News Windows Insider Program: Wie Microsoft den Datei-Explorer beschleunigen will

Andy

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Bei der Rundumerneuerung von Windows 11 ist der Datei-Explorer eine der zentralen Baustellen. Upgrades gibt es in der aktuellen Windows-Insider-Build im Experimental-Kanal. Ob Preloading eine geeignete Methode ist, damit sich der Datei-Explorer im Alltag geschmeidiger anfühlt, bleibt aber strittig.

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Mal sehen was aus der Symptombekämpfung wird in der Praxis, ich bleibe skeptisch.
Mir wäre es aber wichtiger, wenn weniger Bloatware im Hintergrund aktiv wäre, was das System ausbremst...
 
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wenn die dafür sorgen würden, dass der Dateiexplorer (eigentlich eher Windows) sich nicht mehr zu Tode sucht, wenn man nicht erreichbare Netzlaufwerke auswählt oder mit einer Datei im Drag & Drop drüberzieht und den Datei Explorer dabei erst mal einfriert, wäre schon sehr viel getan! (ich Reiher jedes mal im Strahl, wenn mir das passiert)
Und dann noch nicht nur mehrere Tabs in einem Fenster, sondern zumindest 2 Tabs im Blick in einem Fenster... (ganz klassisch wie der Norton Commander damals unter DOS, der das am PC afaik als erstes so machte)
 
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Was mich immer wieder an Windows nervt, das Features die es im Preview Chanel gibt erst teils 1-2 jahre Später bis nie ins Fertige produkt schaffen. Aber ich hoffe das sich da was ändern wird.
 
Mein größtes Ärgernis ist nicht einmal die Performance des Explorers selbst, sondern die Gedenksekunde bis sich das Kontextmenü auf einem Icon oder dem Hintergrund öffnet.

Noch dazu kommt dann das Kontextmenü-Light, was nur zu 20% der Fälle überhaupt die benötigten Optionen bietet und die Drittanbieterintegrstionen (git, etc) werden dort sowieso nicht angezeigt.

Das kurze Warten bis zum Öffnen, der zusätzliche Klick, um das alte Menü wieder zu öffnen um dann die benötigte Option zu erhalten für die es keinen Shortcut gibt: Das verbraucht gefühlt dann die Zeit in meinen Workflows, wo ich die Zeit benötigen würde.

—-
Bei den Ausführungen rund um den Explorer sieht man doch aber das eigentliche Problem: Die Rückwärtskompatibilität bis Win95 muss an den merkwürdigsten Stellen erhalten bleiben. Nur noch draufflanschen, zusätzliche Layer hinzufügen und alles verkomplizieren. Huch! Alles ist langsamer?! Komisch.
 
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Ich hoffe die schrauben allgemein an der performance und reaktionsfähigkeit.

Wenn ich mehrmals in folge einen Rechtsklick auf dem Desktop ausführe merke ich grundsätzlich eine leichte Verzögerung bis das Menü erscheint. Das war vor 1-2 jahren definitiv noch nicht so.
Hin und wieder ist die Verzögerung auch unterschiedlich lange.

Wir reden hier von vielleicht 100 ms Verzögerung und vielleicht 200-300 ms wenn es mal zu lange dauert.
Das ist nicht dramatisch, aber man merkt es. Dass sowas auf einem High End System passiert ist wirklich absurd.
Wenn man ein altes System wie Windows 7 auf einem schnellen Rechner nutzt und einen Rechtsklick macht hat man im Vergleich fast schon das gefühl, als würde das Menü erscheinen, bevor man überhaupt klickt, so verdammt schnell reagiert das.

Dabei hab ich auf meinem Gaming rechner noch nichtmal Software installiert, die sich ins Kontextmenü einnisten würde. Also wirklich absolut gar nichts. Auf meinem Rechner ist nichts außer Steam + ein paar weitere Launcher und Firefox installiert.


Ich würde auch generell nicht behaupten, dass Windows 11 langsam ist. Also zumindest "nicht wirklich", denn Games laufen damit erwiesenermaßen mittlerweile sogar oft schneller als unter Windows 10.
Trotzdem scheint die Reaktionsfähigkeit der UI sehr ausbaufähig zu sein. Ob das an aggressiven Energiesparmaßnahmen liegt oder generell an langsamen, ineffizienten code kann ich nicht beurteilen.
 
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Es würde mir reichen, wenn die Einstellungen für die angezeigten Elemente auch für Unterordner angewandt werden könnten.
Ich will beispielsweise die Seitenanzahl in jedem Unterordner und dessen Unterordner sehen:

1778427928890.png


Ab und zu kommt es auch vor, dass 1-2 von 6+ Tabs mit einem Ladekreis "laden", obwohl diese Tabs vor Stunden oder Tagen bereits geöffnet wurden.

Außerdem habe ich bemerkt, dass mit dem Umstieg von Windows 10 auf Windows 11 das Rechtsklick-Menü etwa 5x langsamer geworden ist. Fast schon eine Sekunde.
Bei Windows war es gefühlt in 200 ms offen.

Ob das auch mit dem Explorer zusammenhängt?
 
Ein von Grund auf neues Windows könnte helfen. ;)
 
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Preloading halte ich für Schwachsinn da das eigentliche Problem nicht wirklich gelöst wird. Das gab es ja schon mal irgendwann. Beim IE?
 
"liegt an den modernen WinUI/XAML-Elementen, die auf der klassischen Win32-UI-Basis aufbauen, beschreibt Windows Latest. Während Windows 10 noch die klassische Win32 UI nutzt, verwendet Windows 11 zwar ebenfalls denselben Kern des Systems, ergänzt diesen aber um WinUI-Elemente."

Schmeißt den modernen UI/XAML Teil raus und nutzt weiterhin nur Win32 UI! Dass lässt sich immerhin noch von WindowBlinds skinnen was ich gerne verwende! Wobei bei Windows 10 sich im Explorer Hintergrund zwar die Farbe noch ändern lässt, aber kein Bild mehr einfügen lässt wie es bei Windows 7 noch der Fall gewesen ist.
Ich nutze auch Tools wie old new Explorer damit er bei Windows 10 wie bei 7 aussieht mit Detailspane unten und ohne die ganzen riesen Icons oben! Nebenbei hasse ich das moderne Einstellungsfenster und bevorzuge Systemsteuerung
Ach bringt mir einfach Windows 7 zurück mit DX12 und Direct Storage, das reich mir Windows 7war der Zenit! Da konnte man auch Bootscreen und Logonscreen schön skinnen!
 
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Ich hätte da einen Vorschlag: Zurück zum alten "w32" Explorer anstatt diesen lahmen WinUI Explorer weiter zu frickeln. Selbes für den Task Manager, Task Leiste, Start Menu, Notepad.
 
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Ich würde es mir tatsächlich mal wünschen, dass Microsoft, ähnlich wie Apple, mal den radikalen Schritt ginge und alte Zöpfe komplett abschneidet. Sie können gerne eine Windows 11 Legacy Edition für die Abwärtskompatibilität bis Win 3.11 beibehalten und für 10 Jahre weiter pflegen. Danach sollte der Ofen aber ausgehen.
 
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Zweite Sonja schrieb:
Es würde mir reichen, wenn die Einstellungen für die angezeigten Elemente auch für Unterordner angewandt werden könnten.
Ich will beispielsweise die Seitenanzahl in jedem Unterordner und dessen Unterordner sehen:

Anhang anzeigen 1728027
Bei mir ist es "Erstelldatum" und "Änderungsdatum", das ich in jedem Ordner Sortieren nach Menu haben möchte!
Du brauchst eine Vorlagenordner wo deine "Seiten" Ansicht aktiviert ist.
Gehe in den Ordner, gehe dann oben auf Optionen (Ordner-Symbol), Ordneroptionen, Reiter Ansicht und dort "Für Ordner übernehmen".
Aber Achtung, dass wird dann nicht nur in Unterordnerm, sondern Systemweit deine Ansicht werden!
1778430199570.png
 
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Sollte ich irgendwann mal Win11 installieren dann nur mit startallback (5€ gut investiert mMn). Dann hat man auch den klassischen windows 7 explorer, startmenü. Also nichts mit ui/xaml.
 
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Kenjy schrieb:
Ein von Grund auf neues Windows könnte helfen. ;)
Dafür müsste Microsoft mindestens 30 Firmen aufkaufen, die jeweils mindestens 10 Milliarden kosten, alleine könnten die das heutzutage unmöglich schaffen.
Beispiel, die basteln gefühlt Zehn Jahre an dem dunklen Modus, und sind noch immer nicht in allen Bereichen fertig... sagt wohl alles.
 
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Der Datei-Explorer ist seit der Zeit von Windows XP gleich zweimal zugrunde gerichtet worden: Einmal die funktioniell und ästetisch mangelhafte Version von Windows Vista/7, und nun die ästhetisch wieder ansprechendere, aber funktionell verkrüppelte Version von Windows 11.

Mein Tip: Erwartet von Microsoft NICHTS MEHR. Gar nichts mehr. Denn Kompetenz ist nicht mehr da. Seit 2007 wurden hauptsächlich Programmierer outgesourced oder entlassen. Die Peinlichkeiten um Windows Phone und seine zahllosen nicht erschienenen Nachfolger sollten gezeigt haben, dass Microsoft es, anders als Apple oder der harte Kern der Linux-Entwickler/-innen, einfach nicht mehr kann.

Sucht Euch was anderes, z.B. KDE Plasma.

Und wenn Ihr, wie ich für den Arbeitgeber, eine Maschine von 200.000 € kauft mit Windows 10 IoT, dann bittet wenigstens den Hersteller, sich dafür zu entschuldigen... ;) Ich habe mich auch mit einem süddeutschen Premiumhersteller der Mikroskopie schon herumgestritten und gefragt, was der Mist (Windows IoT in der 2018-er Version) soll, und sie waren auch nicht glücklich darüber. Aber dann geht das Theater los, dann bräuchte man von jedem Motor-, Messgeräte- und Schalterhersteller, sowie von "National Instruments", Treiber für Linux, und da Siemens und Bosch es bis heute nicht fertiggebracht haben, ein Industrie-Linux mit CAN-Bus-Treibern für die EU zu standardisieren und 15 Jahre zu unterstützen, gibt es das eben nicht.

Deutschland versagt in einer egogistischen Kurzsichtigkeit überall, koste es, was es wolle.
 
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Verbessert wird auch die Lesbarkeit von Dateigrößen, indem diese in der Detailansicht mit der passenden Einheit angezeigt werden – also etwa KB KiB, MB MiB oder GB GiB anstatt ausschließlich KB.
Fettmarkierte Binär-Einheiten wären korrekt. Aber was interessiert das Microsoft...
 
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Patchwork vom feinsten.
Bei meinem T4 hab ich damals auch immer ein neues Blech auf den alten Rost drauf geschweißt, ist noch ne Weile gut gegangen, aber irgendwann kommt die Zeit, da besteht die Karre nur noch aus Problemen.
Ergänzung ()

@Spock37
Ist nicht nur in Deutschland so, viele westliche Länder leben nur noch von Glamour vergangener Tage und schaffen es nicht sich zu modernisieren.
Ist ein systemisches Problem.
 
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