Wie steht AMD zur Zeit eigentlich da?

Lasyx

Lt. Commander
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Hi,
ich wühle mich mal wieder durch die Prozessoren und finde hier kaum brauchbares Material zu AMD-Prozessoren.
Wie steht es denn nun um AMD?
Wenn ich AMD mit Intel vergleichen möchte, würde ich mir gerne die gleiche Leistung zum Preis anschauen, aber das ist so auf die schnelle leider nicht möglich.

1. Welche Prozessoren sind miteinander vergleichbar? Dazu würde ich gerne den e8400 und den Q6600 (Da diese 2 wohl am beliebtesten sind) als Referenz nehmen. Welche AMD Prozessoren entsprechen diesen?

2.Welche Prozessoren sind allgemein von AMD zu empfehlen? Also Preisleistungswunder?

3. Welche vor oder Nachteile bieten die AMD-Prozessoren?

Danke schön..

Cu
HosenStahl
 
Wenn du vom Takt der AMD CPU 20% abziehst, landest du in etwa beim Takt des Core2Duos mit gleicher Leistung.

Beim Penryn etwas mehr, beim Vergleich Phenom - Conroe (oder eher Kentsfield) etwas weniger.
Aber das passt in etwa.

Natürlich Anwendungsabhängig, aber da müsstest du dir dann komplette Tests angucken.
 
Danke.

Das hab ich aber auch schon gefunden. Der e8400 fehlt da leider ganz (Der Q6600 ist ja da zu finden :) ).

Wenn man sich die Liste genauer anschaut, kann mann dann zum Schluss kommen, dass AMD zur Zeit kein wirkliches Preisleistungswunder besitzt? Und daher es sich eigentlich nicht lohnt diese zu empfehlen? Kann ich kaum glauben. Wenns so wäre, ist es echt traurig..

Cu
HosenStahl

Ps: Sufu ist mein 2ter Vorname :D

Edit:
LAR337: Das würde ja bedeuten, dass die sowieso schon oft niedriger getakteten AMD-CPU auch noch weniger Leistung mit sich bringen. Somit muss man wohl sagen, dass AMD zur Zeit im CPU-Bereich überhaupt nicht konkurenzfähig ist, was den Normalanwender betrifft? (Games, Office, Surfen, ein wenig Musik und Video Bearbeitung..)
 
Zuletzt bearbeitet:
Um mal die Fragen zu beantworten:

1. Zum E8400 schließt momentan keiner auf. Einen 3,8Ghz A64 gibts nicht ;)
Das Gegenstück zum Q6600 ist der hier http://geizhals.at/deutschland/a324688.html. Allerdings hält beim Übertakten bei weitem nicht mit dem Q6600 mit. Und gerade das macht den Q6600 so beliebt.

2. Mit AMD CPUs kann man momentan gut günstige PCs (auch Spiele-PCs) zusammenstellen.
Dafür eignet sich dieser hier für sehr günstige Systeme:
http://geizhals.at/deutschland/a235114.html
Dieser für günstige Systeme
http://geizhals.at/deutschland/a316238.html

Außerdem gibts noch den hier:
http://geizhals.at/deutschland/a283566.html
Der hat nen freien Multi und kann somit in der Regel auf 3,2Ghz problemlos übertaktet werden.
Liegt dann auf dem Niveau eines unübertakteten E8200 oder E7200.
Er wird übrigens ohne Kühler ausgeliefert, weshalb man so noch 10€ einplanen muss.

Für günstige Systeme braucht man natürlich auch ein günstiges Board. Die gibts aber durchaus auch mit allen modernen Features:
http://geizhals.at/deutschland/a320510.html

Sobald man jedoch 500€ oder mehr für das DualCore System zur Verfügung hat, kommt man an einer Intel CPU (E7200 oder E8400) nicht vorbei.

3. Vorteile?
Günstig im Einsteigerbereich, vor allem günstige und trotzdem moderne Boards
[[ Man unterstützt den Quasi-Monopolisten Intel nicht, der sich gerade zu P4 Zeiten so einige krumme Dinger geleistet hat
Die CPU-Kerne der AMD CPUs sind aktuell fast alle in AMD Werken in Dresden gemacht. ]]

Nachteile?
Die schnellste DualCore CPU schafft es gerade mal gegen den E8200 oder E7200 anzukommen. Kostet aber dementsprechend auch nicht mehr als diese.
Der Phenom braucht verdammt viel Strom.
Schlechte Übertaktungschancen.
 
https://www.computerbase.de/artikel.../seite-26#abschnitt_preisleistungsverhaeltnis

Preis-Leistungswunder hat AMD schon, kommt nur drauf an in welcher Performanceklasse, im Highend nicht.

Und du musst bedenken dass Intelboards eigenltich immer teurer sind
http://geizhals.at/eu/a336638.html vs. http://geizhals.at/eu/a339155.html nur mal als schnelles Beispiel
Gigabyte kann man wegen den eindeutigen Modelnamen gut vergleichen
Die Chipsätze sind beide aus dem "Mainstream//Performance" bereich, oder wie das heißt, die unter dem Highend chipsatz halt^^
 
Danke Lar337 und Kr0nos:

An die Einsteiger habe ich nicht gedacht ;). Klar billige Systeme mit einigermaßen entsprechender Leistung lassen sich da gut zusammenbasteln.

Die Vor und Nachteile sind zwar sogenannte Soft-Facts, aber die spielen ja auch immer eine Rolle. Danke für die Info, dass die CPUs größtenteils in Dresden hergestellt werden.

Cu
HosenStahl
 
HosenStahl schrieb:
Somit muss man wohl sagen, dass AMD zur Zeit im CPU-Bereich überhaupt nicht konkurenzfähig ist, was den Normalanwender betrifft? (Games, Office, Surfen, ein wenig Musik und Video Bearbeitung..)

Gerade in diesen Fällen ist es total egal ob man AMD oder Intel hat:

Spiele: hauptsächlich von der Grafikkarte abhängig, je höher die Auflösung desto mehr
Office: kannst Dir ja selber denken, da braucht man keinen Quadcore mit über 3Ghz
Surfen: siehe Office
Internet siehe Office

Zusammenfasend kann man sagen: Wenn Du nicht ständig am Renden, Raytracen oder Zeugs Komprimieren bist ist es eigentlich egal, welche CPU du kaufst ( Dual-Core mit 2GHz+ und gut is).
Wenn du das dennoch machst ist unter Nero Recode, Truecrypt und manchen Packprogrammen (WinRAR zB) ein Phenom zB pro Takt schneller als ein Core2Quad. Ist aber wiederum auch egal, im Endeffekt sinds meist ein paar Sekunden Unterschied.

Wenn natürlich total scharf auf Übertakten / Benchmarks bist und / oder mit Cinema4D, Lightwave etc. arbeitest sei zu einem Intel geraten.

Ansonsten ist es banal gesagt scheissegal
 
Da gebe ich dir recht, Neo-Bahamuth. Das ist auf jeden Fall ein Punkt, der immer wieder vergessen wird, wenn man sich was schönes Neues zusammenstellen möchte.

Was sagst du zu dem Argument, dass die Grafikkarte mit dem Rest des Systems, und hier besonders der CPU, abgestimmt sein sollte? Also wenn ich hohe Auflösungen fahren will brauche ich eine starke GPU, und die kann erst mit einer schnellen CPU ihr Potential ausspielen?

Cu
HosenStahl
 
Bei hohen Auflösungen eben nicht, da die GPU da viel schneller ihre Grenze erreicht als die CPU.
Wenn ansonsten max. Details eingestellt sind und nur noch die Auflösung erhöht wird, ändert sich beispielsweise nichts an der zu errechnenden KI. Allerdings muss die Grafikkarte freilich mit einer höheren Auflösung arbeiten.
Der Gegner wird durch die hohe Auflösungen aber nicht schlauer, noch fällt er realistischer. Die CPU hat nahezu auflösungsunabhängig den gleichen Aufwand.

https://www.computerbase.de/artikel...ck-edition-test.789/seite-21#abschnitt_crysis

Um mal ein Spiel zu bringen, welches sogar stark mit der CPU skaliert. Und das ist nur 1280.x1024. Auf 1920x1200 sind die Unterschiede dann im 1/10-fps Bereich, auf 800x600 allerdings gravierend. Allerdings ist das die übliche Auflösung für einen 15" Röhrenmonitor.

Oder auch hier:

https://www.computerbase.de/artikel...test.789/seite-20#abschnitt_world_in_conflict

Ab ca. 2,2 GHz (AMD Niveau) ist es total unerheblich, welche CPU man nutzt. Da liegen zwischen einer CPU unter 100€ und einer für 1000€ keine 5fps.

Ich könnt meinen 6000+ auch auf 3,4Ghz laufen lassen, aber ich würds so wie ich meine PC nutze nur an der Stromrechnung merken. Stattdessen hab ich die Kernspannung nochmal reduziert, ist ja schon ein EE.
Mein foobar, mein Firefox, mein OpenOffice und auch meine Spiele würden nur in Benchmarks schneller werden, merken würde ich das nie wenn einer meine CPU heimlich übertakten würde und mir nix sagt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hmm.. macht Sinn, aber ich bin dennoch verwirrt.

Welchen Sinn haben dann die Vorschläge, bei einer bestimmt CPU sich keine schnellere GraKa zu kaufen?
Diese Fragen werden doch hier ständig gestellt: Habe nen Athlon 64 3400+ will meine Graka aufrüsten. Keiner Rät ihm zur 4870 sondern max zu einer 8800 (Nur als Bsp). Eine 4870 wäre totale Verschwendung, da der Prozessor viel zu schwach ist.

Cu
HosenStahl
 
Für Gamer ist es komplett irrelevant, ob die CPU von AMD oder Intel kommt. Und da Intel ein Haufen von marktverzerrender, arroganter "Ich-hab-viel-Geld-aber-lass-in-China-Produzieren-damit-was-übrig-bleibt-um-den-Markt-zu-bestechen"-Menschen ist, kauf ich mir von denen ganz sicher sobald keine CPUs, da können die meinetwegen im Quadrat hüpfen.

Leistung ist ok, aber für mich nichts wert, wenn sie von solchen Leuten kommt
 
Die CPU sollte immer so schnell sein, dass bei der gespielten Auflösung die Grafikkarte zuerst ans Limit stößt, da man das Spiel viel besser an die Grafikkarte als an die CPU anpassen kann.
Die Grafikkarte kann zB erst weiterrendern, wenn von der CPU alle Physikdaten / KI etc vorhanden sind.
Jedes Spiel hat eben ein Level, bei dem eine bestimmte CPU ausreicht, um alle relevanten Daten bereitzustellen.
Es hilft die schnellste Karte nix wenn sie auf die CPU warten muss.
Wenn man nur eine lahme CPU hat, die unter den empfohlenen Anforderungen für ein Spiel liegt, dann hilft die schnellste Karte nur etwas in sehr hohen Auflösungen, da sie die Bilder ja nicht im Voraus rendern kann.

Ein 3400+ zB ist für aktuelle Spiele meist schon zu langsam, da müsste eine HD 4870 nur auf die Daten der CPU warten, könnte also nicht ihre volle Leistung bringen. Andersrum sind die Daten der CPU schon da, aber die Grafikkarte rendert zu langsam. Hier kann man einfach die Auflösung reduzieren. Aber KI lässt sich normal garnicht reduzieren, Physikdetails nur selten.

Es ist also viel einfacher, ein Spiel an die Grafikkarte anzupassen (Auflösung, Details) als an die CPU. Daher sollte zuerst die CPU für das Spiel ausreichen, dann kann man nach entsprechender Grafikkarte schauen.
Andersrum bedeutet das aber auch: Wenn die CPU nichts zu tun hat, kann man diese ebenfalls kaum besser auslasten (höhere KI? Fehlanzeige, mehr Physikdetails evtl.) Bei der Grafikkarte erhöht man Details und Auflösung wenn sie nicht ins Schwitzen kommt.

Derzeit bringt es also quasi nichts, für Spiele irgendwas über 2,4GHz Dualcore zu haben, da nach aktuellen Technikstand spiele nicht mehr großartig ausreizen können. Ausnahme wären evtl. Strategiespiele mit sehr vielen Einheiten, von denen jede eigene KI-Routinen besitzt, aber der Aufwand wäre riesig das zu programmieren.
CPU-Anforderungen für Spiele bleiben lange auf einem gleichen Niveau, nur die Grafikanforderungen steigen schnell.
Ist auch logisch, Fotorealismus ist einfacher zu realisieren als menschliche Intelligenz. Bei der Grafik wartet man nur auf die neue Hardware um das Spiel schöner zu machen, aber eine KI zu programmieren, die 3GHz Quadcore auslasten würde ist weitaus aufwendiger.
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke schön. Das war sehr ausführlich und hast mich damit von Schlauch geschubst, auf dem ich gerade stand. ;)

Wünsche euch Allen noch einen schönen Abend :)

Cu
HosenStahl
 
So ich habe eine Nacht drüber geschlafen und jetzt kommen wieder Zweifel.

Wenn es wirklich egal ist, was für eine CPU benutzt wird, warum sind dann Sprünge von bis zu fast 30 Prozent in SpieleBenchmarks wie hier zu sehen?
Die CPUs sollten alle in der Lage sein die KI und die restlichen Berechnungen von diesen schon ein wenig älteren Spielen zu meistern. Oder etwa doch nicht? Wenn nicht, dann ist es doch nicht so egal, was für eine CPU im Tower steckt, solange sie über eine kritische Grenze getaktet ist?

Cu
HosenStahl
 
Fear ist ein vergleichsweise altes Spiel, welches aktuelle Grafikkarten nicht mehr so sehr fordert. Sieht man ja an den FPS-Zahlen. Allerdings sind heutige CPU alle mehr als schnell genug, ob 150fps oder 170 ist auch egal.

Weiterhin hängt das auch noch von der Programmierung des jeweiligen SPiels ab, da man auch durchaus so programmieren kann, dass die CPU die Arbeit der GPU übernimmt, eine CPU ist ja flexibel einsetzbar. Dann steigen mit höherem CPU-Takt natürlich die fps-Zahlen auch stärker mit an.

Wird aber heutzutage fast nicht mehr gemacht, denn 3D-Beschleuniger sollen der CPU diese Arbeit ja abnehmen und nicht umgekehrt.
Dann gibts es bei Spielen noch zu beachten, dass diese oft einen sehr großen Programmcode haben. Daher sind CPUs mit viel Cache auch oftmals noch ein Stück schneller, wenn der benötigte Code komplett in den Cache passt und nicht auf den wesentlich langsameren Arbeitsspeicher ausgelagert werden kann.

Letztlich alles eine Sache der Programmierung. Aber wie gesagt, der Normalfall ist, dass die CPU nur ein Minimum ein GRafikberechnungen durchführt, und man dies den spezialisierten GPUs überlässt. Und dann gibts es eben eine Grenze, an der alle Physik-/KI-Brechnungen etc. schnell genug ausgeführt werden können und der Rest an der Grafikkarte hängt.
Und diese Schwelle übertritt man derzeit mit einem C2D E7200 oder einem AMD 6000+ etc. locker. Alles was darüber hinausgeht sollte man als Spieler vernünftigerweise in eine bessere Grafikkarte stecken.
 
Du gibst dir wirklich Mühe mit mir. Danke :)

Wenn ich mir überlege, dass ich eine CPU erst in 2-3 Jahren wieder wechseln möchte, sollte ich mich aber nicht unbedingt an diesem Schwellenwert orientieren.

Oder anders ausgedrückt.
Früher habe ich Hardware immer im HighEnd Bereich gekauft und diese richtig verstauben lassen (Daher vergesse ich auch zwischen den Käufen einiges und muss dich belästigen :) ).

Ist es nicht ratsamer, oder vielleicht sogar billiger sich einmal im Jahr Preisleistungs starke Hardware zu kaufen, als sagen wir mal alle 2 Jahre einen Highend-Rechner?
Hast du da in der Richtung schon Erfahrung?

Ich weiß, dass es keine Zukunftssicherheit gibt, aber wenn ich mir überlege, dass ich mit einer ein wenig teuereren Hardware vll ein halbes Jahr länger zufrieden damit arbeiten kann, lohnt sich das dann nicht doch?

Cu
HosenStahl
 
HosenStahl schrieb:
Ich weiß, dass es keine Zukunftssicherheit gibt, aber wenn ich mir überlege, dass ich mit einer ein wenig teuereren Hardware vll ein halbes Jahr länger zufrieden damit arbeiten kann, lohnt sich das dann nicht doch?

Cu
HosenStahl

Diese Frage kannst nur Du selbst Dir beantworten, denn nur Du kannst sagen, was Dir deine Kröten, für die Du arbeiten musst, wert sind. Zudem müsste man auch erst mal definieren, was "ein wenig" teurer heißt. Für einen Hartz IV Empfänger bedeuten 100 Euro 2 Wochen Essen und Leben, der gute Herr Zetsche würde das nicht mal bemerken, wenn ihm irgendwo 100 Euro fehlen.

Ich persönlich wäre nicht bereit, für ein halbes Jahr längere Zufriedenheit 200 Euro oder mehr auszugeben. Ich halte eh nichts davon, immer ein ganzes System zu tauschen, weil die Anforderungen an die einzelnen Hardwarekomponenten nicht parallel steigen. Die Anforderungen an die GPU steigen wesentlich schneller als an die CPU. Ich würde die CPU so wählen, daß sie mindestens 3 Grafikkartengenerationen mithalten kann. Und das ist dann länger als nur ein oder anderthalb Jahre. Man muss halt für sich entscheiden, ob man einfach nur Zocken will, oder ob man aus Prinzip immer das Neueste vom Neuen haben muss.

Am Ende alles nur eine Geldfrage. Ich denke eh, daß es wenig Sinn ergibt, bei einem emotionalen Thema wie der Zockerei mit Vernunft argumentieren zu wollen. Ich persönlich würde aus "Vernunftgründen" zur Zeit grundsätzlich zu einem AMD Dualcore greifen, weil er in der Leistung noch gut ausreicht, und sowohl CPU als auch Board wesentlich günstiger sind als die Intel Pendants. Wenn ich jetzt kaufen würde, würde ich aber auf einen AM2+ Sockel setzen, um für die nächste CPU Generation von AMD gerüstet zu sein. So kann man dann immer genau die Komponente austauschen, die im Augenblick das System am meisten ausbremst. In meinen Augen auf Dauer die kostengünstigste Lösung.


Wobei ich gestehen muß, daß ich mir auch einen E8400 samt Asus Board holen will - nicht weil ich die Leistung brauch, sondern weil ich ihn haben will.

Soviel zum Thema Vernunft :evillol:
 
Hei Kynologe,

das stimmt, die Preserhöhung wird subjektiv anders empfunden.

Die Grundidee ist genau wie bei dir. Wenn ich sowieso des öfteren die Graka wechseln muss, dann nehme ich da eine PreisLeistungsstarke, aber die CPU sollte doch länger aushalten. Also vielleicht doch eher eine ein wenig teuerere, damit sie das auch wirklich schafft.. Damit meine ich eben sowas wie ein e8400. Der ja mehr als genug Rechenleistung heutzutage haben sollte. Man kann sich also schon logisch für so eine CPU entscheiden. Nicht nur weil man sie aus dem Bauch heraus haben will.
Die andere Überlegung war ja, dass man relativ Zeitnah eine ziemlich günstige, aber der Zeit entsprechende CPU kauft.
Wenn ich aber darüber nachdenke, ist das nichts für mich. Am PC rumschrauben macht mir einfach nicht mehr so viel Spaß wie früher. Ich freue mich ein funktionierendes System zu haben und das reicht. Das Neuste vom Neusten brauche ich nicht.

Wenn aber viele so denken, kann AMD kaum mit Intel mithalten, ausser die Konsumenten achten auch auf solche faktoren wie den Ort der Produktionsstätte. Oder eben in den niedrigeren Preissegmenten. Das kann aber nicht das Ziel von AMD sein, nur diese Zielgruppe anzusprechen.
Lohnt sich dann unter diesen Umständen eine AMD CPU zu kaufen, wenn diese heutzutage mehr oder weniger den heutigen Standard erfüllt aber keine Reserven für neue Anwendungen hat?

Cu
HosenStahl
 
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