Wie E-Auto Förderung sinnvoll gestalten?

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Samurai76 schrieb:
glaubst du ernsthaft, für 1% der Weltbevölkerung wird eine eigene Technologie am Markt erhalten bleiben?
Du hast seltsame Vorstellungen welchen Anteil an Weltbevölkerung die "Erste Welt" Länder ausmachen, es sind knapp 20% und da werden Länder wie Russland dazu gezählt, obwohl dir klar sein müsste, in diesem riesigen Land werden auch in 50 Jahren nicht alle mit Elektroautos durch die Gegend fahren (können).
https://worldpopulationreview.com/country-rankings/first-world-countries

Zugegeben, Bestrebungen zur Elektrifizierung gibt es natürlich auch in Indien und vor allem China, deshalb die Zahl die Tatsachen nicht richtig widerspiegelt. Mir wäre es aber neu, dass man in diesen Ländern Verbote für Verbrennerfahrzeuge anstreben würde.
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Samurai76 schrieb:
der Sprit geht durch die Decke, ich vermute, bei 5€/l wird nicht mehr so viel getankt wie aktuell.
Dir ist schon klar, der Ölpreis ist so niedrig wie lange nicht und wird es bestimmt noch 50 Jahre so bleiben? Die hohen steuerlichen Abgaben die Sprit hierzulande so teuer machen, haben nichts mit den tatsächlichen Kosten zu tun. Natürlich könnten Sprit künstlich weiter verteuern, das gilt dann aber hierzulande, wo man damit die Menschen zu Elektrofahrzeugen zwingen möchte, nicht in Ländern wo sie gar keine Relevanz haben.
 
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xexex schrieb:
Mir wäre es aber neu, dass man in diesen Ländern Verbote für Verbrennerfahrzeuge anstreben würde.
Deine Meinung. Realität :"In China gibt es derzeit kein generelles Verbot für die Zulassung von Verbrennern, aber der Verkauf von Neufahrzeugen mit fossilen Antrieben wird stark zurückgedrängt. Die Provinz Hainan hat als erste Region ein Verbot ab 2019 umgesetzt, während für 2030 ein Verkaufsverbot für Verbrenner und für 2025 ein Zulassungsverbot für kommunale Fahrzeuge wie Busse und Taxis geplant ist."
xexex schrieb:
Du hast seltsame Vorstellungen welchen Anteil an Weltbevölkerung die "Erste Welt" Länder ausmachen
Meine 1% sind weder entwickelte noch dritte Welt Länder. Sondern die 1 %, die wirklich und real ein Problem beim Einsatz eines BEVs haben.
 
Samurai76 schrieb:
Meine 1% sind weder entwickelte noch dritte Welt Länder. Sondern die 1 %, die wirklich und real ein Problem beim Einsatz eines BEVs haben.
Lustig wenn man bedenkt wie die Infrastruktur in Ländern wie Russland, Kanada, Brasilien oder Indien abseits der Großstädte aussieht.
 
xexex schrieb:
Traurig, wenn Menschen aus der Vergangenheit nicht lernen wollen und dann von der 'plötzlichen' Entwicklung überrascht werden. Die Fossillobby/Energieversorger von PV, Wind und Batterien. Die Autobranche vom BEV (die EU Hersteller wollten wohl lieber weiter die große Kohle mit fetten SUV Oberklasseverbrennern machen). So, wie es vor über 100 Jahren der Pferdekutsche ging, wird es in der Zukunft auch beim Verbrenner aussehen. Genau so. Oder wie viele professionelle Kutschenhersteller gibt es noch so am Weltmarkt?
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xexex schrieb:
die Infrastruktur in Ländern wie Russland, Kanada, Brasilien oder Indien
Weltweit gab es beim Aufkommen von den ersten Autos wieviele Tankstellen? Richtig! Null! Ist also kein Argument, hat die Vergangenheit bereits gezeigt. Ist das Produkt gut genug, wird es sich durchsetzen. In der EU und China haben BEVs einen Anteil von >5%, damit ist einfach aus der Vergangenheit bekannt und gesetzt, das sich BEVs durchsetzen werden. Ob Amerika da jetzt mitspielen möchte oder nicht, auch da müssten BEVs aktiv verboten werden, um den Umbruch aufzuhalten.
 
Verbrenner werden schon deswegen immer weniger werden, weil die Fahrzeugpreise auf Grund geringer werden Stückzahlen immer weiter steigen werden.
 
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Samurai76 schrieb:
die EU Hersteller wollten wohl lieber weiter die große Kohle mit fetten SUV Oberklasseverbrennern machen
Du entwickelst dich zu einer richtigen Witzeschleuder! Während die "SUV Oberklasseverbrenner" nämlich steuerlich zur Kasse gebeten werden, dürfen die SUV Oberklassestromer von der Steuer befreit auf den Straßen herumfahren.

Samurai76 schrieb:
So, wie es vor über 100 Jahren der Pferdekutsche ging, wird es in der Zukunft auch beim Verbrenner aussehen. Genau so.
Du erkennst leider noch immer nicht, die Leute haben ihre Kutschen und den Elektroautos den Rücken gekehrt, weil sie sich freiwillig für eine für sie in allen Lagen bessere Technik entschieden haben. Ich würde mir wünschen das wäre bei Elektroautos ebenfalls der Fall, dann bräuchten wir keine Verbote und eine Förderung schon gar nicht.
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Samurai76 schrieb:
Weltweit gab es beim Aufkommen von den ersten Autos wieviele Tankstellen? Richtig! Null!
Kein Problem, damals hat man den Kanister entwickelt. Viel Spaß dabei Strom für längere Strecken als in den "Tank" passen, in deiner Tasche mitzunehmen. Der Verbrenner hat sich durchgesetzt, weil genau das möglich war, man war unabhängig egal wohin man wollte.

Wir diskutieren hier schon in Deutschland über Reichweiten, dabei fährt man hier von Grenze zu Grenze keine 1000km. Schaue mal auf die Karte, wie winzig Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern ist und wie dicht besiedelt wir sind.
 
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@xexex
Warum schon wieder dieser vollkommen unnnötige Beißreflex? Es geht hier nicht um die Sinnhaftigkeit von E-Autos, bitte beim Topic bleiben. Wenn Du dich darüber auslassen möchtest steht es Dir frei ein eigenes Thema zu öffnen.
 
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xexex schrieb:
Du entwickelst dich zu einer richtigen Witzeschleuder!
Schön, wenn ich zur Steigerung deiner Laune beisteuer, aber
xexex schrieb:
die "SUV Oberklasseverbrenner" nämlich steuerlich zur Kasse gebeten werden, dürfen die SUV Oberklassestromer von der Steuer befreit auf den Straßen herumfahren.
Was hat deine Aussage jetzt mit meiner zu schaffen? Ich redete vom Verhalten der Europäischen Autohersteller, du vom Staatssteuerverhalten auf PKW.
xexex schrieb:
sie sich freiwillig für eine für sie in allen Lagen bessere Technik entschieden haben
Gut, aber welche Punkte sind das akutell noch? Ist nur noch der Preis, kam letzte Woche grad ein Artikel auf N-TV, der ADAC hat sich die Situation angeschaut und festgestellt, es liegen nur noch ~5000€ zwischen Verbrenner und BEV. Das lasse ich in unserer Gesellschaft als Argument nicht mehr durch, besonders, da die BEVs diesen Nachtei lmit reduzierten Betriebskosten wieder reinbekommen. Und alle anderen Argumente sind nur noch Scheinargumente.
Ja, die Ladeinfrastruktur darf noch ausgebaut werden, die ist stellenweise noch sehr Lückenhaft. Und als Mieter in einem Betonblock mit 200 anderen ohne Stellplatz gehts auch schlecht. Aber wie wir hier schon gelesen haben, auch das geht. Nur mit öffentlichem Laaden. Wer will, findet Wege, wer nicht will, Gründe. Gründe findest du verdammt viele, pass nur auf, dass dich die Entwicklung überrollt und du dann gezwungen bist, für 5€/l zu tanken. Ich werde mit solchen Menschen kein Mitleid haben. Genausowenig wie mit Hausbesitzern, die im BJ80 Haus noch eine neue Gastherme einbauen lassen.
 
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Corto schrieb:
Jetzt haben wir den Salat mit Leuten die zweimal im Jahr >400km fahren und auf garkeinen Fall ein Auto akzeptieren das diese Strecke nicht in einem Rutsch schafft.
Darum geht es nicht, was bringt mir ne karre die man mehrmals in der Woche laden muss, ohne altags taugliche lademöglichkeit?
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knoxxi schrieb:
Wäre die Entwicklung/Verbreitung damals parallel geschehen und alle Varianten (Verbrenner und E-Antrieb) hätten koexistieren können, würde es viele Vorurteile nicht mehr geben, die sich aber bis heute halten.
Es gab keine andere aktuell Technik zur damaligen Zeit, sicherlich wurde danach gesucht, es gab jedoch keine.
 
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Buttkiss schrieb:
Es geht hier nicht um die Sinnhaftigkeit von E-Autos, bitte beim Topic bleiben.
Es geht um die Sinnhaftigkeit einer Förderung und die wäre bei "überlegener" Technik nicht nötig, oder bist du da einer anderen Meinung?
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Samurai76 schrieb:
Was hat deine Aussage jetzt mit meiner zu schaffen? Ich redete vom Verhalten der Europäischen Autohersteller
Und diese produzieren und verkaufen bevorzugt Elektrokleinwagen? Realitätscheck bitte! Die dicken Kisten die ich auf den Straße in letzter Zeit vermehrt sehe, sind primär Elektroautos, steuerlich gefördert.

Samurai76 schrieb:
welche Punkte sind das akutell noch? Ist nur noch der Preis
Darüber haben wir auf mehreren Seiten hier diskutiert, muss jeder für sich entscheiden. Wie sieht die persönliche Ladesituation aus, wie gut lässt sich ein Auto wieder verkaufen, welche Strecken möchte jemand damit zurücklegen können. Wenn es nur am Preis liegen würde, hätten wir keinen Neuzulassungsanteil an BEVs der bei knapp 20% liegt, es gibt in Deutschland genug Menschen mit Geld und Neuwagenkäufer kommen meist nicht aus den unteren Verdienstgruppen.
 
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Samurai76 schrieb:
5000€ zwischen Verbrenner und BEV. Das lasse ich in unserer Gesellschaft als Argument nicht mehr durch, besonders, da die BEVs diesen Nachtei lmit reduzierten Betriebskosten wieder reinbekommen
Mit 5000€ kann man 20 000km inklusive betriebskosten fahren
Da habe ich noch keine einzige kwh geladen und die Betriebskosten beim e-auto sind auch nicht 0€

Screenshot_20250825_130439_Firefox.jpg
 
Kyouko schrieb:
was bringt mir ne karre die man mehrmals in der Woche laden muss, ohne altags taugliche lademöglichkeit?
Aber diese deine Situation trifft doch nur noch auf einen Bruchteil der Autofahrer zu, ich schätze unter 25%. 40% haben Eigentum, da zählt das Argument nicht. Von den verbleibenen 60% haben geschätzte 1/3 kein Auto, 1/3 könnte laden und 1/3 steckt in deiner Situation. Macht Gesamt ~20% aller Autobesitzer. Diese Minderheit hat aktuell noch knapp 10 Jahre, sich vorzubereiten. Danach wird es vermutlich viel teurer, einen Verbrenner zu fahren.
 
Ahja der Samurai schätzt.

Jeder Haushalt in Deutschland hat lademöglichleoten

Relität:

Eigene Stellplätze gibt es NICht automatisch mit Eigentum.

REALITÄT :
Viele private Stellplätze können nicht auf einfache Weise elektrifiziert werden

Realität
Ladestationen und Strom Anschlüsse kosten nicht 0€

Realität
Deutschland ist Mieter land 58% aller Haushalte besitzen kein Eigentum.
 
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Kyouko schrieb:
die Betriebskosten beim e-auto sind auch nicht 0€
Nein, aber deutlich niedriger mit dem Wartungsfreien Antriebbsstrang. Ich habs ja schon mal geschrieben, wer will, findet Wege und Lösungen. Wer nicht will, findet Gründe. Und du bist immer noich sehr gut darin, Gründe zu finden. Soll mir auch egal sein, ich will ja nicht überzeugen.
Kyouko schrieb:
Mit 5000€ kann man 20 000km inklusive betriebskosten fahren
Oder 60000km mit einem BEV.
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Kyouko schrieb:
58% aller Haushalte besitzen kein Eigentum
Habe ich etwas anderes Behauptet?
Kyouko schrieb:
Viele private Stellplätze können nicht auf einfache Weise elektrifiziert werden
Ja, wieviele Häuser wurden denn so genehmigt, dass man sie im Autoland Deutschland faktisch nicht zu 100% Nutzen kann? Und wieso muss man jetzt Mimimi machen, wenn man sich eine solche Disfunkionale Immobilie gekauft hat? Erst 20k€ sparen weil kein Stellplatz dabei und jetzt heulen, dass sind mir echt die Richtigen!
Kyouko schrieb:
Ladestationen und Strom Anschlüsse kosten nicht 0€
Ja, und, die Tankstelle etwa? Was soll der Punkt? Die Investition von 1000€ in eine Ladestation ist bei einem BEV nicht mehr mit drin? Deine Armut kotzt mich an.
 
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Samurai76 schrieb:
Oder 60000km mit einem BEV.
Ahja und woher nehmen ich die?

5000€ muss ich beim verbrenner weniger sofort auf den Tisch legen

5000€ muss ich im Zweifel zu 4% Zinsen leihen

5000€ könnte ich zu 6% pauschal an der Börse anlegen.


Die 20000km reichen beim vwrbrenner zunächst mal für 2 Jahre gratis fahren.

Während die Kosten für das bev erstmal 2 Jahre lang steigen, aufgrund der nicht Anlage, aufgrund des Kredits und aufgrund der nicht gratis betriebskosten
Ergänzung ()

Samurai76 schrieb:
Ja, wieviele Häuser wurden denn so genehmigt, dass man sie im Autoland Deutschland faktisch nicht zu 100% Nutzen kann?
Alles was älteren Baujahres ist

Insbesondere in den nachkriegsjahren 50er, 60er ,70ern


Deutschlands imobilen sind alt!
Die sind fakt im schnitt 36 bis 38jahre alt.
In stätischen Gebieten liegt das Alter höher.
Ergänzung ()

Samurai76 schrieb:
Ja, und, die Tankstelle etwa? Was soll der Punkt? Die Investition von 1000€ in eine Ladestation ist bei einem BEV nicht mehr mit drin?
1000€?

Ahja alleine die Elektrifizierung der Garage kostet schon 800€ bestenfalls, je nach komune gibt's den andchluss auch erst ab 1600€

Eine wallbox ist dann noch nicht von einem beauftragten elektriker angeschlossen

In etliche privat Garagen der 50er/60er/70er passen aktuelle elektro Fahrzeuge übrigens gar nicht rein...
 
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xexex schrieb:
Es geht um die Sinnhaftigkeit einer Förderung und die wäre bei "überlegener" Technik nicht nötig, oder bist du da einer anderen Meinung?
Technisch überlegen ist sie sicherlich in vielen Belangen. Aber darum geht es bei der Förderung ja gar nicht. Es geht um eine Förderung in Sachen Klimaschutz und weil nicht alle solche Ökos sind wie Du oder ich dient die Förderung in erster Linie dazu sich allein aus monetären Gründen für das BEV zu entscheiden. ;)
 
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Samurai76 schrieb:
, und, die Tankstelle etwa? Was soll der Punkt? D
Die Tankstelle bezahl ich nicht selber.
Am der Tankstelle ist mein Fahrzeug inklusive bezahlen in 5 Minuten mit Treibstoff versorgt und ich muss diese für 2 Wochen nicht mehr anfahren
 
Kyouko schrieb:
in 5 Minuten mit Treibstoff versorgt und ich muss diese für 2 Wochen nicht mehr anfahren
Ah aber ein BEV musst du mehrfach die Woche laden?
 
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Buttkiss schrieb:
Aber darum geht es bei der Förderung ja gar nicht. Es geht um eine Förderung in Sachen Klimaschutz
Da darf man sich doch glatt die Frage stellen, wäre das Geld nicht besser in sinnvolleren Projekten angelegt oder? Das Geld muss in Forschung, Infrastruktur und Energieversorgung gesteckt werden, statt irgendwo in China zu landen, aber soweit waren wir schon.
 
Kyouko schrieb:
Darum geht es nicht, was bringt mir ne karre die man mehrmals in der Woche laden muss, ohne altags taugliche lademöglichkeit?

Hätte die Automobilität direkt auf Akkus gesetzt (mal angenommen das wäre technisch möglich gewesen), wäre ja auch das Ladenetz ähnlich ausgebaut worden wie die Tankstellen.

Denn !achtung! die gab es auch nicht einfach so, die wurden auch gebaut. Genau wie Schienen und Bahnhöfe die auch nicht mit den Dinosauriern gespawnt sind :D
 
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