Windows XP startet nicht mehr

mat_2

Rear Admiral
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Hallo Leute,
Ich habe ein Problem mit meinem 3-Monate alten PC (ASUS A8N-SLI SE, Athlon 64 4000+, MSI 7900 GT oc, 2 GB Kingston CL3, Seagate Barracuda 250GB, NEC ND DVDDL) und bitte verzweifelt um Hilfe:
Hab PC zusammengebaut, hat sofort alles funktioniert mit Windows XP SP1. Hab dann mit der Zeit Komponenten übertaktet; CPU von 2.4 GHz auf 2.71 bei 46 °C unter Auslastung. Also alles im grünen Bereich. Aber vor drei Tagen frierte plötzlich das Bild ein und ich musste den PC mit Reset neustarten. Doch das war nicht mehr möglich. Jedesmal wenn der Windows Ladebildschirm erscheint fängt Windows erst gar nicht an mit Laden, sondern es blitzt kurz ein Bluescreen auf (unlesbar kurz) und der Pc startet von Neuem -> ganzes Prozedere von vorne.
Kabel sind natürlich keine locker, und die übertakt. hab ich im Bios sofort wieder aufgehoben. Trotzdem nichts. Allerdings ließ ich einen Check drüber laufen den ich im Dos startete und der zeigte an das irgendwas mit der Festplatte nicht stimmt. Keine Ahnung was.
WICHTIG: Ich verfüge über KEINEN Internet Anschluss, hab aber schon ein paar aus dem Internet runtergeladene Dateien entpackt. Das grüne LED am Mobo leuchtet übrigens auch.

Bitte um Hilfe
 
Neustart Verhindern
start --> ausführen --> shutdown -a

Eigenschaften von Arbeitsplatz - Erweitert - "Starten und Wiederherstellen" Einstellungen - Haken bei "Automatisch Neustart durchführen" entfernen.
 
Hm, mit welchem Tool hast du denn deine Hardware gecheckt? Gabs da keinen Fehlercode oder sowas? Vielleicht könnten einige damit etwas anfagen... Waren sehr wichtige Daten drauf? Oder nur Windows?
 
Do60 schrieb:
Neustart Verhindern
start --> ausführen --> shutdown -a

Eigenschaften von Arbeitsplatz - Erweitert - "Starten und Wiederherstellen" Einstellungen - Haken bei "Automatisch Neustart durchführen" entfernen.

Das ist ein Witz oder? Hast du überhaupt gelesen, was sein eigentliches Problem ist? Er kommt doch nichtmal ins Windows,....
 
@ Reenske
Doch gelesen. Der PC startet kurz, es erscheint etwas, das in der Kürze nicht lesbar ist, der PC startet neu. Wenn Du lesen willst was er mitteilen will musst Du erstmal den Neustart verhindern-oder ?
 
@Do60
Wie soll ich den Neustart im Windows aufheben, wenn ich keine Chance hab noch irgendwie ins Windows zu gelangen. Trotzdem Danke.
@ReensKe
Das Programm ist das Windows-eigene Checkdisc, und sagte mir das der Datenträger defekt sein könnte. Fehlercode hab ich keinen gesehen, aber ich würd den Check noch mal drüberlaufen lassen. Ich hab auch schon eine neue Platte organisiert, aber ich hab soviele wichtige Daten und Games installiert, dass ich glaub ich tagelang heulen würde, wenn ich die verlieren würde.
 
Da der PC bis zum Bluescreen kommt, was gut ist, ist wahrscheinlich der
Speicher abgeschossen!

Nimm einen Riegel raus, wenn es dann nicht geht, steck ihn wieder rein und nimm den anderen raus.
Wenn es dann noch nicht geht, dann sind entweder alle Zwei hin oder es hat ganz was anderes.
 
@ Rasemann
ja ich hab mir sowas schon gedacht, weil ich den 2. GB RAM vor kurzem eingebaut habe, und vor dem Einbau den RAM-Takt wegen CPU-oc erhöht gehabt habe. Hatte dann ein paar Probleme die ich dann mit RAM-Teiler beheben konnte, sodass die RAM nachher mit 193,irgendwas MHz liefen; also leicht untertaktet, was mich nicht weiter störte. Ram sind übrigens Kingston DDR400 CL3 ECC.
 
Oh, das mit ECC wusste ich nicht. Reichts wenn ichs im Bios abschalte?
@ Rasemann
Hab die RAM durchprobiert und immer mit selben Ergebnis: nichts
 
Ob abschalten ausreicht kann ich dir leider nicht sagen.
ECC RAM ist auch um einiges teurer als normaler, fürn Hausgebrauch viel zu teuer. :D

Ich würde mir trotz allem ein Festplatten Diagnose Tool vom Hersteller deiner Platte runterladen und sie überprüfen.

Hmm, sehe grade das dein Board den Speicher sogar unterstützt.
- 4 x 184-pin DIMM Sockets support max. 4GB DDR400/DDR333/DDR266 ECC/ non-ECC un-buffered DDR SDRAM memory
http://www.asus.de/products4.aspx?modelmenu=2&model=375&l1=3&l2=15&l3=148
 
Hab ECC im Bios ausgeschalten und hat auch nichts gebracht. Also entweder hab ich beide RAM-Riegel zerstört, oder ... was weiß ich? Aber warum lief der PC über 2 Monate mit ECC-Ram (allerdings im Bios disabled) stabil?

Ja aber nur die DDR266 mit ECC. Die 400er nicht.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: (Doppelposting zusammengeführt)
Man sollte mal mit einer Linux-Live CD testen und kann dann i.d.R. Hardware ausschließen oder nicht. Läuft ein Live-System jedoch von CD kann man sich der Software zuwenden und erst einmal mit der Installation auf der Platte beginnen:
Geht ein booten in den abgesicherten Modus (via F8 kurz nacht dem P.O.S.T.)?

Wenn ja , dann kann man das angesprochene disablen des Autoreboot nach BOSD abschalten , war es nicht erfolgreich bleibt nach die Datenrettung wie hier im Forum an vielen Stellen beschrieben.

Mit einer Windows-PE CD (BartsPE) könnte man die Daten auf der Disk (wenn Linux abschreckt) erst einmal versuchen zu sichern (rein lesender Zugriff)!
 
Im abgesicherten Modus starten funkioniert auch nicht. Das mit Linux ist zwar eine ausgezeichnete Idee ich hab aber keinen Zugang zu Linux und downloaden (was man vermutlich kann da es ja gratis ist) will ichs auch nicht. Ich werd mal das Diagnosetool von Seagate starten, und wenn alles nichts hilft werde ich mich mit der Datenrettung befassen.
Danke jedenfalls an alle für die Hilfe.
 
Es tut mir ja fast ein bissel leid Dir das sagenzu müssen, aber ich vermute sehr stark, dass Dein Speichercontroller, der bei Athlon 64 CPU's ja auf der CPU verbaut ist, durch das übetakten zerballert worden ist. Ich hatte mit einem Kundenrechner ein ähnliches Problem, nur Bluescreens, kein starten von WIndows möglich, der Speichertausch hat nix gebracht, erst der wejxel der CPU hat das System wieder stabil zum laufen gebracht.

Ich tippe daher, dass die CPU einen weg hat. Denn, nur weil die Temp in Ordnung war, heißt das noch lange nicht, dass das für die CPU in Ordnung ist. Leckströme gibt es überall.

Speicher wechseln, zu non ECC, wenn das nix bringt CPU wechseln und wenn das auch nix bringt, Mainboard wechseln.

Viel Erfolg.

PS: Den gleichen Fehler hatte ich auc h mit meinem Athlon XP System, nach tagelangem Fehlersuchen, war es Schlussendlich das Mainboard.
 
Empfehle einen CMOS-Clear durchzuführen. Entweder per Jumper laut Handbuch (Motherboard) oder CMOS Baterie für 20 min entfernen.
 
@Leon
Klingt plausibel aber das SeaTool (für Seagate Platten) sagt mir das irgendein Sektor auf der Platte defekt ist, und das möglicherweise mit einer Windows-Reparatur behoben werden kann,
oder dass sie kaputt ist und ich die Daten sichern soll. :(
Das mit Speichercontroller... Ich weiß schon das oc im Allgemeinen nicht gut ist für Komponenten wegen Elektromigration usw. aber die CPU is nicht mal noch 3 Monate alt, und hat bei CPU-Z Stepping 1, und ich musste auch den Vcore nicht erhöhen. Außerdem 300 MHz bei einem SanDiego Kern ... ich weiß nicht.
Und wieso sollte ich zu non-ECC Speichern wechseln wenn mein Mobo die eh unterstützt?
 
AW: Windows XP startet nicht mehr / Dann LiveCD probieren

Ich muss doch noch mal den Vorschlag von Mueli aufgreifen:
Was ist so schwer daran, zum Kiosk zu gehen und sich einfach eine Zeitschrift mit dem Begriff "Linux" im Titel zu kaufen? Fast alle haben eine bootfähige LiveCD mit dabei.

Es geht ja in diesem Falle nur darum, festzustellen, ob das System überhaupt ans laufen zu bekommen ist. Die meisten Live Distributionen haben eine sehr gute Hardwareerkennung.

Dazu muss man lediglich die CD/DVD ins Laufwerk legen und die Bootsequenz im Bios evtl. umstellen. Von Linux muss man zunächst erstmal überhaupt nichts wissen.

Mal ein bischen im Zeitschriftenregal stöbern. Aktuell gibt es da gerade einen Titel mit glatt 10 versch. Distris auf einer DVD über Auswahlmenu zu starten. Titel weiss ich grad nicht mehr.
Speziell auch für Rettungseinsätze mal die Begriffe:
UBCD
INSERT
KNOPPIX
TESTDISK
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Hat den Vorteil, man muss nichts runterladen, hat mehrere Systeme zur Auswahl und kann im Bedarfsfall sofort seine Daten vom XP System retten - auf andere Platte, extern, usb, netzwerk, cd/dvd brenner etc...
Bei Knoppix zumindest werden alle erreichbaren Medien automatisch lesbar eingebunden.
 
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