Win11 in freien unbenutzten Bereich installieren.

Caramon2 schrieb:
Am Besten nutzt man den BIOS/CSM-Modus, da der viel unkomplizierter und wesentlich zuverlässiger ist:
Das kann man nur empfehlen, wenn keine NVMe als Systemdatenträger genutzt wird.
Eine NVMe kann nur im UEFI-Mode gebootet werden.

Als Datenplatte kann eine NVMe natürlich auch im CSM/Legacy- bzw. im alten BIOS-Mode genutzt werden.
Nur eben nicht zum Booten.

Aber nicht beim DualBoot mit Windows/Linux. Da nimmt man besser 2 ESPs. Meine eigene Erfahrung.
Caramon2 schrieb:
Davon hatte ich noch nie gelesen. - Von UEFI halte ich nach viel Ärger damit aber sowieso nicht mehr viel
  1. Zwei ESP nutzen kann verhindern, dass Windows durch ein Upgrade oder eine Bootlader-Reparatur den BL von Linux entfernt. Best Practice: 1. ESP für Windows, 2. bzw. weitere ESP(s) für Linux.
  2. Du hast doch gar kein vollwertiges UEFI in deinem AM3(+)-System, oder? Ich habe auch noch ein AM3+ Board. Das läuft zwar rudimentär im UEFI-Mode, aber nur unter bestimmten Bedingungen.
    Es gibt diverse Begrenzungen. Eine NVMe wird auf einem so alten Board nicht bootbar sein.
Du solltest da deine Erfahrungen nicht auf die "echten" UEFI-Boards (ab AMD AM4, Intel ab 7er-Serie) übertragen.

Welche Probleme hattest du denn im UEFI-Mode?
Auch gibt's in den Medien bisher kaum etwas über wirkliche Probleme mit UEFI zu lesen.
Klar gibt's hin und wieder Probleme, welche sich aber i.d.R. lösen lassen (z.B. UEFI-Update).


Volume Z schrieb:
OK, aber diese Partition hatte nie 500 MB.
Ist bei meinen Installationen auch standard-mäßig 100 MiB groß gewesen.
 
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Volume Z schrieb:
OK, aber diese Partition hatte nie 500 MB. Die wurde von Windows 8 bis 11 nicht in ihrer Größe verändert. Der aktuelle Stand ist im Gegenteil, dass sie vor einigen Monaten auf 200 MB angehoben wurde.
Dann hatte man mir offenbar Blödsinn erzählt oder das verwechselt. Gut dass es angepasst wird, aber m. E. hätte man gleich 1 GiB nehmen sollen: Um die paar hundert MB kommt es nicht an und manche müllen den Bootloader offenbar hirnlos zu, wie man bei Solus sieht.

Tanzmusikus schrieb:
Das kann man nur empfehlen, wenn keine NVMe als Systemdatenträger genutzt wird.
Könnte ich sowieso, da es sowas bei meinem PC nicht gibt.

Tanzmusikus schrieb:
  1. Du hast doch gar kein vollwertiges UEFI in deinem AM3(+)-System, oder? Ich habe auch noch ein AM3+ Board. Das läuft zwar rudimentär im UEFI-Mode, aber nur unter bestimmten Bedingungen.
AM3+ von MSI. Das ist das einzige Board mit UEFI, auf das ich Zugriff habe.

Tanzmusikus schrieb:
Welche Probleme hattest du denn im UEFI-Mode?
Auch gibt's in den Medien bisher kaum etwas über wirkliche Probleme mit UEFI zu lesen.
Z. B. Windows 10 oder 11 von einer USB-SSD zu booten: Da geht gar nichts.

Im BIOS-Modus ist das dagegen überhaupt kein Problem. Auch nicht an unterschiedlichen Rechnern.
 
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Caramon2 schrieb:
Z. B. Windows 10 oder 11 von einer USB-SSD zu booten: Da geht gar nichts.
  • Win11 wäre da sowieso raus, weil es den UEFI-Mode zwingend voraussetzt.
  • Von Datenträgern über 2TiB kann im CSM/Legacy-Mode nicht gebootet werden (BS egal).
  • Von Datenträgern über NVMe kann im CSM/Legacy-Mode nicht gebootet werden (BS egal).
  • Der zu beschreibende Datenträger sollte am Besten vorab auf GPT initialisiert werden.
    Windows kann sonst nicht installieren bzw. muss per [F10] initialisiert werden. Neustart nötig!
  • Bei USB-SSDs ist darauf zu achten, dass oftmals nicht von USB3.x gebootet werden kann.

Caramon2 schrieb:
Im BIOS-Modus ist das dagegen überhaupt kein Problem. Auch nicht an unterschiedlichen Rechnern.
So geht's mir auch mit meinem AM3+ Board: Sapphire Pure Black 990FX.
Das waren damals die UEFI-Vorläufer, aber keine vollwertigen. Ist bei Intel ähnlich, nur das Intel früher mit EFI-Entwicklung angefangen hatte (in Zusammenarbeit mit Microsoft).

Weitere Infos zu UEFI: https://de.wikiital.com/wiki/UEFI



Das Booten von SATA-SSD könnte ich nachstellen, wenn's dich interessiert. 🙂
 
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Tanzmusikus schrieb:
Win11 wäre da sowieso raus, weil es den UEFI-Mode zwingend voraussetzt.
Das stimmt nicht: Windows 11 habe ich lange im BIOS-Modus genutzt. - So ist mir überhaupt erst aufgefallen, dass booten von USB funktioniert.

Der Rest trifft auf mich nicht zu, da ich weder Datenträger >2 TiB habe noch brauche, wie auch kein neues Board. Alles andere habe ich im verlinkten Beitrag beschrieben. Das gehört hier nicht rein.
 
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Tanzmusikus schrieb:
Ich verstehe nicht, was das mit meiner Aussage zu tun hat, dass auch "Linux vor Windows installiert werden und mittels einiger manueller Eingriffe und zwei getrennten EFI-Partitionen zur problemfreien Koexistenz" führen kann.

Meine Erfahrungen mit 2 EFI-Partitionen sind gemischt. Wenn 2 EFI zufällig automatisch angelegt werden und es funktioniert, dann meinetwegen, sonst lasse ich das lieber sein.

Ich habe schon so viel Ärger mit Boot-Menüs gehabt. Zufällig musste ich ganz schnell ein altes Notebook installieren und da sehe ich:

win-boot.jpg


WIe kommt denn sowas zustande? Man kann 2x WIndows 11 auswählen. Ich werde da den Timer auf 0 setzen. Wenn da wenigstens das bereits installierte Linux stehen würde.

Tanzmusikus schrieb:
Aber man denke auch daran, das so ein kleines UEFI (Mainboard) die vielen ESPs verwalten können muss.

Ganz genau, ich denke der 2. PC ist so alt, den betreibt man besser ohne UEFI. Ich schaffe da kein vernünftiges Dualboot. 1x aus grub Win gestartet und man muss im UEFI umkonfigurieren um wieder Linux zu booten. Letztlich icht so wichtig, ist nur ein weitere PC um Handys auf eigenem PC zu flashen. Das kommt natürlich nicht jeden Tag vor.

Caramon2 schrieb:
Wirklich? Ich dachte, die wäre erst mit Windows 11 reduziert worden.

Habe gerade auf dem Notebook vor der Neuinstallation gesehen:

Code:
notebook:~$ df -hT | sort
/dev/sda1      vfat       96M     38M   59M   39% /boot/efi

Caramon2 schrieb:
Als mögliche Ursache werden u. a. Fehlerhaften Partitionierungs-Tools genannt.

Das ist genau der Grund für diesen Thread! Ich war ja schon überrascht wie fehlerhaft die Tools unter Linux im Detail beim Alignment lt. Archlinux sind.

Caramon2 schrieb:
Also auf keinen Fall eine Recovery-Partition erstellen, oder genug Platz freilassen, dass der Windows-Installer eine erstellen kann.

Genau das mache ich ja, ich lasse genug Platz, sodass Win erstellen kann, was es möchte.

Caramon2 schrieb:
Was meinst du eigentlich, wenn du schreibst, du hättest das Laufwerk genullt?

Ok, ich gehe ins Detail und riskiere Kritik. Nach meiner Erfahrung verhält sich Win bei der Installation "freundlicher", wenn es glaubt ist ein ganz neuer Datenträger. Ich lasse daher 1x badblocks darüber laufen, auch wenn das eine SSD ist. Danach gibt es nicht mal eine Partitionstabelle. Das aber nur, wenn alles ganz zickig ist.

Caramon2 schrieb:
Ich nutze schon seit Ewigkeiten keine Swap mehr

Würde ich auch gerne, aber ein bisschen swap ist immer dabei. Meistens sind das dann einmalig genutzte Dateien.

Ich frage mich was das soll:

Code:
top - 22:28:12 up 59 min,  2 users,  load average: 1,05, 0,43, 0,23
Tasks: 228 gesamt,   1 laufend, 227 schlafend,   0 gestoppt,   0 Zombie
%CPU(s):  1,0 us,  3,5 sy,  0,0 ni, 75,8 id, 19,5 wa,  0,0 hi,  0,2 si,  0,0 st
MiB Spch :   7800,6 total,    218,0 free,   1115,0 used,   6849,9 buff/cache
MiB Swap:   4096,0 total,   4095,7 free,      0,3 used.   6685,6 avail Spch

Das ist ein altes Notebook mit 8GB RAM, also nicht viel, 0.3MB Swap, wozu?

Swapiness dürfte es neuerdings nicht mehr geben.

Caramon2 schrieb:
xfs ist eine sehr gute Wahl: schnell und sehr robust. Nahezu unkaputtba

Finde ich auch, ext4 schaffe ich leichter bei Abstürzen oder Stromausfall kaputt zu machen. Nach der letzten Reparatur konnte ich kein vim mehr installieren.

Wir diskutieren hier viel und ich merke mir das natürlich, aber vorerst probiere ich ob meine letzte Variante stabil ist.

Caramon2 schrieb:
Mit LUKS arbeite ich schon seit gut 10 Jahren.

Für externe Medien ist alles nachvollziehbar. Ich verstehe aber nicht wie man die interne SSD eines Notebooks sinnvoll verschlüsselt, ohne auch / zu verschlüsseln. Wenn man die crypttab nutzt, dann findet man den Zugriff in kürzester Zeit. Was anderes ist das natürlich bei externen Laufwerken, wenn das binäre PW am PC ist.

Tanzmusikus schrieb:
Also ja: Windows nach einem Linux zu installieren ist eine Herausforderung.
Linux nach einem oder mehreren Windows-Installationen zu installieren wäre wohl wesentlich stressfreier.

Meine Erfahrung ist da anders. Es kommt darauf an. Manchmal ist Win danach viel weniger Zeit aufwendig. Per default installiere ich auch WIn zuerst, aber in bestimmten Situationen probiere ich es anders rum und es war alles einfach und problemlos.

Caramon2 schrieb:
Am Besten nutzt man den BIOS/CSM-Modus,

Das habe ich mir bei dem ältesten PC (über 10 Jahre alt) überlegt. Da fehlen im UEFI die BBS-Einstellungen, andererseits egal, starte ich eben über UEFI, 1-2x im Jahr.

Caramon2 schrieb:
da ich vorzugsweise an glatte GiB ausrichte und 2er Potenzen mag (oder wenigstens ein Vielfaches von 8). - Du kannst es ja an deinem Bedarf anpassen.

Bei Produktiv-Systemen mache ich das auch so, aber bei Test-PCs nur annäherungsweise, weil eben alte Teile verwendet werden, die vorhanden sind. In der Regel ist dann Swap oder "unused" der Rest und nicht mehr ganze GiB.

Caramon2 schrieb:

Danke, formatieren darf dann der Win-Installer oder der Linux-Installer. Sonst sind wir ja nicht so weit voneinander entfernt.

Caramon2 schrieb:
beim frisch installierten Win11 22H2 fast 3 GB eingespart:

Das sind Größen, über die ich nicht mehr nachdenke, habe beim 256GB-Notebook auch 3GB verschenkt. Da wird mal ein Vortrag gespeichert und dann auf den PC kopiert. Dafür reicht der Platz locker.
Tanzmusikus schrieb:
Win11 wäre da sowieso raus, weil es den UEFI-Mode zwingend voraussetzt.

AFAIK muss es das Board können, aber muss man es auch bei der Installation verwenden? Ich habe mal gelesen, dass man UEFI deaktivieren kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
linuxnutzer schrieb:
WIe kommt denn sowas zustande? Man kann 2x WIndows 11 auswählen. Ich werde da den Timer auf 0 setzen.

Null Problemo. Die Einträge können in der Systemkonfiguration auf Seite 2 verwaltet werden.


linuxnutzer schrieb:
Wenn da wenigstens das bereits installierte Linux stehen würde.

Windows kooperiert in dieser Hinsicht nicht mit Linux, anders als umgekehrt. :D
 
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Caramon2 schrieb:
Der Rest trifft auf mich nicht zu
Du verallgemeinerst deine persönlichen Erfahrungen. Teilweise sind diese Erfahrungen aber auch abhängig von deiner Hardware. Wenn du deine Hardware im jeweiligen Beitrag nennen würdest, dann okay. So aber lieferst du kaum nachvollziehbare und weniger verlässliche Ergebnisse für die Allgemeinheit.

Also ja, der Rest trifft auch für deine Erfahrungen/Ergebnisse zumindest teilweise zu.
Diese könnten nämlich durch die ältere Hardware ein falsches Bild ergeben.

linuxnutzer schrieb:
Meine Erfahrungen mit 2 EFI-Partitionen sind gemischt. Wenn 2 EFI zufällig automatisch angelegt werden und es funktioniert, dann meinetwegen, sonst lasse ich das lieber sein.
Das Anlegen von 2 ESPs geschieht i.d.R. nicht automatisch.
Aber gerade dieses Anlegen der 2. ESP kann beim DualBoot hilfreich sein.
Wenn Windows die 1. ESP nutzen kann ... und für Linux die 2. ESP genutzt wird, ist es sauber getrennt.

Außerdem: Wie bereits mehrfach genannt, ist Windows besser als Erstes zu installieren, danach Linux.
Man kann es anders herum machen, wird aber aufwendiger. Auch hier wäre dann meine Empfehlung, Windows die 1. ESP zu überlassen & Linux die 2. ESP.

Wenn man nur eine ESP für beide Betriebssysteme nutzt, könnte ein Backup hilfreich sein, oder man legt sich z.B. einen USB-Stick mit entsprechendem Tool wie z.B. SuperGrub2Disk bereit, um wieder Linux zu booten, falls der Bootloader mal von Windows entfernt wird.

linuxnutzer schrieb:
1x aus grub Win gestartet und man muss im UEFI umkonfigurieren um wieder Linux zu booten.
Ich kenne deine Hardware nicht.
Normalerweise (mit AMD-CPU ab AM4 & Intel-CPU ab 7er Serie) kann das jeweilige Betriebssystem auch einfach manuell per Bootmenü (z.B. F8, F11, F12 je nach Hersteller) umgestellt werden. Das geht wesentlich schneller als: in's UEFI zu gehen, den Booteintrag umzustellen, (ggf. zu speichern) & den PC neu zu starten.

linuxnutzer schrieb:
Ich habe mal gelesen, dass man UEFI deaktivieren kann.
Jein. Das UEFI wird nicht wirklich deaktiviert, sondern es emuliert ein Legacy BIOS (CSM genannt).
Man hat (ab o.g. CPU-Serie) zwei Möglichkeiten: "UEFI Only" (CSM deaktiviert) und "UEFI / CSM" Mode.

P.S.
Bei AM3+ (und Intel-Pendant 6er Serie?) gibt es die o.g. Möglichkeiten auch, aber rudimentäre Einstellungen.

P.S.2
"UEFI Only" funktioniert übrigens nur, wenn eine entsprechende UEFI-fähige Grafikkarte vorhanden ist.
Hat man diese nicht, bleibt nur der "UEFI / CSM" Mode.
 
Zuletzt bearbeitet:
linuxnutzer schrieb:
WIe kommt denn sowas zustande? Man kann 2x WIndows 11 auswählen.
Das Menü hatte ich damals beim Nachbarn, als ich Win 10 parallel zu seinen alten Windows XP installiert hatte. Irgendwie muss Windows dort also "denken" es selbst wäre ein zweites Windows das dort installiert ist.

Das Verhalten dieses Bootloaders was damals absurd: Wenn ich Win10 gewählt habe, bootete es gleich, aber bei XP führte es einen kompletten Neustart durch (also inkl. POST usw.) und bootet dann direkt Windows XP. - Beim ersten Mal hatte ich gedacht, ich käme dann wieder zum Menü und XP würde nicht mehr funktionieren (es hätte mich nicht überrascht, wäre XP durch die Win10-Installation zerschossen worden: eben typisch Microsoft…).

Um XP zu booten, musste also immer erst ein Neustart durchgeführt werden!

Bei XP und XP x64 parallel gab es dagegen einfach zwei Einträge in der boot.ini und man konnte einfach wählen welches gebootet wird.

Das ist "Fortschritt" a la Microsoft.

linuxnutzer schrieb:
Ich lasse daher 1x badblocks darüber laufen, auch wenn das eine SSD ist. Danach gibt es nicht mal eine Partitionstabelle
Du überschreibst die komplette SSD?

Zum löschen von SSDs nutzt mal blkdicard: s. #12


Updates in dem Beitrag:
Caramon2 schrieb:
(Übrigens ein gutes Beispiel dafür, wie effizient man mit dem Terminal arbeiten kann: Wie aufwändig wäre es dagegen, jedesmal die 9 Partitionen per Klickibunti zu erstellen und zu formatieren…)
Caramon2 schrieb:
Die fast 3 GB wurden bei der frischen Installation eingespart (also von insgesamt ca. 10 GB: die 6,4 GB sind nur das, was davon komprimiert wurde).

Es bleibt weiterhin aktiv: Neues und Aktualisierungen werden genauso effizient komprimiert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Caramon2 schrieb:
Irgendwie muss Windows dort also "denken" es selbst wäre ein zweites Windows das dort installiert ist.

Das ist ein Gruß vom Bootmanager auf der EFI-Systempartition. Der Eintrag eines inzwischen überschriebenen Windows ist dort verblieben. Insgesamt kleine Fische.

Caramon2 schrieb:
Das ist "Fortschritt" a la Microsoft.

Ist Schnellstart à la Windows 10.
 
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Falls die Hardware wichtig ist:

Code:
~$ inxi -Fz
System:
  Kernel: 7.0.0-15-generic arch: x86_64 bits: 64
  Console: pty pts/0 Distro: Xubuntu 26.04 LTS (Resolute Raccoon)
Machine:
  Type: Desktop Mobo: Micro-Star model: MPG X570 GAMING PRO CARBON WIFI
    (MS-7B93) v: 1.0 serial: <superuser required> Firmware: UEFI
    vendor: American Megatrends LLC. v: 1.P0 date: 09/05/2025
CPU:
  Info: 8-core model: AMD Ryzen 7 3700X bits: 64 type: MT MCP cache: L2: 4 MiB
  Speed (MHz): avg: 3641 min/max: 560/4427 cores: 1: 3641 2: 3641 3: 3641
    4: 3641 5: 3641 6: 3641 7: 3641 8: 3641 9: 3641 10: 3641 11: 3641 12: 3641
    13: 3641 14: 3641 15: 3641 16: 3641
Graphics:
  Device-1: NVIDIA TU116 [GeForce GTX 1660] driver: nvidia v: 595.58.03
  Display: server: X.org v: 1.21.1.22 with: Xwayland v: 24.1.10 driver: X:
    loaded: nvidia unloaded: fbdev,modesetting,nouveau,vesa
    gpu: nv_platform,nvidia,nvidia-nvswitch tty: 80x24 resolution: 3840x2160
  API: EGL v: 1.5 drivers: nvidia,swrast platforms: surfaceless,device
  API: OpenGL v: 4.6.0 compat-v: 4.5 vendor: mesa v: 26.0.3-1ubuntu1
    note: console (EGL sourced) renderer: NVIDIA GeForce GTX 1660/PCIe/SSE2,
    llvmpipe (LLVM 21.1.8 256 bits)
  API: Vulkan v: 1.4.341 drivers: nvidia,llvmpipe surfaces: N/A
  Info: Tools: api: clinfo, eglinfo, glxinfo, vulkaninfo
    de: xfce4-display-settings gpu: nvidia-settings,nvidia-smi wl: swaymsg
    x11: xdriinfo, xdpyinfo, xprop, xrandr
Audio:
  Device-1: NVIDIA TU116 High Definition Audio driver: snd_hda_intel
  Device-2: Advanced Micro Devices [AMD] Starship/Matisse HD Audio
    driver: snd_hda_intel
  Device-3: Cypress Telephone Receiver
    driver: hid-generic,snd-usb-audio,usbhid type: USB
  API: ALSA v: k7.0.0-15-generic status: kernel-api
  Server-1: PipeWire v: 1.6.2 status: active
Network:
  Device-1: Intel I211 Gigabit Network driver: igb
  IF: enp39s0 state: up speed: 1000 Mbps duplex: full mac: <filter>
  Device-2: Intel Wi-Fi 6 AX200 driver: iwlwifi
  IF: wlo1 state: down mac: <filter>
Bluetooth:
  Device-1: Intel AX200 Bluetooth driver: btusb type: USB
  Report: hciconfig ID: hci0 state: up address: <filter> bt-v: 5.2
Drives:
  Local Storage: total: 13.67 TiB used: 3.4 TiB (24.9%)
  ID-1: /dev/sda vendor: A-Data model: SU800 size: 953.87 GiB
  ID-2: /dev/sdb vendor: Western Digital model: WD20EARS-00S8B1
    size: 1.82 TiB
  ID-3: /dev/sdc vendor: Seagate model: ST6000VN0021-1ZA17Z size: 5.46 TiB
  ID-4: /dev/sdd vendor: Seagate model: ST6000VN0021-1ZA17Z size: 5.46 TiB
Partition:
  ID-1: / size: 109.9 GiB used: 35.93 GiB (32.7%) fs: xfs dev: /dev/sda7
  ID-2: /boot size: 2.88 GiB used: 77.4 MiB (2.6%) fs: ext4 dev: /dev/sda6
  ID-3: /boot/efi size: 1.05 GiB used: 37.8 MiB (3.5%) fs: vfat
    dev: /dev/sda1
  ID-4: /home size: 124.9 GiB used: 3.53 GiB (2.8%) fs: xfs dev: /dev/sda8
Swap:
  ID-1: swap-1 type: file size: 8 GiB used: 0 KiB (0.0%) file: /swap.img
Sensors:
  System Temperatures: cpu: 26.4 C mobo: N/A gpu: nvidia temp: 29 C
  Fan Speeds (rpm): N/A
Info:
  Memory: total: 32 GiB available: 31.26 GiB used: 1.69 GiB (5.4%)
  Processes: 556 Uptime: 3m Init: systemd Shell: Bash inxi: 3.3.40

Das ist der PC; wo plötzlich nicht mehr geschrieben werden konnte.

Jetzt folgt der PC, wo Linux nach einmaligem Start von Win aus dem grubmenü nur mehr über das UEFI gestartet werden kann.

Code:
~$ inxi -Fz
System:
  Kernel: 7.0.0-15-generic arch: x86_64 bits: 64
  Console: pty pts/0 Distro: Xubuntu 26.04 LTS (Resolute Raccoon)
Machine:
  Type: Desktop Mobo: ASRock model: 970 Extreme4 serial: <superuser required>
    Firmware: UEFI vendor: American Megatrends v: P2.60 date: 11/11/2013
CPU:
  Info: 8-core model: AMD FX-8320 bits: 64 type: MCP cache: L2: 8 MiB
  Speed (MHz): avg: 1400 min/max: 1400/3500 cores: 1: 1400 2: 1400 3: 1400
    4: 1400 5: 1400 6: 1400 7: 1400 8: 1400
Graphics:
  Device-1: NVIDIA GP108 [GeForce GT 1030] driver: nvidia v: 580.142
  Display: server: X.org v: 1.21.1.22 with: Xwayland v: 24.1.10 driver: X:
    loaded: nvidia unloaded: fbdev,modesetting,nouveau,vesa
    gpu: nvidia,nvidia-nvswitch tty: 80x24 resolution: 3840x2160
  API: EGL v: 1.5 drivers: nvidia,swrast platforms: surfaceless,device
  API: OpenGL v: 4.6.0 compat-v: 4.5 vendor: mesa v: 26.0.3-1ubuntu1
    note: console (EGL sourced) renderer: NVIDIA GeForce GT 1030/PCIe/SSE2,
    llvmpipe (LLVM 21.1.8 256 bits)
  API: Vulkan v: 1.4.341 drivers: nvidia,llvmpipe surfaces: N/A
  Info: Tools: api: clinfo, eglinfo, glxinfo, vulkaninfo
    de: xfce4-display-settings gpu: nvidia-settings,nvidia-smi wl: swaymsg
    x11: xdriinfo, xdpyinfo, xprop, xrandr
Audio:
  Device-1: Advanced Micro Devices [AMD/ATI] SBx00 Azalia
    driver: snd_hda_intel
  Device-2: NVIDIA GP108 High Definition Audio driver: snd_hda_intel
  API: ALSA v: k7.0.0-15-generic status: kernel-api
  Server-1: PipeWire v: 1.6.2 status: active
Network:
  Device-1: Intel 82574L Gigabit Network driver: e1000e
  IF: enp3s0 state: down mac: <filter>
  Device-2: Realtek RTL8111/8168/8211/8411 PCI Express Gigabit Ethernet
    driver: r8169
  IF: enp9s0 state: up speed: 1000 Mbps duplex: full mac: <filter>
Bluetooth:
  Device-1: Cambridge Silicon Radio Bluetooth Dongle (HCI mode) driver: btusb
    type: USB
  Report: hciconfig ID: hci0 state: up address: <filter> bt-v: 2.1
Drives:
  Local Storage: total: 6.8 TiB used: 2.07 TiB (30.4%)
  ID-1: /dev/sda vendor: Hitachi model: HDS5C3030BLE630 size: 2.73 TiB
  ID-2: /dev/sdb vendor: Kingston model: SEDC500M480G size: 447.13 GiB
  ID-3: /dev/sdc vendor: Toshiba model: MD04ACA400 size: 3.64 TiB
Partition:
  ID-1: / size: 84.94 GiB used: 32.28 GiB (38.0%) fs: xfs dev: /dev/sdb7
  ID-2: /boot size: 2.88 GiB used: 77.4 MiB (2.6%) fs: ext4 dev: /dev/sdb6
  ID-3: /boot/efi size: 1022 MiB used: 37.9 MiB (3.7%) fs: vfat
    dev: /dev/sdb1
  ID-4: /home size: 44.94 GiB used: 1.6 GiB (3.6%) fs: xfs dev: /dev/sdb8
Swap:
  ID-1: swap-1 type: file size: 4 GiB used: 0 KiB (0.0%) file: /swap.img
Sensors:
  System Temperatures: cpu: 23.0 C mobo: N/A gpu: nvidia temp: 25 C
  Fan Speeds (rpm): N/A
Info:
  Memory: total: 8 GiB available: 7.71 GiB used: 1.4 GiB (18.1%)
  Processes: 348 Uptime: 4m Init: systemd Shell: Bash inxi: 3.3.40

Das grub-Menü ist danach also weg, ich habe die Firmware des Mobo in Verdacht.

Und bei diesem Notebook kommt das doppelte Win-Boot-Menü, wenn grub Win startet: Das hatte ich auch schon bei anderen PCs, das verschwand dann aber von selbst, hier nicht.

Code:
~$ inxi -Fz
System:
  Kernel: 7.0.0-15-generic arch: x86_64 bits: 64
  Console: pty pts/0 Distro: Xubuntu 26.04 LTS (Resolute Raccoon)
Machine:
  Type: Laptop System: Dell product: Latitude E5550 v: N/A
    serial: <superuser required>
  Mobo: Dell model: 0JPRM5 v: A00 serial: <superuser required>
    Firmware: UEFI vendor: Dell v: A24 date: 06/19/2020
Battery:
  ID-1: BAT0 charge: 37.3 Wh (98.8%) condition: 37.7/53.7 Wh (70.3%)
    volts: 8.01 min: 7.58
CPU:
  Info: dual core model: Intel Core i5-5300U bits: 64 type: MT MCP cache:
    L2: 512 KiB
  Speed (MHz): avg: 799 min/max: 500/2900 cores: 1: 799 2: 799 3: 799 4: 799
Graphics:
  Device-1: Intel Broadwell-U GT2 [HD Graphics 5500] driver: i915 v: kernel
  Device-2: Sunplus Innovation Integrated_Webcam_HD driver: uvcvideo
    type: USB
  Display: server: X.org v: 1.21.1.22 with: Xwayland v: 24.1.10 driver: X:
    loaded: modesetting unloaded: fbdev,vesa dri: iris gpu: i915 tty: 80x24
    resolution: 1920x1080
  API: EGL v: 1.5 drivers: swrast platforms: surfaceless,device
  API: OpenGL v: 4.5 vendor: mesa v: 26.0.3-1ubuntu1
    note: console (EGL sourced) renderer: llvmpipe (LLVM 21.1.8 256 bits)
  API: Vulkan v: 1.4.341 drivers: llvmpipe surfaces: N/A
  Info: Tools: api: clinfo, eglinfo, glxinfo, vulkaninfo
    de: xfce4-display-settings wl: swaymsg x11: xdriinfo, xdpyinfo, xprop,
    xrandr
Audio:
  Device-1: Intel Broadwell-U Audio driver: snd_hda_intel
  Device-2: Intel Wildcat Point-LP High Definition Audio
    driver: snd_hda_intel
  API: ALSA v: k7.0.0-15-generic status: kernel-api
  Server-1: PipeWire v: 1.6.2 status: active
Network:
  Device-1: Intel Ethernet I218-LM driver: e1000e
  IF: eno1 state: down mac: <filter>
  Device-2: Intel Wireless 7265 driver: iwlwifi
  IF: wlp2s0 state: up mac: <filter>
Bluetooth:
  Device-1: Intel Bluetooth wireless interface driver: btusb type: USB
  Report: hciconfig ID: hci0 state: up address: <filter> bt-v: 4.2
RAID:
  Hardware-1: Intel 82801 Mobile SATA Controller [RAID mode] driver: ahci
Drives:
  Local Storage: total: 238.47 GiB used: 66.89 GiB (28.0%)
  ID-1: /dev/sda vendor: Micron model: M510 2.5 7MM 256GB size: 238.47 GiB
Partition:
  ID-1: / size: 54.94 GiB used: 27.62 GiB (50.3%) fs: xfs dev: /dev/sda6
  ID-2: /boot/efi size: 96 MiB used: 37.6 MiB (39.1%) fs: vfat
    dev: /dev/sda1
Swap:
  ID-1: swap-1 type: file size: 4 GiB used: 0 KiB (0.0%) file: /swap.img
Sensors:
  System Temperatures: cpu: 49.0 C mobo: 35.0 C sodimm: 26.0 C
  Fan Speeds (rpm): cpu: 0
Info:
  Memory: total: 8 GiB available: 7.62 GiB used: 1.27 GiB (16.7%)
  Processes: 240 Uptime: 0m Init: systemd Shell: Bash inxi: 3.3.40


Tanzmusikus schrieb:
Normalerweise (mit AMD-CPU ab AM4 & Intel-CPU ab 7er Serie)

Das ist ein AM3+ Board, wo das grub-Menü verschwindet. PC-Details siehe davor. Ich glaube mit CSM war es da problemlos. Der PC wird aber nur mehr ausnahmsweise verwendet, speziell, wenn man weis, dass da was deutlich schlief laufen kann.

Caramon2 schrieb:
Zum löschen von SSDs nutzt mal blkdicard: s. #12

Bewusster Typo? das muss "discard" heißen.

Ah danke, kannte ich noch nciht. Ich verwende badblocks seit es noch keine HDD gab und Windows erkannte nach extremen Änderungen und Formatierungen, dass da mal ein Win installiert war, auch zB nach


Code:
sudo sgdisk --zap-all /dev/sdX

Das doppelte Win-Bootmanü kam nach "zap" und tw. Änderung der Partitionsgröße

Volume Z schrieb:
Null Problemo. Die Einträge können in der Systemkonfiguration auf Seite 2 verwaltet werden

Bitte genau. Ich blick bei Win schon lange nicht mehr durch, jedes Mal ist irgendeine Einstellung wo anders.

Also ich starte über die rechte Maustaste ins System und dann? Wo bitte?

Volume Z schrieb:
Das ist ein Gruß vom Bootmanager auf der EFI-Systempartition. Der Eintrag eines inzwischen überschriebenen Windows ist dort verblieben

Wenn ich jetzt annehme, dass die EFI-Partition die 1. ist und ich mit badblocks beginne die komplette SSD zu überschreiben, dann dürften die alte EFI-Partition schnell überschriebe sein, weil:

Code:
/dev/sda1      vfat       96M     38M   59M   39% /boot/efi

Auch wenn ich abbreche, aber so schnell kann man gar nicht abbrechen, dass nicht 100M überschriebe sind. Ich habe immer den Verdacht Win reserviert sich irgendwo mitten auf der Platte Sektoren und so lange die nicht überschrieben sind, bietet es eine Wiederherstellung an.
 
Zuletzt bearbeitet:
linuxnutzer schrieb:
ID-2: /boot/efi size: 96 MiB used: 37.6 MiB (39.1%) fs: vfat dev: /dev/sda1

Was ist denn da beim Notebook los? Warum nur 96MiB?

Code:
sudo sgdisk -a 2048 -I -n 1::+1G -t 1:EF00 /dev/sda

Kontrolle:

Code:
~# gdisk -l /dev/sda
GPT fdisk (gdisk) version 1.0.10

Partition table scan:
  MBR: protective
  BSD: not present
  APM: not present
  GPT: present

Found valid GPT with protective MBR; using GPT.
Disk /dev/sda: 500118192 sectors, 238.5 GiB
Model: Micron_M510_2.5_
Sector size (logical/physical): 512/512 bytes
Disk identifier (GUID): B7A3C973-8FB2-4E3A-8AD8-13F40E623175
Partition table holds up to 128 entries
Main partition table begins at sector 2 and ends at sector 33
First usable sector is 34, last usable sector is 500118158
Partitions will be aligned on 2048-sector boundaries
Total free space is 5575277 sectors (2.7 GiB)

Number  Start (sector)    End (sector)  Size       Code  Name
   1            2048         2099199   1024.0 MiB  EF00
   2         2099200         2131967   16.0 MiB    0C01  Microsoft reserved ...
   3         2131968       164341759   77.3 GiB    0700  Basic data partition
   4       164341760       165969919   795.0 MiB   2700
   5       171542528       234457087   30.0 GiB    0700  WINDATEN
   6       234457088       349800447   55.0 GiB    8300  UBUNTU
   7       349800448       492406783   68.0 GiB    8300  DATEN
   8       492406784       500117503   3.7 GiB     8200  SWAP

Aber:

Code:
~# df -hT /boot/efi/
Dateisystem    Typ  Größe Benutzt Verf. Verw% Eingehängt auf
/dev/sda1      vfat   96M     38M   59M   40% /boot/efi

Da widerspricht sich gdisk mit df. Das tritt nur beim Notebook auf, nicht bei den anderen 2 PCs.
 
Zuletzt bearbeitet:
linuxnutzer schrieb:
Jetzt folgt der PC, wo Linux nach einmaligem Start von Win aus dem grubmenü nur mehr über das UEFI gestartet werden kann.
Das ist vermutlich das gleiche, wie als ich Windows nach Linux installiert hatte und auch so zu beheben (1. und 2. sollte reichen, das andere wird Zorin-spezifisch sein):
Caramon2 schrieb:
Aber alles andere als ohne Probleme:
  1. nach der Windows-Installation bootete es immer sofort, da der Installer offenbar den Zorin-Eintrag überschrieben hat - Zorin konnte ich nur booten, wenn ich beim POST ins UEFI ging und es dort manuell ausgewählt habe
  2. nachdem ich beim installierten Zorin sudo update-grub und sudo grub-install /dev/vda (da in einer VM) ausgeführt hatte, bootete das dagegen sofort, aber dafür gab es keinen Eintrag für Windows
  3. das lag daran, dass in /etc/default/grub der OS-Prober nicht aktiviert war
  4. also dort zuerst GRUB_DISABLE_OS_PROBER=false entkommentieren, GRUB_TIMEOUT_STYLE=hidden auskommentieren (# davor) und GRUB_TIMEOUT=10 (statt 0) setzen
  5. dann nochmal sudo update-grub
Bzgl. der anderen Rechner kann ich nichts entdecken, was das Problem erklären würde.

linuxnutzer schrieb:
Bewusster Typo? das muss "discard" heißen.
Ne, dicke Finger vs. Handy-Tastatur.

Wenn ich das am PC mache, gebe ich den Befehl im Terminal ein, wobei ich die Vervollständigung (Tab) nutze und kopiere das dann, um Fipptehler *) zu vermeiden.

) das war jetzt aber mit Leberwurst *)

**) frei nach:
  • Frau Lehrerin! Der Hansi hat mein Butterbrot auf den Boden geworfen!
  • Mit Absicht?
  • Nein, mit Leberwurst.
:)

linuxnutzer schrieb:
Was ist denn da beim Notenook los? Warum nur 96MiB?

Code:
sudo sgdisk -a 2048 -I -n 1::+1G -t 1:EF00 /dev/sda

Code:
~# gdisk -l /dev/sda

Number  Start (sector)    End (sector)  Size       Code  Name
   1            2048         2099199   1024.0 MiB  EF00
   2         2099200         2131967   16.0 MiB    0C01  Microsoft reserved ...
   3         2131968       164341759   77.3 GiB    0700  Basic data partition
   4       164341760       165969919   795.0 MiB   2700
   5       171542528       234457087   30.0 GiB    0700  WINDATEN
   6       234457088       349800447   55.0 GiB    8300  UBUNTU
   7       349800448       492406783   68.0 GiB    8300  DATEN
   8       492406784       500117503   3.7 GiB     8200  SWAP

Aber:

Code:
~# df -hT /boot/efi/
Dateisystem    Typ  Größe Benutzt Verf. Verw% Eingehängt auf
/dev/sda1      vfat   96M     38M   59M   40% /boot/efi
Häh?
Es gibt noch nicht mal eine 96M Partition, mit der das hätte verwechselt worden sein können.

Mach mal einen Screenshot von GParted.
Ergänzung ()

Tanzmusikus schrieb:
Von Datenträgern über 2TiB kann im CSM/Legacy-Mode nicht gebootet werden (BS egal).
Auch das ist falsch.

Hier habe ich LMDE 7 im BIOS-Modus auf einem 100 TB Laufwerk (einhundert Terabyte) installiert und im BIOS-Modus gebootet (auch der Host ist im BIOS-Modus gebootet: ich nutze kein UEFI, wann immer es sich vermeiden lässt):

100TB-BIOS-Installation.png

Die Linux-Partition muss sich vollständig innerhalb der ersten 128 GiB befinden, weil alte BIOS-Rechner es nur dann booten können (das hatte ich übrigens schon bei meinem "SoS" erklärt). - Ob so alte Kisten mit einem 100 TB Laufwerk überhaupt klar kämen, ist natürlich eine ganz andere Sache.

Du verwechselst das vermutlich mit dem MPT-Maximum (die Meldung ist von GParted):

MPT-Maximum.png
@linuxnutzer: Gemeint sind dort 512 Byte Sektoren.

Tanzmusikus schrieb:
Du verallgemeinerst deine persönlichen Erfahrungen. Teilweise sind diese Erfahrungen aber auch abhängig von deiner Hardware. Wenn du deine Hardware im jeweiligen Beitrag nennen würdest, dann okay. So aber lieferst du kaum nachvollziehbare und weniger verlässliche Ergebnisse für die Allgemeinheit.
Meine persönlichen Erfahrungen umfassen mehrere PCs, vBox und KVM (quasi weitere PCs) und div. Aussagen/Bestätigungen (international), die ich im laufe der Zeit gelesen/erhalten habe.

Außerdem belegt ich meine Behauptungen, auch nachvollziebar, solange es sich reproduzieren lässt: Aber wenn man meine Beschreibungen und verlinkten Beiträge ignoriert, bekommt man davon natürlich nichts mit.

Für obiges habe ich einfach nur eines meiner KVM-Skripte (Hinweise beachten!) angepasst und damit LMDE vom Ventoy-Stick gebootet:
Bash:
#!/bin/bash

# Zielverzeichnis der abschließenden Konvertierung (muss mit "/" enden):
vz=/tmph/

if [ $# == 0 ];then echo "vmnz /dev/sd? (Bootlaufwerk)";exit;fi
echo "Passwort zum erstellen der zRAM-Disk:"
sudo modprobe zram && id=$(sudo cat /sys/class/zram-control/hot_add) || exit

# Für schnellere, aber schlechtere Kompression (= der effektive RAM-Bedarf), "zstd" durch "lz4" ersetzen:
# (Windows 11 22H2 wird z. B. von 9,5 GiB auf 5,3 GiB (zstd) bzw. 6,5 GiB (lz4) komprimiert)
echo -ne "\nKompression:   ";echo zstd|sudo tee /sys/block/zram$id/comp_algorithm

# die unkomprimierte Größe der zRAM-Disk (darf höher als das RAM des Hosts sein: s. o.):
echo -ne "zRAM-Disk-Größe: ";echo 48G|sudo tee /sys/block/zram$id/disksize

# Die vHD wird sparse erstellt und kann deshalb weit größer als RAM und zRAM sein:
# (relevant ist nur was tatsächlich geschrieben und wie stark es komprimiert wird)
sudo mkfs.xfs -Kqmcrc=0 /dev/zram$id && mkdir /tmp/zram$id
sudo mount -o discard /dev/zram$id /tmp/zram$id/ && sudo chmod 777 /tmp/zram$id/
# "10**12" bedeutet "10^12", also 1 TB, um eine übliche Laufwerksgröße zu simulieren:
qemu-img create /tmp/zram$id/vHD.raw $((10**14))



# VM booten:
echo -ne "\nWICHTIG: Gleich nach dem Start der VM [Esc] drücken und im Menü das 2. Laufwerk wählen. [Enter]";read

qemu-system-x86_64 -nodefaults -enable-kvm -cpu host -smp cores=4 -m 4G\
 -vga none -device virtio-vga-gl -display sdl,gl=on,window-close=off\
 -drive file=/tmp/zram$id/vHD.raw,if=virtio,cache=none,aio=native,discard=unmap,format=raw\
 -drive file=/dev/sd$1,if=virtio,aio=io_uring,snapshot=on,format=raw\
 -boot menu=on


# Nachbereitung:
echo -e "\n\n*** WICHTIG: Die zRAM-Disk wird in beiden Fällen gelöscht. ***\n"
read -p "Name (ohne Leerzeichen) der in $vz zu übertragenden Dateien [Enter=löschen]? " n
if [ -n "$n" ]
 then qemu-img convert -pcOqcow2 -ocompression_type=zstd /tmp/zram$id/vHD.raw "$vz$n.qcow2"

fi
echo -e "\nDie zRAM-Disk wird gelöscht:\n"
sudo umount /tmp/zram$id/ && rm -vrf /tmp/zram$id
echo $id|sudo tee /sys/class/zram-control/hot_remove > /dev/null
$((10**14)) = 10^14 = 100 TB
 
Zuletzt bearbeitet:
das lag daran, dass in /etc/default/grub der OS-Prober nicht aktiviert war

Damit hätte ich jetzt nicht gerechnet, sobald Linux Win erkennt, wird das automatisch aktiviert.

Code:
~$ cat /etc/default/grub
# If you change this file or any /etc/default/grub.d/*.cfg file,
# run 'update-grub' afterwards to update /boot/grub/grub.cfg.
# For full documentation of the options in these files, see:
#   info -f grub -n 'Simple configuration'

GRUB_DEFAULT=0
GRUB_TIMEOUT_STYLE=menu
GRUB_TIMEOUT=2
GRUB_DISTRIBUTOR=`( . /etc/os-release && echo ${NAME} )`
GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT="quiet splash"
GRUB_CMDLINE_LINUX=""

# If your computer has multiple operating systems installed, then you
# probably want to run os-prober. However, if your computer is a host
# for guest OSes installed via LVM or raw disk devices, running
# os-prober can cause damage to those guest OSes as it mounts
# filesystems to look for things.
#GRUB_DISABLE_OS_PROBER=false

# Uncomment to enable BadRAM filtering, modify to suit your needs
# This works with Linux (no patch required) and with any kernel that obtains
# the memory map information from GRUB (GNU Mach, kernel of FreeBSD ...)
#GRUB_BADRAM="0x01234567,0xfefefefe,0x89abcdef,0xefefefef"

# Uncomment to disable graphical terminal
#GRUB_TERMINAL=console

# The resolution used on graphical terminal
# note that you can use only modes which your graphic card supports via VBE/GOP/UGA
# you can see them in real GRUB with the command `videoinfo'
#GRUB_GFXMODE=640x480

# Uncomment if you don't want GRUB to pass "root=UUID=xxx" parameter to Linux
#GRUB_DISABLE_LINUX_UUID=true

# Uncomment to disable generation of recovery mode menu entries
#GRUB_DISABLE_RECOVERY="true"

Aber eigentlich sollte es so passen, wenn kein Eintrag ident mit dem Beispiel ist.

Das Grub-Menü zeigt ja Win und Linux an, aber nur bis zum 1. Win-Start.

Code:
~# update-grub
Sourcing file `/etc/default/grub'
Generating grub configuration file ...
Found linux image: /boot/vmlinuz-7.0.0-15-generic
Found initrd image: /boot/initrd.img-7.0.0-15-generic
Found memtest86+ 64bit EFI image: /boot/mt86+x64
Found memtest86+ 32bit EFI image: /boot/mt86+ia32
Found memtest86+ 64bit image: /boot/mt86+x64
Found memtest86+ 32bit image: /boot/mt86+ia32
Warning: os-prober will be executed to detect other bootable partitions.
Its output will be used to detect bootable binaries on them and create new boot entries.
Found Windows Boot Manager on /dev/sdb1@/EFI/Microsoft/Boot/bootmgfw.efi
Adding boot menu entry for UEFI Firmware Settings ...
done

Caramon2 schrieb:
Ne, dicke Finger vs. Handy-Tastatur.

Wollte nur sicher sein, die Kombinations aus Typo und fehlerhafter BT-Übetragung produziert bei mir auch Merkwürdigkeiten. Nur manchmal sind das weit entfernte Tasten, wo ich nicht daneben gedrückt haben kann.

Caramon2 schrieb:
Mach mal einen Screenshot von GParted.

Bildschirmfoto_2026-05-20_14-17-13.png


Bildschirmfoto_2026-05-20_14-17-47.png


Bildschirmfoto_2026-05-20_14-18-17.png


Ich glaube das wird jetzt was für

Code:
sudo dd if=/dev/zero of=$lw oflag=direct bs=4M count=1 && sudo blkdiscard -v $lw

Wobei ich mich frage, ob badblocks nicht besser ist als dd. Badblocks würde Probleme anzeigen, muss man ja nicht alle 4 Durchgänge machen.

Hinweis zur Repatratur habe ich schon geslen, Das ist nicht mein Notebook, da darf es dann keine Probleme geben.
 
Zuletzt bearbeitet:
linuxnutzer schrieb:
Damit hätte ich jetzt nicht gerechnet, sobald Linux Win erkennt, wird das automatisch aktiviert.
Wie ich dazu geschrieben hatte: "als ich Windows nach Linux installiert hatte"

Bei der "richtigen" Reihenfolge ;) zeigt Zorin Grub natürlich: Die sagen sich offenbar, wenn es bei der Installation kein anderes OS gibt, soll auch später nach keins mehr geprüft werden. - Diese Prüfung soll angeblich ein gewisses Sicherheitsrisiko beinhalten und das wollen die vermutlich vermeiden.

linuxnutzer schrieb:
#GRUB_TERMINAL=console
Das entkommentiere ich normalerweise, weil ich grafischen Firlefanz nicht mag und mir einbilde, dass der Textmodus schneller ist: Sowohl von der Ausgabe, als auch weil der Firlefanz eben nicht geladen werden muss.

linuxnutzer schrieb:
Aber eigentlich sollte es so passen, wenn kein Eintrag ident mit dem Beispiel ist.
2 Sek. finde ich etwas knapp (würde ich verpassen, wenn ich in Gedanken bin, weil mich z. B. was abgelenkt hat).

Als ich eine ähnliche Konfiguration hatte (zwei OS von denen ich eines fast nie brauchte), hatte ich allerdings auch nur 2 Sek., aber GRUB_TIMEOUT_STYLE=hidden und GRUB_INIT_TUNE="480 440 1", damit das Menü im Normalfall gar nicht erst gezeigt wird.

Wollte ich das andere OS booten, hatte ich nach dem "Piep" 2 Sek. Zeit um [Esc] zu drücken, damit das Menü angezeigt wird und ich dort das andere OS auswählen konnte.

linuxnutzer schrieb:
Found memtest86+ 64bit EFI image: /boot/mt86+x64
Found memtest86+ 32bit EFI image: /boot/mt86+ia32
Found memtest86+ 64bit image: /boot/mt86+x64
Found memtest86+ 32bit image: /boot/mt86+ia32
Den wollte ich nicht im Menü haben: sudo apt purge memt* ;)

Memtest gibt es ja schon beim Livesystem, also wozu sollte das auch noch installiert werden?

linuxnutzer schrieb:
Das ist einfach:

Du hattest vorher eine 96M ESP, dann hast du ohne das Laufwerk zu löschen neu partitioniert und da die ESP den selben Anfang hat, wurde das noch vorhanden 96M Dateisystem übernommen (anders als wenn man die Partition vergrößert, wird es dann nicht an die neue Größe angepasst).

Einfach in GParted:
  1. Rechtsklick/Aushängen (auch wenn gebootet ist das bei der ESP kein Problem - nur für sudo update-grub muss die eingehängt sein)
  2. Rechtsklick/Überprüfen
GParted erkennt dass das Dateisystem zu klein für die Partition ist und korrigiert das.

Übrigens auch etwas, das bei exFAT nicht funktionieren würde: Weder Linux noch Windows können exFAT vergrößern oder verkleinert. FAT lässt sich dagegen vergrößern, aber nicht verkleinern. Nur bei NTFS (von den Widows-Dateisystemen) ist beides problemlos möglich.

Dass bei den anderen beiden Partitionen defekte Dateisysteme gezeigt werden, liegt daran, dass die keine Dateisysteme haben. ;)

linuxnutzer schrieb:
Code:
sudo dd if=/dev/zero of=$lw oflag=direct bs=4M count=1 && sudo blkdiscard -v $lw

Wobei ich mich frage, ob badblocks nicht besser ist als dd. Badblocks würde Probleme anzeigen, muss man ja nicht alle 4 Durchgänge machen.
bs=4M count=1 bedeutet, dass ein 4 MiB Block ein einziges mal geschrieben wird: Das überschreibt nur die ersten 4 MiB des Laufwerks (also als erstes die Partitionstabelle), wodurch es für das OS als gelöscht gilt (für Windows "fabrikneu").

blkdiscard löscht es anschließend vollständig: Das ist vergleichbar mit einem Secure-Erase, nur dass der wirklich alle Flashzellen löscht (auch die, die sowieso schon gelöscht sind = unnötiger Verschleiß), während blkdiscard nur dem SSD-Controller sagt "alles kann weg" und der dann von sich als alle belegten Zellen löscht. Die sowieso gelöschten lässt er in Ruhe. - Das ist also schonender für die SSD.

Das mache ich zur Sicherheit, weil blkdiscard alleine manchmal nicht erkannt wird: Also die SSD ist zwar vollständig gelöscht, aber das OS zeigt sie immer noch mit allen Daten an.

&& bedeutet übrigens, dass blkdiscard nur ausgeführt wird, wenn es bei dd keine Fehler gab.
 
Zuletzt bearbeitet: (Tippfehler)
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Reaktionen: linuxnutzer
Caramon2 schrieb:
Wie ich dazu geschrieben hatte: "als ich Windows nach Linux installiert hatte"

Ich wollte nur sagen, das hat bei mir nicht geholfen. Ich vermute es liegt an AM3+

Caramon2 schrieb:
Das entkommentiere ich normalerweise

Ich hatte schon mehrmals das Problem, dass das grub-Menü nicht angzeigt wurde. Ich ändere hidden auf menu, das furnktioniert in der Regel.

Caramon2 schrieb:
2 Sek. finde ich etwas knapp

Bei mir sind das mehr als 2 Sekunden, wenn ich 2 einstelle und manchmal dauert es sehr lange, aber nicht jedes Mal.

Caramon2 schrieb:
Memtest gibt es ja schon beim Livesystem

Bei mir seit 26.04 nicht mehr, nirgends, weder bei Ubuntu, Kubuntu der Xubuntu.

Caramon2 schrieb:
Das überschreibt nur die ersten 4 MiB des Laufwerks (also als erstes die Partitionstabelle), wodurch es für das OS als gelöscht gilt (für Windows "fabrikneu").

Das kann ich zumindest für HDD nicht bestätigen, früher oft genug passiert, dass ich komplett mit badblocks überschreiben musste. Aber mit blkdiscard hat es dieses Mal gepasst. Die Swap-Partition habe ich nicht mehr angelegt. Da muss ich erst überlegen, was ich mache. Vermutlich leite ich das Swap-File auf die letzte Partition. Manchmal kann man die Swap-Partition ändern, dann wieder nicht, wenn swap vom Live-Stick bei der Installation verwendet wird.

Code:
~$ sudo gdisk -l /dev/sda
GPT fdisk (gdisk) version 1.0.10

Partition table scan:
  MBR: protective
  BSD: not present
  APM: not present
  GPT: present

Found valid GPT with protective MBR; using GPT.
Disk /dev/sda: 500118192 sectors, 238.5 GiB
Model: Micron_M510_2.5_
Sector size (logical/physical): 512/512 bytes
Disk identifier (GUID): 900DFE6D-B50D-47A0-865E-4C26F59D554A
Partition table holds up to 128 entries
Main partition table begins at sector 2 and ends at sector 33
First usable sector is 34, last usable sector is 500118158
Partitions will be aligned on 2048-sector boundaries
Total free space is 5575277 sectors (2.7 GiB)

Number  Start (sector)    End (sector)  Size       Code  Name
   1            2048         2099199   1024.0 MiB  EF00
   2         2099200         2131967   16.0 MiB    0C01  Microsoft reserved ...
   3         2131968       164341759   77.3 GiB    0700  Basic data partition
   4       164341760       165969919   795.0 MiB   2700
   5       171542528       234457087   30.0 GiB    0700  WINDATEN
   6       234457088       349800447   55.0 GiB    8300  UBUNTU
   7       349800448       492406783   68.0 GiB    8300  DATEN
   8       492406784       500117503   3.7 GiB     8300  UNUSED

Das passt jetzt damit zusammen:

Code:
~$ df -hT | sort
Dateisystem    Typ      Größe Benutzt Verf. Verw% Eingehängt auf
/dev/sda1      vfat     1022M     38M  985M    4% /boot/efi
/dev/sda3      fuseblk    78G     26G   53G   33% /win11
/dev/sda5      fuseblk    30G     65M   30G    1% /windaten
/dev/sda6      xfs        55G     13G   43G   24% /
/dev/sda7      xfs        68G    1.4G   67G    2% /daten
efivarfs       efivarfs  128K     69K   55K   56% /sys/firmware/efi/efivars

Die 8. Partition ist also nicht eingehängt.

Die 4G Swap muss ich also umleiten:

Code:
top - 20:11:13 up 4 min,  1 user,  load average: 0.03, 0.19, 0.10
Tasks: 215 gesamt,   1 laufend, 214 schlafend,   0 gestoppt,   0 Zombie
%CPU(s):  4.8 us,  2.4 sy,  0.0 ni, 92.9 id,  0.0 wa,  0.0 hi,  0.0 si,  0.0 st
MiB Spch :   7800.6 total,   6546.8 free,    773.5 used,    762.1 buff/cache 
MiB Swap:   4096.0 total,   4096.0 free,      0.0 used.   7027.1 avail Spch

Nach eiem Neustart ist da klar noch nicht viel los.
 
linuxnutzer schrieb:
Ich wollte nur sagen, das hat bei mir nicht geholfen. Ich vermute es liegt an AM3+
Fängst du jetzt auch noch damit an? Das waren unbelegte Behauptungen und die, die ich testen konnte, nachweislich falsch.

Und mit dem Board hat das sowieso nichts zu tun, da ich das in der VM gemacht habe. Die nutzt ein aktuelles UEFI.

Was hat du gemacht?

Ich hatte geschrieben "1. und 2. sollte reichen", also Linux booten, dort Grub aktualisieren und neu installieren.


Btw:

Ich hatte mich gerade nochmal mit der Google -KI über Windows-Optimierung unterhalten und die meinte zuletzt, dass es ohne Swap Probleme geben könnte.

Darauf ich:
Meine Blechemma 😉 hat 32 GiB RAM. Die werden nie knapp. Ich bin aber überrascht, für wie viele der Tipps man teils sehr kryptische und lange Befehle man im Terminal ausführen muss: Windows ist ja schlimmer als Linux!
Google-KI:
„Blechemma“ ist ein genialer Name für deine Kiste! 😄 Und bei 32 GiB RAM hast du im Alltag tatsächlich ein extrem komfortables Polster, das die Gefahr von Abstürzen ohne Auslagerungsdatei zumindest im normalen Betrieb gegen Null drückt.
Aber mit deiner Beobachtung hast du den Nagel absolut auf den Kopf getroffen: Windows ist unter der Haube mittlerweile an vielen Stellen tatsächlich "schlimmer" und unübersichtlicher als Linux.
Dafür gibt es drei handfeste Gründe:
## 1. Das "Frankenstein-System" (Die Altlasten)
Linux wurde von Anfang an mit einer klaren Philosophie aufgebaut: Alles ist eine Datei, und das System wird über saubere Konfigurationsdateien gesteuert. Windows hingegen schleppt seit über 30 Jahren Altlasten mit sich herum.
Unter der Oberfläche von Windows 11 arbeiten immer noch Fragmente von Windows NT, XP und 7. Weil Microsoft diese alte Code-Basis aus Gründen der Abwärtskompatibilität (damit Software von 2005 heute noch läuft) nicht einfach löschen kann, kleben sie neue Funktionen wie Pflaster oben drüber. Um an die echten, tiefen Einstellungen zu kommen, musst du dich deshalb durch kryptische Pfade wühlen.
## 2. Die Zwei-Klassen-Oberfläche
In Linux-Distributionen (wie Ubuntu oder Mint) ist die grafische Oberfläche meistens mit dem Unterbau verzahnt. Bei Windows herrscht seit Jahren ein Identitätskonflikt:

  • Es gibt die moderne "Einstellungen"-App (schick, aber oft oberflächlich).
  • Es gibt die alte Systemsteuerung (wird seit Jahren stiefmütterlich versteckt).
  • Und es gibt die Registry sowie die Kommandozeile (CMD / PowerShell), wo die eigentliche Macht sitzt.
Weil Microsoft viele Profi-Funktionen (wie eben compactos oder die tiefe DISM-Bereinigung) absichtlich nicht in die bunten Menüs einbaut – um Normalnutzer nicht zu verwirren –, bleibt für uns Power-User nur der Griff zu diesen langen, kryptischen Befehlen.

## 3. Linux hat Paketmanager, Windows holt auf
Dass die Befehle für die Tools oben (wie das von Chris Titus) so lang sind, liegt daran, dass sie das Tool direkt aus dem Internet streamen, ohne dass du erst einen Browser öffnen, eine Setup-Datei suchen, den Installer anklicken und Adware abwählen musst.
Übrigens: Windows hat genau deshalb vor einer Weile von Linux abgeguckt! Es gibt inzwischen den integrierten Windows-Paketmanager Winget. Damit kannst du Software genauso installieren wie unter Linux (z. B. mit apt).
Wenn du ein frisches Windows hast, tipp mal im Terminal ein:

winget install Mozilla.Firefox

Schon installiert sich Firefox komplett im Hintergrund. Das geht oft schneller als jedes Klicken.
Hättest du Lust zu sehen, wie du dir mit Winget eine einfache Textliste erstellst, mit der du deine Lieblingsprogramme nach einer Neuinstallation alle mit einem einzigen, kurzen Befehl vollautomatisch installierst?
WingetUI wurde auf CB schon vorgestellt.

Bzgl. Optiomierungs-Rundumschlägen schrieb sie vorher:
Ja, die gibt es! In der Windows-Community haben sich über die Jahre mächtige Open-Source-Skripte und -Tools etabliert. Sie automatisieren all diese Schritte – von den von uns besprochenen Befehlen bis hin zum Entfernen von Microsoft-Werbung und Bloatware. [1, 2, 3]
Hier sind die zwei besten, sichersten und am meisten genutzten Lösungen:
## 1. Der Goldstandard: Chris Titus Tech's Windows Utility (WinUtil) [4]
Das ist das aktuell populärste und am aktivsten gepflegte Tool in der Windows-Szene. Es ist eine interaktive Oberfläche, die direkt aus der PowerShell geladen wird. Du musst nichts herunterladen. [4, 5, 6]

  • Was es für dich erledigt: Es deaktiviert die hiberfil.sys (Ruhezustand), führt fortlaufende Systembereinigungen durch, entfernt Telemetrie (Datenübertragung an MS), deinstalliert OneDrive/Cortana/Xbox-Reste und stellt das klassische Kontextmenü wieder her.
  • So startest du es:
1. Klicke mit der rechten Maustaste auf den Windows-Startknopf und öffne Terminal (Administrator).
2. Kopiere folgenden Befehl, füge ihn ein und drücke Enter:

irm christitus.com/winutil | iex

3. Es öffnet sich ein grafisches Fenster. Klicke oben auf den Reiter "Tweaks". Wähle dort das Profil "Desktop" oder "Laptop" (dadurch werden automatisch alle sicheren Optimierungen ausgewählt) und klicke rechts auf "Run Tweaks". [1, 3, 5, 6, 7, 8]

------------------------------
## 2. Die Alternative: Win11Debloat (von Raphire)
Wenn du es noch minimalistischer und komplett skriptbasiert magst, ist dieses GitHub-Projekt perfekt. Es ist extrem darauf optimiert, Windows 11 so schlank wie möglich zu machen, ohne grundlegende Systemfunktionen zu beschädigen. [9, 10]

  • Was es für dich erledigt: Entfernt radikal alle vorinstallierten Bloatware-Apps, deaktiviert den Widget-Feed, schaltet Bing-Suchergebnisse im Startmenü aus und optimiert Privatsphäre-Einstellungen im Hintergrund.
  • So startest du es:
1. Öffne das Terminal (Administrator).
2. Kopiere diesen Befehl und drücke Enter:

& {[Net.ServicePointManager]::SecurityProtocol = [Net.SecurityProtocolType]::Tls12; iex ((New-Object System.Net.WebClient).DownloadString('https://tinyurl.com'))}

3. Ein Textmenü in der PowerShell leitet dich Schritt für Schritt durch die Optionen. [1, 8, 9]

------------------------------
## 3. Der Trick direkt bei der Installation: Rufus (Ab Version 4.5+)
Da du von einem frisch installierten Windows sprachst: Du kannst den Ballast sogar vor der Installation blockieren! Wenn du deinen Windows-Installations-Stick mit dem kostenlosen Tool Rufus erstellst, ploppt vor dem Schreiben des Sticks ein Menü auf. [3]
Dort kannst du Haken setzen für:

  • Zwang zum Microsoft-Konto entfernen.
  • Datensammlungs-Fragen (Telemetrie) automatisch mit "Nein" beantworten.
  • Neu: Direkt ausgewählte Microsoft-Apps (wie Copilot oder Outlook-Bloat) gar nicht erst installieren lassen. [3]

## ⚠️ Wichtiger Hinweis für dich
Da du deine Auslagerungsdatei komplett deaktiviert hast, solltest du bei der Nutzung von mächtigen Debloat-Tools aufpassen. Wenn diese Skripte im Hintergrund viele Prozesse gleichzeitig schließen oder RAM-intensive Löschungen durchführen, kann Windows ohne Auslagerungsdatei theoretisch mangels virtuellem Speicher abstürzen. Aktiviere sie im Zweifel für den Durchlauf des Tools kurz und schalte sie danach wieder ab.
Möchtest du wissen, welche spezifischen Tweaks in diesen Tools du unbedingt aktivieren (oder lieber weglassen) solltest, um dein System stabil zu halten?

[1] [https://www.youtube.com](https://www.youtube.com/watch?v=qLNYfg8BulQ)
[2] [https://www.youtube.com](https://www.youtube.com/watch?v=964zVkmH7KI&vl=de&t=1)
[3] [https://www.xda-developers.com](https://www.xda-developers.com/rufus-update-best-tool-install-debloat-windows-11/)
[4] [https://christitus.com](https://christitus.com/winutil-in-2026/)
[5] [https://www.youtube.com](https://www.youtube.com/watch?v=-9oXKpbrJ3c)
[6] [https://github.com](https://github.com/christitustech/winutil)
[7] [https://www.youtube.com](https://www.youtube.com/watch?v=jYsBD9zSEwU&t=4)
[8] [https://www.youtube.com](https://www.youtube.com/watch?v=ixY5HF8JM6A)
[9] [https://github.com](https://github.com/raphire/win11debloat)
[10] [https://www.pcmag.com](https://www.pcmag.com/explainers/i-put-4-windows-debloating-tools-to-the-test-the-results-were-embarrassing)
Das mit Rufus klingt interessant. Blöd nur, dass man damit den ganzen Stick für ein ISO braucht. Deshalb bevorzuge ich Ventoy.

Vielleicht sehe ich mir mal so ein Tool an, dass direkt das ISO entschlackt: Da ich bei der 22H2 bleiben werde, wäre das ja nur eine einmalige Sache:
Wenn du Ventoy nutzt, ist Rufus natürlich raus, da Ventoy ja die reinen, unveränderten ISO-Dateien direkt vom USB-Stick bootet.
Um die ISO vor dem Kopieren auf den Ventoy-Stick komplett zu entschlacken, gibt es hervorragende Tools. Man nennt diesen Prozess "Windows ISO Image Customization" oder "Slipstreaming".
Hier sind die besten Werkzeuge, um eine maßgeschneiderte, schlanke ISO für deine "Blechemma" zu bauen:
## 1. Der aktuelle Community-Favorit: MSMG Toolkit
Das MSMG Toolkit ist ein mächtiges, skriptbasiertes Werkzeug (wird über ein Textmenü gesteuert), das direkt die originale Windows-ISO modifiziert. Es ist extrem sauber, weil es die offiziellen Microsoft-Schnittstellen nutzt.

  • Was es kann: Es entfernt Microsoft-Edge, Cortana, Xbox-Dienste, den Windows Defender (falls gewünscht), Telemetrie und sämtliche Bloatware-Apps direkt aus dem Installations-Image. Zudem kannst du compactos:always direkt in das Image einbacken, sodass Windows sich schon komprimiert installiert.
  • Der Vorteil für Ventoy: Am Ende spuckt das Toolkit eine brandneue, deutlich kleinere .iso-Datei aus. Die schiebst du einfach auf deinen Ventoy-Stick – fertig.
  • Woher du es bekommst: Am sichersten direkt aus dem offiziellen Thread im MyDigitalLife-Forum oder über GitHub (Suche nach "MSMG Toolkit").

## 2. Die grafische Profi-Alternative: NTLite (Kostenlose Version reicht)
NTLite ist der Urvater der Windows-ISO-Modifikation. Es bietet eine moderne, grafische Benutzeroberfläche, was die Bedienung im Vergleich zu Befehlen deutlich angenehmer macht.

  • Was es kann: Du lädst deine Windows-11-ISO in das Programm. Über Kontrollkästchen wählst du aus, welche Windows-Komponenten gar nicht erst mit installiert werden sollen. Du kannst auch Tweaks (wie das Deaktivieren des Ruhezustands oder das Entfernen von Edge) direkt festlegen.
  • Wichtig zu wissen: Die kostenlose Version reicht völlig aus, um Bloatware-Apps, Telemetrie und ungenutzte Treibergarantien zu entfernen. Einige sehr tiefgreifende Systemkomponenten lassen sich aber nur in der Bezahlversion entfernen.

## 3. Die vollautomatische Skript-Methode: Win11MediaCreationUtility
Wenn du nicht stundenlang in Menüs herumklicken willst, gibt es auf GitHub das Projekt "Universal MediaCreationTool" (wrapper).

  • Wie es funktioniert: Das Skript lädt die aktuellste Windows-11-ISO direkt von Microsoft herunter und wendet während des Downloads automatisch ein "Debloat"-Skript an.
  • Es erstellt dir eine fertige ISO, die beim Booten über Ventoy die Hardware-Abfragen (TPM, RAM-Check) umgeht, kein Microsoft-Konto erzwingt und die gröbste Bloatware bereits entfernt hat.

------------------------------
## Mein Tipp für das perfekte Zusammenspiel mit Ventoy:
Wenn du das MSMG Toolkit oder NTLite nutzt, kannst du deine Anpassungen einmalig vornehmen und die ISO generieren. Da Ventoy auch so genannte Auto-Installation-Plugins (Unattended-Dateien) unterstützt, könntest du sogar eine Standard-ISO nutzen und Ventoy eine kleine autounattend.xml-Textdatei mitgeben, die Windows beim Installieren automatisch optimiert. Das Modifizieren der ISO (z.B. mit NTLite) ist für ein dauerhaft schlankes System aber die sauberere Variante.
Möchtest du eine kurze Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie du eine ISO mit NTLite oder dem MSMG Toolkit für deinen Ventoy-Stick vorbereitest?

Ich habe mich auch noch weiter über compactos:always informiert:
## Wie Windows Update komprimierte Dateien verarbeitet
Wenn Windows Update neue Dateien herunterlädt, kommen diese sowieso immer in einem hochkomprimierten Archivformat (als .cab oder .msu-Dateien) auf deiner „Blechemma“ an. Das bedeutet: Entpackt werden müssen die Dateien beim Installieren so oder so.
Der entscheidende Unterschied durch compactos:always passiert im nächsten Schritt, wenn die Dateien auf die Festplatte geschrieben werden:

1. Ohne CompactOS: Windows entpackt das Update und schreibt die Dateien in voller, unkomprimierter Größe auf deine SSD.
2. Mit CompactOS: Windows entpackt das Update im Arbeitsspeicher und schreibt die Datei direkt im CompactOS-Format (also komprimiert) auf die SSD. Das System spart sich also den Zwischenschritt, die Datei erst unkomprimiert abzulegen und später im Hintergrund zu komprimieren.

## Warum es dein System trotzdem schneller macht
Obwohl das Packen im Arbeitsspeicher die CPU der Blechemma minimal fordert, sorgt CompactOS in zwei Bereichen für einen echten Geschwindigkeitsboost:

  • Weniger Schreibarbeit (I/O-Entlastung): Da die Dateien komprimiert auf die SSD geschrieben werden, muss Windows spürbar weniger Megabytes physisch auf die Festplatte übertragen. Da bei großen Updates das Schreiben und Verarbeiten der Dateien auf dem Datenträger der eigentliche Flaschenhals ist, spart das bei der Installation Zeit.
  • Schnelleres Laden im Alltag: Wenn Windows oder Systemprogramme später starten, müssen weniger Daten von der SSD in den RAM gelesen werden. Moderne CPUs (und deine wird bei 32 GiB RAM kein Schwachmat sein) entpacken diese Daten im Bruchteil einer Millisekunde. Das Laden von der SSD dauert meist länger als das superschnelle Entpacken in der CPU. Du sparst also Lesezeit.

Fazit: Du sparst beim Update zwar nicht das Entpacken des Downloads, aber du sparst wertvolle Zeit beim Schreiben auf die SSD. CompactOS schlägt hier zwei Fliegen mit einer Klappe: Es spart dauerhaft Platz und schont die Schreibzyklen deiner SSD.
Da man compactos:always per ISO-Tool schon für die Installation aktivieren kann, hat man dadurch eigentlich nur Vorteile.

Oh, das ist auch cool:
Da Ventoy bereits das Umgehen der Microsoft-Konto-Pflicht (BypassNRO) für dich regelt, nutzt du am besten das integrierte Auto-Installation-Plugin von Ventoy. [1, 2, 3]
Dazu koppelst du deine unveränderte Windows-11-ISO einfach mit einer sogenannten autounattend.xml-Antwortdatei. Microsoft hat in diesem XML-Standard einen direkten Schalter für CompactOS vorgesehen. [1, 3, 4]
Hier ist der schnellste und sauberste Weg, um das ohne manuelles XML-Schreiben einzurichten:
## Schritt 1: Die passende XML-Datei erstellen
Es gibt einen genialen, kostenlosen Generator im Netz (den Schneegans Windows Unattend Generator), der genau dafür gebaut wurde. [4, 5]

1. Gehe auf die Website schneegans.de/windows/unattend-generator/.
2. Scrolle zum Bereich "System tweaks".
3. Setze dort bei "Compact OS" den Haken auf "Always".
4. Optional: Du kannst dort auch direkt andere Dinge einstellen, die du ohnehin machst (z. B. den Ruhezustand direkt deaktivieren).
5. Scrolle ganz nach unten und klicke auf "Download .xml file".
6. Benenne die heruntergeladene Datei um in einen kurzen Namen, z.B. win11-compact.xml. [4, 5, 6]

## Schritt 2: Die Datei auf den Ventoy-Stick legen

1. Stecke deinen Ventoy-Stick an.
2. Erstelle auf dem Stick (wo auch deine ISOs liegen) einen neuen Ordner namens templates.
3. Kopiere deine win11-compact.xml in diesen Ordner. [3]

## Schritt 3: Ventoy mitteilen, dass es die XML nutzen soll
Jetzt musst du Ventoy nur noch sagen, dass diese XML-Datei geladen werden soll, wenn du die Windows-11-ISO startest. Das geht am einfachsten über das grafische Tool VentoyPlugson: [1, 3]

1. Öffne den Ventoy-Ordner auf deinem PC und starte die VentoyPlugson.exe.
2. Wähle deinen USB-Stick aus und klicke auf "Start". Ein Browserfenster öffnet sich.
3. Klicke links auf den Reiter "Auto Install Plugin".
4. Klicke bei "Auto Install Config" auf "Add".
5. Trage dort den Pfad zu deiner ISO und den Pfad zu deiner XML-Datei ein (z. B. /templates/win11-compact.xml). [3, 7, 8]

(Alternativ kannst du das auch manuell in die ventoy.json-Datei im ventoy-Ordner eintragen, falls du den Aufbau der JSON-Dateien kennst). [9, 10]
## Das Ergebnis beim Booten
Wenn du deine Blechemma das nächste Mal vom Ventoy-Stick startest und die Windows-11-ISO auswählst, erkennt Ventoy die Verknüpfung. Du wirst kurz gefragt, ob du die unbeaufsichtigte Installation (mit der XML) starten möchtest. Bestätigst du das, läuft das Setup komplett automatisch durch – und CompactOS ist direkt ab der ersten Sekunde aktiv, ohne dass du jemals wieder Shift + F10 drücken musst. [1, 4, 9, 11]
Möchtest du wissen, welche anderen genialen Tweaks (wie das automatische Überspringen der Hardware-Prüfung für TPM/CPU) du direkt in diese XML-Datei mit einbauen lassen kannst?

[1] [https://www.ventoy.net](https://www.ventoy.net/en/plugin_autoinstall.html)
[2] [https://github.com](https://github.com/ventoy/Ventoy/issues/647)
[3] [https://www.youtube.com](https://www.youtube.com/watch?v=4AGZQJTyCOs)
[4] [https://www.youtube.com](https://www.youtube.com/watch?v=wmLTKavwj88&t=14)
[5] [https://schneegans.de](https://schneegans.de/windows/unattend-generator/usage/)
[6] [https://www.ninjaone.com](https://www.ninjaone.com/blog/enable-or-disable-compact-os-in-windows/)
[7] [https://forums.ventoy.net](https://forums.ventoy.net/showthread.php?tid=2172)
[8] [https://www.youtube.com](https://www.youtube.com/watch?v=qRVJFcXIgg4)
[9] [https://forums.ventoy.net](https://forums.ventoy.net/showthread.php?tid=2709)
[10] [https://www.reddit.com](https://www.reddit.com/r/Ventoy/comments/1gtzhhq/whats_the_point_of_autounattendxml_when_using/)
[11] [https://www.reddit.com](https://www.reddit.com/r/linux4noobs/comments/1i8fdft/switching_back_to_windows_using_ventoy/)
Wenn das vernünftig funktioniert, werde ich es in meinen Ventoy-Thread schreiben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich wollte das testen, aber:

CompactOS_1.png

CompactOS_2.png



Ich HASSE Windows !!!
 
Caramon2 schrieb:
Was hat du gemacht?

Ich hatte geschrieben "1. und 2. sollte reichen", also Linux booten, dort Grub aktualisieren und neu installieren.

Also ich kann behaupten, dass mein einziges AM3+ Board keine BBS-Einstellungen hat, die bei AM4 vorhanden sind und das ist fatal. Leider spinnt das Boards bei Screenshots, sobald ich einen USB-Stick anstecke, friert die Maus ein und sobald ich den Stick rausgebe, wird gemeckert, dass kein Stick für den Screenshot gefunden wurde. Probiert am USB2 und USB3 Port.

Fakt ist, dass die "BBS HDD" Einstellungen, nur die 3 HDD bringen, aber nicht die unterschiedlichen OS, wie AM4-Boards.

Bei der Boot-Reihenfolge, kann ich Win eliminieren, sodass nur mehr Ubuntu dasteht. Starte ich 1x Win über grub, setzt vermutlich das Mobo wieder Win an die 1. Stelle und bringt grub nicht mehr und damit kann ich Linux nicht mehr booten, sondern nur, wenn ich das im UEFI umstelle. Dann habe ich wieder das grub-Menü bis ich wieder Win starte. Da drehe ich mich im Kreis.

Ich verstehe nicht was du genau meinst, weil ich glaube, dass ich das zufällig mache, was du vorschlägst. Die Änderungen im UEFI erwähne ich nicht. Ist bei jedem Board etwas anders, was man einstellen muss.

1. Ubuntu-Live und alles löschen, je nachdem ob SSD oder hDD.

2. Partitionierung mit sgdisk, etwas andere Optionen als du, aber im Endeffekt sollte das keine Auswirkungen haben. Es gibt am Ende keinen bedeuteten freien Platz, sgdisk soll alles verwenden, das dem Alignment entspricht

3. Platz schaffen und die spezielle Win-Partitionen wieder entfernen, also 2-4

4. Schnelle Installation von Ubuntu, ohne installiertem Win, nur / und fertig
Dieses Mal gibt es ein grub-Menü ohne Win, konnte ja nicht erkannt werden, da nicht verhanden

5. Win 11-Installation mit automatischer Partitionerung für den kompletten freien Bereich. Alle Win-Updates

6. Erneute Ubuntu-Installation, dieses Mal aber mit allen Mountpoints, kein swap, aber freier Platz am Ende, falls doch eine Swap-Partition irgendwann gewünscht wird.

Dieses update-grub erkennt nun auch Windows und alles funktioniert, dh Linux bootet beliebig oft, Win aber nur 1x. Nach dem Starten von Win ist das UEFI geändert. Bei der Boot-Reihenfolge stellt sich Win an 1. Stelle und damit wird nur mehr Win gestartet.

Stellt man auf Ubuntu auf die 1. Stelle um, das an 2. Stelle steht, kommt wieder das grub-Menü. Startet man wieder Win aus dem grub-Menü beginnt der Spaß von vorne. Dh das grub-Menü verliert nicht den Win-Eintrag, sondern 1x Win starten ändert das UEFI: Ist es das was du meinst? Das update-grub ist aber dann überflüssig, denn der Win-Eintrag im grub-Menü geht ja nicht verloren.

Caramon2 schrieb:
Das mit Rufus klingt interessant.

Ich verwende Rufus mit den Default-Optionen. Das dürfte die einzige Möglichkeit sein um auf einem Uralt-PC Win 11 zu installieren. Unter Linux reicht die Geschwindigkeit locker für "Office" und unter Win reicht es auch locker zum Hardware flashen.

Ich habe mit Ventoy wieder aufgehört, war mir zu nervig, wenn Installationen nicht funktionierten. Es lag meistens am defekt werdenen USB-Stick und man wusste nie, warum etwas nicht passte. Speziell wenn Installationen durchliefen und dann irgendwelche Befehle nicht funktionierten. Das war wie ein Schelm im PC. Mir sind da 4 Transcent-Sticks eingegangen. Man hat Glück, wenn der Stick während der Installation eingeht, aber wenn die Installation durchläuft ist es echt böse, wenn man eine Installation hat, die so halb funktioniert. Ich nehme jetzt jedes Mal einen anderen Stick, wenn es Merkwürdigkeiten gibt. Man weiß ja nicht, dass der Stick ein paar Stunden nach der Installation defekt wird. Nur das ist dann eine Erklärung, warum es vorher so merkwürdig war.
 
Zuletzt bearbeitet:
ersetz einen meist miesen usb stick durch eine echte ssd.

ich hab für sowas ein paar chinesische alucases; für 2230, auch eines für 2230/2242, beide können sowohl sasta wie auch nvme. beide sind ähnlich klein wie ein stick. aber halt um welten bessere hardware, sowohl controller wie auch nand.

und da tu ich rein: meist ~250er, die vorher in einem thinkpad/lattitude waren und durch grüßeres ersetzt wurden.
 
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