Du verwendest einen veralteten Browser. Es ist möglich, dass diese oder andere Websites nicht korrekt angezeigt werden. Du solltest ein Upgrade durchführen oder einen alternativen Browser verwenden.
News„Widerrufsbutton“: Gesetz zu einfachem Widerruf für Online-Käufe gilt jetzt
Ab sofort gilt im deutschen Onlinehandel eine neue Pflicht: Händler müssen Verbrauchern eine deutlich sichtbare Schaltfläche zum Widerruf bereitstellen, über die Verträge digital mit wenigen Schritten widerrufen werden können. Ziel der Regelung ist es, den Widerruf genauso einfach zu gestalten wie den Vertragsabschluss selbst.
An sich eine gute Sache, aber es senkt die Schwelle zum Zurücksenden leider weiter und wir versinken jetzt schon in Retouren. Man hätte es gesetzlich verbriefen sollen, dass der Käufer für den Rückversand aufkommen muss.
super, das unterbindet solche sachen wie ich letzte woche erlebt habe (bei nem SEHR teuren schuhhersteller) : widerruf - email - link mit retourenportal zurück - erstmal die ganzen verlangten nummern raussuchen - widerruf einreichen. beinahe schon ne frechheit. schön, dass das jetzt mit einem button gelöst werden muss.
Ergänzung ()
Peilo schrieb:
Gute Regelung. Ohne EU wäre sowas niemals gekommen. Dankeschön ☺️
Was momentan fast noch übler ist, das ist diese Cookie-Abwahl-Orgie/-Pest auf so gut wie jeder Webseite.
Zusätzlich störende Faktoren:
überall anders gestaltet
jeder scheint unter "Berechtigtes Interesse" was anderes zu verstehen und für sich wohlwollend auszulegen, wenn man mal so sieht, was da teilweise immer noch an Cookies übrig bleibt.
An sich eine gute Sache, aber es senkt die Schwelle zum Zurücksenden leider weiter und wir versinken jetzt schon in Retouren. Man hätte es gesetzlich verbriefen sollen, dass der Käufer für den Rückversand aufkommen muss.
gut gemeint aber verleitet zu mehr Impulskäufen und Rücksendungen. Früher hat man Sachen auch mal behalten, wenn sie ihren Zweck erfüllten. Man leistet der Umwelt wieder einen Bärendienst
Wenn es dir um die Umwelt geht, wieso dann nicht am Ursprung anfangen und grundsätzlich nicht jeden Dreck mit Lebensdauer einer Eintagsfliege herstellen und importieren lassen? Natürlich ist die Retourenquote hoch, wenn es fast überall nur noch billigsten Dropshippingmist gibt.
Wenn das halt statt Retoure dann beim Käufer im Müll landet, hat am Ende auch genauso wenig jemand gewonnen 😅
Das Problem ist der Versandhandel in sich genommen. Früher konnte man sich im Kaufhaus persönlich von der Qualität der Waren überzeugen, Dropshipping hatte dort überhaupt keine Chance und die angebotenen Waren mussten durch Qualität überzeugen. Mit den Katalogen fing dann schon die Qualitätsverschlechterung an aber immerhin gab es noch ein Namenhaftes Unternehmen was für die Qualität mit ihrem Namen einstand.
Sowas gibt es alles nichtmehr, dutzende Solo Verkäufer, die jeden Schrott verkaufen wollen um den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen. Die großen onlinehändler wie Amazon sind nämlich oft ein Marktplatz wo sich hinz und Kuntz anmelden und verkaufen darf.
Das sind faire Punkte - es gibt aber auch die andere Seite. Bei den großen Online-Versandhändlern bestellen sich die Leute z.B. Anzüge, tragen die auf einer Hochzeit oder so, und schicken sie dann zurück, oft nichtmal gereinigt. Oder Benutzen elektronische Geräte tagelang und geben sie dann zurück. Und das sind keine Einzelfälle, das sind erhebliche Mengen. Die Rücksendequoten liegen bei vielen Händlern weit über 50%, inbsbesondere Textilien.
Was so ein Gesetz fördert ist folgendes: nur noch die großen können sich so einen Aufwand leisten, und die kleinen Händler, die gute Ware anzubieten haben, die haben das nachsehen.
Ich finde ehrlich gesagt dass Verbraucher in diesem Bereich schon heute genug geschützt werden. Man muss nicht die Schwellen für Missbrauch immer niedriger setzen, denn genau das passiert hier.
Erst letzte Woche bei einem e-Commerce Kunden diesen Button eingebaut. Empfinde ich auch als sehr Verbraucherfreundlich. Für den Shop selbst zudem auch recht einfach umsetzbar. Button mit Link zum Widerrufsformular, 2-3 Daten angeben, absenden, Bestätigungsmail raus, fertig. Umsetzung hat vielleicht 2-3 Stunden gedauert.
Grundsätzlich dürfen Verbraucher zum Widerruf nicht mit einem Kundenkonto angemeldet sein und ein Grund für den Widerruf darf auch nicht abgefragt werden
Muss ich mich also vor dem Widerruf extra ausloggen oder wie?
Ich vermute, gemeint ist eher "grundsätzlich müssen Verbraucher zum Widerruf nicht mit einem Kundenkonto angemeldet sein"
Bislang war die Rückgabe bei amazon an das vorherige Einloggen ins Kundenkonto gebunden