News „Widerrufs­button“: Gesetz zu einfachem Widerruf für Online-Käufe gilt jetzt

Mal abwarten, wie das in der Praxis (widerwillig) umgesetzt wird. Als ich das letzte Mal geschaut habe, gab es z.B. bei 1&1 immer noch keinen deutlichen Hinweis darauf, dass man mittlerweile monatlich kündigen kann.
 
0x8100 schrieb:
die eh nicht zurückhaben. das wird irgendwo hier auf einer deponie verklappt - da haben wir dann alle richtig viel von.
Mir bekannt. Du beschreibst nur weiter, wo das Problem liegt und warum die Rücksendung nicht kostenlos sein darf. In dem Fall sollte man es vielleicht sogar Entsorgungsgebühr nennen
 
mibbio schrieb:
Retournierte Ware geht aber auch nicht pauschal auf den Müll. Was nicht beschädigt/defekt ist (also üblicherweise Rückläufer aus Widerrufen) geht einfach wieder in den Verkauf, wenn es sich vom Aufwand rechnet - je nach Zustand entweder wieder aus Neuware oder als deklarierte Retourenware.
Das glaubst du doch selbst nicht, dass das für den ganzen China-Müll gemacht wird? Ansonsten gibt's ja gute Dokus dazu bei YouTube und co und alles schon seit Jahren bekannt... 😉
Ergänzung ()

RedPanda05 schrieb:
In dem Fall sollte man es vielleicht sogar Entsorgungsgebühr nennen
D.h. der Kunde wird doppelt bestraft für den China Schrott? Dann sollten wohl eher die Verkäufer nochmal extra zur Rechnung gebeten werden, wenn das Problem gelöst werden soll.
 
Schön das es die Funktion gibt, aber in der Praxis wohl zu 99,99999% irrelevant.
 
mibbio schrieb:
Und auch bei der Entsorgung von nicht mehr verkaufbaren Rückläufern wird sicherlich nicht Alle thermisch verwertet, sondern einiges dürfte sicherlich auch ins Recycling gehen.
Gerade bei Kleidung gibt es riesige Probleme bei der Entsorgung. Rückläufer unter einem Betrag X lohnt sich nicht einmal, die wieder in den Verkauf zu bringen. Bei Fast Fashion wie eben von Shein und Co sind so kurzlebig und Billig, dass da generell Rückläufer auf dem Müll landen. Recycling ist da auch sehr selten, weil es bei Materialmix eben oft teurer wird, als die Kunststoffe neu aus den Raffinerien zu beziehen.

Am Ende glauben dann noch Leute daran, dass die Kleidung noch Bedürftigen zu gute kommen, indem die ganze Ware Containerweise nach Afrika geschickt wird, die aber mit diesen Müllbergen kaum das anfangen können. So stapelt sich der Müll auf afrikanischen Deponien, zumeist an Flüssen gelegen, sodass beim nächsten Hochwasser ein Teil der Deponie abgetragen wird. Müllberge, nach denen die Afrikaner nicht gefragt haben.
 
-MK schrieb:
D.h. der Kunde wird doppelt bestraft für den China Schrott?
Wenn der China-Schrott dadurch für den Konsumenten relevant teurer wird, wird der Kram aber potentiell auch weniger bestellt. Es wird also weniger der Kunde bestraft, indem er den China-Schrott nicht mehr billig bekommt, sondern eher der Händler, der durch das Einpreisen der Müll-Abgaben potentiell Kunden verliert.
 
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chillipepper schrieb:
Die meisten Händler machen das ja schon.

Was momentan fast noch übler ist, das ist diese Cookie-Abwahl-Orgie/-Pest auf so gut wie jeder Webseite.
Zusätzlich störende Faktoren:
  • überall anders gestaltet
  • jeder scheint unter "Berechtigtes Interesse" was anderes zu verstehen und für sich wohlwollend auszulegen, wenn man mal so sieht, was da teilweise immer noch an Cookies übrig bleibt.
Bestes Beispiel computerbase.
Einloggen nur möglich wenn amn den Cookies zustimmt.
Deknste.
Deren AUslegung von ablehnen ist der ersteckte Anmeldebutton weiter oben rechts.
Imo auch nicht rechtlich korrekt umgesetzt da dem Nutzer ein einfaches ablehnen ins Auge springen muss als Option.
 
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Eisholz schrieb:
Ja, normalerweise zahlt immer der Kunde den Rückversand, es sei denn, der Händler übernimmt diesen freiwillig.
Und diese 40-Euro-Regelung gibt es schon lange nicht mehr, wurde bereits 2014 abgeschafft.
Das heißt Amazon und auch andere machen das freiwillig inzwischen die Retoure zu übernehmen? Danke für die Aufklärung.
 
Amazon eBay aliexpress haben das ja schon seit Jahren implementiert.
Vlt nicht unbedingt präsent ein Button. Aber doch sehr einfach gestaltet.
Dann geht das wohl eher a die ganzen kleinen Buden raus die das nicht haben wo man umständlich per Mail das machen muss.
 
Naja eben, ein Button ist das nicht. Da muss man minutenlang im footer rumsuchen bis man irgendwo was findet, was dann auch nicht selten eine Anmeldung voraussetzt.

Alternate macht das sehr vorbildlich, das ist aber schon länger ganz oben sichtbar auf der Startseite.
 
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Suspektan schrieb:
Muss ich mich also vor dem Widerruf extra ausloggen oder wie?
Ich vermute, gemeint ist eher "grundsätzlich müssen Verbraucher zum Widerruf nicht mit einem Kundenkonto angemeldet sein"
Bislang war die Rückgabe bei amazon an das vorherige Einloggen ins Kundenkonto gebunden
Ne da steht sein müssen. Ergo darfst du nicht dazu gezwungen werden dafür n Konto zu haben.
Vlt hatten die das auch vor kurzem in dem Artikel geupdatet.
 
tschesny schrieb:
Naja eben, ein Button ist das nicht. Da muss man minutenlang im footer rumsuchen bis man irgendwo was findet, was dann auch nicht selten eine Anmeldung voraussetzt.

Alternate macht das sehr vorbildlich, das ist aber schon länger ganz oben sichtbar auf der Startseite.
Stimmt ein Button ist es nicht und ja bei allen drei Plattformen brauchst du n Konto.
Aber ich finde man kann hier sehr einfach was zurück senden. Bei Amazon über den Chat sogar ohne dass du irgendwas suchen musst.
 
Stimmt! Zumal man sowieso ein Amazon-Konto braucht um etwas zu bestellen.

Mir kommt die Regelung dennoch vor wie ein Papiertiger. Wer es richtig macht macht es richtig, wer rumschlurt wird dies auch weiterhin tun.
 
wagga schrieb:
Das heißt Amazon und auch andere machen das freiwillig inzwischen die Retoure zu übernehmen? Danke für die Aufklärung.
Im Endeffekt machen es alle Händler freiwillig, wenn sie versandkostenfreie Retouren anbieten bzw. höchstens gezwungen durch den Wettbewerb.
 
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@mibbio Danke für die Erklärung ich bin nämlich davon ausgegangen es wäre eine EU Vorschrift ab 41 Euro, glaub das war früher mal so.
 
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