Wie E-Auto Förderung sinnvoll gestalten?

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@BOBderBAGGER
Ich nehme dazu EVMap. Tolle Vergleichsapp.
Auf der Karte die Säule auswählen und dann Preisvergleich anklicken.
(Wobei ich 1 Säule gesehen habe, die nicht in der Karte ist)

Schön: Vorher eigene Tarife auswählen, die werden dann als oberstes angezeigt.
 
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BOBderBAGGER schrieb:
Womit hast du das rausgesucht ?
Die „mehr-tanken“ App

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Tomislav2007 schrieb:
Gerade das wäre ein Grund für die Tankstellenbetreiber die Kraftstoffe teurer anzubieten
Die Tankstellenbetrreiber haben keinerlei Zugriff auf die Spritpreise (das regelt der Dachverband), und der Kunde hat eine sehr gute Übersicht über den Markt (Spritpreisvergleichsportale).

Beim Ladestrom ist das anscheinend noch nicht so etabliert und vielleicht sind es gerade die Abomodelle, die das verhindern.

Leider wird man an dieser Stelle mit staatlicher Förderung wohl recht wenig erreichen.
 
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DerOlf schrieb:
und der Kunde hat eine sehr gute Übersicht über den Markt (Spritpreisvergleichsportale).
naja, eine Übersicht hat man vielleicht genau in dem Moment wo man drauf schaut, fährt man dann los und will zur Tanke, kann der Preis auch wieder anders sein. Transparent ist das nicht und willkürlich wirkt es für den Kunden auch. Am Ende ist es nicht erklärbar, warum die Preise überhaupt schwanken.

Für alles im Leben kann man Abos abschließen und sich gewisse Preise halten sich zumindest über ein paar Monate bis Jahre stabil.

Nur beim Sprit muss ich mit tagtäglichen Schwankungen leben. Warum? Weil die Betreiber es anscheinend können.

Man kommt auf Dauer nicht drum herum im Ladebereich einheitliche Regeln, Preisgarantien und Verträge wie im Energiemarkt üblich anzubieten.

Warum das entkoppelt wird...weiß auch niemand.
 
@DerOlf
Fördern muss man das nicht unbedingt das geht mit Regulierung und dem Nutzen der eh schon vorhandenen Daten. Haben wir beim Benzinpreis ja auch geschafft. Ich denke eine vollständige Übersicht der vorhandenen Infrastruktur und die Kosten derer Nutzung ist wenn das Thema e Mobilität im Raum steht für den ein oder anderen vielleicht ganz hilfreich

Danke an die beiden weiter oben habe mir das mal angesehen die Apps sind schon vollständiger ein paar säulen fehlen auch da noch
 
Ich gehe davon aus das die Ladebetreiber die Kosten künstlich hochhalten weil sie davon ausgehen daß der Staat dann regulierend eingreifen wird indem er durch Zahlungen an die Betreiber den Preis deckelt.
 
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Aus Erfahrung weiß ich, dass man hier nicht über Spritpreise diskutieren darf, denn Spritpreise haben nunmal mit der eMobilität und ihrer Förderung nichts zu tun :lol:

Wenn ich es nur nicht so anders sehen würde ... setzt den Spritpreis auf €5,00 pro Liter, und die eMobile werden weggehen, wie warme Semmeln ... selbst bei 84c pro Kwh an der Ladesäule und wenn der Staat nicht einen cent beisteuert.

@getexact
Überleg dir mal, von welchen Schwankungen du da sprichst.
Natürlich höre ich an der Kasse regelmäßig Beschwerden darüber, dass es "eben" ja noch zwei cent günstiger war. So ist das halt, wenn die Preise so oft geändert werden. Beschweren sollte man sich darüber ausschließlich beim Dachverband oder Konzern. Die Kassenkraft kann da herzlich wenig dran ändern.

Mal andersrum gefragt. Wäre man denn bereit, einen heute als "eigentlich fast zu hoch" empfundenen Preis zu zahlen, wenn es dafür dann nicht mehr solche Schwankungen gäbe?
Wenn es die Bereitschaft dazu gäbe, könnte ich mich sogar für eine Förderung zur Preisstabilisierung erwärmen lassen.
Beim Ladestrom wohlgemerkt. Die Förderung für fossile Brennstoffe sollte eher abgebaut werden.

Seltsamerweise schwankt der Preis für Autostrom bei uns an der Tankstelle garnicht.
 
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DerOlf schrieb:
Überleg dir mal, von welchen Schwankungen du da sprichst.
es geht nicht um die Höhe, sondern die Tatsache, dass sie überhaupt schwanken. Das ist für den Kunden generell immer mit dem Gefühl verbunden verarscht zu werden und zur falschen Zeit Sprit eingekauft zu haben.

Das wäre so, als wenn ich morgens den Liter Milch 2€ zahlen darf und Abends dann nur 1,70€
Das würde man bei keinem anderen Produkt so machen. Nur beim Sprit anscheinend. Damit kann man die Leute halt melken. Wenige Cent machen für den einzelnen nicht viel aus, aber die Masse...die Konzerne freuen sich.

Und ja beim Strom erleben wir das auch nicht, obwohl dieser and der Börse gehandelt wird.

Ich denke, du weißt selbst, dass die meisten Fahrer jeden Preis schlucken. Es hat kaum Auswirkung.

Also warum nicht einen Preis für einen Monat z.B. festsetzen? Durchschnitt bilden und der Fahrer kann jeden Tag den selben Preis an der Tanke erwarten.

Aber das ist zu viel OFFTOPIC.
 
@getexact

Shell hat die flexiblen Tarif für Ladestrom eingeführt. (Quelle) Ist ein Testballon - und wenn die Verbraucher entsprechend reagieren, kann ich mir durchaus vorstellen, dass sie es noch deutlich mehr ausbauen - noch flexibler im Tarif werden ... so wie es Shell bisher beim Verkauf von Kraftstoffen ebenfalls ja schon macht.

Ich kann mir ebenfalls durchaus vorstellen, dass auch andere Tankstellen-Betreiber da nachziehen werden. Diese sind ja flexible Preise ihrer Produkte gewöhnt und haben auch entsprechende Händler die sich an der Börse eindecken können.
 
Ich fände es cool: Jeder, mit einem BEV oder Hybriden, kann bei seinem Stromanbieter eine Ladekarte beantragen. Kommst an einer Säule an, packst die Karte rein und gibst deine PIN ein zur Verifizierung.

Abgerechnet wird auf Basis deines Haustarifs zuzüglich einer festzulegenden Pauschale pro kWh oder als festes Startgeld, um den Betrieb, Wartung und den Ausbau des Ladepunkts zu finanzieren.

Das würde auch die Preisauskunft via Schildern an der Straße vereinfachen.

Als Beispiel:
EnBW 0 / 0,10
Vattenfall 1,80 / 0,07
RheinEnergie 2,50 / 0,05

So kann ich mir dann überlegen, welche Säule von welchem Betreiber ich ansteuere. EnBW hat kein Startgeld (0€) dafür aber einen höheren Infrastrukturzuschlag von 0,10€/kWh. Der komplette Roaming und AdHoc Wirrwarr wäre damit auch abgeräumt.

Die Zahlen sind natürlich komplett fiktiv und einfach nur als Beispiel gedacht.
 
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_killy_ schrieb:
Shell hat die flexiblen Tarif für Ladestrom eingeführt.
Im Prinzip eine gute Sache. Solange es damit aber für den Kunden kaum billiger wird hat nur Shell etwas davon. Im Endeffekt werden die Preise im Median für den Kunden kaum nachvollziehbar nach oben dirigiert. So wie ich das verstehe sind die Preise nicht planbar sondern sind vielleicht mal billiger, mal teurer.

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Da bekomme ich Fragen @Buttkiss

Standardtarif recharg basic sind 59c ... die Preise im Pilotprojekt liegen aber zwischen 56c und 67c.
Im Pilotprojekt kann man also mit Glück 3c sparen ... und mit Pech 8c draufzahlen.
Das gleiche beim recharge e-Deal.
Grundpreis 44c ... im Pilotprojekt dann mit Glück 2c weniger, mit Pech 6c mehr.

Als Mathematiker sage ich mal: Dass man mit dem Pilotprojekt wirklich spart, ist recht unwahrscheinlich. Denn dafür liegen die niedrigsten Preise zu nahe am Standardtarif und die höchsten zu weit weg davon.
Pendelt der Preis um die jeweilige Mitte der Tarifrange, zahlt man mit dem Pilotprojekt IMMER drauf.

Ohne weitere Infos würde ich auf das Pilotprojekt wohl dankend verzichten. Die bloße Chance, 2-3 cent zu sparen, finde ich nicht sonderlich anziehend ... Die Chance, 6-8 cent draufzuzahlen, ist hingegen eher abschreckend.
 
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Tomislav2007 schrieb:
Hallo

Die beste Förderung wären (halbwegs) einheitliche Ladepreise und keine Vertragsbindung (einfaches bezahlen mit Girocard/Kreditkarte).
Es gibt beim Benzin/Diesel auch Unterschiede im Preis, aber nicht so große wie beim Strom laden (bis zu 2/3 teurer), das darf nicht sein.
Beim Benzin/Diesel tanken kommt auch keine Tankstellenkette auf die Idee den Autofahrern zum tanken Verträge aufs Auge zu drücken.

Grüße Tomi

Weil der Ölverbauch einfach steuerbar weil zeitlich entzerrt die Förderung / Raffinereriung etc kann Tage Wochen oder auch viele Monate her sein - die Stromerzeugung vor allem über EE halt nicht wenn man keine Speicher hat.

Wenn es zuwenig Strom hat muss eben der EV Ladesektor gelenkt werden dann nicht auch noch zu laden und Strom rauszuziehen - das geht am besten über den Preis, absolute Zwangsmassnahmen will ja sicher keiner. Strom kann man woanders für Wichtigeres brauchen z.B. Wärmepumpen wenn es kalt ist etc - ein paar Liter Superbenzin sind kaum woanders sinnvoll einsetzbar.

Was soll denn die Alternative zum Steuern des Preises bei z.B. Mangel (oder auch Überangebot) sein als über den Preis? das ist nunmal das mildeste Mittel. Der Verbrauch muss beim Strom halt in Echtzeit gesteuert werden.

Einheitspreise würden komplett gegen das arbeiten, was für die Integration der EE Erzeugung notwendig ist.
 
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@Buttkiss

Dafür ist es halt ein Pilotprojekt. Wenn die Kunden schon auf kleine Preisänderungen reagieren - dann wäre Shell ja motiviert, entsprechend auch größere Schwankungen mit einzubauen.

Mit irgendwas muss ja mal gestartet werden. Und da ja die Forderung nach "schwankenden Preisen" aufgekommen ist - wollte ich nur den Hinweis geben, dass ein solches Preismodell schon existiert.
 
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Das wäre doch eh nur Gewöhnung - Smartphone hat eh fast jeder - alternativ sind auch die Infotainmentsysteme der Fahrzeuge eine Möglichkeit für die paar die auf ein Smartphone verzichten will.

Steuerung des Verbrauchs ist einfach alternativlos wenn man die Erzeugung nicht steuern kann -wenn man keine Zwangsmassnahmen will. Und da ist es sinnvoll das E-Auto laden per Preisanpassung zu steuern, dann lädt halt jeder nur das was er tatsächlich zwingend für z.b. den nächsten Tag braucht.
 
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knoxxi schrieb:
Ich fände es cool: Jeder, mit einem BEV oder Hybriden, kann bei seinem Stromanbieter eine Ladekarte beantragen. Kommst an einer Säule an, packst die Karte rein und gibst deine PIN ein zur Verifizierung.
Eigentlich von der Idee her schon veraltet, es müsste längst überall wie bei Tesla funktionieren. Auto einstecken, es wird mit zu vereinbartem Tarif geladen, die Standards dafür wurden bereits vor Jahren verabschiedet.
Seit Oktober 2021 ermöglicht Ionity seinen Kunden mit der nach ISO 15118 gestalteten Plug & Charge-Funktion einen schnellen, bequemen und sicheren Lade- und Bezahlvorgang. Bei Plug & Charge werden im Fahrzeug hinterlegte Ladestromverträge über die Ladekabelverbindung mit dem Fahrzeug automatisch erkannt und zur Autorisierung und Abrechnung des Ladens genutzt. Aral hat im September 2021 angekündigt, die Schnellladesäulen des Aral-Pulse-Netzes mit Plug & Charge auszustatten und führte für die Kunden die Nutzung von Plug & Charge ab zweitem Quartal 2022 ein.
https://de.wikipedia.org/wiki/ISO_15118
 
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Wenn die Speicherung von EE das eigentliche Problem ist, dann sollte man eventuell den Aufbau von Speicherinfrastruktur massiv Fördern. Und zwar gewerblich UND privat.
Irgendwer hat hier Smartgrid gefordert ... da gehören auch Speicher dazu ... und zwar zwingend.

Es ist eigentlich seit Jahrzehnten klar, dass man ohne Speicher keine flächendeckende Versorgung mit EE sicherstellen kann. Letzteres hat man sich zur Aufgabe gemacht ... und Ersteres dabei irgendwie ein bisschen vergessen.

So wie die Tankstellen Sprit lagern (bei uns sind es insgesamt 120.000 Liter Kapazität in 6 Tanks), könnten sie auch Energie lagern. Die oft noch vorhandenen ehemaligen Werkstatträume könnten ziemlich große Akkus aufnehmen (unserer ist ca. 60m² groß und fast 5m hoch ... da kann man locker ein Akkupaket in der Größe eines 7,5-tonners reinstellen). Die Dachfläche von ca. 150m² (inkl. Hofüberdachung) könnte PV beherbergen ohne irgendwen zu stören (da trummeln sich im Moment nur die Vögel ... und die würden ein paar Solarmodule wohl kaum stören).

Leider ist das Fehlen von Speichern auch das beste Argument für den Betrieb von Gas- und Kohlekraftwerken (oder wohlmöglich noch AKWs) ... die brauchen wir nämlich auch, WEIL wir keine Speicher haben und EE ohne Speicher nunmal nicht wirklich grundlastfähig ist.
 
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Naja bei Benzin lagert an den Tankstellen was 1%?

99% lagern auf den Rohöltransportschiffen in Pipelines in Raffinerien in Transportschiffen für raffinierte Produkte.
 
Es gibt hunderte Gigawattstunden Akkuleistung als Anschlussbegehren. Die großen Netzanbieter sind hier häufig das Problem.
 
Nun wenn es genug Speicher gibt kann man die flexiblen Tarife wieder abschaffen

Solange es nicht genug Speicher gibt ist die "smarte" Verbrauchssteuerung nunmal ein NOTWENDIGER Baustein der Energeiwende.

Der aufgerufene Preis ist eben die einfachste - und mildeste - Möglichkeit die Menschen zu erreichen die das selber nicht hin bekommen sich sozial zu verhalten - was natürlich auch beim Strom sehr komplex wäre.

Man muss halt verhindern oder zumindest steuern dass Heinz sein E-Auto wenn der Strom knapp ist um 50 kWh auflädt auch wenn er am nächsten Tag nur 10 kWh braucht - und wenn man zu viel Strom hat kann man dem Heinz einen Anreiz geben ein paar kWh mehr schonmal zu laden auch wenn er die nicht so zeitnah verfährt.

Den Anreiz gibt man nicht wenn der Strom immer 35 Cent / kWh kostet.
 
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