Wieviel Phasen sind wirklich nötig?

ariwolf

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Ich stehe vor der Entscheidung welches Mainboard ich mir kaufen soll. Und es ärgert mich ein wenig das ich 20+ Euro mehr ausgeben muss um an mehr als 4 Phasen zu kommen. Daher frage ich mich ob man mehr Phasen für OC wirklich braucht? Ich möchte vll. ~1 GHz übertakten.
 
Hi,

1 GHz sind je nach Ausgangstakt zwischen 25% und 33% - da würde ich 20 Euro mehr schon investieren in ein vernünftiges Board.

VG,
Mad
 
Kommt drauf an welcher Sockel, CPU, Mainboard etc.! Bei Sockel 775 sind sogar 4 Phasen besser als 8! P45 Bretter > X48 Bretter ;)
 
komische Frage.

man kann eine "Phase" mit hochwertigen Komponenten aufbauen, dann braucht man weniger.
oder es steckt Billig schund drin, dann braucht man mehr.

"Mehr Phasen = Besser" ist also Unfug!
 
Hi,

richtig, ist Unfug. Deswegen habe ich z.B. auch geschrieben "20 Euro mehr für was Vernünftiges" und nicht "20 Euro mehr für 4 Phasen mehr" :)

@TE
Kauf dir ein solides Board, sauber aufgebaut, mit hochwertigen Komponenten und beiß im Zweifel in den sauren Apfel, dass Qualität auch heutzutage noch ihren Preis aber eben auch Ihren Wert hat!

VG,
Mad
 
Madman1209 schrieb:
Hi,

richtig, ist Unfug. Deswegen habe ich z.B. auch geschrieben "20 Euro mehr für was Vernünftiges" und nicht "20 Euro mehr für 4 Phasen mehr" :)

@TE
Kauf dir ein solides Board, sauber aufgebaut, mit hochwertigen Komponenten und beiß im Zweifel in den sauren Apfel, dass Qualität auch heutzutage noch ihren Preis aber eben auch Ihren Wert hat!

VG,
Mad

Da ich mir demnächst ebenfalls ein Board kaufen werde (bei mir kommts allerdings nicht auf OCen an, sondern auf maximale Energieeffizienz + Langzeitstabilität) klinke ich mich hier mal ein.

@Mad: "solide, sauber aufgebaut, hochwertig" klingt super. Aber wonach soll man da gehen? In der Vergangenheit hatte ich z.B. mit einem Gigabyte-Board ziemlichen Stress. Mit ASRock-Boards nie. Im Allgemeinen sind aber Gigabyte-Boards sehr beliebt und ASRock meist gerne als Billig-Schrott angesehn.
Also: woher weiß ich, dass ein Board wirklich hochwertig ist? Mit Ultra-Mega-Durable und Premium Military Class 3000 werben sie ja alle irgendwie.
 
Hi,

Mit Ultra-Mega-Durable und Premium Military Class 3000 werben sie ja alle irgendwie.

:D Ja, das stimmt leider.

Ich habe die besten Erfahrungen bisher mit Asus und EVGA gemacht. Kann ich beide empfehlen.

Generell gilt: Die Meinung auf diversen Foren einfach analysieren und den Konsens daraus nehmen. Pech haben kann man natürlich immer, davor ist man nie gefeit.

VG,
Mad
 
Da ich viel OC betreibe und auch nicht niedrigen OC
setze ich auch auf Qualität

Derzeit S1155 mit P67/Z68 OC bis hin zu 5,4 Ghz wenn es die CPU erlaubt.

Aktuell habe ich noch das ASUS Maximus IV Extreme P67
davor hatte ich das GB Z68-UD3

Im Bereich von 1 Ghz mehr Takt, habe ich bei beiden keinen Unterschied gemerkt, was die Stabilität der Spannung angeht. erst so ab 5 Ghz knickte dann das GB ein.

was ich sagen will ist, das es immer darauf ankommt wie weit man gehen will.
Selbst die "günstigeren" Bretter wie ASRock (waren mal "billige" Boards, sind aber nun Qualitativ sehr gestiegen, vor allem seit S1155) sind beim OCen sehr gut. und auch Ich würde aus Erfahrung von OC-Kollegen mit den Brettern diese empfehlen. Auch die günstigeren bei normalen OC um die 1 GHz mehrtakt.

Eine andere Frage ist wie weit muss man OCen um eine Vertretbare Mehrleistung zu bekommen?

Ein Bekannter hat mal bei BF3 mit ner 580er getestet, was die min FPS angeht was der Unterschied ist bei CPU-Takt 4/4,5/4,8 Ghz

Und er kam zu dem ernüchternden Entschluss, das der Unterschied gar nicht so groß ist.
die Min FPS habe sich bei 4,5 GHz um 5 FPS und bei 4,8 Ghz um 8 FPS zu 4 Ghz verbessert.

Braucht man das? der Negative effekt dazu ist die Elektromikration der CPU, die durch die Höherer Spannung vorherst.
 
Zuletzt bearbeitet:
Na ja,

ordentlich dimensionierte Phasen sind natürlich schon wichtig.

Zu Lynnfield Core i5 / i7 XXX Zeiten wurden die Phasen recht knapp bemessen

weil die CPU's im Vergleich zur ersten Core i7 Generation sehr sparsam geworden waren.

Bei starker Übertaktung ging den üblichen 4 oder 6 Phasen der Einstiegsboards dann aber

die Luft aus und brannten auch schonmal durch.


In der Mittelklase nutzte MSI z.B. zwar hochwertige Bauteile aber nur 6 Phasen für das GD65.

Die Gigabyte UD4 Board's mit 12 konventionellen Phasen waren bei starker langzeit Übertaktung

deutlich überlegen. Es kommt immer darauf an, wie weit man geht...
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Thema interessiert mich auch sehr. Leider bin ich was das angeht ziemlicher Laie.

Das ganz Marketing ist ja meist auch nur totaler Quatsch, weil einem glaubhaft gemacht wird man müsste im Prinzip ein 200 Euro Board kaufen um was vernünftiges zu bekommen. Die Art von Infos und Erfahrungswerten steht ja leider nicht in den Datenblättern.

Ich persönlich betreibe einen i5 2400 mit einem AsRock H67 Board (vermutlich mit 4 Phasen) und einem 400 Watt Bequiet. Der Prozessor ist dabei ein bißchen undervoltet. Soweit ich das bisher verstanden habe, benötigt man bei meiner Konstellation nicht mehr als 4 Phasen. Mehr Phasen würden lediglich den Stromverbrauch erhöhen.

Ich bin neugierig was ihr da für Erfahrungswerte habt.

Gruß
Satyr

P.S.: Selbstverständlich hatte ich auch schon andere Boards, aber ich muss gestehen, dass die Anzahl der Phasen früher kaum eine Rolle gespielt hat. Die Boards waren ja früher nicht grad auf OC und Undervolting ausgelegt.
 
Das ist richtig.

Wenn die CPU nicht mehr Strom benötigt, bringen mehr Phasen keinen Mehrwert und

erhöhen den Stromverbrauch.

Die Phasen bei Bords mit z.B. 12 Phasen lassen sich aus diesem Grund auch lastabhängig steuern.

Im Idle arbeiten nur 2 - ,und unter normaler Last z.B. 6 Phasen.
 
kaspar33333 schrieb:
Braucht man das? der Negative effekt dazu ist die Elektromikration der CPU, die durch die Höherer Spannung vorherst.
[klugschietermode]Die Elektromigration wird durch den Stromfluss verursacht, nicht durch die Spannung (die höhere Stromdichte wird aber natürlich durch die Spannung verursacht, somit hast du über Umwege doch noch recht ;)). [/klugschietermode]

AudiRS6+ schrieb:
Das ist richtig.

Wenn die CPU nicht mehr Strom benötigt, bringen mehr Phasen keinen Mehrwert und

erhöhen den Stromverbrauch.

Die Phasen bei Bords mit z.B. 12 Phasen lassen sich aus diesem Grund auch lastabhängig steuern.

Im Idle arbeiten nur 2 - ,und unter normaler Last z.B. 6 Phasen.

Und genau da gibts glaub ich auch ziemliche Unterschiede zwischen den Boards. Wenn jetzt bei einem 4-Phasen-Board z.B. immer alle 4 Phase laufen, könnte ein 8-Phasen-Board, was im idle auf zwei Phasen runterschaltet, sparsamer sein als das mit den 4 Phasen. Leider kommt man an die Infos kaum ran, außer halt mittelbar duch den Stromverbrauch in den verschiedenen Tests, der ja aber im Grunde genau das liefert, was man wissen will. :)
 
OJK schrieb:
[klugschietermode]Die Elektromigration wird durch den Stromfluss verursacht, nicht durch die Spannung (die höhere Stromdichte wird aber natürlich durch die Spannung verursacht, somit hast du über Umwege doch noch recht ;)). [/klugschietermode]
Wollte es nicht so ausschweifend erklären,

sonst müsst man noch mehr erklären.
 
Hier mal ein Beispiel.
Ich würde gerne ein ASUS P8Z77-M http://geizhals.at/de/749616 kaufen. Mehr brauch ich an Anschlüssen auch nicht. Hat aber nur 4+1 Phasen.
Aus Sorge das die 4+1 Phasen nicht genug sind wollte ich dann das Asrock Z77 Extreme4 http://geizhals.at/de/746839 kaufen, was zwar 8+2 Phasen hat aber mehr kostet und viele (für mich) unnötige Anschlüsse hat.

Wenn ich meinen neuen i5 3570k jetzt auf zb. ~4.5 GHz übertakten will, reicht das günstigere Asus oder lieber doch tiefer in die Tasche greifen für das teurere Asrock (welches dann aber auch 8+2 Phasen hat)?
 
AudiRS6+ schrieb:
Das ist richtig.

Wenn die CPU nicht mehr Strom benötigt, bringen mehr Phasen keinen Mehrwert und

erhöhen den Stromverbrauch.

Die Phasen bei Bords mit z.B. 12 Phasen lassen sich aus diesem Grund auch lastabhängig steuern.

Im Idle arbeiten nur 2 - ,und unter normaler Last z.B. 6 Phasen.

Diese lastabhängige Steuerung ... hat die bei den Herstellern irgendeine "Marketing-Bezeichnung"... ich meine weißt du das zufällig? Oder ein Beispiel für ein Board mit 12 Phasen.. ?
Weil das Verhalten bei der Ansteuerung steht ja meist nicht genau in den Datenblättern. Das hätte ja auch für ein System (wie ich z.B. habe) Vorzüge was den Idle-Verbrauch angeht.


EDIT: sry grad gesehen MSI GD65
 
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Ich werde ja nicht sofort auf 4,5 GHz gehen sondern ich lasse es erstmal auf dem Standart und wenn ich es dann brauche gehe ich Stückchenweise höher so wie ich es brauche. Wenn ab einer Stelle mein Kühler nicht mehr reicht, dann schaffe ich mir was besseres an
 
Bei Gigabyte heißt die lastabhängige Schaltung der Phasen Dynamic Energie Saver.

Bei MSI heißt es APS. ( Active Phase Switching )

Asus nennt es EPU.

Ob die "Anderen" eine ähnliche Funktion nutzen, weiß ich nicht.


Ich würde eine solche Übertaktung nicht mit den 4+1 Phasen Boards fahren.

Ein recht empfehlenswertes Bord mit 6+1 Phasen und DES ist z.B. dieses Gigabyte hier:

http://www.hardware-district.de/pro...1944_Gigabyte-GA-Z68X-UD3H-B3--Rev--1-3-.html
 
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Asus Rampage 4 Extreme: 8 Phasen für die CPU
Gigabyte GA-X79-UD7: 16 Phasen für die CPU

Das Asus lässt in meinem Fall aber deutlich bessere Taktraten zu!

Davon ab kommt man meist eher an die Grenzen der CPU als an die Grenzen der Spannungsversorgung/ -stabilität, wenn man nicht grad Extrem-OC betreibt!
 
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