Worauf beim Kauf eines Server-Schranks für ein EFH achten?

bandchef

Lt. Commander
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Hi Leute,

ich baue Haus und hab in jedem Zimmer LAN und zwei Access Points geplant zudem kommt ein NAS.

Nun möchte ich die FritzBox, den Switch, Netzsteckdosenleise und das NAS in einem Serverschrank zusammenfassen. Rausgesucht hab ich mir schon mal den hier: Serverschrank. Als Switch kommt der hier in Frage: Switch, als Steckdosenleiste die hier: Steckdosenleiste. Das NAS ist das hier: TS 251A

Muss ich beim Kauf des Schranks auf sonst irgendwas achten? Gedacht ist das quasi so, dass die LAN Kabel (16Stk.) durch den oberen vorgestanzten Durchbruch durchgeführt werden, wo sie dann an die Hausinstallation angeschlossen werden. Die Netzsteckdosenleiste soll natürlich in das Rack eingebaut werden, woran die ganzen Geräte (Switch, NAS, FritzBox) an den Strom angeschlossen werden.

Das NAS soll auf den Boden Serverschranks gestellt werden und entsprechend an Strom und Switch angeschlossen werden.

Wie sieht es in so einem Schrank mit Belüftung aus? Muss ich aktive Lüfter einbauen? Der Serverschrank kommt in den Technikraum im Keller wo auch die Heizung drin ist. Typischerweise ist es in den Heizungsräumen immer sehr warm, auch wenn wir in unserem Fall auf eine Wärmepumpe gesetzt werden. Wenn ich auf aktive Belüftung des Serverschranks achten muss, was ist da das Richtige Produkt?

Ist gegen mein Vorhaben was einzuwenden?
 
Ich bin in einer ähnlichen Situation, baue auch gerade und werde mir ein 19 zoll rack ins büro stellen, wo wie bei dir alles zusammenläuft.
Nur kommt bei mir kein Nas sondern direkt ein server zum einsatz (auch wegen smart home über knx).
Den hersteller des switch kenn ich nicht, ich werde da einfach einen netgear switch verbauen.
Dein schrank wäre mir zu klein, ich stelle mir direkt einen mit 20 bis 22 HE (deiner hat 9 HE) hin, um da auch in zukunft keine Platzprobleme zu haben. Allerdings muss man da dazu sagen, ich mache alles ein wenig größer/mehr :)

Edit: Komplett übersehen, das patchpanel fehlt, da haben die kollegen vollkommen recht
 
Zuletzt bearbeitet:
Da fehlt noch das Patchfeld/-panel. Oder wie willst du die Installations-/Verglegekabel anschließen, wenn sie von oben in den Schrank reinkommen?

Hinzu kommt, dass der Switch dann mit eben diesem 16 Kabeln (die natürlich über ein Patchfeld gepatched werden) voll belegt ist. Das heißt kein Port mehr frei für den Uplink zum Router oder zum Anschluss des NAS.
Einen Switch plant man stets mit etwas Luft nach oben. Hast du insgesamt ca 20 Verbindungen (16 durch das Patchfeld + 1× Router + 1× NAS = 18), benötigst du mindestens einen 24er Switch.
 
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ich finde ein rack für so wenig hardware etwas overkill, auch der switch...oder brauchst du PoE? wenn rack dann gehört da ein patch panel rein!
 
Beim Switch wie @Raijin schon sagte eher den 24er nehmen. Ebenso die Sache mit dem Patchpanel.
Bei den Access Points verwendest du auch das Unifi System? Wenn du nicht noch mehr PoE-Geräte hast, würden es eventuell auch 2 PoE-Injektoren tun? Der 24er ohne PoE ist dezent günstiger.
 
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Wenn das NAS noch rein soll, dann würde ich 12HE nehmen. Der Schrank hat erstens mehr Volumen und man kann zwischen den Einbauteilen auch mal etwas Luft lassen.

Die Sachen wie 24er Switch, fehlendes Patchpanel und POE haben die Vorredner schon geschrieben.
 
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Solange Du die elektrische Installation einem Fachmann überlässt.
Oder hast Du die Verteilung von Gas, Heizung und deinen Sicherungskasten auch selbst installiert?
 
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kamanu schrieb:
Bei den Access Points verwendest du auch das Unifi System? Wenn du nicht noch mehr PoE-Geräte hast, würden es eventuell auch 2 PoE-Injektoren tun? Der 24er ohne PoE ist dezent günstiger
Guter Hinweis. Bisher ist nur von "zwei Access Points" die Rede. Weder wird erwähnt um welchen Hersteller bzw welches Modell es sich handelt noch ob überhaupt PoE benötigt wird. Ein PoE-Switch wird erst ab ca 3+ Geräten mit PoE interessant. Hängt natürlich trotzdem von der individuellen Situation ab, aber bis zu 3 Geräte kann man auch problemlos mit Injektoren betreiben, die zB einem UAP AC Lite/LR/Pro bereits beiliegen. Bei mehr wird es dann schon unangenehm, weil man ja für jeden Injektor auch eine Steckdose braucht.

Speziell zum Switch: Wenn du tatsächlich Unifi-APs einsetzen willst, kann ein Unifi-Switch eine sinnvolle Ergänzung sein, weil man den Unifi-Controller um einen Funktionsbaustein erweitert. Wenn nicht, gibt es bessere Alternativen (zB von Zyxel). Möchtest du mittel- oder gar kurzfristig MagentaTV nutzen? Wenn ja, gibt es auch da bessere Alternativen, da Ubiquiti seit Jahren mit der Unterstützung von Multicasts kämpft - ein essentielles Feature für MagentaTV.
Soll es am Ende dennoch ein Unifi-Switch werden, prüfe ob du den Controller auf dem NAS installieren kannst und wenn das nicht geht, empfehle ich zB einen Raspberry PI als Unifi-Host oder den Unifi CloudKey direkt vom Hersteller.

Was die Größe des Schranks angeht kann ich @hanse987 nur beipflichten. Gerade wenn noch Nicht-19Zoll-Geräte Platz finden sollen, kann es bei 9 HE schnell eng werden. Patchfeld, Switch und Steckerleiste belegen bereits 3 der 9 HE. Das NAS ist 16,5 cm hoch und benötigt 4 HE. Viel Spielraum, um zB PoE-Injektoren, o.ä. unterzubringen, hat man dann nicht mehr. Es wird also recht eng und das ist eher suboptimal für die Belüftung, weil dann irgendwie alles dicht an dicht steht. Bei 12 HE könnte man noch Leerböden einsetzen, um diese Geräte auch sauber und aufgeräumt in den Schrank stellen zu können.
 
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Also Leute,

die Installationskabel sind auf einem (wahrscheinlich) Patchpanel vom Elektriker zusammengeführt worden, dass schon an der Wand montiert wurde. Also quasi: Die Installationskabel gehen direkt einen grauen kleinen Kasten rein der auf der anderen Seite Buchsen hat, in die diese RJ45-Stecker passen.
Ich würde dann quasi von diesem Patchpanel aus durch das Serverrack am Ubiqity Switch anschließen.

Die von mir eingesetzten Access Points sind Ubiqity Unify AP AC Pro. Auf jeden Fall davon 2 Stück, in Zukunft, wenn sich aber herausstellt, dass die FritzBox im Keller das WLAN im Keller nicht gut genug abdeckt, oder das Handover zwischen FritzBox und APs nicht gut genug funktioniert, werde ich im Technikraum noch auf AP AC Pro setzen; evtl. auch noch einen für den Garten. Außerdem bekommen wir eine Videokamera für den Hofbereich. Somit bin ich schon über an der kritischen Grenze von 3 POE Geräten dran bzw. mit 4 drüber, wenn ich im Keller auch auf einen AP AC Pro setze. Deshalb: Ein POE Switch muss sein.

Was natürlich klar ist: Der US-16-150W Switch ist evtl. zu klein. Ich muss nochmal genau meine gelbe Kabel zählen, die in das Patchpanel reingehen.


Raijin schrieb:
[...]

Speziell zum Switch: Wenn du tatsächlich Unifi-APs einsetzen willst, kann ein Unifi-Switch eine sinnvolle Ergänzung sein, weil man den Unifi-Controller um einen Funktionsbaustein erweitert. Wenn nicht, gibt es bessere Alternativen (zB von Zyxel). Möchtest du mittel- oder gar kurzfristig MagentaTV nutzen? Wenn ja, gibt es auch da bessere Alternativen, da Ubiquiti seit Jahren mit der Unterstützung von Multicasts kämpft - ein essentielles Feature für MagentaTV.
Soll es am Ende dennoch ein Unifi-Switch werden, prüfe ob du den Controller auf dem NAS installieren kannst und wenn das nicht geht, empfehle ich zB einen Raspberry PI als Unifi-Host oder den Unifi CloudKey direkt vom Hersteller.

Ja, bei uns soll Magenta TV zum Einsatz kommen! Ich setze da zu 100% drauf. Welche Probleme habe da die Unifi-Switches konkret? Was sind Multicasts?
das mit den CloudKeys habe ich auch gelesen. In einem anderen Thread zu diesem Ubiqiti Zeug, wurde mir aber gesagt, dass so ein CloudKey nicht unbedingt notwendig ist, weil man zu Beginn auch mit dem Client arbeiten kann. Wenn man alles überwachen möchte, muss quasi der Client dauerhaft laufen, oder so ähnlich.



Raijin schrieb:
Was die Größe des Schranks angeht kann ich @hanse987 nur beipflichten. Gerade wenn noch Nicht-19Zoll-Geräte Platz finden sollen, kann es bei 9 HE schnell eng werden. Patchfeld, Switch und Steckerleiste belegen bereits 3 der 9 HE. Das NAS ist 16,5 cm hoch und benötigt 4 HE. Viel Spielraum, um zB PoE-Injektoren, o.ä. unterzubringen, hat man dann nicht mehr. Es wird also recht eng und das ist eher suboptimal für die Belüftung, weil dann irgendwie alles dicht an dicht steht. Bei 12 HE könnte man noch Leerböden einsetzen, um diese Geräte auch sauber und aufgeräumt in den Schrank stellen zu können.

Deiner/eurer Meinung nach, sollte ich also eher auf diesen Serverschrank setzen: 19", 12 HE, 600mm Einbautiefe

Apropos: Lieber 600mm oder 450mm Einbautiefe wählen?
 
Mir persönlich würde er 450mm Tiefe Schrank reichen. Kommt halt immer darauf an was irgendwann mal rein soll. Größer kann aber nicht schaden, wenn der Platz da ist.

Was mich verwirrt ist die Sache mit dem Patchpanel. Willst du wirklich einen Bündel Patchkabel vom Switch zu deinem Patchpanel führen. Das Patchpanel gehört wir die anderen Komponenten in den Schrank! Ich hoffe das aktuelle Patchpanel ist in Keystonetechnik und die Kabel sind lang genug.
 
bandchef schrieb:
die Installationskabel sind auf einem (wahrscheinlich) Patchpanel vom Elektriker zusammengeführt worden, dass schon an der Wand montiert wurde.
Foto?
Kannst du denn das Patchpanel etwa 40cm von der Wand weg ziehen? Falls ja, häng den Schrank genau da hin und montiere das Panel im Schrank.


Bisher brauchst du ganze 4 HE: Patchpanel, Kabelführung, Switch, Steckdosenleiste, wobei man die Steckdosenleiste üblicherweise hinten montiert.
Fritzbox würde ich ebenfall auf den Schrank neben das NAS stellen. Ansonsten sinds halt 5 HE.
12er Schrank ist völlig unnötig, lieber einen kleinen und leichten Schrank an die Wand schrauben.
Für einen reinen EFH-Netzwerkschrank reichen 450mm Tiefe locker.

Wenn das Patchpanel an der Wand bleiben muss dann kannste auch nen 12er Schrank nehmen und hinstellen.
 
Patchpanel?

Das wie hinter dem Link hängt bei mir an der Wand. Ob da Keystones drin sind, weiß ich nicht, gehe ich aber davon. Der Elektriker ist schon fähig.


Ergänzung ()

hanse987 schrieb:
Mir persönlich würde er 450mm Tiefe Schrank reichen. Kommt halt immer darauf an was irgendwann mal rein soll. Größer kann aber nicht schaden, wenn der Platz da ist.

Was mich verwirrt ist die Sache mit dem Patchpanel. Willst du wirklich einen Bündel Patchkabel vom Switch zu deinem Patchpanel führen. Das Patchpanel gehört wir die anderen Komponenten in den Schrank! Ich hoffe das aktuelle Patchpanel ist in Keystonetechnik und die Kabel sind lang genug.

hanse987 schrieb:
Was mich verwirrt ist die Sache mit dem Patchpanel. Willst du wirklich einen Bündel Patchkabel vom Switch zu deinem Patchpanel führen. Das Patchpanel gehört wir die anderen Komponenten in den Schrank! Ich hoffe das aktuelle Patchpanel ist in Keystonetechnik und die Kabel sind lang genug.


Wie gesagt: Das Patchpanel ist an die Wand geschraubt. 40cm von der Wand kann ich das Teil auf gar keinen Fall wegziehen. Mein Plan war wirklich ein Bündel aus flexiblen Patchkabeln in das Serverrack zu führen und die einzelnen Kabel direkt am Switch anzuschließen.

Wenn ich vom Patchpanel das an der Wand hängt in das Serverrack an den Switch will, muss ich die ganzen Kabel ja vorne ordentlich "biegen". Machen das die Kabel mit? Sie kommen ja von oben in das Serverrack rein, werden an der Oberfläche des Switchs entlang geführt und im Endeffekt um 2x 90° gebogen um vorne dann anschließen zu können.
-> Machen das die Kabel mit?
 
Zuletzt bearbeitet:
Unicast
Für jeden Client steht eine separate Verbindung bereit. Netflix bzw allgemein VideoOnDemand arbeitet so. 1000 Kunden gucken sich den Schuh des Manitu an und Netflix muss den Stream dann auch 1000x hochladen.
Das ist eine 1:1 Verbindung

Multicast
Der Server lädt den Stream 1x hoch und alle Abonnenten und nur diese bekommen dann gewissermaßen eine Kopie des Streams.
Das ist eine zielgerichtete 1:n Verbindung

Broadcast
Es werden Daten an die Rundruf-IP des Netzwerks oder die MAC FF:FF:FF:FF:FF geschickt. Diese Pakete gehen an alle Teilnehmer des Netzwerks.
Das ist auch eine 1:n Verbindung, bei der n jedoch jedem einzelnen Gerät im Netzwerk entspricht.


MagentaTV arbeitet mit solchen Multicasts. Dabei muss jeder Switch auf dem Weg zum Receiver auch damit umgehen können. Ist das nicht der Fall, weiß der Switch nicht was er mit dem Multicast anfangen soll und wandelt ihn kurzerhand in einen Broadcast um. Das heißt, das aus einer zielgerichteten 1:n Verbindung - nur der/die Receiver bekommen den Stream - ein vollständiger Rundruf ins Netzwerk wird und so jedes einzelne Gerät mit dem Stream bombardiert wird und jedes einzelne Paket in die Tonne tritt. Das Netzwerk wird also buchstäblich mit dem Stream geflutet und insbesondere im WLAN kann alles zum erliegen kommen.

Daher ist es bei MagentaTV essentiell, dass jeder Switch auf dem direkten Weg vom Router zum Receiver IGMPv3 bzw Snooping beherrscht - Multicasts.

Ubiquiti kämpft seit Jahren mit dieser Funktion und mein letzter Stand ist, dass es immer noch nicht zuverlässig funktioniert bzw. zum Teil nur mit Biegen und Brechen zum Laufen zu bringen ist. Daran kann sich zwischenzeitlich etwas getan haben, aber das solltest du vorab sehr genau prüfen. Um den Problemen von vornherein aus dem Weg zu gehen, würde ich in Netzwerken mit MagentaTV einen Bogen um Ubiquiti Switches machen. Stattdessen rate ich zu einem Zyxel GS1900 oder auch einen Netgear JGS524 (nutze ich selbst mit MagentaTV). Achte explizit auf Begriffe wie smart/web managed und insbesondere IGMPv3 bzw. Snooping.

Der CloudKey ist lediglich ein fertiges Stück Hardware, auf der der Unifi-Controller läuft. Man kann den Controller auch genauso gut auf einem Raspberry PI oder einem geeigneten NAS installieren und laufen lassen. In jedem Fall sollte man sich vorher gut überlegen auf welchen Gerät man den Controller installiert, weil man ihn aktiv umziehen muss, wenn man das Gerät wechselt. Der Laptop, den man nächsten Monat verkaufen will, ist also denkbar ungeeignet. Den Büro-PC, der noch einige Jahre seinen Dienst tut, kann man jedoch durchaus nehmen, muss ihn dann aber auch immer anschalten um den Controller zu nutzen. Ein CloudKey/PI/NAS läuft immer und so kann man jederzeit von jedem Gerät aus via Browser darauf zugreifen. Bei mir lief der Controller lange Zeit auf nem alten PI bis ich ihn auf den Linux-Server umgezogen habe.


9 HE vs 12 HE : Naja, für deine 19" Geräte reichen 4 HE. Wenn du aber noch das NAS mit reinstellst, benötigt dieses selbst schon weitere 4 HE (ca 18 cm), weil es 16,5 cm hoch ist. Es wäre also noch 1 HE übrig, ca 4,5 cm. Wenn NAS und Fritzbox und dann zB noch ein PI mit rein soll, wird es da drin also ziemlich eng werden. Klar, wenn du natürlich NAS und Fritzbox wie @h00bi schreibt auf den Schrank stellst, bleibt es bei den 4 HE in einem 9er Rack.

Zu groß gibt es in solchen Dingen eigentlich nicht solange man sich noch im Rahmen bewegt. 9 vs 12 HE kann man machen, aber zB 20 HE ist dann doch zuviel des Guten. Letztendlich muss man ja auch überhaupt den nötigen Platz dafür haben. Das gilt auch für die Tiefe. Ein 450er reicht für 08/15 Patchpanel und Switches, aber nicht unbedingt, wenn da noch ein 19" Server dazukommt...

Ebenso beim Switch und dem Patchpanel. Wenn du 16-20 Anschlüsse benötigst, sollte es ein 24er Switch sein, weil der nächste Schritt dann gleich schon 48 wären... Ein 16ef ist aber in jedem Fall zu klein, auch wenn Stand jetzt vielleicht exakt nur 16 Ports benötigt werden und man den Rest direkt an den Router klemmt - morgen braucht man dann plötzlich doch Port 17....
 
bandchef schrieb:
Wenn ich vom Patchpanel das an der Wand hängt in das Serverrack an den Switch will, muss ich die ganzen Kabel ja vorne ordentlich "biegen". Machen das die Kabel mit?
Genau dafür sind Patchkabel ja gemacht.
 
bandchef schrieb:
Das wie hinter dem Link hängt bei mir an der Wand. Ob da Keystones drin sind, weiß ich nicht, gehe ich aber davon. Der Elektriker ist schon fähig.
Urks.. Und du bist nicht auf die Idee gekommen, das vorher mit ihm zu besprechen? Es ist doch - sorry - bescheuert, ein Patchpanel an die Wand zu Schrauben, wenn man vorhat, 30cm daneben einen 19" Schrank mit 9/12 HE an die Wand zu klatschen. Das Patchpanel wurde eben genau in diesen Schrank gehören, in 19" Ausführung mit 1 HE versteht sich.

Sofern möglich, würde ich das noch nachträglich genau so machen. Im Idealfall sind an den Installationskabeln Keystones dran, dann brauchst du nur ein leeres Patchfeld für Keystone und kannst die Kabel da einfach einklinken. Im worst case müssen alle Kabel neu aufgelegt werden (spätestens dann mit Keystone ;))
 
Raijin schrieb:
Ubiquiti kämpft seit Jahren mit dieser Funktion und mein letzter Stand ist, dass es immer noch nicht zuverlässig funktioniert bzw. zum Teil nur mit Biegen und Brechen zum Laufen zu bringen ist. Daran kann sich zwischenzeitlich etwas getan haben, aber das solltest du vorab sehr genau prüfen. Um den Problemen von vornherein aus dem Weg zu gehen, würde ich in Netzwerken mit MagentaTV einen Bogen um Ubiquiti Switches machen. Stattdessen rate ich zu einem Zyxel GS1900 oder auch einen Netgear JGS524 (nutze ich selbst mit MagentaTV). Achte explizit auf Begriffe wie smart/web managed und insbesondere IGMPv3 bzw. Snooping.

Eine Kombination der Ubiqiti AP AC Pro Access Points mit einem Zyxel GS1920-24 HPv2 (Ist das hier der Richtige?) hat aber dann keine Problem mit Multicasts, wie sie eben für Magenta TV benötigt werden? Die APs von Ubiqiti haben aber nichts mit dem IGMPv3 Problem zu tun, oder?

Funktionieren die Ubiqiti AP AC Pro Access Points mit dem Zyxel Teil? Ich habe immer gedacht, dass man gerade dann Vorteile hat, wenn man die APs und die Switche vom gleichen Hersteller hat.
Gerade die Ubiqit AP AC Pro APs wären mir wichtig, weil davon mittlerweile 2 an der Decke hängen :rolleyes:

Solche Fehler in Bezug auf Magenta TV wären Fatal... Apropos: Ich setze eigentlich ja gar nicht auf das eigentliche Magenta TV mit einem Receiver sondern wir setzen das "neue Magenta TV stream" ein. Werden da dann auch Multicasts verwendet?
 
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Der Vorteil von Ubiquiti Switch + Ubiquiti AP ist ausschließlich der gemeinsame Controller zur Konfiguration. Das kommt zB bei VLANs zum Tragen, weil man dann genau einmal die VLAN-IDs konfiguriert und sie anschließend mit wenigen Klicks auf den Switch und die APs überträgt - in ein und derselben Konfigurationsoberfläche. Bei gemischten Herstellern muss man eben für jedes Gerät die Konfiguration separat vornehmen und zB darauf achten, dieselben VLAN-IDs zu konfigurieren.

Abgesehen davon ist es vollkommen normal, dass verschiedene Hersteller für verschiedene Aufgaben im Netzwerk verantwortlich sind. Da Netzwerktechnologie sehr präzise standardisiert ist, stellt das auch kein Problem dar - sonst würdest du jeden Tag Internetprobleme haben....

Der Zyxel GS1900-24hp sollte keinerlei Probleme mit MagentaTV haben - sofern IGMPv3 / snooping eingeschaltet ist. MagentaTV Stream ist mir allerdings nicht geläufig. Ich nutze MagentaTV ausschließlich über die Receiver. Im Zweifelsfall würde ich jedoch auch da von Multicasts ausgehen, um für alle Fälle gewappnet zu sein.
 
Ok, das heißt, wenn ich nun auf die UAP AC Pro APs und dem Zyxel GS1900-24hp als Switch setze, dann werde ich mit Magenta TV keine Problem bekommen? Können/müssen vom Prinzip her Access Points über IGMPv3/Snooping unterstützen oder ist das immer nur eine Sache des Switchs, an den APs hängen?

Moment noch: Du schreibst nicht vom 1920-24HPv2, sondern vom 1900-24hp! Ist der 1920-24HPv2 meine Zwecke überdimensioniert?

Und noch eine Frage: Was sind SFP Ports?

Und hier für dich noch zur Info: Magenta TV über App streamen
 
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