Windows 10 lief bei mir schon seit der Insider Preview absolut zufriedenstellend, zumindest nach einer sauberen Neuinstallation. Ein Upgrade auf meinem Notebook wollte nicht so recht, Clean Install und seitdem rennt das Ding. Keine Probleme, keine Störungen, keine Inkompatibilitäten (außer mit 16 Bit-Programmen, aber ganz ehrlich: 1994 ist ne Weile her) und nichts, was ich reparieren oder umstellen müsste.
Die Frage "Mac OS X, Linux oder Windows" wird eigentlich durch deine Nutzung beantwortet.
- Benutzt du gerne teure Apfel-Hardware und vermisst unter OS X nichts? Dann ist Apfel für dich geeignet.
- Nutzt du gerne Betriebssysteme, die nichts eigenständig können, wo du alles anpassen kannst und die über Jahre hinweg keine einheitliche Schiene fahren? Happy Penguin, Linux ist dein Favourit.
- Spielst du gerne die neuesten Tripple-A-Titel (oder generell DX-Titel) und das Betriebssystem ist eher Mittel zum Zweck? Dann willkommen bei Windows.
Es gibt zudem zahlreiche Szenarien, in denen das Angebot an Programmen entscheidet, welches OS du nutzt. Noch mehr Szenarien gibt es, in denen einzig und allein deine Präferenzen das Betriebssystem entscheiden.
Wenn du aber "zu viel Zeit dafür aufwendest, dich um Windows zu kümmern", dann kommt für dich nur Mac OS X in Frage. Ich habe Windows während seiner Nutzungszeit nie anrühren müssen, außer zur Installation. Noch weniger Handlungsbedarf kann ich mir nicht vorstellen, aber Apple soll da sehr gut sein, wenn es darum geht, den Nutzer in Ruhe zu lassen. Linux fällt für dich kategorisch aus, niemand, der sich über den Wartungsaufwand bei Windows beschwert hat auch nur die geringste Chance mit Linux glücklich zu werden, egal welche Distribution.
Ob Windows das für dich jetzt "besser" macht, kann man nur beurteilen, wenn man weiß, was du damals ständig an deinem Betriebssystem machen musstest. Ohne dir zu nahe treten zu wollen: Die meisten Leute, die Ärger mit Windows hatten, sind entweder mit Windows 95 groß geworden, oder haben ihre drölfzehntausend "Tipps und Tools zur Optimierung" benutzt. Die meisten, es gibt auch wenige, die wirklich Pech hatten.