Nochmal:
Ich möchte eine vollständige Windows-Installation so effizient sichern und wiederherstellen können, wie es sich bei Linux-Installationen bei mir und im Bekanntenkreis schon
seit 10 Jahren bewährt:
Caramon2 schrieb:
Ich sichere meine vollständige Linux-Installaion mir rsync auf externen Laufwerken. Das hat den großen Vorteil, dass nach der ersten Sicherung nur noch die Änderungen übertragen werden müssen. Gleiches gilt für die Wiederherstellung (von einem Livesystem aus). - Wie kann man Windows genauso effizient sichern und wiederherstellen?
Im hier verlinkten Beitrag habe ich mit Screenshots und einem ausführlich dokumentierten Beispiel-Skript gezeigt und erklärt, wie ich das mache:
Caramon2 schrieb:
Meine
Linux-Sicherung per rsync funktioniert und hat sich schon oft bewährt.
Das funktioniert schon die ganze Zeit bei allen problemlos aus dem laufenden Betrieb heraus: Snapshots (oder vergleichbares) sind dafür
nicht erforderlich.
Als Dateisystem werden ext4, xfs und btrfs (aber
ohne diesen @-Kram!) genutzt und es wird/wurde schon mit LinuxMint, LMDE, Solus, Zorin, Artix, Endevour, openSUSE und Manjaro erfolgreich genutzt. - M. E. ist Distributionsunabhängig:
Man starte es, wartet bis es durch ist und lässt währenddessen das System in Ruhe.
Die eigentliche Sicherung wird prizipiell so durchgeführt:
Caramon2 schrieb:
sudo rsync -vaxH --del --link-dest=(vorheriges Backup) (Quelle) (Ziel)
Der Ablauf::
Caramon2 schrieb:
Die Sicherung soll möglichst einfach funktionieren: Der Bekannte schließt im normalen Betrieb einfach das entsprechende Sicherungslaufwerk an, öffnet es und führt das dort befindliche Sicherungsskipt aus, das dann inkl. VSS alles weitere macht. - Er muss nur warten bis es fertig ist, das Sicherungslaufwerk schließen, sicher entfernen und dann abziehen.
Als Masstab dient mir der Hausmeister hier (Bj. '51 - wenn er damit klar kommt, verstehen das auch alle anderen) und obiges ist selbst für ihn kein Problem.
Mit einem der üblichen Backup-Programme brauche ich ihm nicht zu kommen (ich hatte es versucht): Das GUI ist für ihn Reizüberflutung, da traut er sich nicht ran.
Da ich ihm auch nicht zutraue, die Sicherungplatte sicher zu entfernen, bevor er sie abzieht, hatte ich das Sicherungsskript so erweitert, dass es zuletzt noch einen Moment wartet und dann den PC herunterfährt.
Jeden Sonntag, wenn er den PC nicht mehr braucht, schließt er die Sicherungplatte an, startet die Sicherung und geht mit dem Hund raus. - Wenn er zurück ist, ist die Sicherung durch, der PC aus und er kann die Platte in Ruhe abziehen und weglegen.
Wenn etwas nicht mehr funktioniert, sagt er Bescheid und ich bringe das wieder i. O. Also mit der Wiederherstellung hat er nichts zu tun. - Das letzte Mal war übrigens noch vor Corona.
Das gleiche hätte ich auch gerne für Windows: Dafür ist dieser Thread
Weil einige seiner Bekannten davon gehört haben, dass Windows von Updates "kaputt" gehen kann und er mich gefragt hat, ob ich denen nicht auch so eine Sicherung einrichten kann. - Linux wollen sie nicht.
Ursprünglich dachte ich, wimlib wäre dafür ideal, aber es hat sich dann selbst disqualifiziert:
Caramon2 schrieb:
wenn man eine alte Sicherung aus dem Wim löscht, wird das komplette Win ohne das gelöscht umkopiert und damit neu erstellt, anstatt dass das Wim sparse ist und der gelöschte Bereich einfach freigegeben wird.
Die KIs von Google und Opera meinten unabhängig voneinander, das wäre per VSS und robocopy mit ln.exe möglich (also die Sicherung aus dem laufenden System heraus) und die Wiederherstellung würde dann mit einem PE-Windows gemacht werden - z. B.:
Caramon2 schrieb:
Das Hirens PE Win wurde 2024 auf Windows 11 aktualisiert, bootet lt. FAQ aber auch problemlos auf älteren Rechnern:
https://www.hirensbootcd.org/download/
Den erste Entwurf eines Sicherungsskripts (von der Google-KI) hatte ich an #4 angehängt: Ich würde es nicht ausprobieren, sondern wollte damit nur zeigen, welche Befehle dort wie eingesetzt werden.
Das eigentliche Sicherungskript würde ich wie meine Linux-Sicherung aufbauen: s. o.