Wie E-Auto Förderung sinnvoll gestalten?

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Können wir uns hier eventuell zunächst auf das aktuell (bzw. seit Jahren) Machbare konzentrieren?

Große Erntemaschinen oder andere Gerätschaften mit speziellen Einsatzzwecken sind nicht die breite Masse an Fahrzeugen ... es ist ein Anteil. Da zu fördern, wird irgendwann Sinn machen.

Aktuell macht es aber deutlich mehr Sinn, die Masse an Privat- und Dienst-PKWs sowie die ständig wachsende Flotte von Lieferfahrzeugen zu elektrifizieren, also sollte sich die Förderung auf diese Sparte(n) konzentrieren.
Ich halte wenig davon, große Fördersummen für etwas bereitzustellen, was der Käufer dann nur kauft, weil es dafür eine Förderung gab, obwohl es für seine Zwecke eigentlich deutlich bessere Varianten gäbe (die ohne Förderung sogar günstiger anzuschaffen wären).

Förderung für den Umstieg sollte gezielt dort stattfinden, wo der Umstieg auch Sinn macht.
Zum Beispiel für Ladeinfrastruktur an Mitarbeiterparkplätzen, in Plattenbausiedlungen oder auf Supermarktparkplätzen oder meinetwegen auch zur Preisstabilisierung in öffentlich zugänglichen Ladenetzen.

Die wichtige Frage wäre, was stört BEV-Fahrer aktuell und was hindert andere am Umstieg ... das müsste abgestellt werden ... und ich lese hier vor allem, dass die Ladeinfrastruktur nicht ausreicht, und man sich zu leicht im Tarifwirrwarr verirren kann.
Weiter wäre es sinnvoll, in Speicher zu investieren ... das hätte auch den Vorteil, dass man nicht ständig Solar- und Windparks drosseln müsste, weil es für den Strom gerade mal keine Abnehmer gibt.
Mit ausreichender Speicherkapazität gäbe es immer einen Abnehmer und diese Speicher könnten auch Nachfragepeaks abfedern ("ausreichend" bedeutet "riesig").

Zusätzlich zu den Belastungen durch E-Autos wird das Netz noch riesige Serverfarmen für die KI verkraften müssen ... zusätzlich zu denen für social media und sonstiges Entertainment.
 
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DerOlf schrieb:
Große Erntemaschinen oder andere Gerätschaften mit speziellen Einsatzzwecken sind nicht die breite Masse an Fahrzeugen ... es ist ein Anteil. Da zu fördern, wird irgendwann Sinn machen
Habe ich auch so zu verstehen geben wollen, dass man diese Nischengeräte erstmal außen vor lassen sollte.
80:20-Prinzip und so.
Nichts desto trotz gibt es natürlich auch in der Landwirtschaft Einsatzgebiete, für die E-Fahrzeuge grundlegend gut geeignet wären.
Auf Baustellen gibt es ja z.B. auch schon elektrische Rüttelplatten.
Ja, ist auch eine Nische, aber eine gute Entwicklung.
Buttkiss schrieb:
riesigen gelben Muldenkipper glaub auch.
Möglich, kann ich nicht wirklich sagen, aber da sie "nur" Transport fahren ist das schon denkbar. Gewicht spielt in den Minen ja auch nur eine untergeordnete Rolle.
Die Bagger laufen aber häufig mit Kabelanschluss. Die haben ja riesige Kabeltrommeln aufgesattelt.
Ansonsten müsste man die Bagger ja im Pendelbetrieb mit Diesel anfahren :D
 
DerOlf schrieb:
Förderung für den Umstieg sollte gezielt dort stattfinden, wo der Umstieg auch Sinn macht.
Zum Beispiel für Ladeinfrastruktur an Mitarbeiterparkplätzen, in Plattenbausiedlungen oder auf Supermarktparkplätzen oder meinetwegen auch zur Preisstabilisierung in öffentlich zugänglichen Ladenetzen.

Die Frage ist halt auch immer ob das Netz das alles mitmacht. Eine Ladesäule steht schnell. Aber da müssen die VNB noch wesentlich mehr machen.

Bei uns Haus (12 Parteien) kann man maximal 2 Ladesäulen anschließen, wobei es bei einer vermutlich schon braune Tapeten Flecken an der Wand geben würde.
 
DerOlf schrieb:
Die wichtige Frage wäre, was stört BEV-Fahrer aktuell und was hindert andere am Umstieg
Wenn ich das für mich persönlich Stand heute beantworten müsste: Zu hohe Anschaffungskosten eines gebrauchten BEV zzgl. der Installationskosten für eine Wallbox.

Wenn ich im Preisbereich unter 20.000 € bei mobile.de nach einem BEV suche (Suchkriterien im Spoiler), dann bekomme ich 6 Modelle angezeigt. Eins ist ein reparierter Unfallschaden und Transporter, vier mit 175.000 - 300.000km. Es bleibt ein einziger Hyundai Kona übrig.

Wenn ich auch Benzin/Diesel wechsel, bekomme ich 7.191 Angebote.

Ich habe mit der Anforderung auch mal einen Anhänger ziehen zu wollen, ganz offenbar einen absoluten Grenzfall. Ansonsten sind die Kriterien ja nichts besonderes

Erstzulassung: von 2018
bis 20.000 €
Elektro
ab 87 kW (118 PS)
Anhängerkupplung: Fest, abnehmbar oder schwenkbar
Anhängelast gebremst: ab 1.000 kg
Beschädigte Fahrzeuge: Nicht anzeigen

Als Zweitwagen für die Arbeitsstrecke (einfach 40 km) käme ein Elektro Kleinwagen vermutlich in Frage. Auch da sind die Anschaffungskosten (+Wallbox zu Hause) im Vergleich zum Benziner aber ein Problem. Aber auf längere Sicht vermutlich wirtschaftlich besser. Solange mein derzeitiger Verbrenner (14 Jahre alt) noch läuft, werde ich den aus Kostengründen aber nicht ersetzen.


Wieder nur für mich persönlich gesprochen: Mir fällt für mich keine Fördermaßnahme ein, die mich zügig zum Wechsel auf ein BEV bewegen würde. Ich bewerte das neu für mich, wenn ich dann mal was neues Gebrauchtes brauche. Vielleicht gibt es bis dann auch Modelle für Anhängerbetrieb. Ich verfolge deswegen ja auch die Threads zur Elektromibilität mit Interesse.

Und aus dem Familienumfeld gesprochen: Niemand erwägt dort derzeit als nächstes Fahrzeug ein BEV zu holen. Die Elterngeneration lehnt es aus widerlegbaren Gründen ab, aber gegen Altersstarrsinn kommt man nicht an. Geschwister haben entweder gar kein Auto und setzen sehr vorbildlich auf die öffentlichen Verkehrsmittel. Oder haben auch das Anhängerthema. Oder es fehlt grundsätzlich an Geld und die Anschaffungskosten sind das absolut entscheidende Kaufkriterium.
 
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Naja was sicher viele Nicht Hausbesitzer stört ist dass sie meist keinen sicheren Ladeplatz haben und selbst wenn sie den haben bei einem möglichen Umzug und Wohnungssuche das nicht zur Mussbedingung machen können wiel sie sonst auf immer mehr Wohungsmärkten (ausser vielleicht in so menschenleeren Landstrichen im Osten) gar nichts mehr finden werden

Die Realität ist sicher für Menschen ohne Wohneigentum oder ohne sichere Arbeiststelle dass ein E-Auto ganz schnell ein Problem werden kann.

Der "grobe" Durchschnitt ist glaube ich Miete Mehrgeschossbau 4 Parteien+ aus den 70ern oder 80ern und beruflich kein Akademiker und kann sicher damit auch nicht auf der Arbeit laden oder nur in statistisch unwichtigen Ausnahmefällen.

Wie will man denn für den "Durchschnitt" ein E-Auto sinnvoll fördern? - ausser mit einer Monatskarte für die elektrische (Strassen-/U-)bahn :D :D
 
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Was mich davon abhält, einen BEV zu kaufen, ist neben zu wenig Geld (und keine Lust, auf Pump zu kaufen) vor allem die Tatsache, dass ich nie einen Führerschein gemacht habe.
Was soll ich also mit einem Auto (Antriebskonzept egal)?
Mich stört im Grunde sogar die Verpflichtung, einen Autostellplatz neben meinem Haus bereitstellen zu müssen. Ich brauche den ganz bestimmt nicht ... soll ich den vermieten? Meistbietend versteigern? Letzteres könnte ein Bombengeschäft werden, wenn Aminia spielt (das Stadion ist keinen Kilometer entfernt).

Ich diskutiere hier mit, weil mir das Ende des Mobilitätskonzeptes "Verbrennungsmotor" am Herzen liegt und daher stelle ich mir eben die Frage, wie man die Menschen zum Wechsel bewegen kann.

Mir ist im Grunde sogar egal, auf was die wechseln, solange es nur nichts mit Verbrennungsmotor ist.
Im Grunde sind mir Fahrrad und ÖPNV sogar bedeutend lieber, als ein PH- oder BEV.
Jeder Mensch, der sich möglichst emissionsarm fortbewegt, ist letztlich ein Zugewinn für uns alle.

Dass Viele von uns sich den Spass nicht leisten können, hat meiner Meinung nach ganz andere Gründe, als den Klimawandel oder Klimaschutzgesetze.
Dass der Strom noch über fossile Brennstoffe erzeugt wird liegt nicht am Atomausstieg, sondern am völlig verpennten Speicher- und Netzausbau von dem man schon sehr lange weiß, dass er für flächendeckende EE-Versorgung unerlässlich ist.
Warum nochmal gestaltet sich dieser Ausbau in Deutschland eigentlich so zäh?

Ich kann eAuto-Förderung scheinbar nicht so leicht eng betrachten. Da hängt so viel mit dran, was Deutschland noch bieten müsste, damit die eMobilität auch wirklich ankommt und das dann auch keine Probleme macht.
Was bisher großflächig ankommt, sind eBikes und in den Städten auch eRoller. Wahrscheinlich auch, weil es da ein breites Miet-Angebot gibt, was sehr einfach über das Handy zugänglich ist. Wer sich daran erstmal gewöhnt hat, kauft vielleicht irgendwann selbst ein eBike oder einen eRoller, um immer ein solches Gefährt zur Verfügung zu haben. Ich denke, dass die Mietprogramme auch eine ganz gute Verkaufsförderung waren.
 
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Uzer1510 schrieb:
Wenn man dann "alle" Eigenheimbesitzer also das mit dem wohl meisten Nutzen und geringstem Aufwand für die E-Auto Förderung im Blick aufs Klima abgefrühstückt hat dann muss man halt schauen was ist dann sinnvoll - je nachdem wie weit man dann bei den Grossspeichern etc ist. Evtl braucht es dann auch keine Förderung mehr doie Preise der E-Autos purzeln und dann gibt es auch irgendwann genug Gebrauchte durch den trickle down Effekt.

Für Eigenheimbesitzer, die auch bei Verbrennern zur Luxusklasse greifen, ist ein E-Auto schon jetzt finanziell ein Vorteil. Wenn sie trotzdem nicht zuschlagen, hat das andere Gründe, wie z.B. schlechte Lademöglichkeiten auf längeren Fahrten.

Geschenke an Reiche sind Geldverschwendung, und nebenbei bestens geeignet, sich bei der "Arbeiterklasse" noch mehr Feinde zu machen.

BOBderBAGGER schrieb:
Ein neuer id3 für 30 finde ich durchaus bezahlbar ein Golf ist nicht viel günstiger zu haben. Der macht auch im Winter locker 170km und einen jungen gebrauchten kannst du für 16 rum kaufen.

Den lädt man aber nicht, wenn er komplett leer ist, sondern spätestens bei 20%, und schon ist 1/5 der rechnerischen Kapazität weg.

Buttkiss schrieb:
Was haben die Grünen mit dem Verbrennerverbot zu tun? Das ist ein EU Beschluss.

Dann muss der schnellstmöglich aufgekündigt werden, um EU-Ausstiegsparteien das Wasser abzugraben.

Buttkiss schrieb:
Klar kann ich am Schnelllader auf 100 % laden, schon öfter gemacht.

Dauert nur länger, und reduziert die Lebensdauer. Alles bekannt:

https://witricity-com.translate.goo...tr_sl=en&_x_tr_tl=de&_x_tr_hl=de&_x_tr_pto=rq

Uzer1510 schrieb:
Die Realität ist sicher für Menschen ohne Wohneigentum oder ohne sichere Arbeiststelle dass ein E-Auto ganz schnell ein Problem werden kann.

Genau da könnte eine effiziente Förderung ansetzen: durch eine staatliche Rückkaufgarantie bei wegfallender Lademöglichkeit würden solche Bedenken ausgeräumt.
 
@Knecht_Ruprecht
Ein gebrauchtes BEV mit Anhängerkupplung in deinem Preisrahmen zu finden kannst Du vergessen. Du must ohne kaufen und dann einbauen lassen. Für viele Modelle gibt es mittlerweile eine Freigabe für AHK und passende Teile. Wir leasen aktuell und mit jeden neuen Vertrag müssen wir die Nachrüstung einer AHK zahlen.

JMP $FCE2 schrieb:
Dann muss der schnellstmöglich aufgekündigt werden, um EU-Ausstiegsparteien das Wasser abzugraben.
Dann würden die "EU-Ausstiegsparteien" das als Erfolg für sich ausschlachten und einfach die nächste Nebelkerze aus dem Sack ziehen über die sie sich empören können. Dafür opfere ich ungerne unsere heimische Automobilindustrie.
Außerdem "Einen EU-Beschluss kann kein Staat eigenständig "aufkündigen", da Beschlüsse verbindliche Rechtsakte sind". Da wären wir wieder beim EU-Austritt.
JMP $FCE2 schrieb:
Dauert nur länger, und reduziert die Lebensdauer. Alles bekannt:
Wenn ich eh noch beim Essen sitze ist mir das egal.
Mittlerweile weiss man das die Akkus im Alltagsbetrieb i.d.R. länger halten als die Hersteller nach Labortests angeben. Schädlich ist nur das Auto leer oder zu 100% Prozent aufgeladen lange stehen zu lassen. Ansonsten braucht man sich über die Lebensdauer seines Akkus wohl eher keine Gedanken machen.
Im Zweifelsfall kann man innerhalb von 15Min bei der Dekra den Zustand seines Akkus testen lassen.
 
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JMP $FCE2 schrieb:
schlechte Lademöglichkeiten auf längeren Fahrten.
Innerhalb Dtl gibt es genügend Schnelllader. Im Ausland, ok muss man schauen. Aber zB Tschechien letztens erst beobachtet. An jeder Tankstelle steht mind. 22kW Lader oder 50kW. Ist zwar nicht ultraschnell aber de facto sogar mehr als hier.
 
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DerOlf schrieb:
Warum nochmal gestaltet sich dieser Ausbau in Deutschland eigentlich so zäh?
Da wir aktuell in der Planung eines Windparks (Bayern) involviert sind, haben wir da einige Einblicke bekommen.
Die Netzbetreiber wurden jahrelang durch das EEG dazu motiviert, eben nicht auszubauen. Es gab schlicht keine finanzielle Notwendigkeit für sie. Wenn EE-Anlagen aufgrund der Netzstabilität abgeschaltet werden mussten, wurden die Eigentümer dafür entschädigt. Diese Entschädigungen wurden aber nicht vom Netzbetreiber getragen sondern vom Steuerzahler. Also gab es ja keinerlei Not, hier Geld zu investieren wenn die ÜNB kein Risiko tragen.
Das hat sich nun wohl geändert soweit ich das verstanden habe. Bei unserem Windpark als Beispiel war der Kampf um einen Netzzugangspunkt das größte Problem in der ganzen Planungsphase. Etliche weitere Projekte in den letzten Jahren (v.a. Freiflächen-PV) sind deswegen sogar nicht realisiert worden.
Jetzt ist aktuell die Vereinbarung, dass die Anlagen zu einem gewissen Prozentsatz im Jahr ohne Kompensation abgeschaltet werden dürfen um das Netz zu stabilisieren, bis eine Teilstrecke bis ende 2027 ausgebaut ist, um die Leistung aufnehmen zu können.
Hätte man hier nicht zugestimmt, wäre der Netzzugangspunkt nicht zustande gekommen. Das Ganze umfasst aktuell ca. 50MW Leistung und zwischenzeitlich war da auch das bayrische Wirtschaftsministerium und der Minister selbst (Hubsi) mit involviert.
Jetzt muss ein Umspannwerk in der Nähe der 380KV Ringleitung her, da noch einige weitere Projekte in der Region geplant werden - da geht jetzt auch schon wieder der Streit der Bürger los, wo das hinkommen soll.

In Summe ist der Ausbauwille der Bürger und Gemeinden häufig da (gewesen), wurde aber durch Hürden von Außerhalb erschwert oder gar blockiert.

Buttkiss schrieb:
Ein gebrauchtes BEV mit Anhängerkupplung in deinem Preisrahmen zu finden kannst Du vergessen. Du must ohne kaufen und dann einbauen lassen. Für viele Modelle gibt es mittlerweile eine Freigabe für AHK und passende Teile. Wir leasen aktuell und mit jeden neuen Vertrag müssen wir die Nachrüstung einer AHK zahlen.
Das ist auch so eine Sache, die mir nicht in den Kopf will.
Man hat da ggf. die Eigenheimbesitzer als Kunden im Blick. Viele Hausbesitzer haben einen Garten. Für die Pflege haben nicht wenige auch einen Hänger. Brauchen also eine AHK. Warum kann man sowas nicht als Ausstattung einfach anbieten?
Aber das ist schon im Verbrennerbereich oft ein Punkt, der die Auswahl massiv einschränkt, wenn man mit AHK was sucht.
 
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Thorle schrieb:
Innerhalb Dtl gibt es genügend Schnelllader
Das Problem kann ich als e auto fahrender eventuell mal erleuchten

Das Ding ist nicht die fernstrecke
Sondern die tatsächlichen zielorte
Also nehmen wir mal den Verwandtschaftsbesuch oder irgendein Ausflugsziel, wenn da im Wohngebiet, oder auf dem ausflugsziel parkplatz, nix direkt ist, muss man extra bevor man losfährt, oder während der Abfahrt direkt erstmal irgendwo Zeit vernichten, anstatt vollgeladen fen Rückweg anzutreten.

Daher bin ich nach wie vor für doe Förderung von öffenlichen lademöglichkeiten in Wohngebieten. Wie auch immer das dann konkret ausgestaltet wird.

Es gibt Wohngebiete da gibt es schon gute lademöglichkeiten, dann gibt es es auch e autos vpn dort lebenden und es gibt Wohngebiete da gibt es nix, dort findet man dann in der Regel auch kein E der Anwohner.
 
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Thorle schrieb:
Innerhalb Dtl gibt es genügend Schnelllader.
Die Aussage hat mich auch gewundert. Selbst wenn ich mich auf einen Anbieter beschränke habe ich in der Regel gleich mehrere Stationen zur Auswahl, letztes Jahr in England und Holland was es noch besser. Aber.... wenn man sich mal das Ladenetz auf einer Karte anschaut dann gibt es vor allem im Osten noch grosse regionale Unterschiede.
1756448883707.png


Khaotik schrieb:
Warum kann man sowas nicht als Ausstattung einfach anbieten?
Tun ja viele. Wenn ich jetzt z.B. einen Kia Ev bestelle dann kann ich mir wie ein Schiebedach die AHK gleich in den Warenkorb packen.
 
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Khaotik schrieb:
Aber das ist schon im Verbrennerbereich oft ein Punkt, der die Auswahl massiv einschränkt, wenn man mit AHK was sucht.
Oder mit einer Freigegebenen Stützlast, die einfach nur lächerlich ist. Unter 75kg fällt bei mir alles raus.
 
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Buttkiss schrieb:
Tun ja viele. Wenn ich jetzt z.B. einen Kia Ev bestelle dann kann ich mir wie ein Schiebedach die AHK gleich in den Warenkorb packen.
Mir ging es mehr um den Anfang der BEV-Zeit. Zumindest war das meine Wahrnehmung, dass da kaum eines eine AHK hatte bzw. man eine dazu buchen konnte.
 
Kyouko schrieb:
Sondern die tatsächlichen zielorte

Da bin ich ganz bei dir. Das war auf Rügen und Zingst nicht schön.
Ich habe daraus gelernt und lade nahe dem Zielort nochmal an einem Schnelllader ran an die 80%. So kann ich auf dem Rückweg erstmal so 2h fahren ehe es eine nützliche Pause gibt.

Kyouko schrieb:
Daher bin ich nach wie vor für doe Förderung von öffenlichen lademöglichkeiten in Wohngebieten. Wie auch immer das dann konkret ausgestaltet wird.
Genau meine Meinung.
Laterne 5Kwh Ladeleistung über Nacht der halbe Akku voll. Und da man nie leer startet hat man dann irgendwas um die 60-80+%

Jetzt kommen bestimmt gleich wieder die Leute hier, die wieder sagen das hält das Netzt nicht aus....

Wir drehen uns im Kreis aber wenn keiner anfängt loszulegen und das mal zu testen, werden wir Deutschen nie aus dem Knick kommen.
 
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@Khaotik
Das stimmt auch. Ich glaube die Hersteller waren sich da selbst noch nicht so sicher was das für Auswirkungen auf den Akku hat. Allerdings ziehen wohl die allermeisten nur den Anhänger mit Grünschnitt oder ein paar osb Platten und keinen Pferde- oder Wohnanhänger.
Wir mussten vor 3,5 Jahren ziemlich suchen, beim EV6 hat sie aber der Hersteller schon damals gleich mit angeboten.

Edit: Aber das öffentliche Laden mit Anhänger dran funktioniert absolut nicht. Da musst Du vorher abhängen und wenn Du Glück hast gibts dafür irgendwo einen Stellplatz.
 
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Thorle schrieb:
Jetzt kommen bestimmt gleich wieder die Leute hier, die wieder sagen das hält das Netzt nicht aus....
Eine hohe peak last haben wir wenn gekocht wird und viele haushalte ihren elektro Herd benutzen.
Gerade beim Laden über nacht sind diese Verbraucher in Wohngebieten nicht am Netz, und auch tagsüber sind die nicht permanent da.
Last managment Systeme auch für Trafostationen gibt es schon lange.
Muss man halt nur nutzen & einrichten, dann ist das Problem keins dass sich nicht lösen lässt.
 
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Kyouko schrieb:
Last managment Systeme auch für Trafostationen gibt es schon lange.
Ja, die gibt es. Auch schon länger. Aber das Problem dabei ist doch wieder, hat der Netzbetreiber des Verteilnetzes einen Anreitz, das zu Nutzen? Nein, das wird ja erst in der Zukunft gebraucht. Wie die Smart Meter, wo Deutschland der EU um Meilen hinterherhänkt.
Kyouko schrieb:
Muss man halt nur nutzen & einrichten
Ja, und als Erstes würde ich damit starten, die Netzparameter und Freiheiten der Geräte etwas nachzuarbeiten. Damit Leistungselektronik verpflichtet wird, auf das Netz Rücksicht zu nehmen. Ein PV Wechselrichter dann z.B. auch. um Blindleistung ein- oder auszuspeisen. Und alle Kleinverbraucher (die beliebten China USB Ladegeräte z.B.) zwingend mit einem aktivem PFC auszustatten. Erhöht die Effizienz der Geräte und schützt das Netz aktiv.
 
Kyouko schrieb:
Sondern die tatsächlichen zielorte
hmm auf längeren Strecken, worüber reden wir hier km technisch, wenn man Verwandte besucht am WE oder nen Ausflug machen will? Dann ist dass doch zu 99% innerhalb von 100km Entfernung würde ich sagen. Da muss gar nichts nach oder zwischengeladen werden^^

Wenn man weitere Ziele ansteuert, dann ist die Wegstrecke deutlich länger als eine Stunde. Sagen wir 200km. Dann müsste man also ca. 2 Stunden hin und 2 Stunden zurück fahren und da soll es dann "kritisch" sein, wenn man auf dieser Wegstrecke mal 20 Minuten Pause machen muss am Schnelllader?

Ich frag mich immer wo solche konstruierten "Probleme" herkommen. Echt.
 
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getexact schrieb:
Ich frag mich immer wo solche konstruierten "Probleme" herkommen. Echt.
Reichweitenangst. Das auf ewig ungelöste Ur-Deutsche Problem. 😬
 
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