Wohnzimmer PC mit Steam In-Home-Streaming

SenfRakete

Ensign
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Juli 2014
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miniITX PC mit Steam In-Home-Streaming

Hallo Zusammen,

Ich möchte mir demnächst einen PC in mein Wohnzimmer stellen, der nur für Steam In-Home-Streaming verwendet werden soll. Was ich bis jetzt gelesen habe sollen die Hardware Anforderungen zum encoden sehr gering sein. Oft habe ich gelesen, dass "hardware-beschleunigte H.264-Codierung" sehr von Vorteil sein sollte. Gestreamt wird von meinem Gaming PC aus der Signatur. Der Rechner sollte es schaffen den Stream in 1080p mit 60FPS wiederzugeben.

Als Client möchte ich jetzt einen miniITX Rechner (ist hier wohl die beste Wahl?), der vom Aussehen her am ehesten an eine aktuelle Spielkonsole erinnert und nicht zu laut wird. Die maximale Höhe sind 15cm. Eine Budget Obergrenze gibt es zwar nicht wirklich, aber es sollte trotzdem so günstig wie möglich sein. Wären die Kosten zu hoch, würde ich bis November warten und mir dann einen Steam Link kaufen. Da ich den Rechner um die CPU aufbauen will, ist mein größtes Problem, dass ich nicht wirklich weiß wo ich mich mit der CPU einordnen soll.(ev. Celeron?) Die restlichen Komponenten kann ich mir größtenteils auch selbst suchen, wäre aber trotzdem sehr glücklich über Vorschläge von euch.

LG SenfRakete
 
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Ich habe das Steam In-Home-Streaming mit meinen beiden in der Signatur stehenden Systemen getestet und war mit dem Ergebnis nicht zufrieden was die Reaktionszeit angeht. Gefühlt eine Sekunde Verzögerung zu der Eingabe von Tastatur und Maus. Teste es erst bevor du nicht zufrieden bist und eventuell trotzdem gleich noch einen vollwertigen pc zusammenstellst.
 
Bei Hardwaredecodern ist die CPU-Leistung irrelevant. Hier geht es nur darum, welche Videocodecs in welchem Profil und in welcher maximaler Auflösung unterstützt werden.
Beispiel: Jedes aktuelles Handy kann 4K H264 HP in Hardware decodieren. Für Hi10p hab ich bis heute keinen Hardwaredecoder gesehen, das muss bis jetzt in Software decodiert werden. Aber das Profil ist eher in Subberkreisen verbreitet und findet Kommerziell keine Verwendung.
Somit auch jede aktuelle CPU oder Grafikkarte, vorrausgesetzt das betriebssystem und die Software die zum Streaming verwendet wird nutzt diese Hardware API's. Das sollte man vorher klären.
Ansonsten:
https://geizhals.de/ms-tech-ci-70-a1045474.html

https://geizhals.de/asrock-qc5000-itx-ph-90-mxgxb0-a0uayz-a1212895.html
oder
https://geizhals.de/asrock-q1900-itx-90-mxgrs0-a0uayz-a1102397.html

Dazu 2-4GB RAM (auf die Spezifikationen des MB achten) und eine kleine SSD, fertig.
 
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Ich habe das Steam In-Home-Streaming mit meinen beiden in der Signatur stehenden Systemen getestet und war mit dem Ergebnis nicht zufrieden was die Reaktionszeit angeht.
Ich streame auch auf meinen Beamer und habe keine Probleme. Spiele aber nur Strategiespiele mit Maus und sonst alles mit Controller. Der InputLag ist höher als an meinem 144hz Monitor, aber gefühlt vergleichbar mit nem IPS Dell für Bildbearbeitung. Vielleicht waren deine Erfahrungen noch aus der Beta?

Leistung brauchst du aber wirklich nicht viel. So wäre der Rechner komplett lautlos und hätte etwas mehr Leistung: https://geizhals.de/?cat=WL-149005
Geht aber auch günstiger mit nem Lüfter auf der CPU oder wie ghecko es vorschlägt. Habe es auf solchen Geräten aber noch nicht getestet. Bei Mit läufts auf nem 2,2ghz Haswell Laptop, daher kann ich sagen, das ein Celeron auf jeden Fall reicht. Denke aber auch, dass mit Hardwaredekodierung die Rechenleistung geringer sein kann.
 
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Also ich hab das Steam Homestreaming auch schon getestet und war mehr als begeistert. Ich habe auch absolut keine Verzögerungen bemerkt. Eingaben wurden sofort umgesetzt.
 
Danke für die Antworten. Wenn jemand noch mehr Input für mich hat, bitte her damit. :)
 
Welches heimnetzwerk habt ihr?
 
Hab mir das ganze jetzt mal angeschaut und bin mit euren Vorschlägen ziemlich zufrieden. Die Latenz habe ich jetzt auch getestet und auch die stört mich nicht, da es vor allem Rennspiele sind.

@Nemesis_Fid: Was genau meinst du damit?
 
Das Bottleneck von Steam In-Home-Streaming ist meist die Netzwerk-infrastruktur.
Also sollten beide PC's mit einer relativ guten gigabit-ethernet Karte ausgerüstet sein oder nachgerüstet werden und natürlich sollte der Switch und die verkabelung dieselbe Bandbreite auch unterstützen, damit Lags zwischen Input und Output möglichst gering bleiben. Nebenbei erlaubt es eine niedrigere Komprimierung des Videomaterials, falls Steam dies unterstützt. Somit hat der Rechner, der das Spiel tatsächlich rendert, weniger Last.
Dafür ist der Stream umfangreicher und das Netzwerk wird stärker ausgelastet.
 
Hab es jetzt gerade auch nochmal mit Dirt3 probiert und muß sagen man könnte sich wirklich an den Inputlag gewönnen.
Anscheinend haben sie was verbessert. Habe es damals mit dem COD Ghosts probiert und das war nicht wirklich gut. Bin natürlich durch meinen 144 HZ Monitor schon etwas verwöhnt.

Getestet hab ich es jetzt mit dem Laptop meiner Frau.

I5 irgendwas
Gtx 740m
4 GB Arbeitsspeicher

Somit nehm ich alles zurück und behaupte das gegenteil.

Somit werd ich jetzt ab und zu wohl mal im Wohnzimmer auf dem Laptop die Games in Ultraeinstellungen genießen können.

Hoffe die Leistungsangaben bringen dir irgendwas um dein Problem zu lösen welchen htpc du dir zulegst.
 
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