Wie man bei Kabeldeutschland beschissen wird

Bei KD erhält man zu allem was man wirklich bucht und will ja immer Extra-Dinge dazu die man nicht will und die dann nach drei Monaten Extrakosten verursachen, wenn man sie nicht kündigt. Egal ob reiner simpler digitaler Kabelanschluß für 16,90/Monat (mit drei Monate "gratis" Pay-TV die dann mit 9,90 extra zu buche schlagen) oder Internet-Anschluss (mit drei Monaten "gratis" Virenscanner, der dann 3,90/Monat kostet).

Übrigens beträgt die Vertragslaufzeit beim digitalen Kabelanschluß 24 Monate (nix monatlich kündbar) und für den Internetanschluß 12 Monate. Man darf gerne vorzeitig kündigen, die buchen dann die Restsumme der Vertragslaufzeit als "Vertragsstrafe" einfach mit einem Mal von Deinem Konto ab (den Spaß hatte ich vor einem Jahr, als die Kündigung eines "3 Monate gratis" Zwangs-Addons als Kündigung des gesamten Anschlußes "missinterpretiert" wurde).

Der Zusatz-Zwangs-Abos habe ich mich auf zwei Wegen zeitgleich entledigt:

- Kündigung mit der Bitte um schriftliche Bestätigung via Email bei KD (Bestätigung kam nach 48h!)
- Kündigung mit der Bitte um schriftliche Bestätigung per Einwurf-Einschreiben via Post. (Bestätigung kam nie)


Übrigens: Ein Einschreiben bestätigt bestenfalls nur dass der Brief von A bei B angekommen oder hängen geblieben ist, bzw. wer dies angenommen hat. Ob in dem Brief alte Socken oder ne fristgerechte Kündigung steckte klärt das Einschreiben ebenso wenig wie den möglichen Verlust in der Hauspost. Kündigungen via Fax kann man auch gern verschicken, ohne Versandbericht/Protokoll ist die auch nicht mehr Wert als ein Brief.

Ein Zeuge dagegen, der den fristgerechten Versand der Kündigung innerhalb der Frist obendrein eidestattlich versichert ist dagegen Gold wert! Von daher würde ich (schriftlich per Einschreiben!) und Nennung der Sachlage und des Zeugen den fristgerechten Vertragswiderruf erneut geltend machen.

Gegebenfalls mit einem Anwalt den Sachverhalt klären und die Sache anfechten.
 
Zuletzt bearbeitet:
schon blöd gelaufen klar, man erwartet das briefe einfach ankommen, ich denke auch net das die firma deinen brief wissentlich weggeworfen hat um dich 12moante zu binden. was nun schief ging werden wir nie erfahren.
aber vor paar monaten fand ich auch nen brief bei mir zu hause aufm parkplatz, adressiert in ne ganz andere stadt und absender auch von woanders oO ka was ich damit machen sollte, bin dann zum nächsten briefkasten gedackelt und habn da wieder eingeworfen *g
 
Da Du dem Unternehmen nicht beweisen kannst, dass Du das Schreiben rausgeschickt hast, und das Unternehmen Dich sicherlich nicht anlügen wird, hast Du exakt eine Möglichkeit.

Höflichkeit !

Ich würde dem Unternehmen einen ausgesucht freundlichen Brief schreiben, in welchem ich die Situation schildere (Brief abgeschickt, leider nicht angekommen), dabei ein wenig rumsülzen in Sachen Student und arm und Semestergebühren und enges Budget und ob sie Dich nicht vielleicht .... ja Du weiß, dass sie das nicht müssen .... auf Kulanz nicht bitte bitte doch aus dem vertrag entlassen können.

Sowas hilft viel öfter als Du glauben magst !

Auf jeden Fall hast Du damit mehr Chancen als den Laden wüst zu beschimpfen.
 
Sicher kann er beweisen, dass er die Kündigung abgeschickt hat. Hat ja einen Zeugen.
 
Genau den hab ich. War mir nur irgendwie gar nicht klar, dass man damit natürlich argumentieren könnte. Werde mich Morgen noch mal ransetzen und ein Schreiben in höflicher, aber konkreter Form verfassen.

@ Cat Toaster

Genau das, was du da alles noch aufgezählt hast, ist genau so bescheuert und nix anderes, als Kunden, die mit den ganzen Kündigungen von wegen Kabel Digital inkl. teurem Festplattenrecorder, der aber nach 4 Wochen zurückgeschickt werden muss, sonst muss er bezahlt werden zu binden.
Wenn ich mir vorstelle, dass meine Oma son Vertrag bei denen unterschreiben müsste, wäre sie maßlos überfordert, da man zig Sachen zu seinem Vertrag dazu bekommt, die erst mal gratis sind und wenn man sie nicht fristgerecht kündigt, man zu bezahlen hat.
Ich musste diesen Festplattenrecorder sogar erst annehmen und ihn dann auch noch zurückschicken. Total bescheurt. Ihn gar nicht erst zugeschickt zu bekommen, ging natürlich nicht.

@ hamju63

Ich bin wirklich Student und werde versuchen deine Argumente mit einfließen zu lassen.
Vielen Dank
 
Shaka schrieb:
Sicher kann er beweisen, dass er die Kündigung abgeschickt hat. Hat ja einen Zeugen.

Ist doch völlig wertlos und würde überhaupt erst bei einer Anhörung vor Gericht eine Rolle spielen, da er damit KD gegenüber nicht beweisen kann, daß der Brief bei KD angekommen ist. Und das ist es, was zählt, nicht was er in die gelbe Tonne geworfen hat.
Hast du irgendwann schon einmal gehört, daß ein Zeuge (dessen Glaubwürdigkeit dahingestellt sei) etwas bezeugt hat und die Firma XY ihren Anspurch zurück genommen hat? Dafür ist ein Rückschein notwendig. Wenn der Brief z.B. im Postamt unter dem Fließband liegt oder der Zusteller den als Klopapier nutzt
 
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