Du verwendest einen veralteten Browser. Es ist möglich, dass diese oder andere Websites nicht korrekt angezeigt werden. Du solltest ein Upgrade durchführen oder einen alternativen Browser verwenden.
Vielleicht, weil sie sich für manche (mit Wallboxes) auch ohne Förderung rechnen ?
Für andere rechnen sie sich trotz Förderung nicht, oder sind völlig praxisuntauglich. Und eine "Verkehrswende", die mehr als die Hälfte der aufs Auto angewiesenen Bevölkerung schlicht ignoriert, ist zum Scheitern verurteilt.
Noch schlimmer: wenn der unvermeidbare Widerruf des Verbrennerverbots kommt, wird die Wirtschaft bereits irreversiblen Schaden genommen haben.
Oder weil die selbst bei gleichen kosten als bessere Autos empfunden werden. ?
Die Katze ist aus dem Sack.
Die Industrie stellt sich um und immer schärfere Abgasvorschriften tun ihr übriges. Dieseldieter muss sich damit abfinden das es über kurz oder lang wohl keine neuen Verbrenner geben wird.
JMP $FCE2 schrieb:
mehr als die Hälfte der aufs Auto angewiesenen Bevölkerung schlicht ignoriert
Eher wird sich die Wirtschaftslobby damit abfinden müssen, dass es ohne Mitarbeiterparkplätze mit Wallboxen keine Billiglohnpendler mehr geben wird, oder nur noch in Fahrradreichweite. Da hilft auch keine dumme Schröder-Erpresserei, dann heißt es Bürgergeld rüberwachsen lassen, sonst Fackeln und Mistgabeln.
nun, wäre zwar fair, dass der einfache "mit"-Arbeiter irgendwelche Mitbestimmung hätte, aber am Ende wird er sich aussuchen müssen: Diesel oder Arbeit
Mehrheiten wird er kaum finden, denn die anderen arbeiten in HomeOffice oder haben schon lange, das vom Steuerzahler mitgesponserte, Batterie-Auto
Ist doch für deine "Billiglohnpendler" eine gute Sache. Was deine Fixierung auf die Wallboxen ist verstehe ich nicht ganz man kann an normalen Steckdosen laden und es gibt immer mehr E Auto "Tankstellen" die kann man auch nutzen.
Ich möchte sehen, wie ein Wohnblock Verlängerungskabel aus dem Keller bis zum Auto verlegt ... jeden abend ... nur um den Kram morgens wieder zurückzubauen, damit tagsüber niemand Strom klauen kann.
In Neubauten (mit obligatorischer Tiefgarage) mag das gehen. Da könnte man sogar noch eine Akkuwechselstation unterbringen, aber bei den Plattenbauten aus den 1960ern und 70ern?
Die haben teilweise über 500m Weg zwischen "eigener" Steckdose (die muss ja auch am passenden Zähler hängen) und Autostellplatz.
Hängt man es an den Allgemeinstrom, werden die Wege eventuell etwas kürzer, aber es werden sich alle beschweren, die kein eAuto haben und diesen Strom dann dennoch mitbezahlen sollen ... für die würde es damit nämlich ein fettes Stück teurer werden (Allgemeinstrom bedeutet: Strom für die Beleuchtung von gemeinschaftlich genutzten Räumen wie Treppenhaus, Flure, Waschlkeller, Trockenboden etc und für den Betrieb von elektronischen Tür- oder Toranlagen oder Aufzügen ... dieser Posten ist eigentlich immer ziemlich klein im Vergleich zu den rein privaten Stromkosten).
In welcher Märchenwelt haben 90% der Autonutzer privat oder am Arbeitsplatz langfristig gesicherten Zugang zu einer Wallbox ? Deutlich unter 50% sind realistischer.
Wer zuhause eine Wallbox hat, der wird sich ohnehin hüten, woanders zu laden, denn der zahlt überall saftig drauf. Der wird wohl nur dann eine öffentliche Ladesäule anfahren, wenn die Kiste es sonst nicht mehr bis nach hause schafft und dann wird er dort auch nicht so viel laden, dass er Angst vor Blockiergebühren haben muss.
In der öffentlichen Ladestruktur kostet die kWh 30-40 Cent mehr. Wer nur laden muss, hat auch keine Kostenersparnis mehr.
Das mit der Wallbox ist nicht so einfach. In meinem Haus, wie in Millionen anderen, ist die Elektrik alt. Wer eine Wallbox haben will, muss die Elektrik auf den neuesten Stand bringen, weil Modifizierungen nur nach dem aktuellen Stand der Vorschriftenlage umgesetzt werden dürfen (Kabelquerschnitt, FI-Schalter, ...) . Das würde hier bedeuten quasi gesamte Elektrik raus und alles neu. Das macht für ein Elektroauto natürlich niemand, weil es wirtschaftlich unrentabel ist.
Jetzt könnte man ja meinen einfach am Schuko zu laden. Aber auch das geht nicht. 3500 Watt Dauerlast auf Leitungen mit 1,5 mm Querschnitt können zu Bränden führen. Ein anderes Problem sind dann noch die Klemmen, die bei so viel Last auch ein Risiko sind.
In meinem Fall haben ich vor die 16 A - Sicherung auf 10 A zu reduzieren. Das entspricht dann 2200 Watt und ist noch vertretbar. Die Ladeverluste nehmen zu, aber besser als nichts. Ob das so funktioniert, muss ich von einem Elektriker klären lassen. Aber einfach mal Wallbox ist leider nicht.
In Deutschland sind das dann 2300W und nicht nur vertretbar, sondern tatsächlich als Dauerleistung erlaubt. Dafür braucht man sich aber keine 10A Automaten einbauen lassen.
ErnstHaft99 schrieb:
Das macht für ein Elektroauto natürlich niemand, weil es wirtschaftlich unrentabel ist.
Das musst du einfach nur anders Betrachten. Die neue Sicherheitstechnik ist nur mal Vorschrift und sollte auch einen Sicherheitsgewinn darstellen. Dann kann man sie als so-wie-so Kosten abschreiben und nicht zu dem akutellen Projekt mit rein rechnen.
Warum sollte man auch, wenn man in jedem Auto sagen kann, wie viel Watt er ziehen darf.
Wenn im Auto 2,3 kW eingestellt sind, muss man nichts an der Installation ändern.
Das musst du einfach nur anders Betrachten. Die neue Sicherheitstechnik ist nur mal Vorschrift und sollte auch einen Sicherheitsgewinn darstellen. Dann kann man sie als so-wie-so Kosten abschreiben und nicht zu dem akutellen Projekt mit rein rechnen.
Mag ja sein. Ich investiere jetzt aber nicht Zehntausende Euro in die Elektrik. Das ist hier ein großer Bau mit zwei Etagen und voll unterkellert. Ich habe sogar zwei separate Zähler. Da müsste man alle Wände aufstämmen und alle Leitungen neu verlegen.
knoxxi schrieb:
Warum sollte man auch, wenn man in jedem Auto sagen kann, wie viel Watt er ziehen darf.
Wenn im Auto 2,3 kW eingestellt sind, muss man nichts an der Installation ändern.
Mit allem, kann ich natürlich nicht verifizieren.
Ich saß bisher in Teslas, VWs, BMWs, Mercedes, MGs und da ging es jeweils. Bei Hybriden (BMW und Mercedes) und reinen BEV (Tesla Y, VW id3 und 7, MG 5).
Ich denke, das lässt sich aber mit einer kurzen Recherche, für das jeweilige Modell herausfinden.
Dich interessieren doch höchstens die Zuleitung zur Wallbox oder zur Schuko und der Sicherungskasten an sich, der Rest des Hauses ist dafür doch irrelevant.
Wir haben für unsere Wallbox ein neues 20 Meter Kabel einmal queer durchs Haus legen müssen. Geht auch durch Kabelkanäle. Kosten, wenige hundert Euro.
So was habe ich auch gedacht, stimmt aber halt nicht. Wenn du nur den Sicherungskasten erneuerst müssen nicht alle Leitungen im ganzen Haus erneuert werden.
Ich habe genau so was letztes Jahr machen lassen. Meine Elektronik im Haus ist aus den 70er Jahren. Es wurde nur mein Zählerschrank erneuert. Die alte Installation hat Bestandsschutz. Vom neuen Sicherungskasten aus kann ich jetzt problemlos Wallbox, PV und Wärmepumpe betreiben.
Ich Empfehle dir dich bei so was von einem Fachbetrieb Beraten zu lassen. Mich hat das übrigens 5500 Euro gekostet. Eventuell kann es günstiger sein sich einen zweiten Netzanschluss legen zu lassen und dort die Wallbox zu betreiben. Solche Investitionen gehören nunmal dazu wenn man Hausbesitzer ist.
Wenn das Auto Thermal Management hat und zusätzlich den Akku temperiert - im Winter sicher mehr als im Sommer - muss man aber sicherstellen dass das TM bei 2,.3 KW Ladeleistung abgeschaltet wird - sonst kommt ja u.U. fast nichts mehr im Akku an.
Bei E-Autos die nicht von ganz unten aus der Geiz-Is-Geil Fraktion sind wird das sicher schon u.U. problematisch. Ausser die schalten von sich aus das Thermal Management des Akkus ab, wenn die Ladeleistung so extrem gering ist - würde aber dann im Winter evtl die nutzbare Kapzität massiv verkleinern wenn es mal richtig kalt ist und das Auto z,B. über ein langes WE mal 3-4 Tage stand.
2,3 kW ist ok als "Notladung" oder wenn man einen Plugin Hybriden hat - sonst sollte man einfach die paar % des Autokaufpreises für einen gescheiten Anschluss obendrauflegen.
Das uhh ich gebe 50k oder 70k für ein Auto auf aber die Reifen dürfen maximal 75 Euro / Stück kosten ist doch Unsinn - genauso ist das hier - für die in Relation nicht so hohe Kosten bekommt man fast überall sicher 11 KW hinverlegt. Zumal die geringeren Ladeverluste die Asnchlusskosten auch zusätzlich mit abzahlen
Auch ohne aktives TM haben E-Autos so ~ 100-300W absolute Sockelverluste beim Laden allein durch das interne Lademanagement die weitgehend unabhängig der Ladeleistung sind - die hauen natürlich bei geringen Ladeverlkusten deutlicher rein als die relativen.
Ergänzung ()
ErnstHaft99 schrieb:
In der öffentlichen Ladestruktur kostet die kWh 30-40 Cent mehr. Wer nur laden muss, hat auch keine Kostenersparnis mehr.
Ganz so schlimm ist es auch nicht - bei Tesla zahlt man ~ 45 Cent / kWh aktuell - zwar abhängig vom Standort des SCs aber so grob
Wenn man viel öffentlich lädt ist Tesla sicher immer noch mit die beste Wahl - vor allem wenn man einen SC Standort in der Nähe oder in der Nähe des z.B. Arbeitwegs hat.
Glaub da ist eher nervig wenn man die öffentliche Ladeinfrastruktur nutzt dass sich die Preise oft sehr stark ändern und man halt vielleicht nicht so die grosse Auswahl hat und gezwungermassen die vor Ort nehmen muss egal was sich da ändert - man kann einfach selten das Auto 20 km entfernt ein paar Stunden sinnvoll laden inbes. wenn man das öfter machen müsste.
Neben dem Wegfall der kfz Steuer, dem Verkauf von umweltzertifikaten
Ist eigentlich nur eine Förderung der ladeinfrasturkur insbesondere in Wohngebieten nötig.
Ein Beauftragter Anbieter der stadt z.b. die Stadtwerke sollten auf Antrag eines Anwohnenden der sich ein elektro Auto zulegt entsprechend in wenigen Wochen eine öffentliche ladestation, oder deren Ausbau wenn bereits vorhanden bei einer gewissen Belegung insbesondere abends, zur Verfügung stellen. Eine Festlegung für einen Umkreis müsste dann auch geschehen z.b. 400 Meter.
Ja, das wäre eine Möglichkeit. Aber bitte nicht aus öffentlichen Mitteln jedem Autofahrer für umsonst eine Ladesäule an den Strassenrand stellen. Das gehört für mich auf die Grundstücke. Ja, die Stadt muss im Gebiet auch eigene Stationen anbieten. Für Besucher. Für Touristen. Aber nicht für Anwohner, die eigenen Platz und schon einen eigenen Stromliefervertrag vor Ort haben. Und optimalerweise auch einen Stellplatz bei der gemieteten Wohnung bei ist.
Wer sowas beantragt hat keine Möglichkeit daheim anders zu laden, es gibt Millionen Mietwohnungen wo ausnahmslos alle Stellplätze auf den umgebenden Anwohner Straßen sind.
Also nix aber.
Sondern machen.
Wer die Möglichkeit hat selbst eine lademöglichkeit auf dem Grundstück zu realisieren, wird dass alleine schon aus Kosten gründen tun, öffentliche ladestrom Preise sind generell teurer als Haus Strom.
Außerdem sprach ich von öffentlichen Ladestationen, beduetete jeder kann diese nutzen sind also nicht exklusiv. Es gibt sogar ladekabel für die Dinger die man für elektro Fahrräder nutzen könnte.
Ein großes Problem in Deutschland sind immer diese abers und über Regulierungen
Einfach machen. Dann wirds zum einen günstiger zum anderen kommt man schneller voran.
Nein, da du aber ein Recht auf den Bau bzw. die Aufstellung forderst, gilt das natürlich für jeden. Aber natürlich, wer sich ein neues Auto kauft (und sei es auch nur gebraucht), der hat natürlich das schmale Geld für eine Wallbox nicht mehr da.
Jedes aber ist eines zu viel.
Es bremst und man kommt nicht zum abschluss bei einer bundesweiten regelung
Eine genauere Ausgestaltung dieses Rechts kann immernoch von Stadt & komune dann individuell angepasst werden, wie es für alle Bautätigkeit der Fall ist.
Es gibt Millionen Wohnungen die exakt 0 private Stellplätze aufweisen weil Stadt und komune dass gebau so geplant haben
Dann sollen diese Städte und Kommunen nun auch dafür sorgen im Rahmen der Förderung von elektro Autos dass man diese Fahrzeuge auch laden kann.
Denn der Hauptgrund gegen elektro Autos ist immernoch das laden.
In anderen Ländern gibt es sowas bereits dass man bei Erwerb eine solche öffentliche lademöglichkeit in wohbungs Nähe beantragen kann.