News Windows 7 soll besseren Treibersupport bieten

r4yn3 schrieb:
@HrRossi: Auf der einen Seite sagst du selbst, ich zitiere "Ich bin eher Heute als Morgen dafür nur noch alles in 64bit zu machen."
Auf der anderen Seite räts du, indirekt, alle User die "nur" 4GB (was bei weitem reicht, und was sich z.Zt die meisten kaufen) lieber die 32bit Version zu installieren, da ihnen ja 64bit keinen Vorteil bringt.

Wieso? Das widerspricht sich doch nicht. Soll ich jedem raten, ob sinnvoll oder nicht, sich ein 64bit System zuzulegen, nur damit sich das schneller durchsetzt?
Das muß doch individuell betrachtet werden, und ist auch eine Momentaufnahme:

http://www.worldofvista.de/include.php?path=content/content.php&contentid=240

Dem Artikel kann ich mich nur anschließen. Mit XP und Vista stehen zwei 32bit Betriebsprogramme zur Verfügung. Da reicht es wenn Win7 mit 64bit kommt.
Sollen sich die Nutzer mit Inkompatibilitäten und einer geringeren Programmauswahl rumschlagen, obwohl sie es vermutlich garnicht brauchen, damit die Hersteller endlich nachziehen? Umgekehrt wird ein Schuh draus.

Wenn man vornehmlich mit speicherhungrigen Programmen arbeitet, die es obendrein noch als 64bit Version gibt, dann kauft man sich natürlich diese Version jetzt. Aber ich glaube nicht, das man sich dann mit 4 GB RAM begnügt.

Gruss Hr.Rossi
 
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Warum nicht beides?
Apple schafft diesen Spagat ja auch.
Doch eigentlich ist es egal ob der Rechner 32 oder 64 bit verarbeiten kann. So lange es nur wenig spezialisierte Software gibt die mit 64 Bit arbeitet.
Ich sehe eigentlich andere Probleme, anstatt endlich die Zöpfe abzuschneiden wird das alte nur wieder verändert.

Aber in der jetzigen Zeit kann sich MS dies nicht leisten dazu drückt Apple viel zu sehr.

Mir ist es ja eigentlich egal, ich weiß was ich habe und bin zufrieden. Ist nur immer lustig wenn hier über Dinge geredet wird, die vielleicht 10 Prozent der User wirklich interessiert.
Und das ist das was MS nicht verstehen wird.
Den User ernst zu nehmen!
So wird es noch ein Vista 2 ein Vista 3 und so weiter geben. Und der User bleibt auf der Strecke.
 
Boogeyman schrieb:
User die total Blauäugig auf Vista gewechselt sind und glaubten "mein 8 Jahre alter Drucker wird schon funktionieren", diesen ist halt nicht zu helfen.

Bisher war es jedenfalls so, dass die MS Betriebssysteme einen Treibersupport für ältere Hardware von Haus aus mitgeliefert haben und was der Kunde gewohnt ist, das gibt er nicht so schnell wieder her.
Ergo ist es gekommen, wie es kommen musste, die Kunden haben MS einen Strich durch die Rechnung gemacht und MS versucht nun so schnell als Möglich den Flopp Vista in der Versenkung verschwinden zu lassen. Wie anders sollte man es sich auch sonst erklären, dass auf der diesjährigen MS Entwicklerkonferenz Vista nicht einmal mehr zur Debatte gestanden hat sondern nur noch Windows 7.

Dazu sollte man bedenken, dass man Firmen mit solchen Aktionen nicht hinter´m Ofen hervor locken kann, in vielen Betrieben ist Schmalhans Küchenmeister, das heißt auch wenn ein Drucker 8 Jahre alt ist, solange er druckt, druckt er da is nix mit Neuanschaffung und jetzt soll da n OS drauf, wo man für den halben Betrieb neue Hardware anschaffen muß? Never !
 
XP ist einfach zu verbreitet und inzwischen zu ausgereift. Das war und ist das Hauptproblem für Vista, von Anfang an.
Die Anfangsschwierigkeiten eines neuen Betriebsystemes bzgl. Treibersupport usw., aber auch die gestiegenen Hardwareanforderungen trugen ihr übriges für dessen Unpopularität bei.

Man hat inzwischen erkannt, dass die Kunden keine Kompromisse eingehen und anstandslos jeder Neuerung folgen und nachrüsten werden. Daher versucht man nun mit Win7 alle Vorurteile zu beseitigen, echte Anreize für den zuverlässigen, unproblematischen Umstieg zu schaffen.
Mit einer blendenden neuen Oberfläche ist es eben noch lange nicht getan. Ich denke das hat MS erkannt und eingesehen.

Daher wird ein Win7 selbstverständlich weiterhin auch in 32-bit angeboten werden. Schließlich will man verkaufen und das möglichst schnell und reichlich. Da muss der Enthusiast zurück stehen und die große Masse mehr Berücksichtigung finden. Wie man ja an Vista schmerzlich erfahren und sich wohl auch eingestehen musste.

Das Negativ behaftete Image von Vista ist meiner Ansicht nach nicht mehr zu retten. Mit der Ankündigung von Win7 nun erst recht nicht mehr. Vista ist quasi erledigt und aufgegeben, auf allen Seiten.
 
SheepShaver schrieb:
Blackcomb war ursprünglich als Nachfolger von XP geplant...
Also ich weiß ja nicht, wartum seit 3 jahren alle an Alzheimer erkrnakt sind, aber bis 2005 stand in der Wikipedia zu Blackcomb, dass das ein System sei, das für ca. 2012 geplant sei und die Windpows-NT-Reihe beerben solle - das stand da drin, 2005 oder 2006 wurde der Artikel dann gelöscht, weils zu Blackcomb nichts neues mehr gab und MS ankündigte, dass nach Longhorn doch noch ein weiteres NT entwickelt würde, aber das war definitiv nicht Blackcomb, denn Blackcomb war ja eben ein Nicht-Mehr-NT-OS. Blackcomb ist vermutlich in Singularity aufgegangen, weil Singularity als Projekltname ja erst reichlich nach der letzten Nachricht über Blackcomb bekannt wurde und genau die Ansätze verfolgt, die Blackcomb auch haben sollte - Microkernel, Daemons in Managed Code. Weil die Grundlagen von Blackcomb vollkommen anders waren, als ein Windows NT, ist es imho Quatsch, Blackcomb und Windows NT7 als gleiches Arbeitsprojekt zu bezeichnen. Das wäre so, als würdest du, mal jetzt unmöglicherweise vorgestellt sowas würde noch kommen, die Grub-Legacy-Version 0.10 (oder 1.0) als Grub2 bezeichnen, weil das Grub-Team sagte, dass die nächste Grub-version Grub2 wird und dann aber doch noch vor Grub 2 eine Grub-Legacy-Version rausbringt. ;)

P.S.
In die ganze Planänderung kommt dann halt auch noch rein, dass Herr Bill Gates den Posten als Entwicklungsleiter abgegeben hatte - Gates war ja der Meinung, dass die Geschichte mit NT6/Longhorn/Vista super bis 2012 hätte aktuell bleiben können, seine Nachfolger waren da dann halt doch anderer Ansicht - ich glaube zwischen Gates und jetzt Sinofski war noch ein anderer OS-Entwicklungschef, der sachte, man könne ja Blackcomb vielleicht bis 2010 fertig bekommen und Steven Sinofski hatte dann eben entschieden, dass es unter seiner Leitung niemals mehr als 3 Jahre zwischen zwei OS-Veröffentlichungen geben solle, womit Blackcomb dann eben entgültig vom Tisch war. ;)
 
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HrRossi schrieb:
und die Geschwindigkeit der Betriebsysteme liegt sogar fast gleich auf. Das ist ja schonmal ein Fortschritt gegenüber XP64, was langsamer war
Das kannst du bestimmt auch belegen.

Zwar nicht mit diesem Link, dafür mit einem Anderen.
 
@HrRossi: Ich kanns trotzdem nicht nachvollziehen, wieso man sich mit nem potenten Rechner 32bit zulegen soll, nur weil deiner Meinung nach 4GB zu wenig sind. Wenn man mit Programmen arbeitet, bzw wenn generell mehr gebraucht wird, steht das ja jedem offen. Ich hätts aber noch bei keinem User gelesn, das er mit 4gb einschränkungen hätte.
 
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bevor ich jetzt hier wieder irgendwelche diskussionen anheize... ich hab windows 7 auf meinem mac book pro laufen... also als testsystem... dort wird mir witzigerweise 4GB Ram angezeigt. dachte das geht nicht mit 32Bit System??? brauch das OS jetzt weniger Hauptspeicher als sonst und kann deswegen mit 4GB umgehen, oder was? mit wieviel ram arbeitet er denn nun? das würde mich mal interessieren...:rolleyes:
 
na toll... also weiß man nicht wieviel wirklich benutzt wird....
bei einem 64 Bit system kann eine anwendung wieviel speicher belegen?
bei einer 32 Bit 2GB???? stimmt das so?
 
Du kannst einClient-Windows-OS auch so umstellen, dass der 4 GiB Adressraum nicht 2:2 sondern 3:1 (Anwendungen:Kernel) geteilt wird, dann kann ein Programm auf Windows-32b 3 GiB nutzen. Auf einem x86-64-Betriebssystem kann eine x86-32-Anwendung 4 GiB Adressraum nutzen - beschränkt durch den 32b-Code in dem sie kompiliert ist.

64b-Programme können 2⁶⁴ B Speicher adressieren, aber aktuelle AMD64-Prozessoren haben nur einen 48b Adressraum, weswegen die Hardware "nur" 2⁴⁸ B adressieren kann. Zu beachten ist auch, dass Microsoft, wie immer, die maximal nutzbare Menge Arbeitsspeicher bei den unterschiedlichen Lizenzen unterschiedlich künstlich eingeschränkt hat: Vista Home Basic unterstützt beispielsweise nur 8 GB Ram, Vista Home Premium 16 GB und Vista Business, Enterprise und Ultimate 128 GB Ram.

Das war vorher auch nicht anders, da seit Windows 2000 alle Windows-Versionen theoretisch PAE beherrschen (alle Desktop-Prozessoren ab Pentium Pro hatten 40 b Adressraum), aber die Client-Lizenzen trotzdem auf 4 GiB Gesamtadressraum eingeschränkt waren. (was allerdings auch nicht so wahnsinnig schlimm ist, weil eine 32b-Anwendung seklbst so oder so jeweils maximal 4 GiB groß werden kann - inklusive Swap)
 
wow du scheinst dich da sehr eingelesen zu haben... besten dank für die schnelle und ausführlich erklärung.
ich kann nur sagen... dass ich bis jetzt noch nicht so die grenzen des arbeitsspeichers ausgelotet habe...
nutze auf dem desktop 4GB Ram mit vista ultimate und auf dem macbokk pro 4GB Ram bei Windows 7.
performancemäßig läuft windows 7 subjektiv wesentlich frischer... lockerer... allein das starten des firefox läuft bei 7 wesentlich schneller...
auch die ressourcen sind schonender... man kann schneller nach einem start arbeiten... leider kann ich bootcamp nicht benutzen und musste die treiber von hand installieren.
hier gibt es sicher noch nachholbedarf.
aber ich bin jetzt schon überzeugt von 7. dabei bin ich nach meinem letzten kauf... vista ultimate sehr enttäuscht worden. klar waren noch optimierungen fällig. aber wieso ich pro tag vier bluscreens hatte und systemabstürze ohne etwas angezeigt zu bekommen, nur weil ich ein hd movie auf dem zweiten monitor abspielen wollte... schrecklich... die lage hat sich schnell gebessert als ich die nvidia karte rauswarf... obwohl sie keinen defekt hatte.
aber ich bin halt selbst schuld... wieso immer gleich kaufen....

freu mich auf die beta in wenigen tagen und hoffe das sinofski ganze arbeit geleistet hat.
 
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