Win11 in freien unbenutzten Bereich installieren.

Caramon2 schrieb:
Am Besten nutzt man den BIOS/CSM-Modus, da der viel unkomplizierter und wesentlich zuverlässiger ist:
Das kann man nur empfehlen, wenn keine NVMe als Systemdatenträger genutzt wird.
Eine NVMe kann nur im UEFI-Mode gebootet werden.

Als Datenplatte kann eine NVMe natürlich auch im CSM/Legacy- bzw. im alten BIOS-Mode genutzt werden.
Nur eben nicht zum Booten.

Aber nicht beim DualBoot mit Windows/Linux. Da nimmt man besser 2 ESPs. Meine eigene Erfahrung.
Caramon2 schrieb:
Davon hatte ich noch nie gelesen. - Von UEFI halte ich nach viel Ärger damit aber sowieso nicht mehr viel
  1. Zwei ESP nutzen kann verhindern, dass Windows durch ein Upgrade oder eine Bootlader-Reparatur den BL von Linux entfernt. Best Practice: 1. ESP für Windows, 2. bzw. weitere ESP(s) für Linux.
  2. Du hast doch gar kein vollwertiges UEFI in deinem AM3(+)-System, oder? Ich habe auch noch ein AM3+ Board. Das läuft zwar rudimentär im UEFI-Mode, aber nur unter bestimmten Bedingungen.
    Es gibt diverse Begrenzungen. Eine NVMe wird auf einem so alten Board nicht bootbar sein.
Du solltest da deine Erfahrungen nicht auf die "echten" UEFI-Boards (ab AMD AM4, Intel ab 7er-Serie) übertragen.

Welche Probleme hattest du denn im UEFI-Mode?
Auch gibt's in den Medien bisher kaum etwas über wirkliche Probleme mit UEFI zu lesen.
Klar gibt's hin und wieder Probleme, welche sich aber i.d.R. lösen lassen (z.B. UEFI-Update).


Volume Z schrieb:
OK, aber diese Partition hatte nie 500 MB.
Ist bei meinen Installationen auch standard-mäßig 100 MiB groß gewesen.
 
Volume Z schrieb:
OK, aber diese Partition hatte nie 500 MB. Die wurde von Windows 8 bis 11 nicht in ihrer Größe verändert. Der aktuelle Stand ist im Gegenteil, dass sie vor einigen Monaten auf 200 MB angehoben wurde.
Dann hatte man mir offenbar Blödsinn erzählt oder das verwechselt. Gut dass es angepasst wird, aber m. E. hätte man gleich 1 GiB nehmen sollen: Um die paar hundert MB kommt es nicht an und manche müllen den Bootloader offenbar hirnlos zu, wie man bei Solus sieht.

Tanzmusikus schrieb:
Das kann man nur empfehlen, wenn keine NVMe als Systemdatenträger genutzt wird.
Könnte ich sowieso, da es sowas bei meinem PC nicht gibt.

Tanzmusikus schrieb:
  1. Du hast doch gar kein vollwertiges UEFI in deinem AM3(+)-System, oder? Ich habe auch noch ein AM3+ Board. Das läuft zwar rudimentär im UEFI-Mode, aber nur unter bestimmten Bedingungen.
AM3+ von MSI. Das ist das einzige Board mit UEFI, auf das ich Zugriff habe.

Tanzmusikus schrieb:
Welche Probleme hattest du denn im UEFI-Mode?
Auch gibt's in den Medien bisher kaum etwas über wirkliche Probleme mit UEFI zu lesen.
Z. B. Windows 10 oder 11 von einer USB-SSD zu booten: Da geht gar nichts.

Im BIOS-Modus ist das dagegen überhaupt kein Problem. Auch nicht an unterschiedlichen Rechnern.
 
Caramon2 schrieb:
Z. B. Windows 10 oder 11 von einer USB-SSD zu booten: Da geht gar nichts.
  • Win11 wäre da sowieso raus, weil es den UEFI-Mode zwingend voraussetzt.
  • Von Datenträgern über 2TiB kann im CSM/Legacy-Mode nicht gebootet werden (BS egal).
  • Von Datenträgern über NVMe kann im CSM/Legacy-Mode nicht gebootet werden (BS egal).
  • Der zu beschreibende Datenträger sollte am Besten vorab auf GPT initialisiert werden.
    Windows kann sonst nicht installieren bzw. muss per [F10] initialisiert werden. Neustart nötig!
  • Bei USB-SSDs ist darauf zu achten, dass oftmals nicht von USB3.x gebootet werden kann.

Caramon2 schrieb:
Im BIOS-Modus ist das dagegen überhaupt kein Problem. Auch nicht an unterschiedlichen Rechnern.
So geht's mir auch mit meinem AM3+ Board: Sapphire Pure Black 990FX.
Das waren damals die UEFI-Vorläufer, aber keine vollwertigen. Ist bei Intel ähnlich, nur das Intel früher mit EFI-Entwicklung angefangen hatte (in Zusammenarbeit mit Microsoft).

Weitere Infos zu UEFI: https://de.wikiital.com/wiki/UEFI



Das Booten von SATA-SSD könnte ich nachstellen, wenn's dich interessiert. 🙂
 

Ähnliche Themen

K
Antworten
8
Aufrufe
2.349
matty2580
M
Zurück
Oben