Sontin schrieb:
Aha. Lost Planet 2 setzt Direct Compute zur physikalischen Berechnung der Wellenbewegung und der Skelettanimation ein. Ist das auch ein Abgesang auf PhysX?
Was hat Nvidias PhysX mit Physik in Spielen per se zu tun? Wenn in Lost Planet irgend eine Physik Bibliothek über Direct Compute ausgeführt wird, ist da von PhysX weit und breit nichts zu sehen.
Sontin schrieb:
Das Futuremark DC verwendet - wohlbemerkt angeblich eine Eigenentwicklung, also nix mit AMD's Open Source Initiative - ist doch nur logisch. Immerhin wollen sie DX11 vollständig einbauen. Und dazu gehört auch Direct Compute.
Du hast anscheinend absolut keinen blassen Schimmer was hinter "AMD's Open Source Initiative" steckt, oder?
Sontin schrieb:
Viel lustiger ist es doch, dass es von AMD's "Wir machen irgendwas, irgendwann mal" Bewegung nichts gibt. Aber das scheint einigen egal zu sein, solange man gegen GPU-PhysX bashen kann.
Ne, hast du wirklich nicht.
Bei dieser Sache ist AMD im übrigen auch gar nicht (mehr) gefragt; die frei zugänglichen API sind mit DirectX 11 Direct Compute und OpenCL vorhanden. Bibliotheken und Engines sind in der Entwicklung bzw. ebenfalls schon Verfügbar. Jedoch diese zu Entwickeln, oder Beispielsweise im Falle von Havok für OpenCL und Direct Compute vorzubereiten ist überhaupt nicht Aufgabe von AMD.
Das sie dies in gewissen Maßen trotzdem Unterstützen kommt natürlich nicht von ungefähr ...
Sontin schrieb:
Ich werd dann mal wieder Mirrors Edge Spielen. Vor 1 1/2 Jahren erschienen und immer noch ein Klasse-Spiel, das dank GPU-PhysX immer noch an der Spitze einer dynamischen Welt steht.
Es gibt hunderte anderer Spiele, die tolle Physik über die CPU Berechnen. Dazu bedarf es nicht zwingend künstlich eingepflanzte Effekte, die über proprietäre Features zustande kommen.
Die Wahrheit scheint doch zu sein, das ohne Nvidias Geld und Manpower die Spielentwickler kein großes Interesse an GPU PhysX haben.
Sontin schrieb:
Das stimmt nicht. DC ermöglicht es, dass man per Compute Shader die Berechnungen übernehmen kann - also vergleichbar mit dem, was man mit GPU-PhysX macht. Siehe auch nVidia's Water und Hair-Demo, die die physikalischen Berechnungen über Compute Shader laufen lassen.
Äh? Direct Compute ist eine API, genauso wie CUDA, und hat Grundlegend erst mal überhaupt nichts mit Physik Berechnungen zu tun.
Sontin schrieb:
Keine Ahnung, sag du es mir. Anscheinend ist es so wichtig, dass du es in Bezug auf 3DMark 11 anbringen musstest.
Warum machst du gruffi Vorwürfe, wenn du es bist der vom Thema keine Ahnung hat? Wenn dir die Verwendung der Begriffe Physik, Physix und Direct Compute so schwer fällt?
Sontin schrieb:
Ich habe deine Frage schon längst beantwortet, indem ich aufgezeigt habe, dass PhysX eben nicht obsolot wird, wenn jemand DC anwendet. Wie man dann fragen könne, was DC und PhysX miteinander zu tun habe, nachdem man selbst eine Beziehung hergestellt habe, ist doch wirklich absurd.
Weißt du überhaupt worüber du schreibst?
Neo_Xsendra schrieb:
Aber mal zur diskussion: PhysX ist eine Physik-Bibliothek, welche über Cuda als Schnittstelle in Spielen genutzt wird. Da es aber wie gesagt eine Physik-Bibliothek ist kann sie auch über ähnliche Systeme verwendet werden (Es wird ja auch auf Prozessoren verwendet

)
Demnach ist eine DC genutzte variante der PhysX Bibliothek garnichtmal so abwegig.
PhysX auf DC ist die wohl einzige Möglichkeit für Nvidia, GPU PhysX am leben zu erhalten. Nur ist genau das die Krux an der Sache; zur Zeit ist PhysX noch ein Alleinstellungsmerkmal pro Nvidia Hardware, und es ist derzeit eher unwahrscheinlich das Nvidia darauf verzichtet. Denn wenn PhysX über Direct Compute unterstützt wird, verliert auch CUDA eine Exklusiv Anwendung, zumal die CUDA Unterstützung dann irgendwie überflüssig wird.