Windows Faxserver mit seriellem Modem an USB-Device-Server

websurferin83

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Hallo Mädels und Jungs,

ich muss mal wieder eine "Sonderlösung" bauen. Mittelfristig muss die bestehende Faxlösung abgelöst werden. Bisher sah es so aus, dass ein zum reinen Fax-Gateway degradierter LANCOM 1781EF per S0 an die SIP-PBX angeschlossen war. Die Clients hatten die LANCAPI und das dazugehörige Faxmodem installiert und konnten per Fax-Software (Windows Fax und Scan oder Fritz-Fax) direkt Faxe versenden und empfangen.

Leider wird diese Lösung mittelfristig sterben, da es einerseits für den inzwischen betagten LANCOM 1781EF keinen Nachfolger mit intergrieter S0-Schnittstellen und LANCAPI mehr gibt, aber andererseits diese Lösung unter Windows 11 auch nicht mehr funktioniert. Ich konnte die LANCAPI und das dazugehörige Faxmodem zwar installieren und es wird auch alles korrekt angezeigt, aber weder Windows Fax und Scan noch Fritz-Fax können unter Windows 11 darauf zugreifen. Ich bin zwar aktuell mit Windows 10 noch im ESU-Support, aber ob dieser sich ab Oktober für ein oder zwei weitere Jahre fortsetzen lässt, ist aktuell noch ungewiss...

Die von mir anvisierte Lösung für das Problem sieht so aus:
Ich habe einen Windows Server, auf dem ich bereits die Rolle Faxserver installiert habe. Ich würde das nach dieser Anleitung konfigurieren:
https://www.windowspro.de/brandon-lee/fax-server-windows-server-2022-einrichten

Das Problem ist jetzt noch das dafür benötigte Faxmodem. Ich würde gerne ein MicroLink 56k i einsetzen, das ist noch ein echtes Hardwarabsiertes Modem aus deutscher Fertigung im Metallgehäuse, kommt auch mit höheren Temperaturen im Rack klar und hat mit Dauerbetrieb auch kein Problem. Die Dinger gibt es immer wieder kostengünstig im Netz und ich habe auch einen Servicetechniker an der Hand, der aus dem ehemaligen "ELSA-Imperium" stammt und mir bei technischen Problemen zur Seite steht.

Das Modem muss in ein Rack ein Stockwerk unterhalb des Servers. LAN-seitig sind die Racks selbstverständlich per LWL verbunden. Ich würde das Modem daher an einen USB-Device-Server von Silex (DS-600) per USB-Seriell-Adapterkabel anflanschen.

Hat jemand Erfahrungen mit solch einer Lösung, ob diese stabil und zuverlässig einsetzbar ist? Oder gibt es andere Ideen und Tipps?

Hinweis: Dass das Medium "Fax" seit etlichen Jahren Legacy-Technik ist, bestreitet hier bestimmt niemand. Trotzdem gibt es Andwenungsfälle, in denen Fax weiterhin das Medium der Wahl ist. Ob das sinnvoll und praktikabel ist, ist eine andere Frage. Aber es gibt Instutionen und Behörden, die Fax weiterhin als rechtssicher ansehen und E-Mail nicht. Die einzige Alternative wäre ein Brief per Post, was aber in vielen Fällen schon alleine aufgrund des seit einigen Monaten deutlich langsameren Postweges ausscheidet. Ich kann und will hier keine Diskussion über Sinn oder Unsinn des Mediums Fax haben, sondern lediglich konstruktive Postings. Vielen Dank!

Viele Grüße
websurferin83
 
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Wenn das Fax "mission-critical" ist, solltest du ggf. ein Systemhaus zur Hilfe ziehen, was sich mit sowas auskennt.

Und gehört die Frage nicht eigentlich in die Retro Ecke :D <scnr>
 
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Hört sich doch sehr gefrickelt an. Gibt doch auch heute noch Lösungen für's Faxen.
 
@Tornhoof: Nein, es ist nicht systemkritisch, aber es sollte halt trotzdem funktionieren. Ich beauftrage kein Systemhaus, bin selbst IT-Systemtechnikerin :-)

@seyfhor: "Gefrickelt" ist halt relativ. Es soll halt auch keine Unmengen an Geld verschlucken, weil Faxen wird nicht häufig gebraucht. Den USB-Device-Server habe ich halt schon im betreffenden Rack liegen, einen ATA, der an die SIP-PBX angebunden ist, ebenfalls. Würde nur noch das Modem und der USB-Seriell-Adapter fehlen und wäre damit kostengünstig zu realisieren.

Wäre ich jetzt ein Unternehmen, würde ich eine "echte" große Faxlösung einkaufen, aber für unsere privaten Bedürfnisse ist das eindeutig überdimensioniert ;-)
 
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@tRITON : Hast du
"Aber es gibt Institutionen und Behörden, die Fax weiterhin als rechtssicher ansehen und E-Mail nicht."
übersehen oder nicht verstanden?
@websurferin83 : Käme für eure Bedürfnisse nicht auch ein externer Fax-Service in Frage? Wenn ich mit "Fax-Dienste externalisieren" duckducke ( ;) ), finde ich mehrere entsprechende Anbieter (faxsuite.de, retarus, pharmafax.de, eFax corporate etc.)
 
@zazie:
Das ist ja schon wieder ein externer Dienstleister, der dafür monatliche Gebühren will. Nein, das lohnt sich nicht. Meine oben augeführte Lösung würde mich ca. +/- 50 Euro (einmalige) Investionen kosten, damit wäre ich in wenigen Monaten mit meiner eigenen Lösung billiger dran. Außerdem hasse ich Outsourcing, Cloud-Dienste usw. Ich baue und betreibe meine Infrastruktur selbst, dann bin ich selbst als Technikerin dafür verantwortlich und nicht irgendwelche Konzerne, die sich nicht für die Belange ihrer Kund*innen einsetzen.
 
websurferin83 schrieb:
Wäre ich jetzt ein Unternehmen, würde ich eine "echte" große Faxlösung einkaufen, aber für unsere privaten Bedürfnisse ist das eindeutig überdimensioniert ;-)
Ah okay, hörte sich nach Lösung für Unternehmen an, für privat wäre mir der Aufwand aber wirklich zu hoch. Da würde ich irgendwo einen kleinen linux Raspi oder so hinstellen, der das macht und dann das zeug per Email verschickt oder so, aber dein USB-Device-Server von Silex dürfte eh nichts anderes sein.
 
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Ich habe den USB-Device-Server ohnehin schon im betreffenden Rack liegen, da ist schon ein MFP angeschlossen. Deshalb würde ich da jetzt nicht noch extra ein weiteres Device für die Faxlösung nehmen wollen.
 
websurferin83 schrieb:
@zazie:
Das ist ja schon wieder ein externer Dienstleister, der dafür monatliche Gebühren will. Nein, das lohnt sich nicht. Meine oben augeführte Lösung würde mich ca. +/- 50 Euro (einmalige) Investionen kosten, damit wäre ich in wenigen Monaten mit meiner eigenen Lösung billiger dran. Außerdem hasse ich Outsourcing, Cloud-Dienste usw. Ich baue und betreibe meine Infrastruktur selbst, dann bin ich selbst als Technikerin dafür verantwortlich und nicht irgendwelche Konzerne, die sich nicht für die Belange ihrer Kund*innen einsetzen.
Mit dem Risiko, das es ausfällt, oder Dir irgendwann die Hardware hops geht.

Einzig gute Lösung, wenn von der Hardware, hin zu einer Software oder virtuellen Lösung, die einerseits nachhaltig länger hält, und auf lange Sicht auch weniger Arbeit und Probleme macht.
 
Die SIP-PBX kann das via T.38 nicht? Handelt es sich dabei auch um eine Steinzeit Lösung? Praktisch alle SIP PBX Lösungen können Soft-Fax doch seit Jahren.

Bzgl. Win 10 ESU, natürlich kannst du das weiter verlängern, kostet dann halt.

Den Fax Server würde ich nicht nutzen, soweit ich weis ist das Feature bereits deprecaded.
 
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@Mojo1987: Die SIP-PBX kann T.38 und bietet auch eine eigene RCAPI, allerdings hat der Hersteller die Insolvenz nicht überlebt und demnach gibt es keine aktuellen Versionen mehr (bintec elmeg).

Deshalb nehme ich das jetzt einfach selbst in die Hand. Und bitte lasst mich mit den ganzen Cloud-Dienstleistern in Ruhe, denn da schwimme ich gegen den Strom und nehme meine eigene Infrastruktur seit Jahren in die eigene Hand und habe damit nur die allerbesten Erfahrungen! Ich bin sozusagen eine "Selfmade-Woman"!

Das Problem mit dem Windows 10 ESU ist, dass ich leider dazu gezwungen wurde den Arbeitgeber zu wechseln und demnach vermutlich nicht mehr an die Lizenzen herankommen kann.
 
websurferin83 schrieb:
allerdings hat der Hersteller die Insolvenz nicht überlebt und demnach gibt es keine aktuellen Versionen mehr (bintec elmeg).
Also Hardware ohne Software Support, imho Steinzeit Hardware dann.

Aber wenns eine RCAPI Schnittstelle gibt sollte sich die PBX doch mit aktueller 3rd Party Software ansprechen lassen. Obs da was kostenloses gibt ka.

Bei der Menge an Faxaufkommen würde ich das MFP Gerät komplett ignorieren, das ist den Klimmzug nicht wert. Die Modembastelei brauchts auch nicht und ist ohnehin keine gute Idee.
 
Vielen Dank für eure Antworten. Leider war für mich jedoch nichts dabei, was mir für mein Vorhaben helfen würde. Schade. Meinem subjektiven Empfinden nach kommt im Forum immer seltener Hilfe für Projekte, sondern meist nur noch der Verweis auf irgendwelche fertigen Lösungen in der Cloud und Co. Das ist sehr schade. Auch wenn es jetzt schon wieder leicht off-topic wird, aber mich wundert es in keinster Weise, dass Deutschland sich innerhalb weniger Jahrzehnte vom Vorzeigeland ("Deutsche Ingenieurskunst") zu einem sterbenden Industrieland gewandelt hat. Die heutige Jugend scheint auf den ersten Blick zwar mit digitalen Medien aufzuwachsen, aber in Wirklichkeit können viele Leute eben nur noch konsumieren, jedoch selbst nichts mehr auf die Beine stellen. Das ist nicht mein Anspruch. Ich will keine fertigen Lösungen konsumieren, sondern selbst Hand anlegen und eigene Projekte durchziehen, auf die ich hinterher stolz bin, dass ich das in Eigenregie bewältigt habe. Leider gibt es hier im Forum kaum noch Verständnis geschweige denn Tipps und Hilfestellung. Sehr schade!
 
Wenn der Kunde die Anforderung hat ein Fax zu implementieren, dann suche ich marktübliche und ökonomisch sinnvolle Varianten heraus. "Simple-Fax" ist ein Service der in 30 Minuten eingerichtet ist und dann jahrelang 99,99% der Zeit einfach nur funktioniert und von 0 weiteren Services abhängt, die nicht schon vorhanden sind. Von 50,-€ faxt der Kunde vermutlich jahrelang. Er verursacht auch keine Wartungskosten irgendeiner Seite und man faxt von Guthaben, ohne Langzeitvertrag. Wenn in Deiner Welt Deine Zeit nichts kostet oder nichts Wert ist, dann ist das primär mal Dein Problem.

Will man das OnPrem unbedingt umsetzen, gibt es dafür auch entsprechende Ansätze mit einem Audiocodes-Wandler an einem SIP-Trunk sowas zu betreiben. Aber das ist dann auch mehr als ein Service.

Einen mehr oder weniger dedizierten Server zu betreiben, der gepatcht und lizenziert werden will, einen USB-Device-Server und ein Retro-Modem sind meiner Zählung nach drei Services. Du willst einen 25 Jahre alten Ansatz an ein dahinter komplett umgebautes Telefonnetz löten obwohl es dafür längst Lösungen gibt. Ich weiß nicht was das mit "Ingenieurskunst" zu tun hat. Wenn Du neugierig bist und persönliches Interesse daran hast, alles gut. Deine "Generalabrechnung" deutet anderes an.

Und ich habe 1999 Exchange 5.5-Server mit Ferrari-Fax- und AVM-B1-Karten gebaut und implementiert und kenne auch noch Lancom als es noch ELSA war und habe auch schon LANCAPI und Fax damit eingerichtet, vor 25 Jahren! Da war das Telefonnetz auch noch ein ganz anderes. Gerade deswegen würde ich das 2026 nicht mehr so machen. Und den Feature-Stack für den man damals ZEHNTAUSENDE bezahlt hat, dass jeder den man berechtigt im Unternehmen Zugriff auf den Faxeingang hat und jeder mit einem Mail-Client faxen kann, den hat man heute mit Simple-Fax auch für Kleinstkunden.

Vielleicht liegt es auch daran, dass ich meine "Ingenieurskunst" nicht auf "Fax" werfen will, weil das schon Leute gemacht haben, die es besser können und das keine Zukunftstechnologie ist. Dieser Beitrag ist die dafür aufgewendete Lebenszeit schon nicht wert.
 
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websurferin83 schrieb:
ca. +/- 50 Euro (einmalige) Investionen kosten
mit 50€ Budget können wir bei uns in der Firma die nächsten 4 Jahre Faxe über den Dienstleister verschicken. Wenn man das Gehalt gegenrechnet für die Umsetzung und Wartung, wirst du niemals günstiger wegkommen als das auszulagern.

websurferin83 schrieb:
vom Vorzeigeland ("Deutsche Ingenieurskunst") zu einem sterbenden Industrieland gewandelt
Eine Frickellösung für den Fortbestand veralteter Technologie würde ich jetzt nicht in einen Topf mit Ingenieurskunst werfen, eher mit dem Grund für das sterbende Industrieland.
 
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Hoffentlich endet das nicht wie in so manch anderer kleiner Bude: Admin bastelt sich etwas zurecht was er cool findet oder vermeintlich gut kann. Dokumentiert wird, wenn überhaupt, nur rudimentär. Wird der Admin krank oder verlässt er das Unternehmen wird dem Management erst klar was da die letzten Jahre „gespart“ wurde….

Es macht sehr oft keinen Sinn, jeden Mist selbst zu basteln. Erst recht nicht, wenn die Ressourcen nicht zur Verfügung stehen oder nur aus dem Grund, weil der Admin „Abneigung gegen etwas hat“
 
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websurferin83 schrieb:
Die SIP-PBX kann T.38 und bietet auch eine eigene RCAPI, allerdings hat der Hersteller die Insolvenz nicht überlebt und demnach gibt es keine aktuellen Versionen mehr (bintec elmeg).
Ach, sieh an, die sind mittlerweile auch tot? 😮 Mit denen hatte ich viel in den 90er bis 2011 zu tun, und CAPI und Co. hatte ich sogar für unsere Komponenten mit in der Entwicklung zu tun.
websurferin83 schrieb:
Die heutige Jugend scheint auf den ersten Blick zwar mit digitalen Medien aufzuwachsen,
Ich glaube, ich bin älter als Du.
websurferin83 schrieb:
aber in Wirklichkeit können viele Leute eben nur noch konsumieren, jedoch selbst nichts mehr auf die Beine stellen.
Du siehst das aus meiner Sicht sehr einseitig, zudem kannst Du das so aus der Ferne so gar nicht beurteilen. Und natürlich stellt man immer wieder was auf die Beine, aber da, wo e sich auch lohnt. Nur weil jetzt Dein sehr spezielles Problem hier nicht gelöst wird (weil es viele andere bessere Lösungen gibt, die Du alle ablehnst), ist das sehr verzerrte und meiner Meinung nach falsche Wahrnehmung wie Unterstellung Deinerseits.
websurferin83 schrieb:
Das ist nicht mein Anspruch. Ich will keine fertigen Lösungen konsumieren, sondern selbst Hand anlegen und eigene Projekte durchziehen, auf die ich hinterher stolz bin, dass ich das in Eigenregie bewältigt habe.
Warum muß ich unbedingt das X-te Rad neu erfinden, wenn es jemand anders besser, effizienter und leistungsfähiger bereits aufgebaut hat? Als logische Konsequenz widmet man doch dann lieber seine Zeit für Dinge, die eben nicht gelöst sind. 🤗 Vollkommen andere Perspektive. Ich wäre nicht stolz auf eine veraltete Frickelösung, die weder nachhaltig noch gescheit zu warten ist, und die trivial mit einer bestehenden Lösung locker und einfach ersetzt wäre.
websurferin83 schrieb:
Leider gibt es hier im Forum kaum noch Verständnis geschweige denn Tipps und Hilfestellung.
Sorry, warum muß man Verständnis für Ineffizienz, Umständlichkeit wie Fickelei haben? Du lehnst ja alle gut gemeinten Vorschläge hier gleich vehement ab.

Du wirst in einem Forum so was spezielles kaum auf Anhieb gelöst bekommen, such doch einfach noch in anderen Foren nach Tipps und Rat. Es gibt ja nicht nur CB auf der Welt. 😉
Cat Toaster schrieb:
Wenn der Kunde die Anforderung hat ein Fax zu implementieren, dann suche ich marktübliche und ökonomisch sinnvolle Varianten heraus. "Simple-Fax" ist ein Service der in 30 Minuten eingerichtet ist und dann jahrelang 99,99% der Zeit einfach nur funktioniert und von 0 weiteren Services abhängt, die nicht schon vorhanden sind. Von 50,-€ faxt der Kunde vermutlich jahrelang. Er verursacht auch keine Wartungskosten irgendeiner Seite und man faxt von Guthaben, ohne Langzeitvertrag.
Zustimmung, besser und effizienter geht es kaum. Man sollte hier mal seine eigenen Aufwände und Kosten reinrechnen.
Cat Toaster schrieb:
Vielleicht liegt es auch daran, dass ich meine "Ingenieurskunst" nicht auf "Fax" werfen will, weil das schon Leute gemacht haben, die es besser können und das keine Zukunftstechnologie ist. Dieser Beitrag ist die dafür aufgewendete Lebenszeit schon nicht wert.
Tote Pferde soll man nicht reiten.
Cat Toaster schrieb:
Wenn in Deiner Welt Deine Zeit nichts kostet oder nichts Wert ist, dann ist das primär mal Dein Problem.
Viele Fragende hier sollte genau das mal machen, ihre Arbeits- und Lebenszeit wie Aufwände mal in Kosten umrechnen, dann würden vielleicht viele schnell merken, daß sich gewisse Aufwände einfach nicht rechnen. Leider merken viele erst zu spät wie schwer krank und dem Ende nahe, daß Lebenszeit kostbar ist, und je älter man wird, um so schneller verrinnt es.

BTW muß ich mal deutlich sagen, daß ich in den letzten 15 Jahren nirgends irgendwo noch ein Fax brauchte, trotz intensiven Kontakten zu ÖD. Selbst Behörden können heute sehr gut E-Mail oder anderes, selbst Cloudspeicher und -services gehen bei manchen mittlerweile. Man muß nur mal hinterher sein und fragen bzw. beharrlich sein.
 
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Wie oft soll ich es noch sagen? Eine Cloud-Lösung, die nur wieder neue Abhängigkeiten schafft, kommt nicht in Frage.

Wenn mir irgendjemand eine sinnvolle Alternative sagen kann, die LOKAL läuft, dann immer her damit. Ich denke da zum Beispiel an einen Fax-Druckertreiber, welcher direkt gegen ein SIP-Konto in der PBX registriert werden kann und darüber Faxe versendet. Oder aber eine kleine Appliance, die sich per FXS oder S0 an die SIP-PBX anbinden lässt und die ich mit einem Druckertreiber ansprechen kann.

Mir ist z.B. die XCAPI-Lösung bekannt, die sehr nah an meine Vorstellungen herankommt. Allerdings wird mir bei den Lizenzgebühren schlecht:
https://community.te-systems.de/purchase?lang=de&loc=bc17fad7-dba4-4c49

Wenn es eine fertige Lösung geben würde, die ich lokal aufsetzen/installieren kann und die bezahlbar wäre, dann würde ich das selbstverständlich machen. Aber so wie der Stand momentan aussieht, gibt es das nicht, also muss ich es eben selbst bauen. Das ist ansich auch kein Problem, weil außer dem Faxmodem ja alle Komponenten schon vorhanden sind und sowieso schon im entsprechenden Netz hängen und dementsprechend geplegt werden.

EDIT:
Was hat es denn mit dem T.38 Druckertreiber hier auf sich?
https://wordpress.t38printer.de/

Einerseits scheint es tatsächlich eine lokale Variante zu geben, aber auf der Website steht auch wieder irgendwas von online.

Und zudem ist damit nur der Faxversand möglich, nicht der Faxempfang. Das wäre dann zwar mal ein Anfang, aber noch nicht genau das, was ich mir wünsche.
 
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