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Wie spielt ihr Action-Rollenspiele (Skillung)?

Alphadude

Lt. Commander
Registriert
Dez. 2012
Beiträge
1.389
Hallo,

es ist ja bekannt, dass in (Action)-RPG's Entscheidungen bezüglich der Skillung (also welche Fähigkeiten, Attributverteilung etc.) häufig nicht mehr rückgängig gemacht werden können bzw. so komplex sind, dass man sich als Anfänger schnell "verskillt". Daraus resultieren 2 mögliche Spielweisen:

1. Man skillt so, wie man will und es für sinnvoll hält und hofft, am Ende nicht verskillt zu sein (was so gut wie nie funktioniert).

2. Bevor man das Spiel das erste mal zockt, zieht man einen der zahlreichen Charakter-Guides im Internet zu Rate und skillt dann entsprechend der Vorgaben. Das Resultat: ein mehr oder minder perfekt geskillter Charakter. Was mich daran stört: wo ist die Eigenleistung? Gerade in Action-RPG's wie Torchlight oder Diablo ist die Skillung ein wesentliches Spielelement, da die Kämpfe meistens nur ein wildes Geklicke sind.

--> Es ensteht also ein Konflikt zwischen effektiver Spielweise und persönlicher Freiheiten im Spiel. Wie regelt ihr das? Falls jetzt jemand sagt, er skillt von Anfang an intuitiv richtig, dann kann ich das nicht glauben, da es oft bestimmte Skills gibt, die aufgrund von Fehlern in der Spielmechanik relativ nutzlos sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja, die wenigen RPGs die ich bislang gespielt habe, haben es einem letztlich immer erlaubt, neu zu skillen. Beste Beispiele: Guild Wars 2 und Titan Quest (nach Patch oder mit dem Addon, bin mir da nicht mehr sicher). Ein RPG, bei dem man sich seinen Char für die Ewigkeit verskillen kann, finde ich daher persönlich recht witzlos ;)

Edit: Bislang habe ich es mir auch nicht nehmen lassen, selbst zu skillen, da das doch letztendlich der Spielpart ist, der den Char halbwegs individualisiert, zumal ja immer die Möglichkeit bestand, rumzuprobieren... Man stelle sich vor, alle würden gleich skillen o.O
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich skill so wie es mir gefällt und wie ich es persönlich für richtig halte. Nach vorgefertigen guides zu spielen macht mir keinen Spass, genauso wie ich niemals bei Instanzen oder Raids nach Tutorials vorgehe - das kann jeder und es bleibt einfach zuviel Spielspass auf der Strecke.

Allerdings spiele ich auch kaum spiele, wo eine Skillung endgültig ist - ich hab meist die Möglichkeit die Skillung zurückzusetzen und was anderes auszuprobieren (GW2, Rift, Path of Exile ...). Fixe Skillungen sind heutzutage wohl kaum noch angebracht, und wenn Entwickler trotzdem drauf bestehen - spiel ich deren Spiele einfach nicht.
 
Theorycraft all the way.
Aber heute darf man ja eh umskillen und bei Diablo 2 hat man einfach rerolled, kam ja mehr als einmal vor das durch einen Patch die Skillung unspielbar wurde
 
Miyamori schrieb:
Theorycraft all the way.
Aber heute darf man ja eh umskillen und bei Diablo 2 hat man einfach rerolled, kam ja mehr als einmal vor das durch einen Patch die Skillung unspielbar wurde

Vor Patch 1.10 war man auch noch binnen 20 Stunden wieder locker bei level 90 xD
 
Ich rede hier von den guten alten Zeiten aka alles bevor LoD, viel Spass da Level 90 zu werden.
 
Also ich hab kürzlich zum ersten Mal Dragon Age Origins gespielt. Hab vorher keine Guides gelesen, und eher versucht ne klassische Skillung der Chars und Gruppe zu machen, wie ich sie aus MMOs kannte. Lief dann auf ne 4er Gruppe hinaus, bestehend aus nem Tank mit viel HP und defensiv geskillt, einem Nahkämpfer auf max. DPS, sowie zwei Magier, einer voll auf Heilung, der andere voll auf Crowdcontrol und Debuff.
Bin damit ganz gut gefahren, wobei einem das bei Dragon Age auch schon vorgegeben wird, für was sich die einzelnen Chars eignen...
 
Wenn man ein wenig darüber nachdenkt, und einem die Art von Charakter, die man später haben möchte inklusive der dafür wichtigen Attribute geläufig sind, dann kann man wenig falsch machen.
Sicher, die sind nicht perfekt dann. Aber es kann erstaunlich nah enden mit einem bischen Logik. Und es ist MEIN individueller Charakter!
 
inter2k3 schrieb:
Ich skill so wie es mir gefällt und wie ich es persönlich für richtig halte. Nach vorgefertigen guides zu spielen macht mir keinen Spass, genauso wie ich niemals bei Instanzen oder Raids nach Tutorials vorgehe - das kann jeder und es bleibt einfach zuviel Spielspass auf der Strecke.

Das sind dann solche Leute weswegen man in einem Raid nur rumwiped und nichts weiter geht.
Oftmals ist die Strategie im Guide die einzig richtige. Hier und da kann man für seinen Raid vielleicht etwas abändern.
Aber die Bossmechanik bleibt nachwievor die selbe.

Zudem fällt mir jetzt auch kein Spiel ein indem man seine Skillung nicht ändern kann.
Oder oftmals ist es auch völlig egal wie man skillt. Es gibt eine Handvoll Talente die man skillen sollte. Der Rest ist geschmackssache. Ist ja mittlerweile auch bei WoW so.
 
Ich spiele nur noch Action-RPGs und MMORPGs, bei denen ich nicht das Gefühl bekommen kann, einen nicht zu korrigierenden Fehler begangen zu haben bzw. deshalb neu anfangen zu müssen. Mir kommt sogar die Casualisierung der Charakterentwicklung in WOW entgegen -> lieber eine überschaubare Individualisierung als sich ewig mit einer Fülle an "Verskillungsmöglichkeiten" beschäftigen zu können/müssen.

Ab einer bestimmten Komplexität ziehe ich vor der Charakterentwicklung Guides zu Rate.

Bei meinen ersten RPGs auf dem guten alten Brotkasten war meine Vorgehensweise noch völlig anders. Ohne zu wissen, dass es Guides oder anderweitige Informationsquellen gab, war ich praktisch völlig auf mich allein gestellt. An einigen Spielen bin ich dann auch kläglich nach sehr vielen investierten Stunden gescheitert. Sowas war Gestern und ist noch Heute kacke und einfach nur frustrierend.

Die vom Thread-Ersteller angesprochene Eigenleistung ist meine persönliche Spielweise. ;)
 
Miyamori schrieb:
Ich rede hier von den guten alten Zeiten aka alles bevor LoD, viel Spass da Level 90 zu werden.

Ging zwar nicht so schnell aber wirklich schwer wars nicht.
 
Wie kommst du jetzt auf schwer?

Oh da fällt mir gerade ein Beispiel ein, bei dem man nicht umskillen darf: Dark Souls. Allerdings brauch man bei dem Spiel auch gar nicht skillen wenn man denn nicht will, von daher -.-
 
Miyamori schrieb:
Wie kommst du jetzt auf schwer?

Weil du meintest "viel spaß" ? oO

Und zu Dark Souls: Da kann man zwar nicht umskillen aber man muss sich keine Sorgen machen, dass man sich hardcore verskillt.

Mir persönlich ist es aber vor allem bei Singleplayer spielen ziemlich egal ob ich umskillen kann, da man gerade Singleplayer Spiele auch ohne den perfekten Build gut Spielen kann.

Bei Multiplayer spielen / MMORPGS versuch ich immer das maximum raus zu holen was möglich ist. Dazu les ich guides oder mach eigene Tests / Proben.
 
Ahso, viel spass bezog hier mehr darauf das in vanilla d2 leveln gegen Ende echt zäh wurde und ewig gedauert hat, nicht weil es schwer wäre ;)

Gute Einstellung bei MMORPGs^^
 
klar kann man evtl. mit guides eine "bessere" und "leichtere" möglichkeit finden, wie man ein spiel durchspielt - aber ganz ehrlich: wo bleibt da der spaß und die eigenen vorlieben?
da versuche ich lieber meine vorstellungen durchzusetzen und habe es unter umständen später im spiel schwerer zu bestehen, als dass ich mich an guides aus dem internet halte..
 
Alphadude schrieb:
--> Es ensteht also ein Konflikt zwischen effektiver Spielweise und persönlicher Freiheiten im Spiel. Wie regelt ihr das?
Effektive Spielweise hängt wohl eher vom eigenen Können ab. Daher gucke ich mir keine Guides im Internet an oder benutze in-game Möglichkeiten, die meine skills zurücksetzen. Reflektiert alles nur mein Unvermögen.

Je mehr Scheiße ich baue und je schwerer es dadurch wird, desto besser! Ich gehe lieber 20x an einer Stelle drauf, als in irgendwelchen Guides nachzugucken, was ich bereits an skills hätte haben müssen, um dann ggf. zurückzusetzen. Nicht jeder hat dafür Zeit? Dann müssen jene Leute eben verzichten. Außerem was heißt keine Zeit? Am Stück habe ich auch keine 20h Zeit. Aber verteilt auf vier Wochen sollte das drinne sein.

Das ist jedoch meine pers. Meinung oder mein pers. Anspruch am Spielen. Nicht jeder will 20x an einer Stelle draufgehen, unabhängig vom Zeitfaktor. Was ich nachvollziehen kann.

EDIT:
Alles oben genannte bezieht sich auf Einzelspielerspiele!
 
keinen wert darauf zu legen, worin manch andere das 10x an zeit investiert haben um eine optimale skillung zu finden und nicht zu würdigen, ist vor allem ein Spielertyp: "deutsches" problem.

Es wird generell nichts in foren gepostet oder mit anderen geteilt, denn der egoismus nimmt immer mehr überhand.
....blos keine geheimnisse teilen, man könnte ja sonst selber schlechter dastehen...

gott sei dank gibt es immer mehr multi-kulti sub kulturen die sich um soetwas einen dreck scheren .

wer seinen eigenen weg verfolgt und keinen rat braucht oder teilen möchte sollte bitte auch keine multiplayerttitel spielen.
 
Keks2me schrieb:
keinen wert darauf zu legen, worin manch andere das 10x an zeit investiert haben um eine optimale skillung zu finden und nicht zu würdigen, ist vor allem ein Spielertyp: "deutsches" problem.
Kannst du den Satz nochmal umbauen? Ich verstehe echt nicht, was der aussagt.

Meinst du, Leute die nicht in Guides gucken, werden eher belächelt, als "bewundert"?
Meinst du, Leute die in Guides gucken, stellen sich fälschlicherweise mit jene auf eine Stufe, die nicht in Guides geguckt haben?
Meinst du, Leute die ihre Erfahrungen teilen, werden nicht ausreichend mit Dank überschüttet?
wer seinen eigenen weg verfolgt und keinen rat braucht oder teilen möchte sollte bitte auch keine multiplayerttitel spielen.
Dieser sehr elitäre Satz.....mensch mensch.........

"Wer seinen eigenen Weg verfolgt" und "keinen rat braucht" und "(nicht) teilen möchte", sind drei völlig unterschiedliche Verhaltensweisen bzw. Zustände!
Und dann alle drei gleichermaßen auf allg. Multiplayer anzuwenden, ist einfach nur dämlich. Lass die Leute doch FPS Deathmatches spielen und gnadenlos verlieren, solange sie wollen! Ändert das dein Spielerlebnis?

Nee, wovon du redest sind Spiele wie DotA oder LoL. Das muss man aber schon differenzieren.
 
Nova eXelon schrieb:
Kannst du den Satz nochmal umbauen? Ich verstehe echt nicht, was der aussagt.

Meinst du, Leute die nicht in Guides gucken, werden eher belächelt, als "bewundert"?
Meinst du, Leute die in Guides gucken, stellen sich fälschlicherweise mit jene auf eine Stufe, die nicht in Guides geguckt haben?
Meinst du, Leute die ihre Erfahrungen teilen, werden nicht ausreichend mit Dank überschüttet?

Dieser sehr elitäre Satz.....mensch mensch.........

"Wer seinen eigenen Weg verfolgt" und "keinen rat braucht" und "(nicht) teilen möchte", sind drei völlig unterschiedliche Verhaltensweisen bzw. Zustände!
Und dann alle drei gleichermaßen auf allg. Multiplayer anzuwenden, ist einfach nur dämlich. Lass die Leute doch FPS Deathmatches spielen und gnadenlos verlieren, solange sie wollen! Ändert das dein Spielerlebnis?

Nee, wovon du redest sind Spiele wie DotA oder LoL. Das muss man aber schon differenzieren.

Nein! Es geht ihm (ob unbewusst weiß ich nicht) darum, dass Multiplayer spiele "serious business" sind. Die Zeiten, in denen man einfach gespielt hat, sind leider vorbei. :(
 
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