Windows Server 2012

Dennoch kann "Cloud" und "Dokumente" _alles_ heißen. Du willst halt Remote-Zugriff auf deine Dateien. Hat jeder WHS glaub ich von Haus integriert... aber die strenge Vorgabe heißt "Windows Server 2012 DC".

Ehrlich gesagt, und (so habe ich den Eindruck) mit der Meinung bin ich nicht allgemein, wenn man sich die Antworten bisher anschaut, sehe ich keinen Sinn darin, dir zu helfen. Ich wiederhole mich, normalerweise beginnt man mit einer Anforderungsanalyse, auf gut deutsch: Man überlegt sich was das Ding können muss (die wäre auch für Hilfestellung insgesamt sinnvoll, denn dann würden Vorschläge wie FreeNAS gar nicht erst kommen). Und aufgrund dessen wählt man dann das System. Wenn du es andersrum machst - gerne. Immerhin lernst du was dabei. Entweder über den WS 2012, oder über Planung. Aber vergiss das Thema Sicherheit nicht, gerade in dem Bereich sehe ich gefahren bei dir...
 
Ich habe eben auch keine WHS Lizenz. Das kostet ja scheinbar. FreeNAS kann nicht alle Anforderungen erfüllen. Wo soll ich denn sonst noch hin als Student? Ich dachte, ich könnte das mit WS2012 bewerkstelligen.

Mir ist bewusst, dass ich bevor ich Dienste nach außen Freischalte, einiges getan werden muss. Deshalb steht hinter dem Punkt eben auch "später".

Ich glaube mit Linux komme ich eben noch schlechter zurecht. (Mal abgesehen von FreeNAS, das ja sehr benutzerfreundlich ist).

Also in welche Richtung soll ich gehen, wenn wir jetzt hier WS2012 verwerfen?
 
Noxman schrieb:
Mal ab davon, dass der WS 2012 DC nur auf entsprechender Hardware richtig läuft. Auf einem normalen Standardrechner läuft der Server nur mäßig, wegen fehlender Treiber und fehlender Performance!

Gruss Nox

Wer erzählt den so ein Quatsch!? Mein Firmen Hyper-V Test VM Server ist auch auf Basis eines I5 und 32 GB normalen DDR3 RAM. Da ist weder was langsam, noch instabil.
Das Funktioniert genau so gut, wie auf einem Xenon mit ECC RAM.


@Topic
Musst halt nach Tutarials schauen^^ Einen SMB share (wenn du ganz cool sein willst, dann kannst du das auch per iSCSI machnen^^) und ein AD hast du in 30 min fertig angelegt.
Dann kann man mit den Gruppenrichtlinen mal anfangen zu spielen, über die kannst du sogut wie alles in Windows Steuern.

Wenn du damit klar kommst kannst du sogar versuchen deinen Mac in das Windows AD zu Integrieren. einen Windows Server Updatet Server zu installieren ein Unattended Setup mit dem Windows Deployment Services zu basteln usw.

Allein der Rollenmanger bietet so viele M$ Technologien zum verstehen, das da gut und gerne ein 1/2 Jahr draufgehen kann^^

Dann kann man auch mal eine Linux VM Installieren und da mit rumspielen (Webserver, SAMBA 4 mit Windows AD Anbindung usw.
 
Zuletzt bearbeitet:
Yo, sind Unsummen, die für einen WHS ausgegeben werden müssen... http://geizhals.at/de/644182

Also die Richtung sind dein Ansprüche. Für deine Zwecke reicht im Grunde ein Desktop-Windows. Über ein Linux für ich dennoch nachdenken, nicht weil ich behaupte es wäre sicherer, sondern weil Sicherheitslücken in Linux seltener für Malware genutzt werden...

Aber zum Thema "Clound" (Remote-Datenzugriff) hast du nach wie vor keine Einzelheiten genannt, wie du es dir konkret vorstellst. Es gibt diverse Möglichkeiten... für manche Dokumente eignet sich ein SVN- bzw anderer Versionsierungsserver super... aber das wollte ich vorher eigentlich schon sagen: Überlege dir deine Anforderungen genau und nicht schwammig und entscheide dich dann. Wenn du selbst nicht weißt, was du willst, dann bringt es auch nicht wirklich viel, andere zu fragen.
 
@jan
Server 2012 läuft auch auf langsamerer Hardware als i5, die Hardware sehe ich ebenfalls nicht als Problem an. Es gibt lediglich Probleme mit Geräten, für die es keine signierten Treiber gibt. Das sind aber eher Komponenten wie Bluetooth.

@cust0m
Anhand Deiner Eingangsfragen sehe ich, daß Du Dich mit den Grundlagen (Freigaben, Mappings, Scripting usw.) nicht auskennst. Das ist eigentlich erstmal unabhängig vom Betriebssystem. Es ware sinnvoller, wenn Du Dir ein Buch über diese Grundlagen zulegst, sonst wird das hier ein Endlosthread ;)
 
Ich will ja keinen Business-Server aufsetzen. Habe mich jetzt einfach an NAS4free gehalten, nachdem freenas hier und da rumgezickt hat (kein usb 3.0 support etc.).
Habe ZFS Datasets (zwar kein ECC vorhanden, aber unter UFS fehlen mir die ganzen Möglichkeiten zur Ordnerstrukturierung) sowohl über CIFS/SMB als auch AFP freigegeben.

Als Cloud dachte ich an sowas wie owncloud.org, aber ich habe gezwungenermaßen hinter meinem Telekom Speedport einen TP-Link Router hängen über den das Netzwerk läuft und es scheint so, als würde die Speedport Firewall dicht machen (ist nicht abschaltbar). Habe pyLoad in einem Jail zum Laufen gebracht und alles lässt sich wunderbar per Webinterface+SSH verwalten.

Das einzige was noch stört ist, dass mein Mac jetzt den NAS 2x sieht, einmal kann ich zugreifen, einmal nicht. Denke das 2. ist der CIFS/SMB-Share. Bin mir noch nicht sicher, warum der Mac das nicht kann, sollte er ja eigentlich, aber seis drum.

Ich denke mit Windows Server wäre das auch alles Möglich gewesen und ich hätte eine wunderbare Erweiterbarkeit, aber das ging ja offenbar allen gegen den Strich. Gute Anleitungen sind kaum zu finden, wahrscheinlich zu neu und zu teuer.

Vielleicht installiere ich irgendwann mal FreeBSD und lasse NAS4free in einer VM laufen. Falls sowas geht. Dafür wäre es natürlich am praktischsten, die Festplatte wie sie jetzt ist zu kopieren und dann in der VM mit FreeBSD als OS auf selbiger Festplatte zu mounten, eher fraglich, ob das so einfach geht.


Also wenn hier noch jemand einen Tipp wegen des Port-Forwarding/Firewall-Problems oder wegen des zweimaligen Auftauchens des NAS beim Mac hat, dann nur raus damit.
 
Owncloud wird beispielsweise nicht wirklich schön auf deinem Windows Server laufen. Dafür bräuchtest du wohl einen ordentlichen LAMP (Linux Apache Mysql PHP)-Server. FreeNAS hätte sowas.
 
Habs ja auf NAS4free zum laufen gebracht, ziemlich simpel. Aber das Problem mit dem elenden Teleschrott-Router bleibt leider. Ich kann nur lokas zugreifen, nicht über meinen DDNS oder meine WAN IP.
 
Grundsätzlich halte ich Virtualisierung für eine gute Idee. Allerdings sollten Dinge die "zusammengehören" auch in der selben VM laufen. Also Cloud-Anbindung eher nicht in eigener VM sondern eher direkt in der VM, in der eben die Dateien liegen. Eine VM für jDownloader, ein VDR (Video-Recorder), dedicated Spiele-Server und weiß der Teufel was alles wären als einzelne VMs dann schon denkbar... Und was du nimmst ist deine Sache. Aber du solltest dir mehr Gedanken machen als "da lag ne Lizenz rum und jetzt ist es eh schon installiert und was anderes installier ich nicht mehr".
 
Naja ich bin ja nun von WS2012 über freeNAS zu NAS4free gekommen. Wenn ich hier jetzt alles wie gewollt zum laufen bringe, dann schau ich mal weiter was ich sonst so als OS verwenden könnte.
 
1668mib schrieb:
und weiß der Teufel was alles wären als einzelne VMs dann schon denkbar...
Du hast halt jedes mal einen riesigen Overhead, da ein kompletter Kernel neu virtualisiert werden muss. Es gibt halt irgendwo den Schnittpunkt, wo sich Sinn und Wirtschaftlichkeit treffen. Und da sollte man ansetzen.
 
Kanibal schrieb:
Owncloud wird beispielsweise nicht wirklich schön auf deinem Windows Server laufen. Dafür bräuchtest du wohl einen ordentlichen LAMP (Linux Apache Mysql PHP)-Server. FreeNAS hätte sowas.

Dem muss ich widersprechen Owncloud läuft unter dem IIS wunderbar.
 
Ich habe mir gerade einen WHS 2011 eingerichtet. ;) Es sind zwar ein paar Fußangeln zu beachten, wie z.B. das Einrichten der gewünschten Arbeitsgruppe, aber im Großen und Ganzen geht die Einrichtung ohne hohen Aufwand.

Gruss Nox
 
@Kanibal: Naja bei den Speicherpreisen ... dafür hat man klare Trennung der Aufgaben usw... außerdem können die VMs auch bei Bedarf gestartet und gestoppt werden.
 
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