Wie sicher ist unser Geld auf der Bank?

Wer sagt dir, dass man Gold in 20 Jahren nicht künstlich produzieren kann?

gold wird in supernovae explosionen erzeugt. das wird man soo schnell nicht künstlich herstellen können ;)
 
Prom07 schrieb:
Da baut sich ne Blase auf, und wenn die platzt könnt ihr Jahre oder Jahrzehnte warten bis ihr den Wert wieder raus habt...

Gold ist als Absicherung gegen eine Währungsreform gedacht. Kommt es zu einer solchen, steigt der Goldpreis gegen unendlich - gemessen in dann wertlose Euros. Überleg einfach mal wie viele Reichsmark du heut zu Tage für einen Goldbarren bekommen würdest ;)


Simcrack schrieb:
. Wenn man schon so paranoid sein will, sollte man (wie schon erwähnt wurde) wennschon in Immobilien oder Land/Wald investieren. !

Kann von einem Pleitestaat hoch besteuert oder gar enteignet werden ( wenn man paranoid ist, zieht man auch so etwas in Erwägung ;) )
 
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Ich sage nur soviel:
[QUOTE Meine Grosseltern vor x Jahren]
Telefonieren ohne Kabel ist unmöglich
[/QUOTE]
 
und wenn man paranoid genug ist, glaubt man an bilderberger-weltherrschaft, ufos in area 54, planet x, den weltuntergang 2012 und macht noch nen Jahr lang Party bevor´s egal ist ob du Gold gekauft hast oder nicht...

@yeagi - gold kann bereits künstlich hergestellt werden, es ist nur super ineffizient
http://de.wikipedia.org/wiki/Gold#Goldsynthese

MRM - das setzt vorraus, dass der Euro zusammenbricht, und ich denke nicht dass das der fall sein wird, wer jetzt also in gold investiert wird nichts anderes als verlust fahren, sobald die situation sich entspannt und die preise abstürzen werden.
 
Das der Euro nicht zusammenbricht ist aber letztlich auch nur eine Spekulation - in dem Fall deinerseits ;)

im übrigen dürften Steuererhöhungen auf Land und Immobilienbesitz bei drohender Staatspleite um einige Größenordnungen wahrscheinlicher sein, als Ufos, Weltuntergang 2012 etc...
 
Wieso Gold kaufen, ist doch total überteuert. Besser wäre es doch Cent Münzen zu horten, bei den steigenden Rohstoffpreisen wahrscheinlich langfristig eine gute Investition.

Da soll der Materialpreis doch jetzt schon höher als der Ausgabepreis sein.

Man muss dann nur Platz haben und sich ein Big-Pack zulegen oder einen Abstellraum, Kartoffelkeller, Kohlenkeller.

Als Nebeneffekt könnte man auch mal in der besser gereinigten und desinfizierten Kohle baden.:evillol::evillol::evillol:
 
Ach was, ich habe viel viel weniger als die Obergrenze des Einlagensicherungsfonds abdeckt. Hätte ich mehr, würde ich mir glaube ich auch keine Sorgen machen.

Für den Kauf von Immobilien reicht mein Erspartes jedenfalls leider bei Weitem nicht aus. Nicht mal für den Kauf eines Autos. Ich hab die letzten Jahre nur sehr sparsam gelebt und jeden Cent auf die hohe Kante gelegt, um mir mein Studium finanzieren zu können. Wenn das ganze Geld nun plötzlich futsch wäre, würde für mich eine Welt zusammen brechen :(
 
@Acrylium

naja ich würds nicht allzu eng sehen und mir auch nicht allzuviel gedanken machen, macht einen nur fertig. wenn du noch studierst denke ich mal das du irgendwas zwischen 20-35 Jahre alt bist. Auf unsere Generation wird noch einiges zukommen, es kann nicht immer aufwärts gehen. in den letzten 100 Jahren gab es immer immer wieder schwierige und noch schlimmere Krisen. Es gibt x Länder die Bankrott gingen (gut da war wirtschaftlich auch selten was gescheites vorhanden, aber man schaue zB nur schon mal Argentinien wo innert einem Jahr x mal eine Währungsreform stattgefunden hat). Aber ich meine unsere Grosseltern ware vor oder während der Zeit des 2. WK geboren und ihnen gehts jetzt meistens nicht schlecht und können gut leben und das trotz einer zu dieser Zeit aussichtslosen Zukunft. Klar während ihrer Berufslaufbahn hatten sie harte Zeiten, aber auch heute haben das viele. Wer weiss schon wie es in 40 Jahren ausschaut, es liegt nicht in der macht des normalen Bürgers. Das Ganze ist ein komplexes Konstrukt und wird von einigen wenigen Einflussreichen Persönlichkeiten (Politik, Reiche, Firmen) gesteuert. Wenn Deine Welt zusammenbricht, dann bricht die von wahrscheinlich ca. 99% ebenfalls zusammen. Aber wie Icdmaster gesagt hat, im Falle DE würd ich mir jetzt auch nicht allzuviele Sorgen machen. Mal schauen wies mit den USA weitergeht, das wird ein entscheidender Faktor fürs weitere Weltgeschehen werden und dort schauts wesentlich schlimmer aus als bei unseren europäischen Staaten die noch mehr oder weniger fit sind. Trotzdem würd ich versuchen eine Balance aus Zufriedenheit/sich etwas gönnen und Vernunft zu finden. Man muss nicht alles verlochen, aber man sollte sich Ziele stecken wofür man spart und nicht einfach ins leere Sparen mit einer ungewissen Zukunft. Ich spar auch, aber ich hab zB die letzten 6 Jahre gespart um mir mit einem grossen Teil des Ersparten ein Auto zu kaufen. Nun bin ich zufrieden und ich kann immernoch gut leben. Eine gute Balance. Was heute mit vielen Jugentlichen läuft (Kredit usw) ist ebenfalls falsch, aber da ist unser Staat und die Politik nicht unschuldig, mit diesem ganzen GE Money Bank shit usw. Man sieht ja wies in den USA läuft.
 
soweit ich mich erinnere, gibt es im laufe der letzten hundert jahre genug länder, die pleite gegangen sind... das ist nicht schön, aber irgendwie sind sie alle wieder aufgestanden (und unter umständen wieder pleite gegangen...) grundsätzlich ist geld sicher nicht das allerbeste. selig sind doch die, die grundbesitz oder gold haben...
 
da erinnerst du dich richtig. deutschland und frankreich standen seit dem Jahr 1800 bereits 8mal vor der zahlungsunfähigkeit, spanien ging in den letzten 200 Jahren schon 13mal Pleite und griechenland in den letzten 100 Jahren 5mal. Bei Argentinien war es 2001 der Fall, sie beglichen noch 25% ihrer Schulden. Es ist historisch betrachtet nichts besonderes, es passiert alle Jahre wieder.
 
Und eben deshalb ist die Wahrscheinlichkeit hoch, das es mal wieder zu einem 'Haircut', wie eine Währungsreform auch gern auf neusprech umschrieben wird, kommt. ;)

Macht ja nix, die meisten Bundesbürger, die eh kaum bis kein Geld haben wird es nicht hart treffen.

Die upperTen haben sich längst mit Immo und Gold etc. eingedeckt.

Nur der seilig träumende Mittelstand wird eines Morgens mit auf 10% (oder weniger) reduziertem FIAT-Vermögen aufwachen.
Und nein, es sind nicht die gemeint, die gaaanz viele Autos eines italienischen Herstellers haben...


Haircut für die ganze Welt

sehr interessanter Presseartikel ;)
 
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....ich als DAU, Trottel oder Troll(?) darf mal folgendes sagen: Wenn dein Geld auf der Bank ist und es neuentwertet (?) wird, hasst Du den Betrag gleich wieder auf dem Konto. Wenn er erst bei irgend welchen Leuten versteckt ist, hasst Du garantiert weniger, und das andere ist(?) ..... Derzeit sind die sicheren Banken (?) in Deutschland, das sicherste Deiner Anlage .....
 
Was mich zur Zeit ein Bisschen beunruhigt ist, dass die Bank of Scottland in den letzten Wochen mehrfach den Zins auf ihre Geldanlageprodukte angehoben hat. Als ich angefangen habe waren es knapp 2%, dann wurden es 2,5%, jetzt sind es 2,6% und ab kommender Woche werden es 2,7% sein.

Das wirkt auf mich so, als würden sie händeringend versuchen, Kapital auf zu nehmen. In der Regel wäre das ja ein Zeichen dafür, dass die Bank stark unterkapitalisiert ist und zu wenig Geld hat. Seht ihr das auch so?
 
Das kommt auf die Art der Geldanlageprodukte an.
Im Normalfall sind das Fremdkapitalmittel, die der Bank im Sinne von Aufkapitalisierung überhaupt nichts nützen. Eine Bank kann in der Regel nur durch Aktienneuemmission Kapital aufnehmen oder über die Ausgabe von Anleihen Ihre Handlungsfähigkeit am Markt erhöhen.
 
Es ist irgendwie seltsam, denn andere deutsche Banken wie beispielsweise die Mercedes-Benz-Bank bieten weiterhin nur 1,5% auf ihr Tagesgeld, während des bei der Bank of Scottland nun 2,7% dafür gibt. Wie erklärt sich solch ein großer Unterschied?
 
Die mediale Verdummung ist schon sehr weit vorrangeschritten...und das im vielseitigsten aller Medien dem Internet wo man sich noch TV unabhängig und viel differenzierter erkundigen kann.

Geld, Edelmetalle usw. sind NIE sicher auf einer Bank - das hat die Geschichte gezeigt.
Keine Anlage ist ABSOLUT sicher.
Wer das behauptet ist ein Troll, ein Idiot oder einfach tatsächlich soweit verdummt auch noch an den Weihnachtsmann zu glauben.

Nehmen wir mal den Ernstfall das alles den Bach runter geht:
Dann kann man sich mit Papiergeld den Hintern abwischen oder es zum Feuer machen benutzen.
Eine Immobilie hilft da auch nicht wenn bewaffnete, marodierende Banden bei eurem hübschen Haus vorbeischauen, werden die sich da einnisten, sich den Bauch vollschlagen und da wohnen bleiben und den Besitzer vertreiben/töten > oder weiterziehen und es in Brand setzen. Selbes gilt für Land auf dem man Selbstversorger spielt.
Selbes gilt auch für gefundenes Gold,Silber - das ist man dann los.

Gold und Silber haben IMMER denselben Wert - 1 unze ist eine unze.
Als Privatheini investiert man wenn in Gold/Silber Münzen NICHT in Barren.
Der Unterschied ist: Ein Haus und Land kann man nicht verstecken, es ist nicht mobil > kleine Münzen schon. ( Anarchie/Banden/alles ausser Kontrolle usw. )
Was der Böse nicht weiß, macht ihn nicht heiß - daher war der Punkt mit den "10m unter der Erde vergraben" schon sehr gut. Die Immobilie wird zerstört und ausgeschlachtet, aber die versteckten Münzen findet man nicht - man müsste sie ja auch erstmal "vermuten".

Im besprochenen Fall würde nur ein Idiot einen Goldbarren gegen ein Brot tauschen, dafür hat man ja Münzen als Zahlungsmittel. Die sind kleiner und besser handelbar wenn alles zusammenbricht.
Wichtig ist: man kann sich selbst verteidigen ( Waffen ) und hat nie immer alle Münzen bei sich sondern nur soviel wie man tauschen will gegen Nahrung usw.
Es geht auch wieder bergauf nach einer Talfahrt > die Industrie wird wiederaufgebaut > Silber wird wieder gebraucht > es steigt im Wert gegenüber der "neuen GeldWährung die dann da kommt". Und genau deshalb wird dir jeder mit halbwegs Verstand auch Nahrung/Sprit/Waffen gegen deine Gold/Silbermünzen tauschen. Immer vorrausgesetzt beide Seiten können dann noch zivilisiert handeln. Falls nicht endet es wohl so wie in Hollywood: X traut Y nicht und Y traut X nicht, beide erschießen sich gegenseitig weil sie planten den andern zu bescheissen.

Silber hat einen höheren industriellen Wert als Gold, ist in der Geschichte stärker gestiegen als Gold und daher wichtiger in der zivilisierten, industriellen Welt.
Beide EM sind begrenzte Rohstoffe und auch wenn es sicher noch zig unentdeckte Vorkommen gibt - wenn die vorhandenen abgeschöpft sind MUSS man an die wo die Förderung teurer wird als das es sich jetzt lohnen würde > dadurch MUSS der Preis steigen. Niemand baut Silber ab wenn er Verlust macht weil die Abbaukosten höher sind als man letztlich rausbekommt.

Der Maximale Geldwert Verlust von Silber in den letzten 10 Jahren lag bei ca. 33% danach kam Stabilisierung/Anstieg wieder. Es ist quasi nie "zerstört" worden wie Aktien die bis zu 100% Verlust hatten.

Für Gold muss man sagen das es hier in der Tat einen Hype gibt, ähnlich einem Spieltitel der erwartet wird. Eine "Luxus/Hype/Prestige" Blase die sich bildet und durchaus platzen kann.( siehe TV Werbung )
Wenn sie aber platzt wird Gold nichtsdestotrotz nie so weit abstürzen wie das mit Aktien & Co je passieren kann und sich auch wieder schnell genug stabilisieren.

Für EM Anleger gilt daher immer:
Fällt der Geldwert von EM kauft man nach und freut sich - steigt er freut man sich erstrecht. Geduld ist eine Tugend.
Seit tausenden Jahren ist Gold/Silber ein Zahlungsmittel - Währungen kommen und gehen, EM bleiben.
 
@Arcylium

Die Mercedesbank hat schonmal den Prestige Bonus sodass sie auch mit niedrigeren Zinsen Kunden gewinnen können denn es ist ja halt Mercedes bzw deren Bank. ;)
Auch kann die ganze Personal Organisation anders sein und die Gewinne anders Kalkuliert.

Und die steigenden Zinsen stehen im Zusammenhang mit dem steigenden Wettbewerb unter den Direktbanken die durch geringe Personalkosten deutlich bessere Zinsen liefern als die großen Filialbanken.

Und das die Bank of Scotland nach Geld sucht ist nicht ganz unverständlich immerhin haben die Ratingargenturen schon den Mutterkonzern abgestuft.
Aber keine Angst auch wenn es mit der Bank of Scotland abwärts geht hast du vielleicht etwas Papierkrieg aber die Britische Regierung wird dir dein geld erstatten und sollten auch die Briten Bankrott gehen würde mich mal stark der Heizwert des Euros interessieren ;)
 
Simcrack schrieb:
Gold hat eigentlich keinen Wert, das heist es kann (rein theoretisch) einbrechen, genau wie eine Währung. Gold ist nur ein Metall, dazu eines, das man für praktisch nichts verwenden kann. Wer sagt dir, dass man Gold in 20 Jahren nicht künstlich produzieren kann? !

Gold hat immer einen hohen Wert, in der industriellen Produktion gibt es genug Bereiche wo man noch keinen ebenbürdigen Ersatz hat, deshalb fällt Gold nie ins Bodenlose. Sollte es tatsächlich so weit kommen das du für ein Brot eine Goldmünze hinlegen musst, dann nicht weil Gold keinen Wert mehr hat sondern Lebensmittel auf Grund ihrer Knappheit total überteuert sind.

Alles auf eine Karte setzen ist immer sehr risikoreich, besser ist eine mehrschichtige Anlage.
Aber das wichtigste in einer Krise ist ersteinmal das Überleben und da zählen Lebensmittel, Wasser, Kleidung usw. mehr als alles Geld und Gold.
 
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