News Windows Insider Program: Wie Microsoft den Datei-Explorer beschleunigen will

Am Ende ists doch völlig egal wie viel RAM das verbraucht, solange es auf die Platte ausgelagert wird, wenn der Speicher knapp wird, merkt man davon nichts. Am Ende lasten die wenigsten selbst 32GB jemals aus.

Das größere Problem ist tatsächlich der Explorer selbst: Wenn man sich anschaut, was bspw. Everything von voidtools kann, dann ist der Explorer ein Armutszeugnis.

Die holen ihr Zeug wirklich direkt aus dem Backofen, wenns piept: Nur scheint keiner zu verstehen, dass das die Zeit zum Wenden und nicht zum Servieren wäre, daher auch hier wieder die nächste halbgare Lösung aus dem Hause Microsoft. :hammer_alt:
 
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qiller schrieb:
Fettmarkierte Binär-Einheiten wären korrekt. Aber was interessiert das Microsoft...
Jetzt sei mal nicht so autistisch :rolleyes: Ich bin ja selber eine, aber aus dem Alter der Erbsenzählerei bin ich schon seit meiner Jugend raus :D Wer nutzt den schon Binär-Einheiten....
 
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Für was überhaupt noch die Mühe?
MacOS krallt sich mit dem neuen budget Notebook zukünftig kräftig Marktanteile, Steam pusht Linux so stark sie nur können und der Rest der Privatanwender nutzt sonst eh lieber das Tablet oder Smartphone.

Zusätzlich gibt es schon seit Jahren den Trend Apps in Webanwendungen zu packen *hust Word Online). Da ist das OS dann vollkommen egal.
 
Preloading ist so wäh, wie wenn man statt Kleber Spucke nutzt...
 
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qiller schrieb:
Fettmarkierte Binär-Einheiten wären korrekt. Aber was interessiert das Microsoft...
Das zu programmieren wäre zu teuer. Kein Kunde würde dafür bezahlen. Also können sie's leider nicht machen, denn sie sind ein Börsenunternehmen, nicht die Caritas.

/s
 
Das mit dem Preloading gab es doch bei Vista oder nicht? Zudem hatten sich dort die Fenster schon geöffnet, wenn der Inhalt nicht bereit war (Ordnerfenster ohne Inhalt). Dies hatte aber eine tolle 'Schwuppdizität'.
Haben aber alle herumgeheult, dass ihr RAMverbrauch im Idle so hoch sei und haben den Mythos vom speicherfressenden Vista beschworen.

Realität war: Idle von 2GB RAM 1,2GB belegt.
Direkt nach dem Schließen eines anspruchsvollen Spiels: 360MB
 
Ehrlich gesagt klingt das für mich eher nach einer weiteren Verschlimmbesserung. Dieses ganze Preloading ist doch am Ende nur Kosmetik um die Trägheit zu kaschieren. Man verballert Ressourcen im Hintergrund damit es schneller wirkt, aber an der eigentlichen Architektur ändert sich ja nichts. Der Unterbau vom Explorer ist über die Jahre so aufgebläht worden, dass Microsoft jetzt scheinbar versucht die veraltete Basis mit solchen Tricks irgendwie zu retten.

Interessant ist aber vor allem das Timing. Warum kommen die erst jetzt damit um die Ecke? Man hat das Gefühl die spüren langsam wirklich den Druck durch den Abgang Richtung Linux, vor allem wenn man sieht wie viel sich da gerade im Gaming-Bereich bewegt.

Wenn ich das mit meinem Setup unter Arch vergleiche liegen da einfach Welten dazwischen. Da braucht man keine "Tricks" wie Preloading weil das System nicht mit Telemetrie und Cloud-Gedöns zugestopft ist. Da ist die Performance einfach nativ da. Microsoft doktert hier mal wieder nur an den Symptomen rum statt den Kern endlich mal vernünftig zu modernisieren.
 
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qiller schrieb:
Erzähl das den Windows-Nutzern, die sich über angeblich fehlenden Speicherplatz ihrer Festplatten/SSDs/Speichersticks/-karten aufregen.
Nach all den Jahrzehnten wissen doch auch sämtliche Noobs und Daus wie das gezählt wird und sollten sich nicht aufregen :confused_alt:
Ergänzung ()

User Userichsen schrieb:
Wobei die Dateiexplorer unter Linux - soweit ich das probiert habe - auch immer sch**** waren.
Es schlägt halt nichts den Windows 7 Explorer! :love:
 
Oft habe ich es hier angesprochen, aber es wurde von den ganzen Windows 11 juengern verneint. Und jetzt bestaetigt es Microsoft selber.
 
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Ich habe das Tool Wintoys installiert und könnte durch Umlegen eines Schalters und Neustart den klassischen Explorer von Win 10 mit der Ribbon-Oberfläche aktivieren, das habe ich mal spaßhalber probiert. Der ist schneller als der serienmäßige. Aber ich benutze den Explorer so gut wie nie, bin schon ewig auf den TC eingeschossen.
 
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qiller schrieb:
Oder man gibt korrekte Einheiten an und somit auch erst gar keinen Anlass fürs Aufregen :>.
Hätte man das von Anfang an gemacht vor 30 Jahren oder früher....aber nun bin ich mit der zählweise und den Angaben aufgewachsen und möchte die hässlichen ungewohnten I-Suffixe nicht sehen! :stock:
 
Was genau is denn das Problem bei dem Explorer? Okay, ich verwende den alle paar Tage mal um wo was zu kopieren oder so, aber den als zu langsam oder so hätte ich nie wahr genommen. Ausser beim Backup machen aufs NAS von meinem Game, das dauert immer ewig bis die 100GB aufs NAS gewandert sind, meistens schaffe ich nicht mal 20MB/s :(
 
Kenjy schrieb:
Ein von Grund auf neues Windows könnte helfen. ;)
Jein.
Im Artikel wird's am Rande erwähnt. Explorer und Shell. In Windows ist Default der Explorer die Shell. Hat wohl historische Gründe - man erinnere sich an Windows 3 - aber Auswirkungen bis heute. Btw. kann man selbst die Shell ändern, hab ich früher mal beruflich mit Windows Embedded gemacht. Tatsächlich läuft es nur auf einen Registry Eintrag hinaus. Die KI deiner Wahl kennt sicher die Lösung - trägst du hier Steam ein, hast eine Steam Station ;-)

Was also etwas bringen würde wär hier eine Trennung von Explorer und Shell, aber ob das so einfach möglich ist.

Btw. greift sich ein Windows ohne Explorer als Shell sehr ähnlich an, man kennt es zum Beispiel von Windows PE, also dem Windows zur Installation von Windows. Selbst die Segmentierung des Bildschirms gibt's seit Windows PE 4.0 oder 4.5. Auch das .NET Framework. Alternativen zum Explorer ebenfalls. Nur die Visual Studio Build Tools wurde künstlich ausgeschlossen - 2011 ging das glaube ich noch, 2018 nicht mehr.
 
User Userichsen schrieb:
Wobei die Dateiexplorer unter Linux - soweit ich das probiert habe - auch immer sch**** waren.
Ich nutze unter Linux NEMO, keine Ahnung was da schlecht sein soll. "die Dateiexplorer unter Linux - soweit ich das probiert habe" Falls du mal richtig probierst, im Jahre 2026, wirst du vielleicht überrascht sein. :daumen: ;):rolleyes:
 
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