Wie prüft ihr, was ChatGPT wirklich kann?

Danke für den Link. Mir sind die Einschränkungen bewusst und ich weiß auch, dass es sich hierbei nicht um eine Intelligenz im eigentlichen Sinne handelt.

Dennoch gibt es Einsatzzwecke in denen man LLMs gut gebrauchen kann. Man sollte sich nur bewusst sein, was die Stärken und was die Schwächen sind. Natürlich kann es lustig sein, sich über die Anzahl des Buchstabens E in Erdbeere und einem nicht ganz vollen Weinglas zu amüsieren. Ich wollte hier auch niemandem seinen Spaß absprechen.
 
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Nach dem zweiten Versuch... Uhrzeiten auf Analoguhren sind schwieriger geht aber auch.
 
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Ja, könnte sein. Am 21. Mai 2026 hat OpenAI wohl bekannt gegeben, dass eines ihrer KI-Modelle (fragt mich jetzt nicht, welches — möglicherweise eine nicht-öffentliche Weiterentwicklung der o1/o3-Modellreihe) einen bedeutenden Durchbruch in der Mathematik erzielt und eine jahrzehntealte Annahme aus der diskreten Geometrie widerlegt hat. Das Ergebnis wurde anscheinend von führenden Mathematikern, darunter der Fields-Medaillen-Träger Tim Gowers und der Mathematiker Thomas Bloom, verifiziert und als echter „Meilenstein für die KI-gestützte Mathematik“ bezeichnet.

Und in diesem Fall ist die Widerlegung wohl mathematisch rigoros. Man muss dazu aber wissen, dass die Arbeit nicht allein von der KI geleistet wurde, sondern durch anschließende Zusammenarbeit zwischen KI und Menschen!

Das unbekannte KI-Modell entdeckte die grundlegende neue Konstruktionsfamilie und bewies, dass diese besser skaliert als alle bisher bekannten Ansätze. Daraufhin haben menschliche Mathematiker (insbesondere Will Sawin) sowie Forscher von OpenAI den Beweis der KI analysiert, erheblich vereinfacht und formalisiert. Durch diese Kombination aus maschineller Entdeckung und menschlicher Verfeinerung konnte eine präzise neue untere Schranke (mit einem konstanten Faktor δ = 0.014$) bewiesen werden. Es handelte sich also um einen echten mathematischen Beweis, nicht nur um eine statistische Näherung!

Es geht um das berühmte Einheitsdistanzen-Problem in der Ebene (Planar Unit Distance Problem), das der ungarische Ausnahmemathematiker Paul Erdős im Jahr 1946 formulierte.

Das Problem: Stellt euch vor, ihr platziert eine beliebige Anzahl von Punkten (n) auf einer flachen, zweidimensionalen Ebene.

Die eigentliche Frage lautet nun:

Wie viele Paare dieser Punkte können exakt den Abstand 1 zueinander haben?

Die falsche historische Annahme:

Erdős bewies 1946, dass man durch die Anordnung von Punkten in einem quadratischen Gitter eine sehr hohe Anzahl an Einheitsdistanzen erreichen kann. Mathematisch ausgedrückt wächst die Zahl der Distanzen mit n^(1+c / log log n). Die Mathematiker gingen davon aus, dass diese Konstruktionen aus quadratischen Gittern oder ähnlichen Strukturen das absolute Maximum darstellen und es asymptotisch unmöglich ist, eine dichtere Anordnung von Einheitsdistanzen zu finden.

Der Durchbruch der KI: Das angebliche OpenAI-Modell hat genau diesen historischen Konsens widerlegt! Es fand eine völlig neue Familie von Punktkonstruktionen, die nicht auf quadratischen Gittern basiert, sondern Konzepte aus der algebraischen Zahlentheorie (speziell Klassenkörpertürme / Class Field Towers und die Голод-Шафаре́вич-Theorie) auf die elementare Geometrie überträgt. Die KI bewies anscheinend, dass diese neuen Strukturen bei einer unendlichen Anzahl von Punkten mehr Einheitsdistanzen erzeugen als das seit 1946 für optimal gehaltene quadratische Gitter.

Wenn das alles so stimmen sollte, könnte man von einem echten Durchbruch sprechen, weil das eine Leistung ist, die über 80 Jahre hinweg von keinem Menschen allein erbracht worden ist, sondern eben jetzt als Resultat Teamwork Mensch plus KI.
 
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Taschenrechner haben Mathematiker auch nciht arbeitslos gemacht.
 
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Logisch, denn Taschenrechner lösen auch keine mathematische Probleme eigenständig.
 
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