Wie E-Auto Förderung sinnvoll gestalten?

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knoxxi schrieb:
Es gibt hunderte Gigawattstunden Akkuleistung als Anschlussbegehren. Die großen Netzanbieter sind hier häufig das Problem.
Nein, so einfach kann man es sich nicht machen. Denn die Anschlußbegehren für Speicher berücksichtigen meistens nicht die Netzsituation, sondern nur die Firmensituation (wo kann ICH am meisten Geld machen, womöglich habe ich schon ein Grundstück dafür). Ob der Speicher an der Stelle dann auch irgendwie Netzdienlich ist, laut Betreiber drauf geschissen. Mein Portmonaie ist interessant, das Netz nicht.
Uzer1510 schrieb:
Solange es nicht genug Speicher gibt ist die Verbrauchssteuerung nunmal ein NOTWENDIGER Baustein der Energiewende.
Das wird die Zukunft sein, nicht der Übergang. Willst du billigen Strom nutzen, dann nutze ihn dann, wenn er da ist. Ja, mit Speicher braucht man sich selbst nicht anpassen, der Strom wird dadurch aber nicht billiger und weniger Speicher brauchen wir mit einem solchen Verhalten auch nicht.

Das ist ähnlich wie der RWE Chef (? oder ein anderer Verein..) behauptet hat, PV ist in Deutschland nicht Marktreif oder gar Wettbewerbsfähig. In Spanien kostet PV nur 0,5€Ct, hier ganze 2€Ct. Fazit aus dieser Feststellung (die ich nicht kenne, das wurde nicht übermittelt) kann ja nur sein, entweder Leitungen nach Spanien, um den Strom für 10€Ct hierher zu leiten oder Verflüssigung des Stroms, um ihn dann für 20€Ct mehr hierher zu schippern oder leiten. Macht dann also 10,5 oder 20,5 €Ct für Spanischen PV Strom. Oder deutschen für 2€Ct. Nein, deutscher PV Strom ist nicht Wettbewerbsfähig.
 
Wettbewerbsfähigkeit heisst doch Strom den mal z.B. zur Fertigung Produktion etc nutzt darf was weiss ich max 1,5 Cent / kWh kosten wnn er aus einer "unzuverlässigen" Quelle wie PV stammt bei der man Backupsysteme und Co braucht.

Kostet er mehr ist alles was man damit hertstellt halt zu teuer so dass das keiner mehr kauft.

Das kaufen weder die Menschen im Ausland noch die Deutschen selber - auch die kaufen natürlich gleiche Qualität lieber zum günstigeren Preis als mehr für das gleiche Produkt auszugeben - dessen Unterchied es nur ist mit teurer Energie produziert worden zu sein.
 
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Uzer1510 schrieb:
Naja bei Benzin lagert an den Tankstellen was 1%?
Es geht nicht darum, wie viel das vom globalen Vorrat ist, sondern darum, dass wir genug Sprit für 20.000 x "Volltanken" lagern können.
Davon ab werden es deutlich weniger als 1% sein.

Eigenproduktion und Lagerkapazität für Autostrom (den wir ebenfalls verkaufen), liegen bei exakt 0 Kwh.

Wenn ich eine Ladesäule auf meine Tankstelle stellen würde, ich würde gleichzeitig dafür sorgen, dass dieses Geschäft nicht zu 100% von meinem Stromversorger abhängig wäre.
Und das würde bedeuten, es gäbe zur Ladesäule noch PV + Speicher ... zumindest wenn der Platz das hergibt (was bei uns der Fall ist).

Nicht wettbewerbsfähig bedeutet zunächst nichts anderes, als "schau mal ... da würde ich damit mehr Geld verdienen". Das ist ein alter Trick, mit dem versucht wird, dem Staat Fördergelder aus dem Kreuz zu leiern, die man eigentlich nur braucht, um weiterhin hohe Renditen und Boni auszahlen zu können.
Beim Kunden kommt davon meist weniger als nichts an.
 
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Häh naütlrich geht es um den globalen Vorrat - weil der bei den herkömmlichen Tankstellen einen sicheren unendlichen Nachschub garantiert.

Aber das Probkem bei solchen Extremlösungen mit solchen Tankstellen mit Riesenspeichern die sicherlich technisch prinzipiell machbar sind ist halt immer am Ende des Entwurfs steht immer der Satz - ich selber baue das natürlich nicht und ich investiere auch nicht, dass das gemacht wird - das sollen gefälligst andere machen ich investier lieber in was besseres :D

Das ist halt das woran solche Ideen sicher zu 99% scheitern man sagt wie andere Geld verbennen sollen - und die machen das einfach nicht. Was würde wohl der Strom aus so einer Anlage kosten?

an 300 Tagen im Jahr laden die Menschen dann an den "Ladetanken"-punkten, die ohne Speicher an den Tagen billig sind und an den 60 Tagen wo das kritisch ist mit dem Strom dann an den Akkutankstellen nur das allernotwendigste für den nächsten Tag.

Die kWh Preise müssten dort astronomisch sein damit die sich rechnen.

Oder soll man die an 300 Tagen billigen speicherlosen Ladepunkte verbieten?

Wer Ladepunkte baut um damit Geld zu machen, der wird einfach massig die bauen, die speicherlos und billig sind und an 300 Tagen ihren Dienst tun für einen Bruchteil der Kosten - und die extrem teure 60 Tage Versorgung mt riesen lokalen Speichern anderen überlassen - aber niemand wird das halt machen, weil das aus wirtschaftlicher Sicht dumm wäre.
 
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Uzer1510 schrieb:
Kostet er mehr ist alles was man damit hertstellt halt zu teuer so dass das keiner mehr kauft.
Komisch, die Realität hat gezeigt, dass Deutschland MIT den viel zu hohen Industriestromkosten den 3.Platz am Weltmarkt eingenommen hat.....
Und wei der Strom in Spanien also 1,5€Ct oder so billiger ist und Windstrom im Norden auch günstiger ist, sind wir in Mitteleuropa alle nicht mehr Wettbewerbsfähig und zu teuer. Dann stellen wir auf Gas zurück, da EE ja nicht Wettbewerbsfähig sein sollen, mit CCS, was den Preis dafür noch verdoppelt, kapseln uns ab und fallen ins Mittelalter zurück.
Oder wir nehmen den teuren, mitteleuropaischen EE Strom und senken damit trotzdem die Strompreise und bleiben Wettbewerbsfähig. Denn Stromkosten sind nur ein Teil der Rechnung. Und D ist auch mit extremen Personalkosten die dritte Wirtschaft in der Welt. Und mit teurer Bürokratie. Oder genau deswegen? Weil man in D bestellt und Sachen mit gleichbleibender Qualität erhält? Nein.....Deindustrialisierung und Abwanderung sind real, oder auch nicht.
 
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@Uzer1510
Speicher sind notwendig, um das Netz zu stabilisieren, und das bedeutet, dass die "Riesenakku-Tankstellen" natürlich am öffentlichen Netz hängen und die dort geltenden Preise zahlen. Und zwar WEIL der große Speicher dann helfen kann, Netzschwankungen zu kompensieren.
Dass das Geschäft nicht komplett wegbricht, wenn der Stromversorger mal nicht liefern kann, ist nur ein Bonbon.

Verbrauchssteuerung funktioniert nicht ... ganz egal, wie man es versucht. Der Verbrauch wird weiter steigen, weil man denkt, dass einen sparen direkt in die Steinzeit bringen wird.

Stabilisierung der Netzfrequenz trotz Schwankungen in der EE-Produktion ... nur dafür braucht es Speicher und daher macht es auch Sinn, den Speicherauf- und -ausbau zu fördern.
Wenn Speicher zur Preisstabilität beitragen können, ist das nur noch ein weiteres Argument für eine solche Förderung.

Aber dein erster Gedanke ist nur "teuer" (damit bist du sicherlich in guter Gesellschaft).
Jedes mal, wenn irgendwer irgendwo investiert, wird das für den "teuer", bei dem der sich das Geld wiederholt ... und so langsam glaube ich, dass das Dauergejammer über "teuer" in Deutschland das mit Abstand größte Investitionshemmnis darstellt. In einen Markt, wo alle immer nur jammern und offensichtlich niemand gerne Geld ausgibt, würde ich wohl auch nicht investieren.
 
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DerOlf schrieb:
Verbrauchssteuerung funktioniert nich
Wenn Smart Meter und variable Stromtarife Flächendeckend eingeführt wurden, wird genau das passieren. Ich stell doch meine Waschmaschine nicht um 17 Uhr an, wenn der Strom dann am teuersten ist. Dann lieber vorbereiten und zeitgesteuert starten. Um solche Verbraucher wird es gehen, die Lastverschiebung. So wie das E-Auto eben genau nicht um 17 Uhr voll zu laden. Sondern bis 21, 22 Uhr entladen (Netzunterstützung) und dann wieder billig Strom in der Nacht rein.
 
Darum auch flexible Strompreise an den Ladepunkten dass die Autos nicht dann (voll-)geladen werden wenn der Strom knapp ist.

Die Waschmschine braucht ~ 1 kWh pro Waschgang - das E-Auto wird dann wenn es einen Festpreis gibt für den Strom mit vielleicht 30 kWh geladen - also wie wenn man 30 Waschmaschinen in dem Zeitfenster laufen lassen würde. :O
 
Sind denn die Privathaushalte überhaupt ein Problem? Der Anteil des Strombedarfs der privaten Haushalte in Deutschland liegt unter 30%. Den Hauptanteil benötigt die Industrie, Gewerbe und Handel.

Private Kleinspeicher, optimierte Zeitfenster für Kleinverbraucher wie Haushaltsgeräte, Komfortverzicht durch Reduktion der Verbräuche oder Senkung von Raumtemperaturen. Schön und gut, aber der Effekt wird wohl überschaubar bleiben.


Um den Bogen wieder zu den E-Autos zu spannen: Ich fahre (noch?) kein Elektrofahrzeug. Und von dem was ich so interessiert mitlese muss ich sagen, dass dieses ganze Abo/Verträge-Stromtarifzeugs mich tatsächlich ziemlich abschreckt. Ich habe wenig Lust drauf Zeit zu investieren, welcher Tarif zu welchem Zeitpunkt an welchem Ort gerade günstig für mich ist. Gegen geringe Preisschwankungen sind die meisten ja tolerant, siehe Benzin/Dieselpreise. Aber Preisunterschiede an der Ladesäule die in 30-50% Regionen reichen?

Aber vielleicht bin ich Gedanklich noch zu sehr in der Benzin/Dieselwelt verankert und als Elektrofahrer ist das halt das neue Normal. Entweder man frisst absurd hohe Preise oder muss eben Zeit investieren auf der Suche nach günstigen Lademöglichkeiten.
 
https://www.oldenburger-onlinezeitu...nden-strombedarf-fuer-deutschland-169508.html

basiernd auf Agora Energiewende, McKinsey, EnBW und Epico. also Öko bis Unternehmenswelt.


Industrieverbrauch wird sicher in D sinken aber Wärmepumpen und E-Autos hauen halt richtig rein.

Selbst bei LANGSAMEM Szenario Wärmepumpen + E-Auto auf fast 900 TWh - und das wird von vielen wenn man googelt eher als zu niedrig gesehen.

Dasd mittlere Szenario ist eher 1000 TWh (also Verdoppelung fast zu heute) - die Haushalte werden den Verbrauch dominieren denn der Zuwachs kommt zu einem grossen Brocken von E-Autos + Wärmepumpen.

AI Rechenzentren oder grosse Industrie oder Chemieanlagen (abseits vielleicht von Rüstungsgütern) werden sicher weniger gebaut als stillgelegt werden.
 
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@Knecht_Ruprecht
Für die meisten BEV Fahrer reicht ein Abo bei einem Anbieter, wenn Du ansonsten zuhause laden kannst sowieso. Selbst wenn wir keine eigene Wallbox hätten gibt es hier mittlerweile mehrere Tankstellenketten mit Schnellladern um die Ecke wo ich mich einmal die Woche für 15min hinstellen könnte.
 
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Uzer1510 schrieb:
asd mittlere Szenario ist eher 1000 TWh (also Verdoppelung fast zu heute)
die Alternative dazu wäre weiter immer mehr fossile Energieträger zu verbrennen. Der erhöhte Strombedarf wird aber immer mehr durch EE gedeckt.

Eine andere Zukunft mit noch mehr Verbrennern, noch mehr Öl und Gasverbrennung wird zum globalen Klima Kollaps führen.
 
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Häh und was soll das daran ändern dass man ein Lösung braucht für die massive Veränderung beim Strombedarf für E-Autos und Wärmepumpen.

Mit seinen > 360g / CO2 pro kWh ist Deutschland bei 65% EE kein edler Ritter in goldener Rüstung sondern im Gegenteil ein ganz schönes Co2 und Klimaproblem.

E-Auto Förderung muss sich halt an der Realität orientieren..

Giesskannenförderung ist rausgeworfenes Geld weil sie sicher das Problem verschärft und ein noch grösseres Klimaproblem mit seiner Flickschusterei Backup und Co Deutschland das braucht die Welt halt nicht.

Die Speicher die es jetzt nicht mal ansatzweise gibt müssten sich nach den aktuellen Prognosen wohl verdoppeln und die Uhr tickt - wenn sich der Verbrauch fast verdoppelt und der EE Anteil steigt + Verbrauchsverschiebung in den Winter wegen WP - wie gesagt Prognosen in denen Umwelt Finanz Versorger etc alle übereinstimmen.

Man muss das E-Auto so fördern dass das grosse Klimaproblem das Deutschland bereits jetzt schon ist nicht noch grösser wird sondern kleiner.

Also auch wenn das gegen sozialistische Neidträumerein ist z.B. Förderung primär für Eigenheimbesitzer mit PV /+ evtl Speicher) und Homeoffice z.B. dass man die möglichst alle mitnimmt bei denen es auch den maximalen Effekt hat.

Innerhalb von 10-15 Jahren wird es keine gigantischen Speicher geben die einen doppelt so hohen Verbrauch sinnvoll abfedern - da sind vielleicht die ersten Umweltverträglichkeitsgutachten zu Standorten hin und hergefaxt worden - 10 Jahre ist für die vorbereiteten Planungen nichts - und solche Akkuspeicher müssten riesig sein.

bei dann wohl ~ 120 GW Last und 30% konventionell für 3 Tage bei 6000 GWh. Das ist das was Stand 2024 in 6 Jahren auf der ganzen Welt an Akkus produziert wird.

Das ist das was man auch bei der E-Auto Förderung berücksichtigen muss - sie sollte maximal klimaorientiert sein - denn das ist der Zweck dahinter.
 
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Uzer1510 schrieb:
Innerhalb von 10-15 Jahren wird es keine gigantischen Speicher geben
Speicher, nicht KKW. Speicher gibt es bereits im Seecontainer voll Einsatzbereit zu kaufen. Lieferzeit ist dabei kein Jahr. Umweltverträglichkeit? Bei einem Container, der nichts emittiert außer etwas Wärme? Was soll da Umweltprobleme verursachen?
Uzer1510 schrieb:
dass man die möglichst alle mitnimmt bei denen es auch den maximalen Effekt hat.
Ja, die Reichen und Superreichen muss man für die Ziele auch verhaften. Diese haben die Mittel und Möglichkeiten, ihren Abdruck massiv und sehr schnell zu reduzieren. Das spricht nur bei den meisten gegen die Grundeinstellung, immer mehr besitzen zu wollen.
Uzer1510 schrieb:
Die Speicher die es jetzt nicht mal ansatzweise gibt
Ach du meinst hier die Geisterbatterien, 22GWh/14,9kW, ja, das muss mehr werden. Die Behauptung, es gibt noch keine, ist schlicht mal wieder falsch. Auch sind bereits über 300GW an Batterieleistung beantragt.
 
Buttkiss schrieb:
Selbst wenn wir keine eigene Wallbox hätten gibt es hier mittlerweile mehrere Tankstellenketten mit Schnellladern um die Ecke wo ich mich einmal die Woche für 15min hinstellen könnte.

https://www.deutschlandatlas.bund.d...0-Pendlerdistanzen-Pendlerverflechtungen.html

Das macht (5 Arbeitstage mit je 2 Strecken) 172 km pro Woche im Schnitt, plus Kita, Einkäufe etc.

  • bezahlbare E-Autos erreichen diese Kapazität nicht,
  • im Winter erst recht nicht,
  • Schnellader laden nicht bis auf 100%,
  • ein ausreichendes Schnelladenetz existiert nicht einmal ansatzweise,
  • die dafür notwendige stationäre Speicherkapazität auch nicht.

Uzer1510 schrieb:
Also auch wenn das gegen sozialistische Neidträumerein ist z.B. Förderung primär für Eigenheimbesitzer mit PV /+ evtl Speicher) und Homeoffice z.B. dass man die möglichst alle mitnimmt bei denen es auch den maximalen Effekt hat.

Geschenke an Reiche sind reine Geldverschwendung, und in Kombination mit dem in Stein gemeißelten Verbrennerverbot der beste Weg, radikalen Parteien den Wahlsieg auf dem Silbertablett zu servieren.

Sind den Grünen 11% immer noch nicht Warnung genug ?
 
Im Kern ist das halt die Frage - was soll Ziel einer E-Auto Förderung sein

a) das Klima effizient zu schützen
b) dass Menschen mit geringeren Einkommen auch Tesla fahren können egal wie effizient der Finanzmitteleinsatz sich aufs Klima auswirkt?

Oder soll E-Autoförderung ein gutes Sozialtransfermodell sein oder ein gutes Klimaschutzmodell.

ich denke a) sollte das Ziel sein auch wenn b) aus anderern Gründen sicher auch sinnvoll sein kann - wenn man mehr Klimaschutz will dann auch möglichst effizient- sonst ist das halt einfach Verschwendung.

Wenn man dann "alle" Eigenheimbesitzer also das mit dem wohl meisten Nutzen und geringstem Aufwand für die E-Auto Förderung im Blick aufs Klima abgefrühstückt hat dann muss man halt schauen was ist dann sinnvoll - je nachdem wie weit man dann bei den Grossspeichern etc ist. Evtl braucht es dann auch keine Förderung mehr doie Preise der E-Autos purzeln und dann gibt es auch irgendwann genug Gebrauchte durch den trickle down Effekt.
 
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JMP $FCE2 schrieb:
bezahlbare E-Autos erreichen diese Kapazität nicht,
Ein neuer id3 für 30 finde ich durchaus bezahlbar ein Golf ist nicht viel günstiger zu haben. Der macht auch im Winter locker 170km und einen jungen gebrauchten kannst du für 16 rum kaufen.
 
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JMP $FCE2 schrieb:
  • bezahlbare E-Autos erreichen diese Kapazität nicht,
  • im Winter erst recht nicht,
  • Schnellader laden nicht bis auf 100%,
  • ein ausreichendes Schnelladenetz existiert nicht einmal ansatzweise,
  • die dafür notwendige stationäre Speicherkapazität auch nicht.
Schwierig zu sagen was du meinst, bezahlbar bedeutet ja für jeden etwas anderes. Wenn wir von Neufahrzeugen sprechen dann bieten auch die kleinen Fahrzeuge wie ein Renault R5, Opel Corsa oder Kia Ev3 durchaus diese Reichweiten, auch im Winter. Klar kann ich am Schnelllader auf 100 % laden, schon öfter gemacht. Sollte man aber nur tun wenn man gleich weiterfahren will.
Das Schnellladenetz in unserer Gegend ist in den letzten Jahren absolut alltagstauglich geworden. Es gibt aber sicher regionale Unterschiede.
Speicher brauche ich nicht zum Laden.
Ich bekomme immer mit wenn hier Bauvoranfragen für Speicherparks eingehen und da wird sich in den nächsten Jahren einiges tun.

Edit:
JMP $FCE2 schrieb:
...und in Kombination mit dem in Stein gemeißelten Verbrennerverbot der beste Weg, radikalen Parteien den Wahlsieg auf dem Silbertablett zu servieren.

Sind den Grünen 11% immer noch nicht Warnung genug ?
Was haben die Grünen mit dem Verbrennerverbot zu tun? Das ist ein EU Beschluss.
 
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Das Problem ist die harte Grenze beim "Verbrenner-Verbot"

Nebenbei ist es ein "Verbrenner-Neuzulassungs-Verbot" ... wenn ihr den weiter betreiben wollt, könnt ihr euren Verbrenner auch 2050 noch betreiben ... ihr dürft ihn nur ab 2035 eben nicht mehr abmelden und müsst damit rechnen, dass die Infrastruktur rund um den Verbrenner ab 2035 langsam zurückgebaut werden wird (dieser Rückbau wird der Marktentwicklung folgen, also muss auch niemand Angst haben, dass er ab 2035 "plötzlich" keinen Sprit mehr bekommt ... das wird wahrscheinlich noch Jahrzehnte dauern).

Das Wort "Verbrennerverbot" ist irreführend, denn es suggeriert, dass es ab 2035 verboten sein wird, Verbrenner zu fahren. Und das ist einfach falsch.
Wahrscheinlich werden wir auch nach 2035 in DE noch Autos mit Verbrennungsmotor bauen ... dann halt nur nicht mehr für den europäischen Markt.
 
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@DerOlf

Nach bisherigen Schätzungen werden allein in Europa sich noch über 350 Millionen verbrenner PKW in 2035 bewegen. Da wird keine Infrastruktur zurück gebaut. Das haben die entsprechenden Lobbyisten der Öl-Industrie ja immer wieder versichert.

Auch, weil die EU mit diesem Ansatz alleine ist - sprich, überall um uns herum gibt es dann weiterhin Verbrenner und damit auch weiterhin die Infrastruktur dafür. Und ja - ein kleines gallisches Dorf mitten in der EU hat sogar noch eine eigene Raffinerie. Und die Schweizer sind schlau genug, sich nicht der EU anzuschließen.
 
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