Wie weitermachen nach dem Abitur?

Jace schrieb:
...Wie soll einem das Jahr Bundeswehr/Bufdi bitte dabei helfen zu finden, was man später machen will?...

Indem man ein Jahr lang was anderes macht, aus seinem Schultrott rauskommt und entweder ein wenig mit MG und Pistole rumballert bei Übungen und dumme Frauenwitze hört und mal von Mama wegkommt oder im Krankenhaus/Kindergarten/woauchimmer die Realität sieht und was Gutes tut.

Man hat ein Jahr lang zum nachdenken, Interessen finden oder verwerfen, neue Menschen außerhalb der Schule. Was weiß denn ein Abiturient schon groß, der hat 12 Jahre entspannt im beheizten Klassenzimmer gehockt und seine Freizeit mit Freunden verbracht. Da kann die Kaserne mal eine Erfahrung sein :D
 
Nach den ersten 3 Antworten habe ich aufgehört zu lesen, willst du als Abiturient wirklich Ratschläge von Usern, die kaum einen fehlerfreien deutschen Satz tippen können?

Na ein Glück das ich nicht so oberflächlich bin...


Danke dafür! Da kamen genau die Studiengänge heraus, von denen ich noch nie etwas gehört hatte, die aber (auf den ersten Blick zumindest) genau mein Ding sind.

Mein Tipp, wenn du nicht weißt was du nach dem Abi machen willst --> 1 Jahr Bundeswehr oder Soziales Jahr, das wäscht einem den Kopf (in welcher Richtung auch immer) und gibt einem Zeit zum nachdenken.

Nachdem ich die letzten Nächte total gegrübelt habe und die Bewerbungsfristen für eine Ausbildung zumeist jetzt schon abgelaufen sind, werde ich mich in die Richtung umgucken, man kann ja zum 1. jedes Monats anfangen beim Bundesfreiwilligendienst oder freiwilligen sozialen Jahr.

(Bundeswehr fällt raus, die wollen mich aufgrund meiner vorhandenen (oder eher nicht vorhandenen) Sehkraft nicht :D Bin T5)

Ein FSJ macht sich gut in jedem Lebenslauf, ich kann etwas Neues ausprobieren, gucken, was mir (nicht) gefällt und etwas Geld gibts dafür auch noch. Ich denke, dass das erst einmal die beste Lösung ist. Dann habe ich noch ein Jahr länger Zeit, zu grübeln, was ich denn nun will ;)
 
Klar.. ein Jahr erstmal was sinnvolles tun gibt einem Zeit zum nachdenken und man ist nicht im Trott, wie zu Schulzeiten.
Dennoch bleibe ich skeptisch. Im Zweifelsfalle hilft ja nur ausprobieren, ob ein Studiengang bzw. eine Ausbildung etwas für einen ist.
Da kann man abends in der Kaserne noch so viel drüber nachdenken. Und 12 Monate nur dafür rauszuhauen, dass man mal in Ruhe überlegen kann, in welche Richtung man überhaupt gerne gehen will, mit der immer noch recht hohen Gefahr, dass es am Ende komplett anders ist als man dachte, finde ich irgendwie nicht so sinnvoll.
 
Da mein Beitrag hier irgendwie etwas untergegangen ist:

Wenn du gerne mit Kindern arbeitest, ist Lehrer wirklich nichts für dich?
Bin beiderseitig von meinen Lehrereltern vorgeschädigt, würde selber aber keiner werden.

Wenn du der Typ dafür bist, in deinem Interessenbereich werden vor allem in Richtung Technik und männliche Lehrer händeringend gesucht....
 
Lehrer sein könnte ich mir vorstellen, allerdings nur "im Westen". Hier auf keinen Fall.
 
Also ich würde Dir zu einer Lehre raten. Studium kann man danach immer noch machen.

Als Lehrberuf könnte es zB der Bürokaufmann sein (muss dann aber das richtige Unternehmen sein)

oder (Du erwähntest Rostock) Hotelkaufmann auf Rügen, (parallel Surflehrer ;)).

Ausbildungen hängen meines Erachtens mehr vom Ausbildungsbetrieb als vom Ausbildungsinhalt ab. Die praktische Erfahrung ist das, was zählt.

Wenn Du in einer großen renommierten Hotelkette eine Ausbildung machst und die es gut mit Dir meinen, dann kommst Du rum (Fremdsprachen) und hast auch gute Karrierechancen. Und parallel oder danach studieren? Warum nicht. Ohne etwas Mathe wird es aber in allen Bereichen schwer, das solltest Du wissen.

Sofort studieren halte ich bei dem von Dir geschilderten Profil für unvernünftig. Wenn Du schon mit so einer Einstellung da dran gehst, brauchst Du wohl erst mal eine Stelle wo es handfeste Arbeit gegen handfestes Geld gibt (wenn auch recht wenig).

Vom Lehrberuf kann ich Dir nur abraten. Spaß ist was anderes. OK, das Studium und das Referendariat sind noch recht witzig (viele Frauen, viel Party und so), aber hinterher sich mit diesen ausässigen Terroristen herumschlagen? Um nichts in der Welt. Dafür sollte man geboren sein. Es ist eh schon schlimm genug für das System, dass bei den Lehrern so viel Müll auf die Kinder losgelassen wird. Wenn Du Dich also nicht berufen fühlst, diesen Kampf auf Dich zu nehmen, dann werde nicht einer davon.
 
Zurück
Oben