Wohnungsrenovierung: CAT6 oder CAT7 verlegen?

Es kommen ja nur auf Seite des Switches RJ45 Netzwerk Stecker für Cat.7 Verlegekabel zum Einsatz.

cat6-netzwerk-stecker-rj45-fuer-verlegekabel-cat7.jpg


Auf Geräteseite in anderen Räumen werden selbstverständlich CAT6a Unterputzsteckdosen verwendet.

Die Heimkinoanschlüsse sind aber auch völlig unbedeutend z.Z. Natürlich haben TV, BR-Player, Twin-HDD-Receiver, und AVR alle einen Netzwerkanschluss, aber nutzen tue ich eigentlich nur den vom HTPC. Die anderen dürften vielleicht mal für ein Firmware Update o.ä. nötig sein, aber bislang nicht. Fernsehen tue ich sowieso gar nicht mehr, ein BR-Player ist sowieso unbrauchbar solange es keinen mit eingebautem AnyDVD gibt. Nur weil ich mal eine Original BR genießen möchte, lasse ich mich doch nicht schikanieren. Daher hat der HTPC auch einen BR-Player (mit Unterstützung eines schlauen Füchschens), so macht das Ganze wieder Spaß.
 
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@BlackWidowmaker:
Ich weiß nicht, ob wir beide gerade aneinander vorbei reden, aber ich habe von einem zusätzlichen Switch in der Nähe der Heimkinoanlage gesprochen. Von dort aus geht dann ein einzelnes Kabel zu deinem Hauptswitch. Meiner Meinung nach reicht es generell an jedem wichtigen Punkt ne Doppeldose anzuschließen und dort dann bei bedarf nen Switch hinzustellen.
 
Du meinst doch nicht etwa diese Stecker? Die sind Mist, da Kunststoffmantel. Da kannst Du auch gleich ungeschirmtes Kabel nehmen.

Wenn, dann schon diese. Aber da kannst Du, wie gesagt auch locker mindestens eine Doppeldose für an die Wand nageln.
 
kusa schrieb:
Poste mal Links der Stecker. Es ist absolut unüblich auf Verlegekabel Stecker zu crimben, die enden üblicherweise auf Dosen und /oder Patchfeldern. Die Verbindung zu den Geräten macht man dann mit Patchkabeln. Teste diese Stecker auf ihre Handhabung, bevor du viele davon bestellst.
Berichte bitte hier weiter, ein paar Bilder wären auch nicht schlecht.

Bitte verlinke die Teile! :stacheln:

Vergesse ganz schnell diese Plastikstecker ohne Abschirmung, das ist Murks.
 
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Uuups, während ich meinen Beitrag überarbeitet hab, wart ihr schneller. Also siehe oben.

@Miuwa:


Die Heimkinoanlage wird zwar in einem anderen Raum stehen wie der Switch, aber nur 50 cm entfernt. Arbeitszimmer und Wohnzimmer haben eine gemeinsame Wand. Auf der einen Seite Heimkinoanlage, auf der anderen die Rechner von mir und meiner Frau, Switch. Router, MFP. usw.

@ Twostone:


Solange nur GLan vorhanden sehe ich jetzt kein Veranlassung so in die vollen zu gehen. Da werden o.g. Stecker mit Sicherheit ausreichen.
 
Lieber nicht, ist ein Schlachtfeld, im Rohbauzustand. Irgendwie geht es auch kaum voran. Heute sollte wieder ein Elektriker kommen. Scheinbar waren aber 30€/h ohne Rechnung nicht Motivation genug um sein Samstag zu opfern, erreichen tue ich bloß die Mailbox. :mad:

Ich poste lieber mal Bilder wenn das neue Heimkino fertig ist. Wenn dieser Zeitpunkt noch vor meinem Tode eintreten sollte.:rolleyes:
 
Nun Wohnort steht doch unterhalb des Avatars. Ich habe mir eine extrem komplexe Verkabelung vorgestellt, mehrere Lampengruppen die getrennt dimmbar sein sollen, Neon Röhren, LED Spots und Stripes und dies und das, die Elektriker kommen, hören sich das an, verlieren irgendwann mal den Faden und nehmen dann schnell reißaus. :D

Zuerst müssen aber erstmal die Wände aufgerissen werden um Kabelkanäle zu legen. Die Decke wurde extra schon vom Handwerker 8cm abgehangen, damit man in der Decke die Leitungen alle bequem verlegen kann.
 
Tja das riecht nach viel Arbeit, insbesondere das aufreißen der Wände, das ist eine ziehmliche Drecksarbeit, ohne Wandfräse. Mit Fräse noch dreckiger aber aber weniger anstrengend. Die Wohnung ist nicht leer? Dann viel Spaß mit dem Staub...
 
Uups, war zu blöd zum Lesen und hab die 50cm übersehen.
Meine gernelle Empfehlung bleibt aber gleich: Die aktuellen und potenzielllen Aufstellungsorte für IT systeme mit ner Doppeldose ausstatten und wenn man doch mal an einer Stelle mehr braucht, nen zusätzlichen Switch anschließen. Dosen auf der einen und Patchpanel auf der anderen Seite sind jetzt zwar aufwändiger, aber dann in den nächsten Jahren meiner Meinung nach die "sauberere" und praktischere Lösung
Direkt mit Patchkabeln in den Nachbarraum zu gehen dürfte natürlich die einfachste Lösung sein. Da ich nicht vor Ort bin und es weder meine Wohnung, noch mein Geld, noch meine Arbeit ist möchte ich dir natürlich auch nicht reinreden ;)
 
BlackWidowmaker schrieb:
die Elektriker kommen, hören sich das an, verlieren irgendwann mal den Faden und nehmen dann schnell reißaus.

Da muß ich jedoch mal für meine unterbezahlten "Kollegen" mal in die Bresche springen: Wenn jemand solche "tollen" Ideen von sich gibt mit allerlei Firlefanz und dann "ohne Rechnung" arbeiten lassen will, legen diese Leute in sehr vielen Fällen später auch mal selbst Hand an.
Wenn sie danach noch ansprechbar sind, gibt es für den armen Elektriker fortan drei geregelte Mahlzeiten am Tag und eine Stunde Auslauf.

Das riskiert man noch nicht einmal für Freunde und Verwandte.

"Mit Rechnung" jedoch ist das ein ganz anderer Schnack. Da gibt es ein Abnahmeprotokoll sowie ein vollständiges Aufmaß mit Beschreibung der erledigten Arbeiten (und Gewährleistung für den Auftraggeber). Weit weniger Risiko, und auch besser für die externe Buchführung, denn irgendwie muß er ja die Stunden, die er schwarz auf dem Bau verbringt, sowie das Material, was er verbraucht, ja auch verbuchen.

Abgesehen davon hast Du mit 30€/h auch recht wenig geboten. Das ist weniger als die Hälfte des (mir geläufigen) durchschnittlichen regulären Verrechnungssatzes einer einfachen Fachkraft bei legaler Auftragsvergabe. Dafür steht noch nicht einmal der Azubi auf.
Im Handwerk mögen sie zwar wenig zahlen, aber so wenig? Ich glaube nicht.

Bei E-Arbeiten nie "Ohne Rechnung". Schlecht für beide Seiten. Denn nicht nur Auftraggeber pfuschen später gerne selbst in der Installation herum, es mach auch Baumängel geben, wenn der Tag lang war, oder der Einkauf an der falschen Ecke gespart hat. Haftung und Gewährleistung sind zwei ganz dicke Punkte für beide Seiten.

Sorry, wenn das jetzt hart klang und nach dem üblichen genörgel, aber wenn man schon Firlefanz verbauen will, dann sollte man das auch richtig machen. Auch wenn Du es vielleicht gut gemeint haben solltest mit Deinem Angebot, hat es doch gravierende (rechtliche) Haken, die Du als (elektrotechnischer) Laie vielleicht nicht hast abschätzen können. Mach's auf dem richtigen Wege, dann dürftest Du auch "arbeitswillige" Auftragnehmer finden können. So ist es für euch beide ein zu hohes Risiko.
 
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Also erstmal, ich habe kein Angebot gemacht, sondern der Elektriker. Hätte er 40€ gesagt, hätte ich es auch gezahlt. Zweitens hätte ich auch lieber eine Rechnung, aber er wollte nur ausschließlich schwarz arbeiten. Drittens ich will nicht bloß nebenbei selbst etwas am elektrischen Teil machen sondern 95%, denn als Elektroniker habe ich grundsätzlich von Strom mehr Ahnung als ein simpler Elektriker. Sorry ich wollte deinen Berufstand nicht unterbewerten, aber wenn Du anfängst mich als DAU-User hinzustellen, weil ich kein Elektriker bin, dann muß ich halt auch abkotzen.

Zu guter Letzt geht es mir im Moment Hauptsächlich darum Wände aufzureißen, Kabel mechanisch zu verlegen und vielleicht mir Rat zu geben welche Dosen empfehlenswert sind, welche nicht, oder zu bestimmen ob es z.B. sinnvoll ist 1,5 mm oder 2,5mm zu nehmen und dergleichen. Er soll also Kabel, Leerrohre und Leerdosen legen, vielleicht noch Schaltschrank und Sicherungen machen, dagegen alles was in den Dosen reinkommt möchte ich selbst machen. Nicht weil ich kein Geld habe, sondern will ich mir einbilde das auch zu können. So weiß ich dann in 5 Jahren, auch wenn der Elektriker nicht mehr greifbar ist, was Sache ist und kann das viel leichter ändern wenn nötig.

Selbstverständlich hat ein Elektriker mehr Ahnung von der Materie, weil er das jeden Tag macht. Aber so schwer ist das nun auch nicht, zumindest wenn man Ahnung von den Grundlagen hat. Mann ich habe schon vor 30 Jahren Computer noch mit dem Lötkolben gebaut, habe während meiner BW-Zeit die Videoelektronik von Kampfjets und Panzern in Materialerhaltungsstufe 4 (Bauteileebene) instandgesetzt, habe schon im technischen Gymnasium einen selbst entworfenen Funktionsgenerator als Abschlussarbeit gebaut, da muß ich mir nicht von einem dahergelaufenen Elektriker sagen lassen wo Plus und Minus ist.:p

Tut mir leid, der Umbau dauert mittlerweile so lange, daß ich auf dem Zahnfleisch gehe, und extrem empfindlich reagiere. Aber irgendwie ist es bei mir Lebensschicksal, daß die Leute meine Ideen nicht verstehen und mich auch noch dafür für dumm halten. Oder mir immer mit "das haben wir immer so gemacht" Argumenten kommen aber auf die Frage "warum?" stumm bleiben. Und ich will es halt immer anders, als es alle machen, und meistens habe ich dabei geradezu utopische Ansprüche, zugegeben.

Und genau das ist das Problem, wie du absolut richtig feststellst, warum sich keine Firma offiziell mit diesem Projekt befassen würde. Abgesehen davon ist es so, daß ich quasi ein sehr klares Bild im Kopf habe, alles im fertigen Zustand direkt vor mir sehe, aber keinen blassen Dunst habe, wie ich mich anderen Leuten gegenüber verständlich machen soll, so daß sie es auch nachvollziehen können. Und ich bin halt keiner der einen Plan machen kann. Ist wie beim Programmieren. Kein Flußdiagramm keine Skizzen, keine Vorbereitung, nichts. Ich habe etwas im Kopf, etwas hochkomplexes und fange einfach an in die Tasten zu hauen. Und dann funktioniert es auch noch. Immer. Aber wenn andere involviert sind klappt es fast nie. Bin einfach kein Teamplayer, kann nur Singleplayer spielen.
 
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Ruhig. Es war nicht an Dich als Angriff gemeint, mir ging nur mal wieder bei "ohne Rechnung" der Kragen hoch. Dein Post las sich so, als hättest Du's ihm angeboten. Übrigens auch das erste Mal, daß Du Deinen fachlichen Hintergrund nennst, bisher klangen Deine Postings nicht anders als die eines Durchschnitts-CB'lers, und da gibt es die unterschiedlichsten Berufungen. Du wirst also hoffentlich verstehen, warum ich davon ausging, daß Du Laie bist.

Als Elektroniker hast Du dann auch gutes Recht, entsprechende Person bei solchen Sachen mal der Gewerbeaufsicht zu melden und/oder dem Finanzamt. Nennen wir's Fachverantwortung.

Du hast dann wohl auch noch einen weiteren Vorteil, nämlich daß Du die Detailplanung tatsächlich selber machen kannst, Du bräuchtest auch gar keinen Elektriker mehr, als Elektroniker solltest Du über das nötige Wissen verfügen, diese Arbeiten auch selber durchführen zu können. Dürfen tust Du es, mehr als jeder andere Hausbesitzer. Bleibt Dir nur, ein paar Bauarbeiter für's Stemmen und Schlitzen anzuheuern. Auch ein Maurer kann Dir aufstemmen, ein Leerrohr reinhauen (Zugschnur nicht vergessen!) und wieder verputzen. Nötigenfalls zeichne (mit Bleistift) auf die Wände, wo Du Leitungen verlegen willst. In den meisten Tabellenbüchern finden sich gar Beispielzeichnungen, wie üblicherweise eine Hausinstallation (Verlegung) geplant wird. Entweder hast Du noch eines aus der Ausbildung oder Du schaust mal bei euch im Betrieb, da gibt es sicher noch irgendwo eines.

Wenn Du Fragen zu Zuleitungen, Bündelung oder ähnlichem hast, oder sei es nur zu Berechnung oder Erdungskonzept, beantworte ich Dir diese Fragen gerne per PN, mehr zum Schutze des "Ach, da stehts ja, dann kann ich's auch"-Nutzer.

Du hast doch sicher auch eine Grundrisszeichnung, zur Not auch aus der Bauzeit. Kopiert sind sie wunderbares Rohmaterial zur Installationsplanung (auch, wenn die Bemaßungen vielleicht nicht stimmen, aber man kann Trassenverlauf usw. zumindest grob einplanen). Wir anderen, die wir Dein Gebäude nicht kennen, sind dann leider auf solche Sachen angewiesen.


P.S.: Jeder programmiert anders. Bei mir geht's nicht ohne vorher (mit Bleistift auf Papier) skizzierte Schemata, Ablaufdiagramme und Strukturen. Schließlich muß man das sowieso für die Doku bringen, kann man das auch gleich am Anfang.

BlackWidowmaker schrieb:
Selbstverständlich hat ein Elektriker mehr Ahnung von der Materie, weil er das jeden Tag macht.
Schwarze Schafe gibt es immer wieder, und besonders auf dem Bau wird öfters mal gepfuscht, wenn's schnell gehen muß oder der Auftrag nicht genug hergibt. Da sieht man manchmal Sachen, da glaubt man, das gibt's nicht.


edit:
Zurück zum Thema:

Das Verlegekabel würde ich persönlich dort, wo es die Wände verläßt, auf Dosen aufbringen und dann mit Cat.5 oder Cat.6 Patchkabel weiter. Warum? Patchkabel sind dünner, lassen sich leichter führen und es sind auch geringere Biegeradien möglich als mit dem dickeren Cat.7 Verlegekabel.

Was Du natürlich auch machen kannst Switchseitig, wäre einen 10"-Switch, Patch- sowie Rangierfeld zu nehmen, und alle drei in der Wand versenken. Verbindung von Switch zu Patchfeld natürlich mit kurzen Cat.5 oder Cat.6-Kabeln. So kannst Du immer noch umstecken, hast aber alles noch hübsch geordnet.
 
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BlackWidowmaker schrieb:
Wo montierst Du denn das Patchfeld hin? Ist ja eigentlich für Rackmontage gedacht.
Ja stimmt Ich hab zuhause meinen eigenen Serverschrank wo alles zusammen kommt und von dort aus geht es an alle Dosen die verteilt sind.

BlackWidowmaker schrieb:
Ich fürchte irgendetwas vergleichbares für Unterputz wird es nicht geben, oder? Auf der Endgeräte-Seite existieren zwar Einbaudosen, doch leider nur mit 2, maximal 3 RJ45 CAT6a Buchsen. Zumindest da wo nachher die Heimkino Gerätelandschaft hin soll bräuchte ich aber schon mindestens 8 Anschlüsse. Gibt es da auch irgendetwas das man in der Wand versenken könnte?
Es gibt unterputzverteiler oder ähnliches in die du ein patchfeld hängen könntest (dann muss es aber ein recht schmales sein), wobei ich eher 4 doppeldosen legen würde.
 
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