Wie schreibt man Bewerbungen für Berufe, deren Anforderungen man nicht entspricht?

"Hauptschule, ..., M-Zug" sagt mir gar nichts. Hast du jetzt nen Hauptschul- oder Realschulabschluss? Wenn nicht, solltest du zumindest den Realschulabschluss nachholen. Und dann würde ich auch den Passus mit dem Arbeitsamt aus der Bewerbung streichen. Eigeninitiative ist gefragt! Deine persönlichen Hobbies interessieren auch keinen, nur wenn sie was mit dem Beruf zu tun haben (Stichwort "Musik hören"). Den Abbruch würde ich auch streichen. Hat keinen zu interessieren. Ein sympatisches Foto im Lebenslauf ist auch nicht verkehrt (kein Automat, nicht unbedingt vom Fotograf/Studio: Close-Up, natürlich, lachend, Sonne im Gesicht ...). Und mach's nicht so spießig: seriöse Schrift benutzen (keine Times), mehr Weißraum, kleinere Schrift.

Hast du sonst noch was in der Bewerbung außer Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnisse? Keine Arbeitsbeispiele, fachspezifischen Praktika, Fachkenntnisse (Programmiersprache?), etc.? Warum gerade in dem Unternehmen? Geh auf das Unternehmen persönlich ein! Wenn ich das so lese, dann hab ich das Gefühl, vor mir liegt jemand, der nicht weiß, was er will und alles mal ausprobiert hat, und außerdem Sachen nicht bis zum Ende durchziehen kann. Darüber hinaus sieht die Bewerbung generisch aus. Das musst du versuch zu verbessern. Wo drin hast du denn Erfahrung? Interesse zeigen und Computer zusammengebaut zu haben reicht IMO nicht aus. Warum willst du Fachinformatiker werden? Werd' persönlicher in der Ansprache, besorg dir den Namen des Verantwortlichen.

Ich würde auf jeden Fall versuchen, über ein Fach-Praktika in eine Firma zu kommen. Da lernst du erstmal was und wirst ggf. übernommen. Wenn nicht, hast du dann wenigstens einen Praktika-Nachweiß und mehr Erfahrung für die Ausbildung.
 
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PS: Ich hab mich auch mal für eine Stelle beworben, deren Anforderungen ich nicht entsprach.

Habe da vorher angerufen und gefragt, ob es okay ist, wenn ich mich bewerbe, obwohl ich den Anforderungen nicht entspreche. Daraufhin meinte die Firma, ich könne mich ja trotzdem bewerben.
 
joa. davon sollte man sich nicht abschrecken lassen, immerhin zeigt das mut bzw. willen.
 
werkam schrieb:
Bei uns machen sie ein Berufsbildungsjahr im IT Bereich, weiss nicht genau wie das heisst, kann ich aber noch rausbekommen wenn es wichtig ist. Nach dem Jahr wird Praktikum in einer Firma gemacht, bei denen dann meistens die Praktikanten übernommen werden und dann eine verkürzte Ausbildung machen, wird vom Arbeitsamt und der EU gefördert.

Ich hab sowas ähnliches angeboten bekommen, es heisst Einstiegs-Qualifizierungs-Jahr (EQ/EQJ).
Ich hab noch ein Infoblatt dazu zufällig hier noch rumliegen ist zwar nicht auf IT Spezialisiert, aber ich habs mal für den TE eingescannt vllt wäre es eine Möglichkeit für ihn.
Ist für jeden anerkannten Ausbildungsberuf, die bezahlung ist aber mager.
Ich persönlich habe das nicht Wahrgenommen dieses Angebot da dies für mich abzockerei war, "kostenfreie Arbeiter für die Firma" etc.
Sowie kleinigkeiten die mir nicht gefielen, keinen zuschlag für ein Monatsticket (was 40 öcken kostet) wären mir 150 Euro über geblieben, für 9 Monate als Praktikant zuschaffen,
der Betrieb vergab nur eine Ausbildungsstelle und es gab 4 EQ Stellen, das war mir einfach zu doof :D



werkam schrieb:
Arbeitsamt, sollte "Berufsvorbereitungsjahr"...[/url]

BVJ, zumindestens bei uns in gegend ist das die unterste Schublade, ich war auf eine Einjährige Berufsfachschule und die Schule bot in einem kleinem neben Gebäude das BVJ an
was ich da für geschichten gehört habe auf dem Schulhof, waren nicht schön, wenn die Schüler mal ins BVJ gegangen sind haben sie nur die lehrer verarscht, beschimpft haben und nichts mitgemacht im Unterricht, es war nur gesocks dort die meiner meinung fast nur aus Hoffnungslosenfällen bestanden.

Wie das bei anderen Schulen oder Bundesländern ausschaut kann ich nicht sagen, aber bei uns hätte ich jedem davon abgeraten, den die "normalen" Schüler die was machen wollten konnten dem Unterricht nicht folgen, da entweder die Lehrer den unterricht verweigert haben oder ein unterrichten nicht möglich war. (nein das war keine Schule in Berlin mit Sozialembrennpunkt :P)
 
mumpel schrieb:
"Hauptschule, ..., M-Zug" sagt mir gar nichts. Hast du jetzt nen Hauptschul- oder Realschulabschluss?

Also zur Erklärung. Ich hab den "Mittlere-Reife-Zug" gamacht.

So. Man kann ja nur in der 4. Klasse entscheiden, ob man weiter zur Hauptschule geht,
oder ob man zum Gymnasium oder zur Realschule geht.

Nun gibt es aber Schüler wie mich, die in der 4. Klasse einfach nicht gut sind, oder überhaupt realisieren,
was für Möglichkeiten man mit einer höheren Schule hat.
Da bin ich (freiwillig) und musste ich (auf Grund der Noten) zur Hauptschule gehen.
Jetzt hab ich aber bis zur 6. gemerkt, dass die Hauptschule eigentlich für nichts reicht.

Und jetzt gibt es die Möglichkeit die 7. Klasse in einer M-Klasse weiterzuführen. (Mittlere-Reife-Klasse)
Diese sind in Hauptschulen und da wird der Stoff und das Lernen auf Realschulniveau angehoben.
Quasi (fast) so, als würde man zur Realschule gehen.

Natürlich macht man das bis zur 10. Klasse und macht dann die ganz normale Realschulabschlussprüfung
und erhält dann die "Mittlere Reife" oder auch "Mittlerer bildungsabschluss" genannt. Das ist exakt das selbe nur verschieden Wörter ;).
Das ist auch der selbe Abschluss, den ein Realschüler bekommt.

Also, Realschulabschluss!

Nur, wenn Arbeitgeber lesen "Hauptschule", "M-Zug" wissen sie entweder nicht genau, was das ist,
oder wissen, dass im M-Zug nur zu ca. 80-90% Realschulniveau herrscht.
Soll heißen, die richtige Realschule ist etwas schwerer bzw. der M-Zug ist leichter als die Realschule.

Trotzdem hab ich den selben Abschluss.
Nur leider wird das von einigen Unternehmen nicht richtig anerkannt und die ziehen dann richtige Realschuler vor,
obwohl das offiziel nicht sein darf.
Schließlich hatte ich ja nur noch den M-Zug zur Auswahl und hätte nicht zur Realschule gekonnt.

Fakt ist, ich hab den selben Abschluss wie ein Realschüler. Nur ist das nicht jedem klar.
Und wenn die Arbeitgeber nicht das wort "Realschule" lesen, hat man anscheinend schon weniger Chancen.

Und dann würde ich auch den Passus mit dem Arbeitsamt aus der Bewerbung streichen. Eigeninitiative ist gefragt!
Ja, das hat mich auch schon gestört.
Aber was soll ich schreiben, wenn die Stelle nur im Internet auf der Arbeitsamt Website zu finden ist?
Es ist ja qusi eigeninitiative, da ich die stelle sebst rausgesucht habe und nicht gestellt bekommen habe.

Den Abbruch würde ich auch streichen. Hat keinen zu interessieren.
Na ja, erstens hat meine Mutter gesagt, dass sie wissen sollen, warum ich mich so spät noch bewerbe.
Und es könnte zudem zeigen, dass ich den Willen habe, mehr aus mir zu machen...

Aber du hast schon recht. So günstig ist es nicht, wenn das da steht.

Ein sympatisches Foto im Lebenslauf ist auch nicht verkehrt (kein Automat, nicht unbedingt vom Fotograf/Studio: Close-Up, natürlich, lachend, Sonne im Gesicht ...). Und mach's nicht so spießig: seriöse Schrift benutzen (keine Times), mehr Weißraum, kleinere Schrift.
Foto ist vom Fotografen und ist auch richtig gut geworden. :D
Als Schrift hab ich Times New Roman gewählt. Tja, da hast du mich. Also nicht gut?
Dann nehm ich was normaleres/einfacheres.

Hast du sonst noch was in der Bewerbung außer Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnisse? Keine Arbeitsbeispiele, fachspezifischen Praktika, Fachkenntnisse (Programmiersprache?), etc.?
Foto, Deckblatt, Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse und Praktukumsnachweise hab ich in der Mappe.
Programmiersprache kann ich keine. Höchstens ein paar kleine Fetzen HTML, die ich aber auch schon wieder vergessen habe...
Für Systemintegration ist das aber nicht wichtig. Nur für Anwendungsentwicklung.

Warum gerade in dem Unternehmen? Geh auf das Unternehmen persönlich ein! Wenn ich das so lese, dann hab ich das Gefühl, vor mir liegt jemand, der nicht weiß, was er will und alles mal ausprobiert hat, und außerdem Sachen nicht bis zum Ende durchziehen kann.
OK, danke. Werd ich machen.
Nur was ist, wenn ich mich bei nem kleinen Unternehmen bewerbe, welches nicht sehr erfolgreich/bekannt ist?
Da gibt es einfach keinen Grund, warum ich mich genau bei denen bewerbe :rolleyes:.
Was kann man denn da schreiben?

Darüber hinaus sieht die Bewerbung generisch aus. Das musst du versuch zu verbessern. Wo drin hast du denn Erfahrung? Interesse zeigen und Computer zusammengebaut zu haben reicht IMO nicht aus.
Erahrung hab ich mit PCs. Ich hab in jedem Bereich Erfarungen und zwar sehr viele.
Ich schriebe doch, dass ich weitreichende Kenntnisse habe. Und nicht, dass ich nur interessirt binn.
Also wegen dem interesse konnte ich viele Erfahrungen sammeln.

Ich hab keine Ahnung, wie ich das besser vormulieren kann.

Ich würde auf jeden Fall versuchen, über ein Fach-Praktika in eine Firma zu kommen. Da lernst du erstmal was und wirst ggf. übernommen. Wenn nicht, hast du dann wenigstens einen Praktika-Nachweiß und mehr Erfahrung für die Ausbildung.
]Tja, das richtig dumme ist ja, dass ich in den ersten ~20 Bewerbungen geschrieben habe,
dass ich wenn möglich auch noch ein Praktikum machen will, damit sie sich ein Bild von meinen Fähigkeiten machen können.
Aber da kam nix zurück. Nur Absagen, dass sie sich für einen anderen Auszubildenden entschieden haben. Ja, super.... :mad:

DerPate-Whity schrieb:
Ich hab sowas ähnliches angeboten bekommen, es heisst Einstiegs-Qualifizierungs-Jahr (EQ/EQJ).
Ich hab noch ein Infoblatt dazu zufällig hier noch rumliegen ist zwar nicht auf IT Spezialisiert, aber ich habs mal für den TE eingescannt vllt wäre es eine Möglichkeit für ihn.

[...]


Danke.
Darüber werd ich mich auch noch informieren.
Langsam blick ich nicht mehr durch mit den ganzen Schulen^^

Ich wollte z.B. ins BFZ. Berufs-findungs-Zentrum. Das ist ne Schule, in der man lernt Bewerbungen zu schreiben
und auch Praktikas macht - 1 Jahr.
Nur war das nicht möglich, weil die Busverbindung zu schlecht war. :rolleyes:

Aber eigentlich waren da auch nur Hauptschüler. Assis und aggro Ausländer, die nur Stress wollten.
Unterste Schublade.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also, Realschulabschluss!
Fakt ist, ich hab den selben Abschluss wie ein Realschüler. Nur ist das nicht jedem klar.
Und wenn die Arbeitgeber nicht das wort "Realschule" lesen, hat man anscheinend schon weniger Chancen.
Dann schreib einfach nur Realschulabschluss und den Namen der Schule (wenns geht ohne Hauptschule) in die Bewerbung. Du sollst zwar nicht lügen, aber schön drehen ist erlaubt.

Als Schrift hab ich Times New Roman gewählt. Tja, da hast du mich. Also nicht gut?
Dann nehm ich was normaleres/einfacheres.
Ganz einfach Arial
 
Zum M-Zug: Auf Wikipedia steht:
Nachteile für Schüler
  • Der Abschluss wird gelegentlich von Arbeitgebern in der freien Wirtschaft (noch) nicht im gleichen Maße akzeptiert, wie der Realschulabschluss. Für Ausbildungen im öffentlichen Dienst, ist er dem Realschulabschluss jedoch gänzlich gleichgestellt.
  • Absolventen des M-Zuges haben an weiterführenden Schulen häufig Probleme mit dem Bestehen der Probezeit bzw. beim Erreichen der Klassenziele. Aus diesem Grund bieten viele Fachoberschulen inzwischen Vorbereitungskurse für M10-Absolventen an.

Daran wird wohl was dran sein. Du musst damit umgehen und die Leute vom Gegenteil überzeugen. Schade. Vielleicht erklärst du das kurz (nur positiv) im Anschreiben. Bspw: "Ab der 7. Klasse konnte ich aufgrund meiner sehr guten Leistungen M-Klasse (Mittlere-Reife-Klasse) einschlagen und einen Realschulabschluss machen."

Arbeitsamt:
Besser ist immer, wenn man deren Stellenanzeige auf deren Website findet und sich darauf bezieht. Ansonsten einfach nicht unbedingt erwähnen. Man muss ja nicht schreiben, woher man das weiß. Auch generell immer Initiativ-Bewerbungen schicken, auch wenn die keinen suchen. Arbeitsamt klingt immer nach "Ich lass mir meine Bewerbungsstellen raussuchen und mach das, was mein Bearbeiter vorschlägt." Arbeitsamt klingt auch wie lange rumgesessen.

Abbruch:
Der Abbruch zeigt nicht, dass du mehr aus dir machen willst. Im Gegenteil. Und ich denke auch nicht, dass man einen lückenlosen Lebenslauf zeigen muss. Abbruch ist Abbruch und kein Arbeitgeber will Auszubildende, die womöglich abbrechen. Starken Willen zeigen! Wenn beim Gespräch die Frage aufkommt, kannst du das ja erzählen. Aber dann sagen, dass du abgebrochen hast, weil du endlich in der Praxis arbeiten willst. Du bist bereit und sowieso eher der Praktiker.

Foto:
Also wenn du meinst, das Foto ist gut, dann OK. Ich dachte nur, dass man mit einem etwas anderen Bewerbungsfoto auf dem Lebenslauf vom Inhalt ablenken kann. Menschen sind sehr Bilder-getrieben. Das kann man in dem Fall nutzen. Ich stell mir da eben kein Foto vom Fotografen und im Studio vor, sondern ein sehr privates, sympatisches Foto. Wenn ich den Lebenslauf sehe, und oben lacht mir ein sympatischer junger Mann entgegen, der Lebenslust, Eigensinn und Mut ausstrahlt, dann ist die Hauptschule schon fast vergessen.

Schrift:
So eine Serifen-Schrift sieht immer sehr altmodisch aus. Und die Times ist dazu auch noch Standard. Gut ist auf jeden Fall die Helvetica oder sowas in der Richtung. Arial, wenn's sein muss. Und die Schrift viel kleiner machen und die Abstände erhöhen (mehr Weißraum). Vielleicht kennst du aber noch jemanden aus deinem Medienvorlagenhersteller-Praktikum, der dir dabei helfen kann.

Arbeitsbeispiele:
Vielleicht hast du aber ein paar gute Fotos von PCs, die du ordentlich zusammengebaut hast. Lustig wären dann auch ein paar kurze Bewertungssätze von Leute, denen du den Rechner zusammengebaut hast. Oder mehr über die Intention schreiben, warum du gerade diese Komponenten gewählt hast.

Unternehmen:
Bei einem kleinen Unternehmen könnte man schreiben, dass man die kleinen Teams oder die familiäre Unternehmensstruktur zu schätzen weiß. "Ihr Unternehmen ist eine Institution im Raum Bucksterude [..]". Bei größeren Unternehmen kannst du auf deren Expertise verweisen. Die Herausforderungen, denen du dich gerne stellen möchtest. Was weiß ich ... saug dir was aus den Fingern und schmeichel den Leuten. Tu nicht so, als ob du die Bewerbung auch an tausende Konkurrenten hättest schicken können. Erkundige dich über das Unternehmen, direkte Ansprache des Personalleiters/Chefs. Vorher erkundigen, wer die Bewerbung lesen wird und wer entscheidet.

Erfahrung mit PCs:
Das ist so zu wenig. Man könnte z.B. schreiben, dass man im Alter von 12 Jahren bereits seinen ersten PC zusammengebaut hat und seit dem stetig die neusten Entwicklungen ausprobiert. Man selbst ist in seiner Bekanntschaft der Ansprechpartner für Systemintegration. Du kannst schreiben, dass du in deiner Freizeit aktiv in einem Hardware-Forum bist und anderen mit Tat und Rat zur Seite stehst. usw. usf. Da kannst du ruhig ganz viel schreiben, wie sich für dich "Interesse" und "Erfahrung" ausdrückt. Der Leser muss den Eindruck bekommen, dass du nichts anderes machst und deshalb auch top für die Stelle bist. Am Ende sollte man auch ein kleinwenig darauf hinweisen, dass dir klar ist, dass Systemintegration natürlich mehr ist, als Rechner zusammenbasteln, aber deine Leidenschaft brennt seit Jahren für dieses Thema und in den dir derzeit zur Verfügung stehenden Möglichkeiten hast du das beste gemacht. Daraus folgt für dich nur ein Schluss: Du musst in dem Gebiet eine Ausbildung mit Abschluss machen. Deine langfristige Zukunft liegt definitiv in diesem Gebiet.

Absagen:
Tja, daran muss man sich gewöhnen. Nichts fällt vom Himmel. Weiter an seiner Bewerbung und Auftreten feilen. Nicht davor zurückschrecken, sich mehrfach bei einer Firma zu bewerben ... und ggf. den Radius erhöhen. Den Praktikumswunsch würde ich ich in dem Fall klar als B-Option erklären. Das Unternehmen ist so toll, dass du dir im Falle dessen, dass derzeit kein Ausbildungsplatz zur Verfügung steht, eine Praktikumsstelle vorstellen könntest, in der du deine Qualitäten zeigen kannst, neue Sachen hinzulernen kannst und die vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt zu einem Ausbildungsplatz führen könnte.

Viel Glück.
 
Wow, VIELEN DANK für die Vorschläge und Ideen!

Die sind wirklich sehr hilfreich. Damit kann ich die Bewerbung deutlich aufwerten.

Dankeschön.
 
Fatal!ty Str!ke schrieb:
OK, danke. Werd ich machen.
Nur was ist, wenn ich mich bei nem kleinen Unternehmen bewerbe, welches nicht sehr erfolgreich/bekannt ist?
Da gibt es einfach keinen Grund, warum ich mich genau bei denen bewerbe :rolleyes:.
Was kann man denn da schreiben?

Schau dir doch mal an, welche Produkte und Lösungen das kleine Unternehmen anbietet und geh da drauf ein. Ein bisschen Interesse heucheln schadet nie (auch wenn du es eigentlich langweilig findest), aber übertreiben sollte man es an der Stelle auch nicht.

Falls es dieses Jahr nicht mehr klappen sollte, dann mach dir da mal keinen Kopf, du bist nämlich wirklich spät dran für dieses Jahr, da wirst du eh nur mit sehr viel Glück noch was brauchbares finden. Such dir dann lieber ein gutes Praktikum etc. im IT-Bereich und dann kannst du dich in diesem Jahr voll um deine Bewerbungen für 2010 kümmern.

Bist du dir denn wirklich zu 100% sicher, dass es ein Beruf in der IT-Branche sein soll? Ich würde mich an deiner Stelle auch mal ausführlich mit Alternativen in sämtlichen Bereichen vertraut machen, der sprichwörtliche Blick über den Tellerrand schadet nie. Ich hätte auch nie gedacht dass ich mal Beamter werde (zwar im IT-Bereich, aber trotzdem), hätte man mir das vor ein paar Jahren erzählt dann hätte ich die Leute für verrückt erklärt ;)
 
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