Wie am Besten Datensichern (Fotograf)

Ja, bei dem Angebot sind die Platten dabei! Allerdings solltest du das Gerät nicht an deiner Fritzbox betreiben, weil du dann massiv Performance Probleme bekommst. Du solltest dir dann auch noch eine Gigabit Switch holen an die du dann die Rechner und das NAS anschließt.

Gruss Nox
 
was ist das für ein switch?
und kann ich dann auch über Wlan auf das Nas zugreifen?

Gruß
Simninja
 
Ein Switch ist ein Gerät an dem du mehrere Computer oder NAS per Netzwerkkabel verbinden kannst. Quasi ein Verteilerknoten.

Deine Fritzbox beherrscht leider nur Netzwerk mit max. 100 Mbit/s (ich hoffe die Einheit stimmt). Damit kannst du in der Praxis maximal ca. 10 MB/s übertragen. Deswegen meinte Noxman, dass du gleich ein Switch mit 1000 Mbit/s (= Gigabit) nehmen sollst, weil du damit (theoretisch) bis zu ca. 125 MB/s übertragen kannst. Meistens können die Festplatten die Daten aber gar nicht so schnell liefern.

Die Fritzbox kannst du auch an dem Switch anschließen, so dass du wieder ganz normal ins Internet kannst. Die meisten aktuellen Router (= bei dir: Fritzbox) beherrschen selbst schon 1000 Mbit/s, in dem Fall könntest du dir den Switch sparen.
 
simninja schrieb:
was ist das für ein switch?
und kann ich dann auch über Wlan auf das Nas zugreifen?

Ein Switch ist nur ein "Weiterreicher" von Datenpaketen. Dem ist es egal woher die Daten kommen und wohin sie gehen.
Ja, man kann dann immer noch über WLAN auf das NAS zugreifen. Der Switch entlastet nur den Netzwerk-Chip im Router. Die sind nicht immer für viel Datenverkehr ausgelegt^^. Allerdings ist das ja bei Fotos nun nicht so das große Ding. Würde (in meinen Augen) auch nur mit einem Router der Gigabit-Netzwerk unterstützt funktionieren.

Edit: Nicht mitbekommen dass das noch ein Uralt-Router mit 100Mbit-Anschlüssen ist.
 
Wenn du dir keinen übermäßigen Kabelsalat machen möchtest und Geräte sparen willst, dann schau dich nach einem Gigabit Router mit 300 MBit/s WLAN um und schick die Fritzbox in Rente.

Zum Beispiel dieser Netgear Router würde die Anforderungen erfüllen. Optimale WLAN Performance bekommst du natürlich nur, wenn die Notebooks auch den 300MBit/s Standard unterstützen. Wenn nicht, ist die Übertragung über WLAN nur sehr langsam.

Gruss Nox
 
Der Gegenpart zu W-LAN ist Wired, also Kabelgebunden, beides ist eine Technik auf ein Netzwerk zuzugreifen, das Netzwerk (das Backbone oder Rückgrat) selber kann (ge)switched oder per Hub gebildet aufgebaut werden. In Routern findet man (fast) ausschliesslich Hub-Technik, bei Hubs reduziert sich die Tranferleistung mit der Anzahl der Nodes, bei einem geschalteten (ge-switchten) Netzwerk werden direkte Verbindungen zwischen den Nodes geschaltet, nur im Client-Server Betrieb leidet dann die Anbindung des Servers, 'Client to Client'-Verbindungen laufen hingegen mit Fullspeed.
Mit dem W-LAN besteht ein Zugriff zum gesamten Netzwerk, es sei denn man verwendet 'bessere' Komponenten und stellt Restriktionen ein, die bestimmte Verbindungen ausschließen.
 
Meine Lösung wäre:
NAS kaufen auf dem die Daten liegen (z.B. Synology, QNAP, o.Ä.). Dazu entweder ein zweites NAS oder eine externe Festplatte auf die das NAS zeitgesteuert sichert (das kann jedes bessere NAS selbsttätig).

Da die Geschwindigkeit in diesem Fall zweitrangig ist da sicher nicht hunderte von Usern gleichzeitig zugreifen reicht m.E. ein kostengünstiges NAS wie z.B. sowas hier: Synology 210j vollkommen aus.
Das würde sich später mit einer zweiten Festplatte auf 4 TB erweitern lassen (kann man problemlos selbst einbauen).

An den USB hängt man eine ext. Festplatte und sichert nächtlich drauf. Um die Sicherheit noch zu steigern kann man sich das NAS auch zweimal kaufen und an einem anderen Ort aufstellen und dann darauf sichern.
 
Aller Hardwarevorschläge zum Trotz.
Auch mal Gedanken über die Backupstrategie machen und dann ggf. die Hardware entsprechend auswählen.

Ganz interessant und auch für den NichtBackupStrategen verständlich wie ich meine:
Methoden der Datensicherung: Wie wird gespeichert?
https://www.bsi-fuer-buerger.de/cln...it/Datensicherung/Methoden/methoden_node.html

Und dann auch noch eine Software welche das Backup auch zu einem solchen werden läßt.
 
Hier mein Vorschlag:

Als Fotograf wirst Du Deine Daten sehr wahrscheinlich lokal bearbeiten, denn übers Netzwerk Fotos bearbeiten ist Quatsch. Das dauert ewig.
Zur Datensicherung reicht folglich ein kleines NAS mit 1 oder zwei Platten, z.B. Synology DS110+ / DS210+ oder die entsprechenden QNAP-Pendants.
Dazu ein Replikationsprogramm, z.B. rReplikator. Das hat gegenüber Backup-Programmen den riesigen Vorteil, daß es im Hintergrund läuft, selbständig alle Daten auf das NAS kopiert und auch noch Versionsstände sichert.

So, jetzt muß man nur noch in gewissen Abständen ein Backup der Systemplatte anfertigen, und schon ist man auf der sicheren Seite.
 
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