Workstation für Firma - Konfiguration

swoti

Ensign
Registriert
Sep. 2005
Beiträge
243
Hallo zusammen,
ich arbeite in einer Biotech Firma und wir brauchen zwei bis drei Workstations für die Verarbeitung größerer Datenmengen (Whole-Slide Scans von histologischen Färbungen bis ca. 10GB/slide), Spotfire Analysen von Datensätzen für bis zu 400000 Meßpunkte und für spezielle grafische Analysetools. Außerdem wird noch relativ viel Photoshop und Bildbearbeitung betrieben.
Bisher hatten wir immer workstations von HP, allerdings sind die doch relativ teuer für das Gebotene und ich wollte Euch mal fragen wie Ihr solch eine Workstation zusammensetzen würdet.

Ich hatte mal mit unserem Admin gesprochen und er meinte ich könnte da ruhig mal schauen was es so auf dem Markt gibt. Wir könnten die Einzelkomponenten auch selbst zusammenschrauben.

Vor ein paar Wochen hatte ich schon mal geschaut und folgendes rausgesucht:
Western Digital WD Red 3TB, 3.5", SATA 6Gb/s (WD30EFRX)
Samsung SSD 840 Evo Series 250GB, 2.5", SATA 6Gb/s (MZ-7TE250BW)
Intel Xeon E3-1230 v3, 4x 3.30GHz, Sockel-1150, boxed (BX80646E31230V3)
2x Crucial Ballistix Sport VLP DIMM Kit 16GB, DDR3L-1600, CL9-9-9-24, very low profile (BLS2C8G3D1609ES2LX0CEU)
ASUS H87-Pro (C2) (90MB0E90-M0EAY5)
Thermalright HR-02 Macho Rev. A (BW)
Antec Three Hundred Two (0761345-15320-1)
be quiet! Pure Power L8-CM 430W ATX 2.31 (L8-CM-430W/BN180)

Bei der CPU bin ich mir noch sehr unsicher. Da dürfte es auch etwas mit mehr Power sein. Gibt doch auch von den Xeons noch schnellere Versionen, oder? Was für ein board bräuchte ich dann?
GraKa sollte ja keine Rolle spielen, da würden wir uns dann irgendwas günstiges reinstecken.

bin dankbar für Tipps. Aber bitte keine Supermonster-alles-Was-machbar-ist-Killersysteme-mit-Wasserkühlung ;o)

LG
Stefan
 
Zuletzt bearbeitet:
system schaut ok aus

"Spotfire Analysen von Datensätzen für bis zu 400000 Meßpunkte"
braucht die analyse CPU, RAM oder HDD-speed?
 
Also ich weiß ja nicht was da groß beansprucht wird, aber wenn ich an rechenintensive aufgaben, und großen Datensätzen denke, würde na nen xenon 6kern nehmen, und schaun das die HDDs mehr speed bringen. Denn wenn der daten ja hin und her schiebt usw. wird alles durch die HDDs gebremst.

Bei Workstations bleibt bei mir immer Maximale Datendurchsatz bei cpu und HDDs hängen.

Wie Azereus schon gefragt hat, Auslastung CPU RAM und HDD wären gut zu wissen. Ich für meinen Teil hab keine Ahnung was dein Programm da groß beansprucht.
Im Gegenzug könntest du auch mal gucken was in den HP dingern verbaut war und warum ihr jetzt neue braucht bzw. upgradet. An irgend einer Hardware muss es ja liegen.
 
swoti schrieb:
Bisher hatten wir immer workstations von HP, allerdings sind die doch relativ teuer für das Gebotene und ich wollte Euch mal fragen wie Ihr solch eine Workstation zusammensetzen würdet.

Ich hatte mal mit unserem Admin gesprochen und er meinte ich könnte da ruhig mal schauen was es so auf dem Markt gibt. Wir könnten die Einzelkomponenten auch selbst zusammenschrauben.
:evillol:
da würd ich mal dreist sagen, Gehalt vom Admin kürzen und in die HPs, oder DELLs investieren.
Nach dazu selbst zusammen schrauben, OK wenn man was ausgefallenes haben möchte, aber auch die kann man bauen lassen.
Rechne mal was ein Mitarbeiter kostet der sich mit nem Zusammenbau mind. 2h beschäftigt und dann schau mal was die großen Distris
für die Montage nehmen... 30 EUR?! :D
 
Dank schon mal an die konstruktiven Beitragsersteller ;o)
Es muss nicht wirklich das tollste und schnellste sein. Wir führen die Analysen ja zur Zeit auch auf den Workstations aus die wir von HP haben und das geht auch. Aber leider daueren Änderungen z.B. in Spotfire und bei den größeren Zeiss-Scans unnötig lange. Ich denke ein durchschnittliches aktuelles System wäre da schon schneller. Die intensivsten Anwendungen laufen dann auf unseren Servern.
Als kleine Biotech-Firma (nicht gleichzusetzen mit Big-Pharma), die noch mit dem Cash-Burn beschäftigt ist, wollen wir das Geld einfach nicht für HP-Hardware unnötig rausballern und ja die Leute sind hier tatsächlich noch so engagiert, dass sie sich in Überstunden um hardware und ums zusammenbauen kümmern.
Was mich wie oben beschrieben interessieren würde, ist die Möglichkeit einen schnelleren Prozzi einzusetzen. Gerne einen Xeon mit mehr Saft! Ich hab gesehen, dass man dann aber schnell auch nen anderen Sockel aufm Mainboard braucht und die Frage ist, ob man dann wieder den "Consumerbereich" verlässt.
Danke!
 
azereus schrieb:
"Spotfire Analysen von Datensätzen für bis zu 400000 Meßpunkte"
braucht die analyse CPU, RAM oder HDD-speed?

ich frag nochmal.
was braucht die analyse?

kann das programm multithreading?
oder hoher singel-takt?
viel ram oder eher wenig?

oder werden die analysierten daten auf ne hdd ausgelagert weil das programm "zu alt" ist und nicht weiterentwickelt wird?


gibt mal etwas mehr info zu dem programm bitte
 
Sag doch einfach mal was ihr bisher habt/ wo es momentan hackt das ihr aufrüstet.
 
Hallo,

also mein Tip ist - kaufe einen fertigen PC inklusive einem Carepack. Zumindest machen wir das immer so mit unseren Kunden. Denn falls mal etwas kaputt geht, hast du direkt den Hersteller, der Ersatz bietet.

Der andere Vorteil ist, dass die Geräte meist getestet sind und optimale Performance bringen.

Und: wirklich Geld sparen tust du beim Selberbau auch nicht.

Bei uns geht sehr gut die Z620 Serie von HP. Aber auch von Fujitsu und DELL gibt es gute Geräte.

Gruß
M. Reitzer
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: (Werbelink entfernt)
Zurück
Oben