Wie ist das CEM von Teufel wirklich?

Was meint ihr zum CEM?

  • Bin restlos begeistert!

    Stimmen: 28 33,7%
  • Bin sehr zufrieden!

    Stimmen: 29 34,9%
  • In Ordnung

    Stimmen: 18 21,7%
  • Bin etwas enttäuscht...

    Stimmen: 1 1,2%
  • Habe es sofort wieder zurückgeschickt...

    Stimmen: 7 8,4%

  • Umfrageteilnehmer
    83
LemmeL: genau so ist es auch. ich war mal in so einem club, da war der sound derart beschissen, dass ich spontan lungenentzündung in den ohren bekam. grässlich sowas.. :D
ich denke, dass das CEM in einem angemessen großen raum für beinehe jeden einen "guten" sound ausgeben wird. höchstens strenggläubige christen und die zeugen jehovas würden es nicht als gut befinden, da das werk des teufels niemals gut sein kann :p
mfg
IRID1UM
 
IRID1UM schrieb:
höchstens strenggläubige christen und die zeugen jehovas würden es nicht als gut befinden, da das werk des teufels niemals gut sein kann :p
mfg
IRID1UM
ok da habe ich irgendwie nicht dran gedacht...
 
Die vorgeschlagenen Nubert sind schon toll. Wenn man aber eh nur eine Quelle (CD, PC) hat, dann geht es noch günstiger: 380€/Paar für die Behringer Truth 2031A (aktive Monitore) oder das kleinere Modell Truth B2030A für 320€/Paar.

Nur darauf achten, dass die Quelle voll in der Lautstärke regelbar ist.

Im übrigen empfehle ich jedem, auch und speziell den CE(M)-Hörern, den Hör- und Lautsprecherabstand drastisch zu reduzieren, Abstand Lautsprecher 1m, Hörabstand 1m, vielleicht sogar noch weniger. Ihr glaubt gar nicht, was das klanglich ausmacht. Außerdem würde ich den Abstand der Satelliten zu den Wänden erhöhen, mindestens 1m. Auch wenn diese Tips größtenteils nicht praktikabel sind, sollte ihr die unbedingt mal ausprobieren.

Gruß
Morgoth
 
so mein CEM wird dann wohl morgen von Berlin nach Köln gebracht :D
Ist echt ein guter Service mit der Rechnung vorab.
So kann meine Holde das 23,2kg Packet am Samstag in empfang nehmen. :freak:
 
heh, cool morgoth, genau so stehen die lautsprecher bei mir, ich hab einen recht großen schreibtisch.
eine frage noch, zahlt es sich wirklich aus dickere kabel zu verwenden? oder nur bei hohen lautstärken? und wo liegt der unterschied?
mfg
IRID1UM
 
Dickere Kabel haben z.B. einen kleineren Widerstand. Das kann sich günstig auf den Klang auswirken. Tiefe Töne benötigen einen grossen Querschnitt, hohe Töne eine grosse Oberfläche. Der grössere Querschnitt bedingt auch eine grössere Oberfläche. Somit ist für alle Frequenzen was dabei und der Klang verbessert sich.

Bei kurzen Strecken ist ein sehr grosser Querschnitt allerdings nicht von Nöten. Seine Vorteile spielt der grosse Querschnitt erst bei längeren Kabelwegen aus. Die maximal erreichbare Lautstärke hat mit dem Kabelquerschnitt nichts zu tun!

Gruss Nox
 
ahja, vielen dank. ich denke mal, dass meine kabellängen noch als "kurz" einzuordnen sind. außerdem benutze ich ohnehin meinen soundstorm, da würde sich ein upgrade der soundkarte wahrscheinlich mehr auszahlen als eines der kabel. aber bisher hat mir soundstorm immer gereicht, und soo audiophil bin ich wirklich auch wieder nicht. (außer wenn mir jemand eine soundkarte schenken will, dann klingt das grääässlich!!)
mfg
IRID1UM
 
Noxman schrieb:
Dickere Kabel haben z.B. einen kleineren Widerstand. Das kann sich günstig auf den Klang auswirken. Tiefe Töne benötigen einen grossen Querschnitt, hohe Töne eine grosse Oberfläche. Der grössere Querschnitt bedingt auch eine grössere Oberfläche. Somit ist für alle Frequenzen was dabei und der Klang verbessert sich.

Ist ja alles richtig, aber soll ich mal ein paar Zahlen herausholen?

Ich tu es mal einfach: 5m Kabel, Kupfer, 1,5mm² Querschnitt. Der Gleichstromwiderstand (Induktivität und Kapazität vernachlässigbar) dieses Kabels beträgt schlappe 0,057 Ohm. Ein Lautsprecher hat meistens ein Impedanzmaximum im Tiefbass, dort kann man 20 Ohm als Spitzenwert annehmen, und im Mittelton kann er auf das nach DIN erlaubte Minimum absinken (bei 8 Ohm DIN sind das 6,4 Ohm). Bei diesem Minimum erzeugt das Kabel einen Verlust von 0,07dB, bei dem Maximum von 0,02dB. Der Frequenzgang wird also um sagenhafte 0,05dB verbogen. Absolut unhörbar. (Eigentlich müsste man jetzt noch so fiese Sachen wie die Phasenlage mit einberechnen, aber dann ist der Effekt noch geringer, und es ist mir zu kompliziert).

Skineffekt: nehmen wir das gleiche Kabel. Bei 20kHz beträgt die Eindringtiefe durch den Skineffekt noch 467µm. Das Kabel mit 1,5mm² hat einen Radius von 690µm, somit beträgt die wirksame Fläche bei 20kHz noch 1,34mm². Das erhöht den Widerstand des Kabels auf lächerliche 0,064 Ohm und da hab ich keine Lust mehr weiterzurechnen, wenn ich mir die Werte oben anschaue.

Fazit:

Beim Querschnitt sind 1,5mm² absolut ausreichend, der Skineffekt ist vernachlässigbar und der Kabelaufbau aus dünnen Litzen nur wegen der Flexibilität.

Ich habe mal eine Messung gesehen, bei der Baumarktkabel mit 1,5mm² bei 20kHz insgesamt einen Abfall um <0,5dB verursachte (wegen Induktivität und Kapazität, die ich oben vernachlässigt habe). 0,5dB sind bei den hohen Frequenzen, sofern diese noch hörbar sind, absolut unhörbar. Achja, Musikinstrumente geben in dem Bereich gar nichts mehr von sich, nichtmal Oberwellen.

Gruß
Morgoth
 
Für den Preis von 200 Euro ist das CEM als Sourround-System Komplett-Set vom Preis-/Leistungsverhältnis her kaum zu schlagen.

Stärken sind für mich auf jeden Fall die guten Wiedergaben bei Filmen, bei Musik fallen einem die Frequenzlöcher in den unteren mittleren Bereichen - insbesondere beim Übergang von Sub- auf die Sattelliten doch schon etwas negativ auf.
Auch bei kräftigem Gesang (Opern) geht das System auf höheren Pegeln doch leicht in die Knie.

Mit meinem Denon AVR-1604 Receiver kann ich die Schwächen zwar leicht mindern, aber nicht ausschalten.

Hatte vorher nen kleines Logitech Z-640. Das war vom Klangbild her bei Musik ausgewogener als das CEM - kann aber von den Pegeln her natürlich wegen der nur rund 70 Watt nicht ganz mithalten.

Fazit: Als kostengünstiges 5.1 System für den DVD-Player in Wohnzimmern bis 20 qm ok, für mehr Musikgenuß aber nicht so geeignet.

mfg Simon

PS: Die von Morgoth genannten Behringer Monitore hatte ich auch schon länger im Auge. Wenn die bei 300 Euro liegen (momentan noch 325) schlag ich eventuell da zu. Auch wenn so ein linearer Frequenzgang sich im ersten Moment warscheinlich etwas seltsam und ungewohnt anhört. ^^
 
Also ich habe Sie heute bekommen und bin Begeistert!

Hab die CEM Anlage an meinen DVD Player von Auvion angeschlossen.

Top Klang im ganzen Raum (15m²) :D


Also als einstiegsmodell nur zu empfehlen.
 
Hat jemand des CEM an eine Verstärker angeschlossen?
Das Umkabeln ist nich so prall.
Was könnt ihr da für einen empfehlen der auch Preismäßig OK wäre.
Für meinen Digital Receiver benötige ich einen Chinch eingang und für den DVD Player einen Optischen.


Gruß
BoxBox
 
boxbox,

preislich gesehen kann ich dir da einen Pioneer VSX D514 nahe legen, welcher für seinen Preis eigentlich recht gut aufspielt und imo auch das Maximum für ein CEM darstellt.
Alternativ wäre auch der Yamaha RX-V457 eine Möglichkeit.
 
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