöst darzustellen, ohne dass Effekte gekappt werden (-> clipping).
8-9 NM würde ich auch für Einsteiger immer empfehlen, mit 12 NM ist man schon gut aufgestellt.
Ich will nur VR?
Nein, willst Du in der Regel nicht! Klar, VR macht Spass und es ist ein tolles Erlebnis. Aber mit normaler GPU wird das nur was bei Automobilista 2, welches sehr gut für VR optimiert ist. Ansonsten braucht es MINDESTENS eine NVidia 5070Ti, und selbst dann...
Dazu wird VR schnell anstrengend. Ein tolles Erlebnis, keine Frage. Aber halt immer aufwändig in der Einrichtung, unbequehm im Einsatz. Für eine halbe Stunde aus Jux und Dollerei ist es prima. Dementsprechend aber immer als zusätzliche Option zum Monitor zu betrachten.
Boah, bin ich breit!
Breite zählt beim Monitor! Mindestens 21:9 sind notwendig für Aussenspiegel und A-Säule Fahrerseite. Mit 32:9 wird es dann cool und man erhält den Effekt eines vollständigen Armaturenbretts mit Innenspiegel. Ein Triple ist dann die Königsdisziplin, bietet tolle Immersion. Aber man muss es montieren, ausrichten, einstellen (surround + ingame). Dafür braucht es schon ordentlich Platz und im Idealfall noch ein bezel-free-kit. Aber dann... wirklich lecker!
Und lasst Euch nicht von "32:9 ist nur ein Sehschlitz"-Gequatsche verunsichern. Viele raffen einfach nicht, wie ein Breitbild-Monitor zu positionieren ist und gehen nach erstem Gefühl "ich will alles im Fokus haben" vor. Das ist halt Blödsinn und wenn ich ein ganzes 32:9 Bild so positioniere, dass ich alles auf einen Blick erfassen kann, dann ist der Sinn der Immersion durch Abdeckung des peripheren Sichtfelds eh hin.
Was kostet das?
Viel!!! Aber man bekommt auch was dafür - nämlich ein absolut neues Erlebnis in der Spielewelt. Es sind nicht die paar Frames mehr wegen der neuen Grafikkarte oder das "Schulhofgequatsche" wegen dem neuen Prozessor mit X3D-Cache, den man in keiner "Blindverkostung" erkennen würde.
Es ist ähnlich wie die erste VR-Brille - man bekommt wirklich ein neues Erlebnis!
Minimalpreise für eine VERNÜNFTIGE Ausstattung liegen bei
Da war doch was mit den Pedalen...
Richtig, irgendwo um die 150 Euro bieten jetzt alle MidRange-Anbieter Einstiegspedale mit LoadCell an. Und dann kommt einer und ruft: "Pedale sind wichtiger als Wheel - nimm Heusinkveld für 800 Euro!"
Da steckt auch etwas Wahrheit drin. Wahr ist aber auch, dass Anbieter wie Heusinkveld jetzt gezielt ihr Heil in anderer Sim-Hardware suchen, weil sich nicht mehr so viele Racer mittels technisch martialischer Pedaloptik über den Tisch ziehen lassen.
Einfach mal nach SimJack UT und Konsorten googlen. Sowas zusammen mit 2 Haptikmotoren für Gas und Bremse und man ist mit 300 Euro für ein Pedalset dabei, dass alle Wünsche erfüllt, auf dem Schulhof ordentlich Eindruck schindet, in alle Richtung ein- und verstellbar ist und gute Qualität bietet.
Geil, damit bin ich bestimmt schnell!
Nein bist Du nicht. Weder mehr Knöpfe und Displays noch Karbonintarsien im Lenkrad machen dich schnell. Das schafft man nur durch üben, ausprobieren und trainieren. Und jeder zusätzliche FFB-Effekt und jedes zusätzliche Display macht Dich erstmal langsamer, denn es werden mehr und mehr Eindrücke, die verarbeitet werden müssen.
Aber genau das macht Spaß und darum geht es.
Ein Rig ist niemals fertig. Sobald Du das denkst, erzählt Dir einer was von LED-Flags und haptischen Rennsitzen (vielen Dank an Next Level Racing). Und als nächstes fragst Du Dich, warum ein belt-tensioner eigentlich so teuer ist... und wie man den am besten am Rig befestigt.
Und wenn Dich Frau und Kinder mal abends gewähren lassen und Du mal für 2 Stunden um Rundenzeiten und/oder Platzierungen kämpfst, tauchst Du tatsächlich in eine andere Welt ab. Eben weil sich das Lenkrad wie ein Lenkrad und nicht wie ein Spielzeug anfühlt. Und dann ist das alles auf einmal jeden Euro wert!
Wer für so etwas "so viel" Geld ausgibt?
Nun, das sind mittlerweile gar nicht mehr so wenige. Es gibt sogar schon jährlich eine deutsche Messe dazu und Sim-Racing ist schon seit Jahren fester Bestandteil der e-sports-Szene.
Früher haben gelangweilte Männer ihr Erspartes in Modelleisenbahnlandschaften versenkt. Heute macht man halt sowas. Warum auch nicht. Ist Hobby und soll Spass machen! Alles andere ist nachrangig.
Zum Thema "Bundle":
Hier wurde keineswegs ein Bundle getestet! Es wurden lediglich bestimmte Einzelteile zu einem Set zusammengestellt. Ab und an bieten die großen Hersteller tatsächlich Racing-Bundles, bestehend aus Base / Lenkrad / Pedalen, an. Da lässt sich dann gegenüber den Einzelpreisen gut Geld sparen.
Der erste Schritt zu besserem?
In der MidRange-Klasse sind Fanatec und Moza durchaus die Platzhirsche. Man bekommt ordentlich Qualität zum vernünftigen Preis, es gibt eine hilfreiche community und die Software ist ausgereift, umfangreich und gleichzeitig verständlich. Ich glaube, Moza hat hier noch einen Vorsprung vor Fanatec.
Wer von Gamepad, Thrustmaster, Logitech kommt, findet hier sehr ordentliche Hardware mit vielen Optionen zur Individualisierung (Shifter, Handbremse, Wheels, Pedale usw.).
Wie dick sind meine Arme?
Mit 3 oder 5 NM würde ich nicht starten! Klar kann man damit auch Spass haben. Aber jenseits von ETS/ATS sammeln sich in Rennsimulationen viele FFB-Effekte. Es geht dabei gar nicht um "Armdrücken" sondern um die Vermeidung von clipping. Beim SimRacing summieren sich oft verschiedene Effekte auf, z.B. Motorvibration, Lenkwiderstand, Schaltruck und das Gerappel beim überfahren von curbs. Ein kräftiger Motor in der Base hilft, all dies gut aufgelöst darzustellen, ohne dass Effekte gekappt werden (-> clipping).
8-9 NM würde ich auch für Einsteiger immer empfehlen, mit 12 NM ist man schon gut aufgestellt.
Ich will nur VR?
Nein, willst Du in der Regel nicht! Klar, VR macht Spass und es ist ein tolles Erlebnis. Aber mit normaler GPU wird das nur was bei Automobilista 2, welches sehr gut für VR optimiert ist. Ansonsten braucht es MINDESTENS eine NVidia 5070Ti, und selbst dann...
Dazu wird VR schnell anstrengend. Ein tolles Erlebnis, keine Frage. Aber halt immer aufwändig in der Einrichtung, unbequehm im Einsatz. Für eine halbe Stunde aus Jux und Dollerei ist es prima. Dementsprechend aber immer als zusätzliche Option zum Monitor zu betrachten.
Boah, bin ich breit!
Breite zählt beim Monitor! Mindestens 21:9 sind notwendig für Aussenspiegel und A-Säule Fahrerseite. Mit 32:9 wird es dann cool und man erhält den Effekt eines vollständigen Armaturenbretts mit Innenspiegel. Ein Triple ist dann die Königsdisziplin, bietet tolle Immersion. Aber man muss es montieren, ausrichten, einstellen (surround + ingame). Dafür braucht es schon ordentlich Platz und im Idealfall noch ein bezel-free-kit. Aber dann... wirklich lecker!
Und lasst Euch nicht von "32:9 ist nur ein Sehschlitz"-Gequatsche verunsichern. Viele raffen einfach nicht, wie ein Breitbild-Monitor zu positionieren ist und gehen nach erstem Gefühl "ich will alles im Fokus haben" vor. Das ist halt Blödsinn und wenn ich ein ganzes 32:9 Bild so positioniere, dass ich alles auf einen Blick erfassen kann, dann ist der Sinn der Immersion durch Abdeckung des peripheren Sichtfelds eh hin.
Was kostet das?
Viel!!! Aber man bekommt auch was dafür - nämlich ein absolut neues Erlebnis in der Spielewelt. Es sind nicht die paar Frames mehr wegen der neuen Grafikkarte oder das "Schulhofgequatsche" wegen dem neuen Prozessor mit X3D-Cache, den man in keiner "Blindverkostung" erkennen würde.
Es ist ähnlich wie die erste VR-Brille - man bekommt wirklich ein neues Erlebnis!
Minimalpreise für eine VERNÜNFTIGE Ausstattung liegen bei
- 400 Euro für Rig
- 200 Euro für Sitz
- 500 Euro für Base und wheel
- 200 Euro für Pedale
- 100 Euro für ButtonBox
Da war doch was mit den Pedalen...
Richtig, irgendwo um die 150 Euro bieten jetzt alle MidRange-Anbieter Einstiegspedale mit LoadCell an. Und dann kommt einer und ruft: "Pedale sind wichtiger als Wheel - nimm Heusinkveld für 800 Euro!"
Da steckt auch etwas Wahrheit drin. Wahr ist aber auch, dass Anbieter wie Heusinkveld jetzt gezielt ihr Heil in anderer Sim-Hardware suchen, weil sich nicht mehr so viele Racer mittels technisch martialischer Pedaloptik über den Tisch ziehen lassen.
Einfach mal nach SimJack UT und Konsorten googlen. Sowas zusammen mit 2 Haptikmotoren für Gas und Bremse und man ist mit 300 Euro für ein Pedalset dabei, dass alle Wünsche erfüllt, auf dem Schulhof ordentlich Eindruck schindet, in alle Richtung ein- und verstellbar ist und gute Qualität bietet.
Geil, damit bin ich bestimmt schnell!
Nein bist Du nicht. Weder mehr Knöpfe und Displays noch Karbonintarsien im Lenkrad machen dich schnell. Das schafft man nur durch üben, ausprobieren und trainieren. Und jeder zusätzliche FFB-Effekt und jedes zusätzliche Display macht Dich erstmal langsamer, denn es werden mehr und mehr Eindrücke, die verarbeitet werden müssen.
Aber genau das macht Spaß und darum geht es.
Ein Rig ist niemals fertig. Sobald Du das denkst, erzählt Dir einer was von LED-Flags und haptischen Rennsitzen (vielen Dank an Next Level Racing). Und als nächstes fragst Du Dich, warum ein belt-tensioner eigentlich so teuer ist... und wie man den am besten am Rig befestigt.
Und wenn Dich Frau und Kinder mal abends gewähren lassen und Du mal für 2 Stunden um Rundenzeiten und/oder Platzierungen kämpfst, tauchst Du tatsächlich in eine andere Welt ab. Eben weil sich das Lenkrad wie ein Lenkrad und nicht wie ein Spielzeug anfühlt. Und dann ist das alles auf einmal jeden Euro wert!
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