Wie am günstigsten 5 PCs mit Win 7 versorgen?

Du erhälst sogar verschiedene Versionen von Windows, Office etc. Lizenzrechtlich darf man seine Versionen nach dem Ablauf des Abos, soweit mir bekannt, nicht mehr verwenden. Ich weiß jedoch, dass sie problemlos weiterlaufen.

Ab dem zweiten Jahr ist es übrigens günstiger. Da kostet es nur noch ~180 Euro im Jahr. Das Paket ist eben für Leute gedacht, die viel mit den Systemen rumprobieren. Früher bekam man beliebig viele Lizenzen für ein Produkt. Heutzutage sind es nur noch zwei oder drei pro Software um die Internetpiraterie damit einzudecken. Es gab halt ein paar ganz schlaue, die sich hunderte Seriennumern pro Account generiert und diese dann verkauft haben.
 
War ja zu erwarten.. :rolleyes:

Trotzdem immer noch ein super Angebot - da weiß ich auf jeden Fall, worauf ich zurückgreifen werde, wenn ich mit meinem Master fertig bin :)

(Wobei mir persönlich Ubuntu im Moment echt mehr Spaß macht, aber meine Familie hält da nicht so viel von :evillol: )
 
DrToxic schrieb:
Du weißt aber schon, dass die Gemeinnützigkeit eines Vereins staatlich anerkannt werden muss? Wäre ein bisschen viel Aufwand, nur um die Familien-PCs mit Betriebssystemen zu versorgen :)
So viel Aufwand ist es nicht:
  • Satzung verfassen (Mustersatzung aus dem Internet verwenden). Als Vereinsziel eines der 25 als gemeinnützig anerkannten Ziele angeben, die in der Abgabenordnung § 52 Abs. 2 aufgelistet sind.
  • Verein gründen, Gründungsprotokoll
  • Satzung und Gründungsprotokoll beim Amtsgericht einreichen (prüft, ob die Satzung den gesetzlichen Mindestanforderungen entspricht)
  • Ein schriftlicher formloser Antrag auf Gemeinnützigkeit an das Finanzamt (das Finanzamt ist für die Erteilung der Gemeinnützigkeit zuständig)
JanKrohn schrieb:
Ähm 10,71 € kostet das pro Lizenz...
Upps, 9 EUR + MwSt - vor einem Jahr waren es noch 6 EUR + MwSt; also 50 % Preiserhöhung in einem Jahr - schon heftig.

Andererseits: Man braucht nur eine Lizenz bei stfter-helfen.de anzufordern und bekommt dann im Microsoft-Portal eine Lizenz für 100 Aktivierungen (MAK-Lizenz). Also ca. 9 Cent + MwSt. pro Aktivierung.
 
Und das geht dann so durch, ohne Nachweise, dass man wirklich in irgendeiner Form gemeinnützig tätig ist? Das kann ich mir echt kaum vorstellen - was jetzt nicht heißt, dass ich dir das nicht glaube. Ich bin nur verwundert :)

Aber wenn einem im Nachhinein die Gemeinnützigkeit aberkannt wird, könnte ich mir vorstellen, dass man dann sogar wegen Betruges einen dran bekommt, weil man ja auf diese Art ungerechtfertigt die günstigen OS-Lizenzen erworben hat.

Tatbestand ist eigentlich komplett erfüllt:

  • Täuschungshandlung
  • finanzieller oder geldwerter Schaden eines anderen mit zeitgleicher
  • finanzieller oder geldwerter Bereicherung der eigenen Person
 
DrToxic schrieb:
Und das geht dann so durch, ohne Nachweise, dass man wirklich in irgendeiner Form gemeinnützig tätig ist?
Geprüft wird da eigentlich nichts.

DrToxic schrieb:
Aber wenn einem im Nachhinein die Gemeinnützigkeit aberkannt wird
Ich Nachhinein aberkannt wird da eigentlich nie was.

Kann aber sein, dass man nach drei Jahren Belege vorlegen muss:
  • Protokoll der Mitgliederversammlungen / Wahlen des Vorstandes
  • Kassenbericht (einfache Einnahmen / Ausgaben Übersicht)
  • Tätigkeitsbericht (z.B. Monatliche Vereinstreffen, gemeinsame Ausflüge, Sommerfest, Weihnachtsfeier)
Wenn das dann vom Finanzbeamten nicht als ernsthafte Vereinstätigkeit angesehen wird, kann die Gemeinnützigkeit für die Zukunft aufgehoben werden. Aber die Gewährung der Software-Spenden ist nicht an eine "Mindestzeit" der Gemeinnützigkeit gebunden.

DrToxic schrieb:
könnte ich mir vorstellen, dass man dann sogar wegen Betruges einen dran bekommt
Na ja, in diesem Falle handelt es sich ja um Sachspenden und deren Wert ist schwer einzuschätzen (Ladenpreis ? Großhandelspreis ? Wiederverkaufswert bei eBay ?). Und Spendenbetrug dürfte es auch nicht sein. Das wäre nur der Fall, wenn man die Spende anders einsetzt wie zugesagt. Bei Beantragung der Spende muss man aber lediglich zusagen, dass man die Software nicht veräußert.
 
Betrug ist aber eine Straftat, da ist die Höhe des Schadens nur für das Strafmaß wichtig, nicht aber dafür, ob man verurteilt wird oder nicht - mir wäre das zu heiß, um ehrlich zu sein (abgesehen davon, dass ich das Ganze auch moralisch irgendwie fragwürdig finde).

Dabei ist die Ersparnis im Gegensatz zur oben genannten Abo-Methode auch gerade mal 200 Euro, muss halt jeder selber wissen.

Aber dass das Ganze (bezüglich Anmelden eines gemeinnützigen Vereins) so einfach von Statten geht, hätte ich nicht gedacht, danke für die Info an dieser Stelle :)
 
Zurück
Oben