Windows Sicherung/Wiederherstellung mit wimlib/robocopy?

mchawk777 schrieb:
Lenk nicht vim Thema ab, wenn es argumentativ dünn wird.
Häh? Also von mir aus hab ich mich im vorherigen Posting nicht deutlich genug ausgedrückt. Aber das Du jetzt sogar besser als ich selber wissen willst, was ich gemeint habe und was nicht, ist vollkommen Banane.

mchawk777 schrieb:
Ich sprach davon und Du hast im Kontext nachgefragt.
Lies mal bitte die betreffenden Postings noch mal nach.
Spannenderweise hat xerex das ja offenbar ganz anders (nämlich in meinem Sinne) verstanden und dementsprechend war ja dann auch seine Antwort.
Wie gesagt: Ich würde sogar einräumen (und das hab ich ja auch schon), das ich mich unklar ausgedrückt hab.
Da hätte man auch einfach sagen können "Ja gut. War wohl offenbar ein Missverständnis" und gut ist.
Aber da gleich ein Drama drum zu machen

mchawk777 schrieb:
Linux ist für Dich kein Werkzeug sondern eine Weltanschauung, deren Schwächen man zu ignorieren und keinesfalls zu kritisieren hat.
Häh? Du liest wirklich nicht meine Postings.
Ich habe ja sogar eingeräumt, das das adressierte Problem ein Problem ist und sogar lange Erklärungen hinzugefügt damit es nachvollziehbar ist und diesmal keine Missverständnisse entstehen.

Du ziehst Dir da irgendwas aus dem Hintern und gehst nicht auf die Punkte ein.
Stattdessen wetterst Du über die doofe Linuxcommunity und ihr Mimimi.
Da stellt sich die Frage, wer hier wohl die Idiologiebrille auf hat.

Man darf selbstverständlich Dinge kritisieren. Aber mit Pauschalisierungen ("die Community") umsich zu werfen hat halt mit Kritik nichts zu tun.

Versteh mich nicht falsch. Natürlich darf man auch mal Meinung raushauen. Von mir aus auch undifferenziert. Aber wenn Postings zum Großteil aus solcher Meinung statt technischer Diskussion besteht und sich dann gleichzeitig über Weltanschauung beschwert wird, dann ist das doch schon arg widersprüchlich.
 
andy_m4 schrieb:
Ja. Deswegen sagte ich ja, das man dort einfach die Anwendung terminiert und anschließend wieder neu startet.
Und jetzt kann man sagen: "Ist ja voll doof. Dann ist meine Anwendung ja kurzzeitig nicht verfügbar."
In der Praxis ist das aber oft kein Problem.
Privat stimmt das, geschäftlich wird sowas zum Problem. Je mehr Daten du hast und je länger damit die Sicherung dauert, desto weniger wird das zur Option. Stündliche Snapshots? Kannst du gleich vergessen, die musst du dann auf Applikationsebene für jede Applikation einzeln machen, das schränkt einen schon ein.

Unter Umständen geht es dann weiter bis auf die Storage Ebene, eine Linux Appliance per Snapshot sichern? Kannst du bei den meisten schlichtweg vergessen. Da hat sich Microsoft mit den VSS Writern eine praktische Lösung ausgedacht, auch wenn sie zumindest in den Anfangszeiten durchaus fehleranfällig war.

Aber wir driften ab und vom OP kommt nichts mehr.
 
xexex schrieb:
Privat stimmt das, geschäftlich wird sowas zum Problem.
Ja. Ich bin da auch durchaus bei Dir.

xexex schrieb:
Je mehr Daten du hast und je länger damit die Sicherung dauert, desto weniger wird das zur Option.
Das stimmt.
Wie gesagt: Ich will diesen Aspekt auch gar nicht wegwischen oder so.
Es kommt eben aufs Szenario an.

Ich wollte lediglich einem pauschalen Aussage a-la "Weils das nicht gibt, ist es ein riesen Problem" entgegentreten und da versuchen differenziert drauf zu gucken.

Insbesondere ja auch, weil es hier auch um privaten Szenarien ging. Und da hat man ja üblicherweise keine Terrabyte-großen Datenbanken.
Und selbst dann kann man sich behelfen.
Also ich greife einfach mal rsync auf, da es hier schon genannt wurde:
Man ruft das auf und kopiert die Datenbank-Dateien weg.
Dann beendet man die Datenbank und macht einen zweiten rsync-Durchlauf, welches dann nur noch das Delta kopieren muss.
Dann hat man zwar immer noch 'ne Downtime aber die ist deutlich kürzer.

xexex schrieb:
Da hat sich Microsoft mit den VSS Writern eine praktische Lösung ausgedacht, auch wenn sie zumindest in den Anfangszeiten durchaus fehleranfällig war.
Die ist ja auch unbestritten praktisch und es ist auch gut, das zu haben.
In vielen Szenarien kommt man aber auch zurecht, wenn man das nicht hat. Mehr wollte ich eigentlich gar nicht sagen.
 
Nochmal:

Ich möchte eine vollständige Windows-Installation so effizient sichern und wiederherstellen können, wie es sich bei Linux-Installationen bei mir und im Bekanntenkreis schon seit 10 Jahren bewährt:
Caramon2 schrieb:
Ich sichere meine vollständige Linux-Installaion mir rsync auf externen Laufwerken. Das hat den großen Vorteil, dass nach der ersten Sicherung nur noch die Änderungen übertragen werden müssen. Gleiches gilt für die Wiederherstellung (von einem Livesystem aus). - Wie kann man Windows genauso effizient sichern und wiederherstellen?
Im hier verlinkten Beitrag habe ich mit Screenshots und einem ausführlich dokumentierten Beispiel-Skript gezeigt und erklärt, wie ich das mache:
Caramon2 schrieb:
Meine Linux-Sicherung per rsync funktioniert und hat sich schon oft bewährt.
Das funktioniert schon die ganze Zeit bei allen problemlos aus dem laufenden Betrieb heraus: Snapshots (oder vergleichbares) sind dafür nicht erforderlich.

Als Dateisystem werden ext4, xfs und btrfs (aber ohne diesen @-Kram!) genutzt und es wird/wurde schon mit LinuxMint, LMDE, Solus, Zorin, Artix, Endevour, openSUSE und Manjaro erfolgreich genutzt. - M. E. ist Distributionsunabhängig:

Man starte es, wartet bis es durch ist und lässt währenddessen das System in Ruhe.

Die eigentliche Sicherung wird prizipiell so durchgeführt:
Caramon2 schrieb:
sudo rsync -vaxH --del --link-dest=(vorheriges Backup) (Quelle) (Ziel)

Der Ablauf::
Caramon2 schrieb:
Die Sicherung soll möglichst einfach funktionieren: Der Bekannte schließt im normalen Betrieb einfach das entsprechende Sicherungslaufwerk an, öffnet es und führt das dort befindliche Sicherungsskipt aus, das dann inkl. VSS alles weitere macht. - Er muss nur warten bis es fertig ist, das Sicherungslaufwerk schließen, sicher entfernen und dann abziehen.
Als Masstab dient mir der Hausmeister hier (Bj. '51 - wenn er damit klar kommt, verstehen das auch alle anderen) und obiges ist selbst für ihn kein Problem.

Mit einem der üblichen Backup-Programme brauche ich ihm nicht zu kommen (ich hatte es versucht): Das GUI ist für ihn Reizüberflutung, da traut er sich nicht ran.

Da ich ihm auch nicht zutraue, die Sicherungplatte sicher zu entfernen, bevor er sie abzieht, hatte ich das Sicherungsskript so erweitert, dass es zuletzt noch einen Moment wartet und dann den PC herunterfährt.

Jeden Sonntag, wenn er den PC nicht mehr braucht, schließt er die Sicherungplatte an, startet die Sicherung und geht mit dem Hund raus. - Wenn er zurück ist, ist die Sicherung durch, der PC aus und er kann die Platte in Ruhe abziehen und weglegen.

Wenn etwas nicht mehr funktioniert, sagt er Bescheid und ich bringe das wieder i. O. Also mit der Wiederherstellung hat er nichts zu tun. - Das letzte Mal war übrigens noch vor Corona.

Das gleiche hätte ich auch gerne für Windows: Dafür ist dieser Thread

Weil einige seiner Bekannten davon gehört haben, dass Windows von Updates "kaputt" gehen kann und er mich gefragt hat, ob ich denen nicht auch so eine Sicherung einrichten kann. - Linux wollen sie nicht.

Ursprünglich dachte ich, wimlib wäre dafür ideal, aber es hat sich dann selbst disqualifiziert:
Caramon2 schrieb:
wenn man eine alte Sicherung aus dem Wim löscht, wird das komplette Win ohne das gelöscht umkopiert und damit neu erstellt, anstatt dass das Wim sparse ist und der gelöschte Bereich einfach freigegeben wird.

Die KIs von Google und Opera meinten unabhängig voneinander, das wäre per VSS und robocopy mit ln.exe möglich (also die Sicherung aus dem laufenden System heraus) und die Wiederherstellung würde dann mit einem PE-Windows gemacht werden - z. B.:
Caramon2 schrieb:
Das Hirens PE Win wurde 2024 auf Windows 11 aktualisiert, bootet lt. FAQ aber auch problemlos auf älteren Rechnern:

https://www.hirensbootcd.org/download/

Den erste Entwurf eines Sicherungsskripts (von der Google-KI) hatte ich an #4 angehängt: Ich würde es nicht ausprobieren, sondern wollte damit nur zeigen, welche Befehle dort wie eingesetzt werden.

Das eigentliche Sicherungskript würde ich wie meine Linux-Sicherung aufbauen: s. o.
 
Caramon2 schrieb:
Das funktioniert schon die ganze Zeit bei allen problemlos aus dem laufenden Betrieb heraus: Snapshots (oder vergleichbares) sind dafür nicht erforderlich.
So funktioniert es aber unter Windows nicht und ich würde mir an dieser Stelle fragen, wie oft du wohl schon mit den gesicherten Daten eine funktionierende Linux Systemwiederherstellung durchgeführt hast.

Von daher kann ich nur meine Frage wiederholen, was möchtest du eigentlich tun? Wenn du nur Daten sichern willst brauchst du dich mit WIM gar nicht erst befassen, da reicht ein selbstgeschriebener Script oder Freeware, wie das bereits verlinkte Back4Sure.

Wenn du ein funktionierendes System wiederherstellen willst, dann nimm eine DAU taugliche Software dafür, erst recht wenn du eine KI befragen musst wie es möglicherweise mit Bordmitteln machbar wäre. Das ist nämlich durchaus machbar, dann sollte man aber schon die dafür nötige Partitionierung und diverse Windows eigene Tools kennen, damit man ein solches Image wieder startfähig macht.

Caramon2 schrieb:
Mit einem der üblichen Backup-Programme brauche ich ihm nicht zu kommen (ich hatte es versucht): Das GUI ist für ihn Reizüberflutung, da traut er sich nicht ran.
Muss er auch nicht, wobei ich mich dann frage was er mit irgendeinem Script von dem er nichts versteht anfangen soll und wie du sicherstellst das die Sicherung noch läuft. Wenn du dem Benutzer keinerlei Interaktion zutraust, soll er sich eine externe Festplatte kaufen, die ein "Back-Up Knopf" und die passende Software gleich mitbringt.

1790271150903.png

https://de.transcend-info.com/product/external-hard-drive/storejet-25a3

Fertig ist deine Sicherung für "DAUs", mit der man auch eine Systemwiederhestellung ohne ein IT Studium hinbekommt. Unter Linux ist es so, dann will ich es unter Windows so haben, funktioniert an dieser Stelle schlichtweg nicht, es sind grundverschiedene Systeme.
 
Alternate 1
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